Bausa (Musiker)

deutschsprachiger Rapper
Bausa (2018)

Bausa (* 1989 in Saarbrücken; bürgerlich Julian Otto)[1][2] ist ein deutscher Rapper, der anfangs durch die Zusammenarbeit mit Capo und Haftbefehl bekannt wurde. Er lebt in Bietigheim-Bissingen.

Karriere

2014 trat Bausa erstmals mit der EP Seelenmanöver, die von Capos Label Hitmonks veröffentlicht wurde, in Erscheinung.[3] Später konnte man die EP kostenlos von der Labelseite herunterladen.[4] Es folgten einige Features, unter anderem wirkte er bei der Single Atramis von Bonez MC & RAF Camora, welche auf Platz 36 in den deutschen Charts landete, und der Single Komm wir chillen von Capo sowie bei dem Song Kreis von Kontra K mit.[5] Darüber hinaus arbeitete er mit Celo & Abdi, Sido, Miss Platnum und Prinz Pi zusammen.[6] Sein Debütalbum Dreifarbenhaus erschien im April 2017 und chartete auf Platz 10.[5]

Die Single Was du Liebe nennst erschien am 29. September 2017 und konnte sich in der zweiten Woche auf Rang 1 in den deutschen Singlecharts platzieren. Das Lied hielt sich neun Wochen auf Platz eins und wurde somit der am häufigsten an der Spitze platzierte deutschsprachige Hip-Hop-Song aller Zeiten.[7] Des Weiteren ist es die erste Deutschrap-Single, die die Diamant-Schallplatte erreichte.

Bausa kann auch Gitarre und Klavier spielen, und komponiert seine Songs eigenständig in einem Bietigheimer Tonstudio.

Diskografie

Studioalben

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH
2017 Dreifarbenhaus
Downbeat Records
DE10
(8 Wo.)DE
AT32
(1 Wo.)AT
CH70
(1 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 21. April 2017
2019 Fieber
Downbeat Records
DE9
(6 Wo.)DE
AT10
(2 Wo.)AT
CH31
(2 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 21. Juni 2019

Weblinks

Commons: Bausa – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Four Music gründet Joint Venture mit Lucas Teuchner und Julian Otto. In: MusikWoche. 27. Oktober 2017, abgerufen am 26. März 2019 (Volltext nur mit kostenpflichtigem Zugang).
  2. Warner Music: Bausa. Abgerufen am 25. Oktober 2017.
  3. Walter Schilling: Interview mit Bausa. In: bb21. Abgerufen am 5. November 2018.
  4. SEELENMANÖVER EP. In: Hitmonks. Abgerufen am 8. Oktober 2017.
  5. a b Chartquellen: DeutschlandÖsterreichSchweiz
  6. Bausa bei laut.de
  7. Offizielle deutsche Charts: Platz eins für „Sing meinen Song“, Rekord für Bausa. offiziellecharts.de, 1. Dezember 2017, abgerufen am 10. Dezember 2017.