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Belastungsstörungen ist ein unscharfer Sammelbegriff in der klinischen Psychologie und Medizin für Reaktionen (meist Akute Belastungsreaktion) auf eine einmalige oder fortgesetzte Belastungen (z. B. Operationen, Vergewaltigung, Naturkatastrophen, Unfälle oder der Tod eines Kindes). Die Betroffenen rekapitulieren oder reinszenieren häufig das belastende Ereignis.

Klassifikationen nach DSM und ICDBearbeiten

Im DSM-IV werden folgende zwei Belastungsstörungen (nach ihrer Dauer und ihrem Schweregrad) kodiert:

Im ICD-10 fallen diese „Belastungsstörungen“ in die Kategorie Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen.[1]

In beiden Systemen sind sie den Angststörungen untergeordnet. Es gibt verschiedene weitere Störungsbilder, die den Begriff in sich tragen, z. B. die Posttraumatische Belastungsstörung bei Kindern und Jugendlichen. Hingegen werden scheinbar ähnliche Störungsbilder wie die Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (nach ICD-10) zu den Persönlichkeitsstörungen gezählt.

Manchmal wird auch die Anpassungsstörung als Belastungsstörung aufgefasst. Es wird aber auch verkürzend von „Belastungsstörungen“ gesprochen, wenn von „Belastungs- und Anpassungsstörungen“ die Rede ist, und damit die Gruppe der Anpassungsstörungen entweder gleich gewichtet oder untergeordnet wird.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. ICD-10-GM Version 2013 (Memento des Originals vom 5. April 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dimdi.de – Kapitel V Psychische und Verhaltensstörungen (F00-F99) (dimdi.de)

WeblinksBearbeiten