Berkakit

Siedlung städtischen Typs in der Republik Sacha (Jakutien), Russland

Berkakit (jakutisch und russisch Беркаки́т) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Republik Sacha (Jakutien) in Russland mit 4291 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Siedlung städtischen Typs
Berkakit
Беркакит
Flagge Wappen
Föderationskreis Ferner Osten
Republik Sacha (Jakutien)
Ulus Nerjungri
Gegründet 1975
Siedlung städtischen Typs seit 1977
Bevölkerung 4291 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 790 m
Zeitzone UTC+9
Telefonvorwahl (+7) 41147
Postleitzahl 678990
Kfz-Kennzeichen 14
OKATO 98 406 552
Geographische Lage
Koordinaten 56° 35′ N, 124° 46′ OKoordinaten: 56° 34′ 30″ N, 124° 46′ 15″ O
Berkakit (Russland)
Lage in Russland
Berkakit (Republik Sacha)
Lage in der Republik Sacha‎

GeographieBearbeiten

Der Ort liegt etwa 670 km Luftlinie südsüdwestlich der Republikhauptstadt Jakutsk im südlichen Teil des Aldanhochlandes am namensgebenden Maly Berkakit (Kleinen Berkakit), einem rechten Zufluss des Aldan-Nebenflusses Tschulman.

Berkakit gehört zum Rajon Nerjungrinski und befindet sich etwa 10 km südlich von dessen Verwaltungszentrum Nerjungri. Die Siedlung ist Sitz und einzige Ortschaft der Stadtgemeinde (gorodskoje posselenije) Possjolok Berkakit.

GeschichteBearbeiten

Die Siedlung wurde 1975 im Zusammenhang mit dem Bau der „Kleinen BAM“ Bamowskaja – Tynda – Nerjungri gegründet (heute Südabschnitt der Amur-Jakutischen Magistrale, AJaM). Seit 1977 besitzt Berkakit den Status einer Siedlung städtischen Typs.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1979 4599
1989 9031
2002 4925
2010 4291

Anmerkung: Volkszählungsdaten

VerkehrBearbeiten

Berkakit liegt bei Streckenkilometer 430 (ab Skoworodino) der Amur-Jakutischen-Eisenbahnmagistrale (AJaM), die die Transsibirische Eisenbahn und die Baikal-Amur-Magistrale (BAM) mit Nischni Bestjach unweit der jakutischen Hauptstadt Jakutsk verbindet (zugleich Streckenkilometer 0 in Richtung Nischni Bestjach).

Östlich wird Berkakit von der Fernstraße A360 Lena (bisher M56, Nummer noch bis 2017 alternativ in Gebrauch) umgangen, die Newer an der Fernstraße Amur ebenfalls mit Nischni Bestjach verbindet.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)