Begräbnishalle in Gliwice

Die Begräbnishalle

Die jüdische Begräbnishalle in Gliwice (Gleiwitz) befindet sich am Neuen jüdischen Friedhof in Szobiszowice (deutsch: Petersdorf) und bildet zusammen mit dem direkt angrenzenden städtischen Lindenfriedhof ein geschlossenes Begräbnisareal.

Das neogotische Backsteingebäude wurde 1903 nach Plänen des Wiener Architekten Max Fleischer erbaut.

Im Jahr 2008 wurde die Begräbnishalle, welche bis dahin der jüdischen Gemeinde gehörte, von der Stadt Gliwice erworben. Diese will dort ein Museum über die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Schlesien einrichten nachdem das Gebäude restauriert wurde.

Am 31. Januar 2016 erfolgte die Eröffnung als Außenstelle des Museums in Gliwice.[1]

WeblinksBearbeiten

 Commons: Begräbnishalle in Gliwice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gazeta Wyborcza: W Gliwicach powstał Dom Pamięci Żydów Górnośląskich

Koordinaten: 50° 18′ 11,4″ N, 18° 41′ 36,6″ O