Ben Gibbard

US-amerikanischer Musiker

Benjamin "Ben" Gibbard (* 11. August 1976 in Bremerton, Washington) ist ein US-amerikanischer Sänger und Gitarrist. Er wurde bekannt als Leadsänger der Indie-Rock-Band Death Cab for Cutie und The Postal Service.

Ben Gibbard (2018)

LebenBearbeiten

Gibbard wurde in Bremerton, Washington geboren. Sein Vater war in der United States Navy und die Familie zog durch das Land, bevor sie in den Staat Washington zurückkehrten. Gibbard verbrachte seine prägenden Jahre dort während der Zeit des Grunge. Er absolvierte 1994 die Olympic High School. Später zog er nach Bellingham und absolvierte ein Studium der Umweltchemie an der Western Washington University. Er wurde römisch-katholisch erzogen und bezeichnete sich selbst als "diesen indoktrinierten Katholiken, obwohl ich seit 10 oder 15 Jahren nicht mehr freiwillig in der Kirche war".[1]

Er spielte in der Popgruppe Pinwheel und traf bei einem Konzert Chris Walla, den späteren Gitarristen von Death Cab for Cutie.[2] Anfang 1999 begann er sein Soloprojekt als ¡All-Time Quarterback!.

Ben Gibbard unterstützt die Organisationen Planned Parenthood und People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) sowie die von Neil Young gegründete Bridge School.[3]

Berichten stoppte er 2008 seinen Alkoholkonsum und begann fortan Marathons zu laufen. Er lief 2013 seinen ersten Trail-Ultramarathon und hat seitdem jedes Jahr mehrere absolviert.

Ben Gibbard verlobte sich am 28. Dezember 2008[4] mit der Schauspielerin Zooey Deschanel. Sie heirateten im September 2009[5]. Im November 2011 wurde ihre Trennung bekannt gegeben.[6] Gibbard heiratete später die Fotografin und Tourmanagerin Rachel Demy am 21. Oktober 2016 in Seattle, Washington.[7]

Am 16. Oktober 2012 brachte er sein Solo-Album Former Lives auf dem Independent-Label Barsuk Records (US) bzw. City Slang (EU) heraus.

Im November 2014 trat Gibbard als Gast auf dem achten Studioalbum Sonic Highways von Foo Fighters auf.[8]

Während der COVID-19-Pandemie streamte Gibbard täglich Konzerte von zu Hause, nachdem er zuvor Shows wegen der Pandemie abgesagt hatte.[9] Gibbard spielte Songs seiner Bands Death Cab für Cutie und The Postal Service sowie von anderen Künstlern wie The Decemberists, Radiohead, New Order und Depeche Mode, während er lokale gemeinnützige Organisationen des Bundesstaates Washington bewarb.

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   US
2009 One Fast Move Or I'm Gone Music From Kerouac's Big Sur
Atlantic Records (Warner Music Group)
US109

(1 Wo.)US
gemeinsame Veröffentlichung mit Jay Farrar
Erstveröffentlichung: 20. Oktober 2009
2012 Former Lives
City Slang (Rough Trade Records)
US34

(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 2012
2017 Bandwagonesque
Atlantic Records (Warner Music Group)
Erstveröffentlichung: 28. Juli 2017

PinwheelBearbeiten

  • 1996: Pinwheel

¡All-Time Quarterback!Bearbeiten

  • 1999: ¡All-Time Quarterback!
  • 1999: The Envelope Sessions
  • 2002: ¡All-Time Quarterback!

Solo EPsBearbeiten

  • 2003: Home Volume V (mit Andrew Kenny)
  • 2020: Life in Quarantine
  • 2020: Proxima B / Filler

Death Cab for CutieBearbeiten

The Postal ServiceBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Ben Gibbard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Pat McGuire: Learning to Love the White Noise With Death Cab for Cutie (Memento des Originals vom 10. August 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.filter-mag.com In: Filter Magazine o. J. (englisch)
  2. Richard Harrington: Death Cab, Full Speed Ahead In: The Washington Post vom 21. Oktober 2005 (englisch)
  3. Charity Biography (englisch)
  4. http://www.intouchweekly.com/2008/12/in_touch_exclusivezooey_descha.php
  5. http://www.people.com/people/article/0,,20305870,00.html
  6. Archivlink (Memento des Originals vom 3. November 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.todayonline.com
  7. https://www.villagevoice.com/2018/08/23/death-cab-for-cuties-prodigal-songwriter-comes-home/
  8. Foo Fighters bekommen auf "Sonic Highways" Unterstützung von Death Cab For Cuties Ben Gibbard. Visions, 11. September 2014, abgerufen am 11. Juni 2020.
  9. Die Corona-Konzerte von Ben Gibbard. egoFM, 2. April 2020, abgerufen am 11. Juni 2020.