Hauptmenü öffnen

Beijing Sport University FC

chinesischer Fußballverein
(Weitergeleitet von Beijing Enterprises)

Die Beijing Sport University Football Club (Chinesisch: 北京 北体大; Pinyin: Běijīng Běitǐdà) auch bekannt als BSU (Chinesisch: 北体大; Pinyin: Běi Tǐ Dà) ist ein professioneller chinesischer Fußballklub, der derzeit in der China League One spielt. Das Team ist in Peking beheimatet und ihr Heimstadion ist das Olympische Sportzentrum Peking mit einer Sitzplatzkapazität von 36.228 Plätzen. Ihr aktueller Mehrheitsaktionär ist der Mischkonzern Beijing Enterprises Group.

Beijing BSU
Běijīng Běitǐdà
北京北体大
Vorlage:Infobox Fußballklub/Wartung/Kein Bild
Basisdaten
Name Beijing Sports University Football Club
Sitz Peking, China
Gründung 2004 (als Beijing Baxy FC)
Erste Mannschaft
Cheftrainer Gao Hongbo
Spielstätte Olympisches Sportzentrum Peking
Plätze 36.228
Liga China League One
2018 5. Platz (China League One)
Heim
Auswärts

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Beijing Sport University FC wurde 2004 von den ehemaligen chinesischen Fußballern Guo Weiwei, Wang Tao und Guo Weijian als Amateur-Fußballverein unter dem Namen Beijing Baxy FC gegründet.[1] Bis 2009 galt die Jugendmannschaft des Vereins als gut genug, um am Profifußball teilzunehmen, und der Klub trat zu Beginn der China League Two-Saison 2009 in die dritte Liga des chinesischen Fußballs ein.[2] Nach einem vielversprechenden Start der Saison, die sie in der Halbzeit an der Tabellenspitze anführten, wurde der Verein im Play-off Dritter und verpasste knapp den Aufstieg in die zweite Liga. Nachdem er den Aufstieg verpasste, entschied der Verein, die finanziell angeschlagene China League One-Mannschaft (die League One ist die zweithöchste Spielklasse), Beijing Hongdeng zu übernehmen, und übernahm ihre Position in der Liga zu Beginn der Saison 2010. In der ersten Saison von Beijing Baxy in der zweiten Liga wurden ihnen wegen der verspäteten Zahlung von Löhnen für Rajko Vidović in der Saison 2007 von Beijing Hongdeng 6 Punkte abgezogen.[3]

Beijing Baxy beendete die Saison auf Platz 15 von 16 Teams in der Saison 2012 und wäre damit wieder in die China League Two abgestiegen; Sie wurden jedoch aufgrund der Auflösung von Dalian Shide vom Abstieg verschont. Am 26. Februar 2013 wurde der kroatische Trainer Goran Tomić offiziell als neuer Trainer des Clubs bekanntgegeben. Nachdem einige hochkarätige Spieler wie Stephen Makinwa, Lucian Goian, Ryan Griffiths und Hu Zhaojun verpflichtet wurden, belegte Beijing Baxy den Rang 7 der Saison 2013. Beijing Baxy startete in der Saison 2014 mit 21 Spielen ohne Niederlage (8 Siege und 13 Unentschieden). So blieb bis zur letzten Runde die Hoffnung auf den Aufstieg, der am Ende jedoch mit dem 4. Platz verpasst wurde. Goran Tomić gewann im Dezember 2014 die Auszeichnung „Trainer des Jahres der China League One“.

Am 25. Dezember 2014 kaufte Beijing Enterprises Holdings Limited die Mehrheit der Anteile des Vereins und der Name des Klubs wurde in Beijing Enterprises Group FC geändert.[4] Sie änderten auch das Vereinswappen und das Heimtrikot des Vereins von weiß auf blau und rot.

Am 5. Juni 2017 starb Bejing Enterprise-Spieler Cheick Tioté im Alter von 30 Jahren an einem Herzinfarkt während des Trainings. Der Verein vergibt seither die Nummer 24, die Tioté getragen hatte, nicht mehr.[5]

2019 wurde der Verein in Beijing Sport University FC umbenannt.

NamensgeschichteBearbeiten

  • 2004–2014 Beijing Baxy F.C. 北京八喜
  • 2015–2018 Beijing Enterprises Group F.C. 北京控股
  • 2019– Beijing Sport University F.C. 北京北体大

Bekannte Spieler und ehemalige SpielerBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 2013中国足球协会甲级联赛北京八喜赛区. damai.cn. 17. März 2013. Archiviert vom Original am 18. März 2013. Abgerufen am 17. März 2013.
  2. 中乙-两队上演进球大战 北京4–3湖南冲甲稍占优. sports.sohu.com. 24. November 2009. Abgerufen am 9. September 2014.
  3. 北京八喜收到中国足协罚单 联赛积分被扣除6分. sports.sohu.com. 8. April 2010. Abgerufen am 12. Januar 2015.
  4. 八喜官方宣布新任主帅 克罗地亚少帅托米奇掌舵. sports.sohu.com. 26. Februar 2013. Abgerufen am 12. Januar 2015.
  5. Herzinfarkt mit 30: Fußballprofi Tioté stirbt beim Training. In: Spiegel Online. 5. Juni 2017, abgerufen am 9. Juni 2018.