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Frohnau ist ein Berliner Ortsteil im Bezirk Reinickendorf. Er ging 1910 aus dem Projekt einer Gartenstadt hervor.

Frohnau
Ortsteil von Berlin
BerlinHeiligenseeKonradshöheFrohnauTegelHermsdorfWaidmannslustLübarsMärkisches ViertelBorsigwaldeWittenauReinickendorfBrandenburgFrohnau auf der Karte von Reinickendorf
Über dieses Bild
Koordinaten 52° 38′ 0″ N, 13° 18′ 0″ OKoordinaten: 52° 38′ 0″ N, 13° 18′ 0″ O
Fläche 7,8 km²
Einwohner 16.818 (30. Jun. 2018)
Bevölkerungsdichte 2156 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Okt. 1920
Postleitzahl 13465
Ortsteilnummer 1205
Gliederung
Verwaltungsbezirk Reinickendorf
Ortslagen

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Frohnau ist der nördlichste Ortsteil des Bezirks Reinickendorf und liegt am nordwestlichen Rand Berlins. Der nördlichste Punkt befindet sich in der Invalidensiedlung, die an der Grenze zu Hohen Neuendorf in Brandenburg liegt. Die benachbarten Berliner Ortsteile sind im Südwesten Heiligensee, im Süden Tegel und im Südosten Hermsdorf. Im Westen, Norden und Osten grenzt der Ortsteil an den Landkreis Oberhavel in Brandenburg. Im Norden grenzt er an die Stadt Hohen Neuendorf. Der zu dieser Stadt gehörende Ortsteil Stolpe liegt nordwestlich von Frohnau. Im Osten grenzt Frohnau an die Gemeinde Glienicke/Nordbahn, deren Wohnbebauung in die des Berliner Ortsteils übergeht. Nordöstlich liegt die zur Gemeinde Mühlenbecker Land gehörende Bieselheide.

GeschichteBearbeiten

 
Wappen von Frohnau
 
Struktur von Frohnau um 1908

Der heutige Berliner Ortsteil wurde zwischen 1908 und 1910 von der Berliner Terrain-Centrale angelegt, die von dem oberschlesischen Fürsten Guido Henckel von Donnersmarck initiiert wurde (nach ihm ist eine der drei Platzanlagen des Ortsteils benannt). Die Gesellschaft kaufte 1907 Waldgelände links und rechts der Berliner Nordbahn von der Familie von Veltheim in Schönfließ und begann mit dem Anlegen einer Siedlung, die sich an der damals entstehenden Gartenstadtbewegung orientierte und Gartenstadt Frohnau benannt wurde. Der Landschaftsarchitekt Ludwig Lesser erarbeitete ein Gesamtkonzept nach britischen Vorbildern. Den städtebaulichen Wettbewerb zur Ausgestaltung der neuen Gartenstadt gewannen die Architekten Joseph Brix und Felix Genzmer. Die Gartenstadt wurde rund um das neue Bahnhofsgebäude der Berliner Vorortbahn angelegt, das nach Plänen der Architekten Gustav Hart und Alfred Lesser im Jugendstil erbaut worden war. Die radialen Haupterschließungsstraßen nehmen ihren Ausgangspunkt an der Doppelplatzanlage des Ludolfinger- und Zeltinger Platzes und verlaufen – der bewegten Topografie folgend – zumeist gekrümmt. Das Gelände wurde parzelliert und an Bauwillige verkauft.

Am 7. Mai 1910 feierte man die Einweihung des Ortes, in der kurzen Zeit bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 wurden nur wenige Häuser errichtet. Die Katasterflächen gehörten zur Gemarkung Stolpe, bevor sie 1920 nach Groß-Berlin eingemeindet wurden. Der größte Teil wurde erst zwischen den beiden Weltkriegen bebaut. Das Gebiet des Poloplatzes war ein Geschenk des Fürsten von Donnersmarck an Kaiser Wilhelm II. und die Berliner. Bis 1932 konnten sich die Frohnauer beim Polospiel vergnügen.[1]

Die Bebauung des nordöstlichen Teils der geplanten Siedlung wurde jedoch nie realisiert, obwohl dort bereits die Straßen gepflastert und Gehwege mit Straßenbäumen angelegt worden waren. Noch heute kann man den Frohnauer Forst dort auf gepflasterten Straßen durchwandern. Der in den 1930er Jahren entstandene Plan, den nördlichen Teil des Berliner Autobahnringes durch dieses Waldstück zu führen, wurde zum Glück der Vorstadt keine Realität. Im Norden Frohnaus entstand 1938 die Invalidensiedlung auf einem hufeisenförmigen Grundriss. Ihr Haupteingang war allerdings nach Norden zum brandenburgischen Hohen Neuendorf hin orientiert.

Kommunalrechtlich war Frohnau zunächst ein Teil des Gutsbezirks Stolpe und bildete seit Juli 1910 einen eigenen Gutsbezirk. 1917 trennte man den nördlichen Teil als weiteren Gutsbezirk ‚Kaiserlich Frohnau‘ ab. Jedoch wurde die Trennung nicht praktisch vollzogen, da mit der Revolution von 1918 die Gutsbezirke aufgelöst wurden. Am 1. Oktober 1920 wurde Frohnau in die Großgemeinde Berlin eingegliedert und bildet seitdem einen Ortsteil des Bezirks Reinickendorf.

Am 22. April 1945 besetzten sowjetische Truppen den Ortsteil. Vom 12. August 1945 bis zum 2. Oktober 1990 gehörte er zum Französischen Sektor Berlins. Im Westen, Norden und Osten umgab den Ortsteil das ab Juni 1952 abgesperrte Territorium der SBZ/DDR. Die Oranienburger Chaussee im Verlauf der F 96 war durch den „Entenschnabel“, einen zur SBZ/DDR gehörenden Geländestreifen der Straße Am Sandkrug, von der südlich weiterführenden Berliner Straße abgeriegelt. Am 25. Dezember 1952 ereignete sich in Frohnau ein schwerer Grenzzwischenfall, bei dem Sowjetsoldaten den West-Berliner Polizisten Herbert Bauer erschossen. Frohnau war bis zur Öffnung der F 96 im Februar 1990 infolge des Mauerfalls im Wesentlichen nur über drei Straßen vom südlich gelegenen Ortsteil Hermsdorf her erreichbar. Die Rote Chaussee, die Frohnau durch den Tegeler Forst mit Heiligensee verbindet, wurde vom französischen Militär angelegt.

Die neuzeitliche Stadthymne Frohnau-Lied wurde 1986 im Rahmen eines Wettbewerbs nach einem Text des Reinickendorfers Fritz Eckardt vertont. Das Wappen von Frohnau wurde 1987 ebenfalls im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt.

Am 19. und 20. Juni 2010 feierte Frohnau sein 100-jähriges Bestehen.

BauwerkeBearbeiten

CasinoturmBearbeiten

 
Casinoturm

Der Casinoturm wurde 1909–1910 als 30 Meter hohes Wahrzeichen und Landmarke des Ortsteils nach einem Entwurf der Architekten Gustav Hart und Alfred Lesser erbaut. Der balkonartige Umgang unterhalb der Turmspitze in einer Höhe von 26,5 Metern ist als Aussichtsplattform gestaltet. An der Turmfassade befinden sich Uhren nach allen vier Himmelsrichtungen. Über dem Haupteingang ist die Skulptur eines Hirschkopfes angebracht, dem das Geweih eines im kaiserlichen Hofjagdrevier bei Oranienburg erlegten Hirsches aufgesetzt ist. Im Inneren ist der Turm mit einem – schon lange außer Betrieb gesetzten – Behälter mit 49 m³ Inhalt zur Wasserversorgung des Bahnhofsgeländes und der angrenzenden Geschäftsgebäude ausgestattet, es handelt sich demnach eigentlich um einen Wasserturm. An seiner Südwestecke verfügt der Turm über einen bis zur Höhe von etwa 20 m führenden Treppenturm, der sich wie ein Eckerker an den Turmbau anfügt.[2]

S-Bahnhof FrohnauBearbeiten

 
Bahnhofsgebäude Frohnau

Das Bahnhofsgebäude mit dem tief gelegenen Bahnsteig ließ die Eisenbahndirektion Berlin 1908–1910 ebenfalls nach einem Entwurf der Architektengemeinschaft Gustav Hart & Alfred Lesser errichten. Die Berliner Terrain-Centrale, die damals Frohnau als neues Siedlungsgebiet erschloss, leistete einen Baukostenzuschuss von 30.000 Goldmark (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund 175.000 Euro) und übernahm die Betriebskosten für vier Jahre. Schon lange vor der Gründung Frohnaus verkehrte hier seit 1877 die Berliner Nordbahn zwischen Berlin und Stralsund. Bei der Anlegung der Frohnauer Brücke im Jahre 1909 legte man die Bahngleise tiefer, schüttete die Umgebung auf und baute die Straßenbrücke als Verbindung der beiderseits der Bahn gebauten Ortsteile.

Am 1. Mai 1910 wurde der neue Bahnhof Frohnau eingeweiht; es wurden 1640 Besucher gezählt. Zwischen 1984 und 1986 wurde der Bahnhof renoviert. Im Jahr 2010 wurde das Bahnhofsgebäude im Rahmen des Konjunkturpakets I der Bundesrepublik Deutschland energetisch saniert, der Energieverbrauch wird dadurch um 41 Prozent gesenkt.[3]

Umspannwerk und ehem. StraumerbrückeBearbeiten

Eine der historischen Zufahrten von der Oranienburger Chaussee aus nach Frohnau befindet sich am Fürstendamm. Der dort verlaufende Höhenzug aus Pfingstberg und Krugberge musste hierfür durchbrochen werden. Der durch den Fürstendamm gebildete Einschnitt wurde entlang des Höhenzugs durch eine hölzerne Fußgängerbrücke überspannt, die gleichzeitig als Aussichtsplattform diente. Die Entwürfe lieferte 1907 der Architekt Heinrich Straumer. Im Jahr 1944 brannte die Brücke ab. Erhalten blieb das steinerne nördliche Brückenwiderlager, in dem sich ein Umspannwerk befand. Dieses Gebäude wurde nach 2011 saniert und beherbergt heute ein Weinlokal.[4]

WasserturmBearbeiten

Der auf dem städtischen Friedhof Hermsdorf befindliche Wasserturm steht auf Frohnauer Gebiet. Er wurde 1908/1909 erbaut und von dem seinerzeit in Hermsdorf wohnenden Maler Max Beckmann in zwei Gemälden abgebildet, unter anderem in der Phase der Erbauung. Der Turm ist 30 Meter hoch und versorgte ursprünglich Hermsdorf, Frohnau, Waidmannslust und Lübars mit dem notwendigen Wasserdruck. Der Wasserbehälter konnte maximal 500 m³ fassen, war aber nur etwa 20 Jahre in Betrieb. Während des Zweiten Weltkriegs diente der Turm als Beobachtungsposten für Polizei und Luftwaffe.

Ehemalige RichtfunkanlageBearbeiten

 
Die ehemalige Richtfunkanlage von Nordwesten gesehen: Der hohe Gittermast wurde Anfang Februar 2009 gesprengt. Der kleinere Antennen­träger rechts wird weiter verwendet.

In einem Waldstück in der Nähe des Hubertussees liegt an der Straße Jägerstieg die ehemalige Richtfunkanlage Frohnau. Die intern Funkübertragungsstelle Berlin 25 genannte Anlage wurde von der Landespostdirektion Berlin in den 1970er Jahren gebaut, um zusätzliche Richtfunkverbindungen nach Westdeutschland zu schaffen und damit die Anlagen am Fernmeldeturm Berlin-Schäferberg zu entlasten. Die beiden Antennenträger in Frohnau waren in das Telefon- bzw. Rundfunkübertragungsnetz der Deutschen Bundespost eingebunden und dienten zu keiner Zeit der Aussendung von Rundfunkprogrammen.

Neben dem 117,5 Meter hohen freistehenden Stahlfachwerkturm, der heute überwiegend dem Mobilfunk dient, stand ab 1978 ein anfangs 344 Meter hoher, abgespannter Gittermast, der nach dem Fernsehturm das zweithöchste Bauwerk Berlins und das vierthöchste Deutschlands war. Er ermöglichte erstmals, zum zeit- und baugleich errichteten Mast Gartow 2 auf dem Höhbeck im Landkreis Lüchow-Dannenberg, eine (Quasi-)Sichtverbindung über das Territorium der DDR hinweg zum westlichen Bundesgebiet und musste daher nicht die bis dahin verwendete, sehr aufwendige und störanfällige, Technik des Überhorizontrichtfunks (Scatter) nutzen.

Die Betriebskanzel des Gittermastes wurde 1982 erweitert, um Platz für Abhörtechnik der französischen und US-amerikanischen Besatzungsmacht zu schaffen, die von dort aus besser den VHF- und UHF-Funkbetrieb im Bereich des Warschauer Paktes erfassen konnten. Da auch die Installation der Antennen Platz benötigte, musste der Mast zusätzlich um rund 14 Meter auf 358,58 Meter erhöht werden.[5]

Nach der Wiedervereinigung konnten die aufwendigen Richtfunkstrecken in Richtung Westen durch Fernkabel ersetzt werden. Da der Erhalt des Gittermastes hohe Kosten verursachte und sich keine neuen Nutzungsmöglichkeiten ergaben, wurde der Mast am 8. Februar 2009 gesprengt.[6][7]

SonstigesBearbeiten

Einige architektonisch reizvolle Gebäude Frohnaus stammen unter anderen von folgenden Architekten:

Teiche und PfuhleBearbeiten

Zur Regenwasserversickerung wurden bei der Anlage Frohnaus zahlreiche Teiche geschaffen. Auch natürliche Pfuhle eigneten sich dafür. Die Gewässer sind zumeist Bestandteile von geschützten Grünanlagen, deren ökologische Funktion jedoch eingeschränkt ist.[8] In Frohnau befinden sich 18 solcher Teiche und Pfuhle, die größtenteils nach der jeweils anliegenden Straße benannt sind:[9]

  • Amselteich
  • Artuspfuhl
  • Dammteich
  • Edelteich
  • Eichenpfuhl
  • Fürstenteich
  • Hubertussee
  • Laurinteich
  • Ludwig-Lesser-Teich
  • Neubrückerteich
  • Neurandteich
  • Nibelungenteich
  • Mehringteich
  • Pilzteich
  • Teich im Rosenanger
  • Scheringteich
  • Stolzingteich
  • Welfenteich

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

SchulenBearbeiten

  • Renée-Sintenis-Grundschule, benannt nach der in Berlin gestorbenen Bildhauerin, Zeichnerin und Grafikerin Renée Sintenis.
  • Victor-Gollancz-Grundschule. Die Schule hat ihren Namen nach dem englischen Verleger Victor Gollancz. Dieser – selbst jüdischen Glaubens – trat nach dem Zweiten Weltkrieg gegen die These von der Kollektivschuld des deutschen Volkes an und setzte sich dafür ein, der notleidenden deutschen Bevölkerung zu helfen.
  • Evangelische Schule in Frohnau (Grundschule und Gymnasium).

FeuerwehrBearbeiten

Die Freiwillige Feuerwehr Frohnau ist zuständig für den Feuerwehr- und Rettungsdienst in der Gartenstadt. Mit über 1000 Einsätzen im Jahr 2012 gehört sie zu den leistungsstärksten Freiwilligen Feuerwehren Berlins.

ReligionsgemeinschaftenBearbeiten

KirchenBearbeiten

 
Ehemalige evangelische Kirche und nun St. Hildegard

Die evangelische Johanneskirche wurde 1934–1936 zusammen mit dem Gemeindehaus nach einem Entwurf der Brüder Walter und Johannes Krüger erbaut (Erbauer des Tannenberg-Denkmals). Der Turm erinnert in seiner Gestaltung an romanische Westwerke mittelalterlicher Wehrkirchen. Der Vorbau vor dem Kircheneingang wird von vier Eichenstämmen aus dem Tegeler Forst getragen. In diese hat der Bildhauer Karl Sylla die Symbole der vier Evangelisten und weitere christliche Sinnbilder geschnitzt. Den Altar mit Leuchter gestaltete der Bildhauer Fritz Thiel. Die 1967 von Götz Löpelmann geschaffenen abstrakten Bleiglasfenster stellen die Schöpfungsgeschichte dar.

Die evangelische Gemeinde Frohnau wurde 1922 von der Gemeinde Stolpe abgetrennt. Vor dem Bau der Johanneskirche hatten die Gottesdienste in einem Gebäude in der Senheimer Straße stattgefunden, das ursprünglich als Turnhalle erbaut worden war. Diese Turnhalle war im Ersten Weltkrieg ein Lazarett und wurde schließlich von der katholischen Gemeinde Frohnaus erworben.

Seitdem befindet sich dort die katholische Kirche St. Hildegard. Sie ist Hildegard von Bingen geweiht und beherbergt eine Reihe von bemerkenswerten Kunstgegenständen.

Das Buddhistische HausBearbeiten

Bauherr des Buddhistischen Hauses war der Arzt Paul Dahlke, der auf seinen Asienreisen den Buddhismus kennengelernt hatte. Als ein Zentrum dieser Religion ließ er von 1923 bis 1924 durch den Pankower Architekten Max Meyer ein villenartiges Wohnhaus mit einem dahinter gesetzten, im japanischen Stil gehaltenen Tempelbau errichten. Noch heute leben hier buddhistische Mönche und es finden regelmäßig Vorträge und Diskussionen statt.

Blick auf den Zeltinger Platz in Frohnau (links das Kirchengebäude)

KultureinrichtungenBearbeiten

  • Die Teestube (evangelisches Jugendheim im Fuchssteiner Weg 20–26)
  • das Centre Bagatelle (Zeltinger Straße 6) bietet ein breites kulturelles Angebot. Neben zahlreichen Kursen finden hier u. a. regelmäßig Konzerte verschiedener Musikrichtungen statt.
  • Kunsthand Berlin
  • Künstlerhof Frohnau: Auf dem Waldgelände (Hubertusweg 60) ist seit 1998 mit Unterstützung des Bezirksamtes Reinickendorf und großer Eigeninitiative der Künstler in ehemaligen Lazarettgebäuden aus den 1920er Jahren und einem Neubau von 1970 eine Produktionsstätte für Künstler der Richtungen Malerei, Bildhauerei, Keramik, Grafik, Glasverarbeitung, Konzeption, Videotechnik und Internet, Schriftstellerei, Fotografie, Musik und Komposition entstanden.
  • Stadtbibliothek Frohnau
  • Kiwanis Club Berlin Frohnau e. V.
  • das Häuschen: Pfadfinderheim des Deutschen Pfadfinderbundes
  • ehemals auch das Jugendzentrum Terra Frohnau (Schließung: 2011)[10]

PersönlichkeitenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Hans-Ulrich Kreusler: Frohnauer Ansichten. Hans-Ulrich Kreusler Verlag, Berlin 1984.
  • Bernd Hildebrandt: Frohnau: Frohnauer Bürger erforschen ihren Ortsteil von der Gründung bis heute. Haude & Spener, Berlin 1985.
  • Tilly Boesche-Zacharow: Johannes Lotter – der Herrgottschnitzer von Frohnau. M. u. N. Boesche Verlag, Berlin 1985, ISBN 3-923809-04-2.
  • Günther Kühne, Elisabeth Stephani: Evangelische Kirchen in Berlin. 2. Aufl. CZV-Verlag, Berlin 1986, ISBN 3-7674-0158-4, S. 129–131.
  • Max Mechow: Frohnau, die Berliner Gartenstadt. 2. Aufl. Stapp Verlag, Berlin 1985, ISBN 3-87776-052-X.
  • Klaus Schlickeiser: Spaziergänge in Frohnau. Förderkreis für Bildung, Kultur und internationale Beziehungen Reinickendorf e. V., Berlin 2003, ISBN 3-927611-19-0.
  • Clemens Alexander Wimmer: Parks und Gärten in Berlin und Potsdam. Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz. Abt. III – Gartendenkmalpflege, 3. Aufl., Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1989, ISBN 3-87584-267-7, S. 58–60.
  • Michael Haddenhorst (Fotos), Peter Lemburg (Text): Frohnau. Nicolai-Verlag, Berlin 1995.
  • Avigdor Ben Trojan: Liebe Grüsse an Frl. Ilse – Jüdische Spurensuche in Reinickendorf, Teil 1: Frohnau. 2. Aufl. M. u. N. Boesche Verlag Berlin, 2003, ISBN 3-923809-80-8.
  • Gemeindekirchenrat der evangelischen Kirchengemeinde Frohnau: Jüdische Nachbarn 1933–1945 verfolgt – vertrieben – ermordet – vergessen? Evangelische Kirchengemeinde Frohnau, Berlin 2001
  • Klaus Pegler: Es geschah in Frohnau – Frohnauer Geschichten 2. Alektor Verlag, Berlin 2006, ISBN 978-3-88425-085-3.
  • Klaus Pegler: Frohnauer Geschichten – Erlebtes und Erforschtes. Alektor Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-88425-083-3.
  • Katrin Lesser-Sayrac, Ingolf Wernicke, Klaus von Krosigk: Ludwig Lesser (1869–1957) – Erster freischaffender Gartenarchitekt in Berlin und seine Werke im Bezirk Reinickendorf. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz Berlin (Hrsg.), Kulturbuch-Verlag GmbH 1995, Beiträge zur Denkmalpflege in Berlin, Heft 4, ISBN 3-88961-152-4.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Berlin-Frohnau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Betreten erlaubt, aber wie lange noch. In: Der Tagesspiegel, 24. Februar 2003
  2. Casinoturm, Berlin-Frohnau
  3. Konjunkturprogramm, Ausgewählte Highlights, Berlin-Frohnau, geplante Maßnahmen. (Nicht mehr online verfügbar.) www.bahnhof.de, ehemals im Original; abgerufen am 26. Januar 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bahnhof.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Ein Eingang nach Frohnau. In: Reinickendorfer Allgemeine Zeitung. Nr. 6, 2018, S. 7 (Beilage Frohnau).
  5. Richtfunkverbindungen von Westdeutschland nach West-Berlin auf manfred-bischoff.de, abgerufen am 31. Juli 2019
  6. Bericht über die Sprengung des Sendemastes rbb-Abendschau vom 8. Februar 2009 auf YouTube
  7. Markus Richter: Sprengung auf richtfunkmast-frohnau.de, abgerufen am 17. Juli 2019
  8. Hans-Jürgen Stork: Rettet die blauen Augen von Frohnau, NABU – Landesverband Berlin.
  9. Stadtentwicklung Berlin: Liste der Gewässer in bezirklicher Zuständigkeit (PDF; 21 kB)
  10. Jugendzentrum Terra wird geschlossen. In: Der Tagesspiegel. Abgerufen am 5. Juni 2012.