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Beatrice von Matt

Schweizer Literaturkritikerin

Leben und WirkenBearbeiten

Beatrice von Matt studierte Germanistik und Anglistik in Zürich, Paris und Cambridge und promovierte bei Emil Staiger. Von 1984 bis 1995 war sie als Feuilletonredakteurin der Neuen Zürcher Zeitung zuständig für die deutschsprachige Literatur aus der Schweiz und Deutschland sowie die niederländische Literatur.

Sie wirkt als Publizistin, des Weiteren arbeitet sie bei kulturellen Organisationen, so von 1998 bis 2005 als Stiftungsrätin der Schweizerischen Kulturstiftung Pro Helvetia.

Von Matt verfasste unter anderem Monografien zu Werner Düggelin, Max Frisch, Meinrad Inglin und Albin Zollinger. Als Herausgeberin verantwortete sie die Werkausgabe von Meinrad Inglin und publizierte beispielsweise Schriften von E. Y. Meyer.

Sie ist verheiratet mit dem Germanisten Peter von Matt und hat zwei Kinder.

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

  • 2010: Johann-Jakob-Bodmer-Medaille der Stadt Zürich[1]
  • 2014: Johann-Melchior-Wyrsch-Preis der Schindler Kulturstiftung, für das Lebenswerk, zusammen mit Peter von Matt[2]

Werke (Auswahl)Bearbeiten

AutorschaftBearbeiten

  • Die Lyrik Albin Zollingers. 1964.
  • Meinrad Inglin. Eine Biographie. Atlantis, Zürich 1976.
  • Lesarten. Zur Schweizer Literatur von Walser bis Muschg. 1985.
  • Mütter und Söhne. Dichter erzählen von einer Urbeziehung. 1997.
  • Bergler, Fuchs und Wasserfee. Alte Sagen in neuer Literatur. 1998.
  • Frauen schreiben die Schweiz. Aus der Literaturgeschichte der Gegenwart. 1998.
  • mit Peter von Matt: Köpfe, Klänge und Geschichten. Zur literarischen Kultur der Innerschweiz. 2004.
  • Werner Düggelin. Porträt und Gespräche. NZZ Libro, Zürich 2006.
  • Charles Ferdinand Ramuz: Die große Angst in den Bergen. Nachwort. Nagel und Kimche, 2009.
  • Mein Name ist Frisch. Begegnungen mit dem Autor und seinem Werk. Nagel & Kimche, München 2011, ISBN 978-3-312-00476-8.
  • Die Wahrheit der Landschaft. «Berge. Pilger. Orte» – Fotografien von Reto Camenisch. Begleittext. Edition Stephan Witschi, 2011. (online)
  • Meinrad Inglin: Schweizerspiegel. Nachwort zum Roman. Limmat, Zürich 2014, ISBN 978-3-85791-744-8 (= Gesammelte Werke in zehn Bänden, herausgegeben von Georg Schoeck im Amman Verlag und Limmat Verlag, Zürich).[3]

ReferateBearbeiten

HerausgeberschaftenBearbeiten

  • E. Y. Meyer: Geschichten, Märchen, Schilderungen, Abenteuer und Geständnisse. Mit Begleittexten. Carl Hanser, München 1978.
  • Unruhige Landsleute. Schweizer Erzähler zwischen Keller und Frisch. 1980.
  • Meinrad Inglin: Werkausgabe. 1980.
  • Antworten. Die Literatur der deutschsprachigen Schweiz in den achtziger Jahren. 1991.
  • Abends um acht. Schweizer Autorinnen und Autoren in Berlin. 1991.
  • Annemarie von Matt:[5] Tagebuch der Liebe und des Zorns. Passagen und Gedichte aus dem Briefwerk. Das Fünfte Tier, Stans 2008.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Manfred Papst: Laudatio auf Dr. Beatrice von Matt anlässlich der Verleihung der Johann-Jakob-Bodmer-Medaille der Stadt Zürich an Dr. Beatrice von Matt. (Memento des Originals vom 8. September 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadt-zuerich.ch auf der Website der Stadt Zürich abgerufen am 25. Januar 2015.
  2. Preisverleihung 2014; Johann-Melchior-Wyrsch-Preis. (Memento des Originals vom 10. Dezember 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schindlerkulturstiftung.ch Bei der Schindler Kulturstiftung, abgerufen am 25. Januar 2015.
  3. Buch-Porträt beim Limmat-Verlag, abgerufen am 25. Januar 2015.
  4. Programmheft, bei der J. S. Bach-Stiftung abgerufen am 25. Januar 2015. (PDF-Datei)
  5. Sibylle Omlin: von Matt, Annemarie. In: Sikart