Bernhard Pfletschinger

deutscher Featureautor und Dokumentarfilmer

Bernhard Pfletschinger (* 18. August 1946 in Mühlacker) ist ein deutscher Featureautor und Dokumentarfilmer.

LebenBearbeiten

Pfletschinger studierte von 1966 bis 1972 Neuere Geschichte in München und Rom und nahm anschließend zunächst eine Lehrtätigkeit im Auftrag des italienischen Generalkonsulats in München wahr; 1980 promovierte er in Italien an der Universität Urbino. Von 1979 bis 1981 arbeitete er als Regieassistent beim WDR und WWF. Er ist als freier Autor von Hör- und Fernsehspielen und seit 1984 auch als Drehbuchautor und Regisseur von Dokumentarfilmen tätig.[1]

Seit 2003 hat Pfletschinger außerdem einen Lehrauftrag am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf inne; im April 2011 wurde er dort zum Honorarprofessor ernannt.[2]

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Adolf-Grimme-Preis mit Silber für das Drehbuch Der Drücker, zusammen mit Uwe Frießner und Andreas Buttler (ZDF, 1987)[1]
  • CIRCOM Regional für das europäische Kulturmagazin Alice[1]
  • CIRCOM Regional für die WDR-Sendereihe Europa-Platz[1]
  • Preis des Weltverbandes der Museen (ICOM) für den Magazin-Beitrag Europa, Europa (WDR/3SAT, 1996)[1]
  • Adolf-Grimme-Preis-Nominierung für Prozess gegen das Schweigen – Der Fall des Enrico Mattei, 2002

Werke (Auswahl)Bearbeiten

Filme
Hörspiele
Radiofeatures
  • Mafia? bei uns doch nicht – Der Siegeszug der ´Ndrangheta im Norden (März 2020)[4]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e Prozess gegen das Schweigen. Der Fall des Enrico Mattei. S. 15–16 (PDF; 588kb)
  2. Philosophische Fakultät: Dr. Pfletschinger zum Honorarprofessor ernannt. Website der Universität Düsseldorf, 15. April 2011, abgerufen am 2. Juli 2012 (mit Foto).
  3. Radiofeature: Die Drückerin. (Memento vom 28. April 2012 im Internet Archive) ard.de, abgerufen am 10. Oktober 2012 (Manuskript als PDF (Memento vom 8. Juni 2012 im Internet Archive)).
  4. Feature: Mafia? bei uns doch nicht - Der Siegeszug der ´Ndrangheta im Norden, Deutschlandfunk, abgerufen 17. März 2020

WeblinksBearbeiten