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Mein Name ist Ulf Šustek Seifert, ich bin 1958 in Dresden geboren und wohne seit 2017 in Bobr. Meine Muttersprache ist Deutsch, ich kann etwas Russisch (Schulniveau DDR) und Englisch sowie neuerdings Tschechisch.

Links seht ihr seltenes Eis an der Elbe (Prießnitz-Mündung), rechts etwas häufigeres am Bobr (entlang der Bäume, zugefroren).

Hiermit verleihe ich Benutzer
"Ulfbastel"
im Namen aller Qualitätssicherer
den Orden
Tools nicu buculei 01.svg
Held der Qualitätssicherung
für den Einsatz rund um die QS
im Dienste der Verbesserung
unserer Enzyklopädie.
gez. "--JamesCook22 10:56, 2. Jun. 2007 (CEST)"


Inhaltsverzeichnis

Mitarbeit?Bearbeiten

Noch nicht geschriebene Artikel warten darauf, von Euch erweckt zu werden. Schlechte Artikel warten auf Verbesserung, dünne Artikel warten auf Ergänzung und nicht relevante Artikel (insbesondere über selbstdarstellerisch gewandte Firmen und Personen) warten auf Löschung.

 
Selbst Nashornkäfer sind bestimmten Widerständen nicht gewachsen.

Das war jetzt als Ermutigung an all jene gedacht, die sich nicht trauen, etwas beizutragen. Die Menge solcher fähigen und einfühlsamen Leute ist groß. Leider haben viele von denen der WP den Rücken gekehrt, weil zunehmend „alte Hasen“ mit „Artikelbesitz“ das Leben hier schwer machen, sowie kommerziell motivierte Artikel auftauchen, die hartnäckig verteidigt werden.

Viele tapfere Leute verbringen täglich Stunden damit, den Unsinn in den täglich 200 neu auftauchenden Artikeln zu bewerten und nach harten Diskussionen wegzulöschen.

Ich möchte trotzdem noch eine kleine Weile durchhalten.

Demokratie?Bearbeiten

Es scheint schwer vermittelbar, dass Forschung und Entwicklung sowie auch Enzyklopädien nicht wirklich etwas mit Demokratie zu tun haben. Eine Mehrheitsentscheidung würde momentan wahrscheinlich die Gentechnik abschaffen, sodass unter anderen auch ich sterben müsste (ich bin von gentechnisch hergestelltem Insulin abhängig). Ein Volksentscheid würde sicher auch interplanetare Raumsonden ablehnen - es sei denn, es flögen Menschen mit, die was schönes nach Hause bringen. In der WP gibt es so Artikel wie Gyro Drop, worüber sich die Fans einig sind, dass sowas wichtig ist. Vor allem freut sich aber natürlich der Hersteller über diese Werbung.

Normen als Referenz?Bearbeiten

Es gibt deutsche und europäische technische Regelwerke, die weit über die Schraubengewinde hinausgehen. Diese Normen müssen gekauft werden und dürfen nicht kopiert werden. Sie werden von Gremien großer Wirtschaftsunternehmen erstellt, es sind also private Empfehlungen. Dennoch herrscht bei vielen WP Autoren eine schiere Gottgläubigkeit an diese wirtschaftslenkenden Diktate, sodass daneben der gesunde Menschenverstand kaum Platz hat. Noch schlimmer wird es, wenn dadurch der Rest der Welt ausgeblendet wird.

Ich bin andererseits froh, wenn ich die Leute hier im und auf dem Lande davon überzeugen kann, sich an elektrotechnische Normen zu halten. Ich verwende dazu Argumente und nicht die entsprechenden Pamphlete. Es wäre gut, zu verinnerlichen, dass Schutzleiter, Schutzleiterprüfungen und RCD in den meisten Regionen dieser Welt unbekannt sind (und dies war vor 50 Jahren auch in Deutschland so!).

Meine AnliegenBearbeiten

Außer Fachwissen ist für eine Enzyklopädie Verständlichkeit, gute Systematik und - die große Chance eines Online-Werkes - die Verknüpfung und Einordnung der Fakten wichtig. Dazu möchte ich einen Beitrag leisten, indem ich Wissensbruchstücke ordne, umständliche Formulierungen vereinfache und passende Links setze. Aufgrund meines Fundus habe ich die Möglichkeit, viele Bilder beizusteuern.

Die Wikipedia ist auch für mich eine unübertroffene Wissensquelle geworden. Mittlerweile haben Wikipedia-Autoren eine große Verantwortung. Das erfordert auch Standhaftigkeit und Recherchen, um eigene Fakten zu verifizieren, aber auch den Mut, Fehler zu korrigieren.

Es scheint leider für die Durchsetzungsfähigkeit gegenüber manchen Leute wichtig zu sein, bekanntzugeben, dass ich Elektromonteur und Diplomingenieur (Elektroniktechnologie) bin und an der Hochschule Mittweida zu Keramikbearbeitung mittels Laserstrahlung promoviert habe.

In meinem Labor gibt es hier und da viele nichtkommerzielle oder nostalgische Geräte, Bauteile, physikalische Spiel- und Schauexperimente sowie Spielsachen für große und kleine Leute. Alte und neue elektronische und mechanische Bauteile warten auf´s Verbaut- und Fotografiert-Werden. Manche stammen aus dem Recycling, aus meiner Lehrausbildung im VEBOtto Buchwitz“ Starkstromanlagenbau Dresden (heute bewohnt von GE Grid GmbH) oder vom ehemaligen VEB Flugzeugwerk Dresden.

Schon gewusst?Bearbeiten

Der Heizwert eines Trabant 601 beträgt 1,39 MWh[1]. Von über 35.000 Trabis wurden im Rahmen der Umweltprämie 2009/2010 nur weniger als 2.000 (knapp 6%) abgegeben. Der Grund für das miese Ergebnis war vermutlich jedoch nicht der Heizwert.

Als nach einem Faschismus-Film-Dreh in Görlitz in der DDR die Hakenkreuzfahnen wieder eingesammelt wurden, waren es mehr, als vorher ausgeteilt worden waren.

ZukunftBearbeiten

Am Anfang der WP gab es folgende vorherrschende Charakteristika der WP-Autoren: stolze Mitarbeit an einem Gemeinschaftsprojekt, Unterordnung unter die Selbstorganisation und die Regeln, Übernahme von Verantwortung.

Inzwischen breitet sich Selbstdarstellung und Profitgier (offensichtlich nicht relevante Artikel über Unternehmen und Personen, Selbst-Proklamierung als „Hauptautor“ usw.) und Selbstgerechtigkeit (Ausrufe wie „diese Formulierung bleibt!“ oder die unzutreffende Meinung, dass man vor Edits den Hauptautor resp. „Artikelbesitzer“ fragen müsse).

Die Zukunft der Wikipedia-Enzyklopädie ist nur zu sichern, wenn das Regelwerk und die Automatismen an diese neue Situation angepasst werden.

Derzeit ist ein Prozess im Gange, bei dem geltungsbedürftige Personen in den Vordergrund drängen und die Ausgewogenheit und Vielfalt auf der Strecke bleibt. Höflich nachfragende IPs werden verhöhnt, peinliche, prosaische oder stilistisch unenzyklopädische Formulierungen werden eisern verteidigt. Es gibt riesenlange Artikel über Themen, die in kein Lexikon Eingang fänden und die sich wie Hobbyberichte lesen.

Der Glaube, dass sich das „System“ Wikipedia –also eine Gruppe selbstorganisierter Menschen – selbständig mit verinnerlichter Verantwortung ausrüstet, ist mir verloren gegangen.

Physikalische EreignisseBearbeiten

Nach Themen unterteilt, im folgenden einige Experimente, die als Vortrag oder zum Spielen geeignet sind. Sie sind, sofern nicht anders vermerkt, realisiert und wer näheres erfahren möchte, kann mich kontaktieren. Sie sind hier angeführt, weil das dazu gehörige Hintergrundwissen nicht nach WP:Belege belegbar ist und daher nicht Eingang in den ANR finden kann.

Die angegebenen Schauversuche sind korrekt beschrieben, nur die Interpretationen sind erlogen. Manches Publikum lacht dabei, einfachere Gemüter lachen eher nicht... Überhaupt scheinen die Leute das Staunen verlernt zu haben, was bereits Albert Einstein auf der Funkausstellung 1930 beobachtete:

Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.[2]

Und Erich Fromm stellt fest:

Sich über etwas zu wundern,ist geradezu peinlich und gilt als Zeichen dafür, dass man geistig nicht auf der Höhe ist.[3]

Jeder, der in Forschung und Entwicklung tätig ist, weiß, dass zu allen publizierten Erfolgen eine ähnlich hohe oder weit höhere Zahl (und die ist von der Begabung, mehr noch von der Intuition, am meisten wohl aber vom Zufall abhängig) von Misserfolgen gehört. Das gilt nicht nur für Mondreisen, sondern auch für die im folgenden aufgeführten Experimente.

Die Nachahmung geschieht auf eigenes Risiko, es handelt sich teilweise um lebensgefährliche, feuergefährliche und gesundheitsschädliche Umstände.

LichtBearbeiten

Schauversuch AbendrotBearbeiten

Ein Glaskasten mit Wasser steht auf dem Tisch. In Richtung Publikum strahlt ein weißer LED-Scheinwerfer hindurch. Es ist Tag. Zum Abend hin tropfen H-Milch-Tropfen in das Wasser. Das durchtretende Licht wird gelb-rot – der Strahl sendet jedoch quer immer mehr bläuliches Licht aus.

Infrarot (IR)Bearbeiten

Infrarot-Diaprojektor mittels Infrarotfilter --> Leinwand mit darauf projiziertem Infrarot-Bild. Ein zweiter Projektor projiziert durch IR-Sperrfilter ein sichtbares Bild auf die Leinwand.

Eine Kameramit IR-Filter oder ein Nachtsichtgerät bringen die Überraschung „ans Licht“.

Grünpflanzen und manche schwarze Textilien erscheinen im NIR hell.

Schauversuch GeheimstrahlenBearbeiten

Ein modulierter Infrarot-Scheinwerfer bringt einen mit einer kleinen Solarzelle versehenen Lautsprecher zum Tönen. Der „Geheimstrahl“ wird über die ganze Bühne zurückverfolgt. Ein mit NSA-Symbol versehener Kochtopf wird als Übeltäter entlarvt.

FluoreszenzBearbeiten

  • weiche UV-Strahlung („Schwarzlicht“-Lampe)
    • VFD; Anregung statt Elektronen mit UV von außen durchs Glas
    • gelber Textmarker: Geheimschrift auf gelbem Papier
    • Plastwerkstoffe, Fahrkarten, Geldscheine, Personalausweise (fluoreszierende Merkmale)
    • Schnittflächen von Robinien-Holzstämmen.
    • orange Tagesleuchtfarbe (Frotteetuch, Warnweste) wird mit Sonnenschutzcreme „verunreinigt“.
Vergleich: unter blauem Licht sind die Flecken nicht zu sehen, unter UV-A erscheinen eklige Flecken
  • Fluoreszenz von Laserstrahlung
    • Knicklicht-Farbstofflösung
      • orange: grüner Pointer wird orange
      • grün: blauer Pointer wird grün
      • blau: violetter Pointer wird blau
    • tagesleuchtende orange Farbe (Straßenmalkreide, Silvesterraketen-Schutzkappen...): grüne/blaue/(ultra)violette Laser erzeugen orange Leuchtfleck
    • blauer oder violetter Pointer auf nachleuchtenden Fluchtweg-Schildern erzeugt nachleuchtende Spuren.

Schauversuch „Quantenverwandlung“Bearbeiten

Drei mit Flüssigkeiten gefüllte Gefäße werden, nebeneinander stehend, alle quer von einem violetten Laser durchstrahlt. Die erste Flüssigkeit zeigt einen blauen Strahl, die zweite einen grünen und die dritte einen roten Strahl: Die Lichtquanten des Lasers „verlieren“ in den „hochprozentigen“ Flüssigkeiten offenbar Energie und daher wird das Licht langwelliger (Beweis der Quantennatur des Lichtes)....

MagnetismusBearbeiten

  • Elektromagnet, per Hand schaltbar, dazu ferromagnetischer Kram: auf fest installiertem, verstecktem E.-Magnet Turm aus Schrauben bauen...und unversehens einstürzen lassen (Funkschalter für den Magnetstrom).
  • Tauziehen mit Elektromagnet: 2 Personen versuchen, polierte Schnittbandkerne) auseinanderzureißen. Die Spule wird per Kurbelgenerator von einer dritten Person gespeist. Siehe Tauziehen
  • „Ich beiße nicht - ich will nur spielen!“ (ferngesteuerter, selbstfahrender Elektromagnet-Manipulator): kabelgebundenes Magnetmonster sammelt und verstreut Schrauben, dabei kann man die Koordination lernen: Schalter für „Fahre vor/zurück“ + „links/rechts“; „Magnet auf/ab“ + „an/aus“
  • Wirbelströme
    • NdB-Magnet-Kugel rollt in Aluminiumrinne ganz langsam bergab oder fällt in einem Kupferrohr ganz langsam nach unten. Siehe Schauversuch Mondgestein.
    • Abbremsen einer sich drehenden Aluminiumscheibe mittels Dauermagnet
  • Magnetfeld-Empfänger (Spule mit Verstärker als Sensor für magnetische Wechselfelder mit Frequenzen im Hörbereich)
    • Barkhausen-Effekt: Empfang des Rauschens eines langsam ummagnetisierten Eisendrahtes (Schneschiebeeffekt)
    • magnetische Umgebungsfelder: „Abhorchen“ von Mobiltelefonen, Bildschirmen und kleinen Geräten mit Mikrocontroller: man hört Rhythmus- und Klangveränderungen je nach Modus der Geräte

Schauversuch MondgesteinBearbeiten

Es gibt mehrere kleine kugelförmige Materialproben - leider sind sie dem Besitzer durcheinandergeraten und die eine wertvolle Probe vom Mond ist nicht mehr herauszufinden. Helfen wir ihm dabei: man sollte sie ja leicht anhand der viel geringeren Gravitation auf dem Mond herausfinden. Alle Kugeln müssen hierzu in einer zum Publikum offenen Aluminiumrinne herabrollen und die Mondkugel müsste ja nun wegen der geringeren Gravitation ganz langsam rollen. Tut sie auch! (Eine der Kugeln ist ein Neodym-Magnet...)

Mitmachversuch TauziehenBearbeiten

Zwei Freiwillige sollen Tauziehen. Das Seil ist jedoch zweigeteilt, jedes Ende trägt eine Kranöse und daran ein poliertes Eisenjoch (Schnittbandkernhälfte). Im Eisenweg ist eine per Kurbelgenerator (umgebauter Akkuschrauber) gespeiste Spule. Das Tauziehen beginnt, wenn die Kernhälften zusammenliegen und die Kurbel gedreht wird. Zwei Erwachsene sind nicht in der Lage, die Magnetkerne auseinanderzuziehen. In Anlehnung an die Magdeburger Halbkugeln kann der Vorführende „Luft reinlassen“, d.h. nach und nach langsamer drehen, bis die Akteure auseinanderfallen...

HochspannungBearbeiten

 
Jakobsleiter
  • Hochspannungskaskade (ca. 80 Kilovolt), damit elektrostatische Versuche (Aufladen einer Person, Ausstoßen von leichten Gegenständen, elektrostat. Turbine, „Igel“ aus Lametta, Herstellung und Laden Leydener Flaschen (PET-Colaflaschen), damit elektrostatisches Geläut betreiben
  • Jakobsleiter (Demonstrationsobjekt); zeigt das dynamische Verhalten eines Lichtbogens, der sich von selbst aufgrund der Thermik und des eigenen Magnetfeldes nach oben bewegt (hier Video). Herstellen von braunem Stickstoffdioxid, Rotfärben von feuchtem Indikatorpapier durch Salpetersäure bzw salpetrige Säure. Die Jakobsleiter kann selbst neuzünden oder man startet sie mit einem Hochspannungs-geeigneten Stabfeuerzeug.
  • Teslatransformator: Leuchten von Gasentladungslampen ohne Stromanschluss, Entzünden und „Ausblasen“ einer Kerze
  • Hin- und Herbewegen eines Gleichstrom-Lichtbogens mittels Dauermagnet

Schauversuch „Kampf mit dem Bogen“Bearbeiten

Der Lichtbogen der Jakobsleiter kann nicht so einfach bekämpft werden. Bestreut man ihn mit „Sand“ (Kochsalz), wird er gelb, bestreut man ihn mit „Löschpulver“ (Backpulver[4]), verlöscht er gleichfalls nicht, sondern wird gar rotorange. Mit einem Holzschwert lässt er sich zwar bändigen (niederhalten), aber das Schwert fängt Feuer. Mit Magneten fängt er an zu zischen und zu pfeifen.

Schauversuch „Coke Zero“Bearbeiten

Eine Flasche Cola Coke zero kann im Material der Flasche mehr Elektroenergie speichern als der Inhalt chemische Energie enthält. Dazu rollt man die Flasche bis zum Halsansatz in Alufolie (Das Etikett wird nun verdeckt, wodurch gleich auch Werbefreiheit hergestellt ist). Dann wird Colaflüssigkeit mit einer mit einer langen Spitze versehenen Kugelelektrode (Edelstahl 120 mm) durch Einstich durch den Deckel kontaktiert. Nun kann sie gegenüber der Aluhülle auf etwa 80.000 Volt aufgeladen werden. Sie enthält nun mehrere Joule Energie,:ist potentiell lebensgefährlich und kann mehrere Minuten lang ein Zamboni-Geläut betreiben, welches aus einer hängenden, zweiten Kugel und einer Stahlkalotte als Glocke besteht. Achtung! Die Flasche muss nach dem Versuch komplett in Alufolie eingeschlagen werden - bloßes Entladen reicht nicht (dielektrische Absorption).

Schall/KörperschallBearbeiten

  • Luftschall: Hohlraumresonatoren, Untersuchungen daran (Anregung, Kopplung, Resonanzänderungen bei versch. Gasen oder Temperaturen), Interferenz mit 2 Schallquellen, Interferenzfilter aus parallelen Folien.
  • Körperschall: Anregung und Empfang longitudinaler, transversaler und Rayleighwellen in Stäben, Drähten od. Tischplatte; Bestimmung der materialabhängigen Ausbreitungsgeschwindigkeit der versch. Wellentypen
  • Flüsterschüsseln: über 30 m Entfernung miteinander flüstern - über die Köpfe der Leute hinweg mit einer akustischen Richt„funk“verbindung, bestehend aus Staubsaugerschläuchen und Satellitenschüsseln.

elektrischer StromBearbeiten

  • Generator Muskelkraft (Fahrradergometer mit Drehstromgenerator, ca. 300 Watt), daran zu betreiben: Gleichrichter, Leistungsmessgerät, Audioverstärker, Lampen, Ventilator, Schleifmaschine.
  • Impulsstromquelle 500Joule 2kA/1kV, bestehend aus einem Kondensator und einem Thyristor, daran angeschlossen:
    • Luftspule: elektrodynamischer Beschleuniger, berührungsloses Anschlagen eines Gongs, Hochwerfen von Pfannen und Platten, berührungslose Verformung (Abwinkeln) einer Aluminiumplatte, Nüsse und Schoko-Weihnachtsmänner mittels Startbeschleunigung knacken.
    • Drahtexplosion: ein dünner Draht verdampft mit lautem Knall und hinterlässt auf nahen Gegenständen eine Metallschicht.
  • Induktionskochplatte“: Eine frei handhabbare, ungekühlte Luftspule überträgt bis etwa 1 Kilowatt Wärmeleistung mittels Wirbelströmen.
    • Saugkreis mit Glühlampe (Energieübertragung durch die Luft, Demo der Resonanzbedingungen durch Abstimmen m. Ferritstab)
       
      ich will nur spielen...
    • schnurlose Schreibtischlampe (wird über ihren Fuß gespeist, der eine einzelne Windung darstellt)
    • Wasserkochen im Plastegefäß mit schnurlosem „Tauchsieder“ oder „Kochscheiben“
    • Aufglühen von Stahlteilen, die in die Spule gehalten werden
    • schwebende Aluminiumplatte
  • Transformator-Versuche:
    • Finden versch. Spannungen an einem Ringkerntrafo mit freiliegenden Windungen
    • 100 Ampere durch eine Fahrradspeiche - hält sie oder gibt es Feuerwerk?

Schauversuch „Weihnachtsmann als Zirkustiger“Bearbeiten

Auch Schoko-Weihnachtsmänner in Alufolie sind einigermaßen sportlich und so soll einer durch den „brennenden“ Reifen springen. Leider darf der Reifen „aus Sicherheitsgründen“ nicht brennen. Sowie er hindurchspringt, geht jedoch der Weihnachtsmann heftig in Flammen auf. Er hatte das mit dem Brennen anscheinend falsch verstanden oder wollte etwas Besonderes zeigen. Armer Mann, er stinkt heftig und qualmt aus dem Mantel. Der „Reifen“ ist eine Spule (20 kHz, 1 kW). Also ein Stromunfall? Mitnichten. Er war ja abgeschirmt. Sein Aluminiummantel wurde ihm dennoch zum Verhängnis.

Der Weihnachtsmann (formaler DDR-Sprech: Jahresendfigur) kann beim Sprung mit der bloßen Hand geführt werden. Auch die Spule aus siliconisolierter Kupferlitze (12 mm2) kann mit der Hand gehalten werden. Die magnetische Feldstärke ist nicht ausreichend, um nervenreizende Spannungen zu induzieren.

Die magnetische Feldstärke ist weit über den sowohl an Arbeitsplätzen als auch im Konsumerbereich erlaubten Grenzwerten. Das Tragen von Fingerringen oder Armbanduhren dürfte gefährlich sein. Herzschrittmacherträger dürfen nicht in der Nähe sein.

Schauversuch „Weihnachtsmann als Raumfahrer“Bearbeiten

Schoko-Weihnachtsmänner in Alufolie sind extrem risikofreudig und wagen den Erstflug mittels einer Plattform aus Aluminium (Nachbau-UFO). Der Weihnachtsmann zerschellt leider beim Start aufgrund der zu hohen Start-Beschleunigung, sodass nach dem Flug nur Bruchstücke von der Hörsaaldecke zur Erde zurückkehren. Zumindest sind die Trümmer genießbar, denn die Folienstückchen fallen getrennt - sie sind durch Windsichten getrennt.

Die Aluminiumplatte liegt auf einer Spiralspule, die jedoch unter einem Tuch verborgen ist. In der Spule fließt beim Start ein Stromimpuls (50 Windungen, 2000 Ampere, 1000 Volt).

Die Aluminiumplatte muss mit einem Seil gesichert sein, sodass sie nicht hoch- bzw. ins Publikum fliegen kann. Extrem gefährlich wäre auch eine aufgrund der enormen Magnetkräfte berstende Spule, die bei diesem Versuch in der Ebene des Publikums liegt. Sie ist daher mit Ziegelsteinen verbunkert. Die Spannung an der nur mit Isolierlack isolierten Spule ist lebensgefährlich. Herzschrittmacherträger dürfen nicht in der Nähe sein.

Schauversuch „Kochscheibe“Bearbeiten

Schnurlose Kochscheiben sind zum Wasserkochen geeignet - nicht nur, wenn kein Tauchsieder zur Hand ist. Sie existieren als „Markenprodukt“ oder als „billiger Chinaimport“. Das „Billigprodukt“ wird zuerst getestet. Es liegt in einer durchsichtigen Plasteschale und auf das Kommando „Scheibchen koch'!“ sollte es nun loskochen. Es weigert sich aber und springt aus der Schüssel. Das Markenprodukt ist jedoch folgsam und die Plasteschüssel qualmt (Wasser vergessen! Schnell nachgießen...). Mit etwas Wasser geht es dann ganz flott und auf das Kommando (oh wie ging das doch gleich...das Wasser verkocht und es qualmt wieder...). Der Spruch „Scheibchen steh'!“ ist schließlich der richtige und alles ist gut.

Die Chinascheibe ist aus Aluminium, die echte aus Eisen. Unter der Schüssel und dem Tischtuch ist eine Induktionsspule.

Die magnetische Feldstärke ist weit über den sowohl an Arbeitsplätzen als auch im Konsumerbereich erlaubten Grenzwerten. Das Tragen von Fingerringen oder Armbanduhren dürfte gefährlich sein. Herzschrittmacherträger dürfen nicht in der Nähe sein.

MechanikBearbeiten

  • Kreiselmotor, zum in-die-Hand-nehmen, Demo der Blindkräfte, der Präzession, Kreisel kann balancieren
  • Wasserrakete (nur in Freien!): Pumpen, elektromagnetische Auslösung des Starts v. Schaltpult aus und Startvorbereitung durch eine Kindermannschaft. Flug von PET-Flaschen, auch mit Nutzlast (Tennisbälle 40 m, Mit Wasser oder Kronkorken gefüllte 1/2-Liter-Plastebecher 25 m) (Bild).
Der Impuls der Rakete ist so hoch, dass ernste Gesichtsverletzungen entstehen können, wenn man mit dem Kopf drüber ist beim Start. Ungeeignete Nutzlasten wie etwa Steine sind lebensgefährlich, wenn sie herabfallen. Es muss immer Aufsicht dabei sein, dass solche Sachen nicht passieren.
  • Rohrpost“: Transport von Tetrapak-Schraubdeckeln. Rohrverbindungen (50-mm-Sanitärrohre) steckbar, auch bidirektional. Ein Spaß für alle, die gern etwas „in einer Öffnung verschwinden lassen“.
  • aus einem Waschmaschinen-Trommellager gebaute drehbare runde Platte zum Draufsetzen oder -stellen. Drehen durch Gewichtsverlagerung (möglich, weil Drehachse nicht senkrecht ist).
  • nur zum Anschauen: von einer Kerze mit einem thermoelektrischen Generator gespeistes, elektrodynamisch angetriebenes Pendel mit Klinkenabtrieb zur Förderung von Kugeln.

Schauversuch WindenergieBearbeiten

Vorgeführt werden soll eine Mini-WKA (PC-Lüfter am Stiel speist LEDs). Leider fehlt der Wind. Pusten reicht nicht lange. Publikum ist nicht geneigt, zu helfen. Es war doch aber eine Windmaschine bestellt... Tatsächlich steht ein großer Karton am Bühnenrand! Ein Kabel mit Taster findet sich. Mit Getöse öffnet sich der Karton und ein Riesenventilator kommt herausgefahren. Je nach Gusto bläst der zunächst die Deko von den Gästetischen, ehe man endlich die WKA betreiben kann.

Der Ventilator besteht aus einer käuflichen Modellflieger-Luftschraube und einem recycelten Staubsaugermotor, montiert auf einem fahrbaren Rahmen. Gespeist wird über einen Stelltransformator.

Die Luftschraube selbst sowie eventuelle Trümmer sind gefährlich, daher ist sie in einem Rahmen hinter einem Gitter montiert.

PlanBearbeiten

  • Gefährt mit Stirlingmotor-Antrieb
  • Flaschenzug für einen Stuhl (Kinder können ihre Eltern hochheben)
  • Luftkissenplattform f. eine ganze Familie
  • Infraschall (Sender und Empfänger): entschleunigte Datenübertragung über große Entfernungen

LinksBearbeiten

http://www.tsd.de/de/mm/ausstellungen/erlebnisland-mathematik/ Erlebnisland Mathematik in den Technischen Sammlungen Dresden mit Beiträgen von mir

http://www.space-service-intl.com/museum.htm Raumfahrtmuseum Mittweida

http://www.deutsche-raumfahrtausstellung.de/ Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz

http://www.diane-neisius.de/laser/index.html Diane´s Laser Page (Selbstbau-Laser)

http://www.repairfaq.org/sam/lasersam.htm#samtoc Sam´s Laser FAQ (Samuel M. Goldwasser über Laser-Selbstbau, -Wartung, -Justage, -Konstruktion)

http://www.rapp-instruments.de/ Thomas Rapp stellt seine abenteuerlichen und sehr sorgfältigen Versuchsaufbauten vor.

QuellenBearbeiten

  1. https://bauforumstahl.de/upload/documents/brandschutz/kennwerte/Heizwertalpha.pdf
  2. https://www.einstein-website.de/z_biography/redefunkausstellung.html Einstein zur Eröffnung der Funkausstellung 1930 in Berlin
  3. Erich Fromm: Märchen, Mythen, Träume, Rowohlt-Verlag, 21. Auflage 2017, Seite 11
  4. Backpulver ist tatsächlich ähnlich dem ABC-Pulver