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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Berg
Berg (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Berg hervorgehoben
Koordinaten: 50° 22′ N, 11° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Hof
Höhe: 636 m ü. NHN
Fläche: 38,91 km2
Einwohner: 2066 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km2
Postleitzahl: 95180
Vorwahl: 09293
Kfz-Kennzeichen: HO, MÜB, NAI, REH, SAN
Gemeindeschlüssel: 09 4 75 113
Gemeindegliederung: 30 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 2
95180 Berg
Website: www.berg-ofr.de
Bürgermeister: Patricia Rubner (CSU)
Lage der Gemeinde Berg im Landkreis Hof
Schwarzenbach an der SaaleZell im FichtelgebirgeWeißdorfTrogen (Oberfranken)TöpenStammbachSparneckSelbitz (Oberfranken)Schwarzenbach am WaldSchauensteinRehauRegnitzlosauOberkotzauNailaMünchbergLichtenberg (Oberfranken)KonradsreuthKöditzIssigauHelmbrechtsGeroldsgrünGattendorf (Oberfranken)FeilitzschDöhlauBerg (Oberfranken)Bad StebenLandkreis KronachHof (Saale)Landkreis Wunsiedel im FichtelgebirgeLandkreis KulmbachLandkreis BayreuthMartinlamitzer Forst-NordGeroldsgrüner ForstGerlaser ForstForst Schwarzenbach a.WaldSachsenThüringenTschechienKarte
Über dieses Bild

Berg ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Hof und liegt im Bayerischen Vogtland etwa zwölf Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Hof an der Autobahn A 9 (Anschlussstelle 31 Berg/Bad Steben).

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Höchste ErhebungBearbeiten

Die höchste Erhebung im Berger Gemeindegebiet ist der 644 m hohe Hügel zwischen den Straßen nach Rothleiten und Issigau.

NachbargemeindenBearbeiten

Angrenzende Gemeinden sind:

Rosenthal am Rennsteig
(Saale-Orla-Kreis/Thüringen)
Hirschberg
(Saale-Orla-Kreis/Thüringen)
Issigau  
Naila Selbitz Köditz

GemeindegliederungBearbeiten

 
Ortsteil Eisenbühl mit dem Hausberg Gupfen (2007)

Die Gemeinde Berg ist in 30 Ortsteile (und vier weitere namentlich benannte Orte) eingeteilt:[2]

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Der früheste bekannte Beleg für den Ort besteht in der lateinischen Angabe … de Monte und stammt aus dem Jahr 1234 (Näheres dazu im Abschnitt Ortsname).[3] Der Ort ist namensgebend für die Familie von Berg. Als Teil des Fürstentums Bayreuth gehörte Berg ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Berg fiel im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zum Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Gottsmannsgrün eingegliedert. Am 1. Mai 1978 kamen Bruck, Bug, Eisenbühl, Hadermannsgrün, Rudolphstein, Schnarchenreuth und Tiefengrün dazu.[4]

OrtsnameBearbeiten

Der Ortsname ist belegt mit … de Monte (1234 und 1246; lat. für vom/von Berg), … ze dem Perge (1320), … in Monte (1347; lat. für in Berg), Pergen (1348), … zu dem Berge (1358), Perck (1430), … zum Perg (1542) und … zum Berg (1579).[3]

Der Ursprung des Namens ist das mittelhochdeutsche Wort bërc (für Berg).[3]

Die Gegend von Berg wird auch als Berger Winkel bezeichnet.[5]

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeisterin ist seit 12. April 2017 Patricia Rubner (CSU); sie ist Nachfolgerin von Peter Rödel (ÜWG), der das Amt 18 Jahre ausübte und aus Altersgründen nicht mehr kandidierte.[6]

GemeinderatBearbeiten

Gemeinderatswahl 2014[7][8]
 %
50
40
30
20
10
0
42,9 %
21,6 %
24,5 %
11,1 %
Gemeinderat in Berg
    
Insgesamt 16 Sitze

Die letzten Kommunalwahlen führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat (n. k. = nicht kandidiert):[7]

Parteien und Wählergruppen 2002 2008 2014
CSU 6 6 6
SPD 4 4 3
Überparteiliche Wählergemeinschaft Berger Winkel (ÜWG) 4 4 3
Jugend für den Berger Winkel (JBW) n. k. n. k. 2
Summe 14 14 14

WappenBearbeiten

Blasonierung: In Silber über grünem Dreiberg ein roter Schrägbalken.[9]

Geschichte und Bedeutung: Der Berg steht für den Ortsnamen. Der Schrägbalken ist dem Wappen der Herren von Berg (von dem Perge) entnommen, einem Geschlecht, das im 14. Jahrhundert nachgewiesen ist. Ausschlaggebend für die Wiedergabe des Wappens waren v. a. Siegel von Ott vom Berge aus den Jahren 1358 und 1381. Das Wappen wird seit 1956 geführt.[9]

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

Berg unterhält eine Gemeindepartnerschaft mit der Bergs kommun in der Provinz Jämtlands län in Schweden.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

IndustrieBearbeiten

Seit 2011 ist Berg der Sitz des internationalen Seilherstellers LIROS. Im Gemeindegebiet befindet sich zudem der Steinbruch der Firma Beyer Baustoffe GmbH.

Feuerwehr und Rotes KreuzBearbeiten

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Rathaus und Jakobuskirche (2007)

PersönlichkeitenBearbeiten

Personen, die vor Ort wirken oder gewirkt habenBearbeiten

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Berg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Suchergebnis: Alle Orte in der Gemeinde Berg. Bayerische Landesbibliothek Online, abgerufen am 27. März 2016.
  3. a b c Reitzenstein, S. 36
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 687.
  5. Olympisches im Berger Winkel. (PDF) Frankenpost, 25. Juli 2013, abgerufen am 27. März 2016.
  6. Bürgermeister-Wechsel im Bayer. Rundfunk, abgerufen am 13. April 2017
  7. a b Gemeinderat. Gemeinde Berg, abgerufen am 27. März 2016.
  8. Rundungsbedingt über 100%.
  9. a b Gemeinden Bayerns – Wappen/Geschichte/Geografie: Gemeinde Berg. Haus der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 1. April 2016.