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Die Basketball Champions League ist ein europäischer Basketballwettbewerb für Vereinsmannschaften der Herren. Ausgetragen wird er durch die FIBA. Seine erste Austragung erfuhr der Wettbewerb zur Saison 2016/17. Er ist vor dem FIBA Europe Cup der bedeutendste europäische Basketballwettbewerb für Vereine, der durch die FIBA ausgetragen wird.

Basketball Champions League
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Aktuelle Saison 2019/20
Sportart Basketball
Verband FIBA
Ligagründung 2016
Mannschaften 48 Teams
Land/Länder 30 Nationen
Titelträger ItalienItalien Virtus Segafredo Bologna
Rekordmeister GriechenlandGriechenland AEK Athen
SpanienSpanien Iberostar Teneriffa
ItalienItalien Virtus Segafredo Bologna
(je 1)
Website basketballcl.com

Der Wettbewerb steht in direkter Konkurrenz zur von der ULEB ausgetragenen Euroleague.

AnteilseignerBearbeiten

Die Anteile der Liga sind gleichberechtigt aufgeteilt zwischen der FIBA und einer Vereinigung zehn nationaler Liga- bzw. Nationalverbände. Die einzelnen Verbände halten zusammen 50 % die anderen 50 % werden durch die FIBA selbst getragen. Im Einzelnen handelt es sich um die Verbände von Belgien, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Israel, Italien, Litauen, Polen und der Türkei. Dieser Vereinigung trat der spanische Verband im Dezember 2018 bei.[1]

ModusBearbeiten

Siehe jeweils auszutragende Saison.

HistorieBearbeiten

Einst organisierte die FIBA einen Europapokalwettbewerb für Basketballvereine. Nachdem die FIBA diesen Wettbewerb zur Saison 1996/97 ein weiteres Mal reformiert hatte, benannte sie ihn in Euroleague um. Dies hatte zur Folge, dass sich weitere nationale Ligaverbände der 1991 gegründeten ULEB anschlossen, die einst ins Leben gerufen worden war, um Interessen nationaler Verbände gegenüber der FIBA besser zu wahren und die Entwicklung des Basketballsports in Europa zu fördern.

Da die FIBA, nach Auffassung der ULEB, deren Interessen nicht beziehungsweise kaum berücksichtigte, verkündete jene ab der Saison 2000/01, einen konkurrierenden Wettbewerb installieren zu wollen, der seitdem ebenfalls unter dem Namen Euroleague firmiert. Die FIBA reformierte ein weiteres Mal ihren Wettbewerb und benannte ihn in FIBA Suproleague um. Da sich allerdings abzeichnete, dass die finanzstärksten und größten Klubs Europas den Wettbewerb der ULEB präferierten, stellte die FIBA den Wettbewerb der Suproleague bereits nach nur einer Saison wieder ein. Mit der Einführung des Eurocups, einem weiteren durch die ULEB installierten Wettbewerb, stellte die FIBA auch die Wettbewerbe des Saporta- und des Korać-Cup ein und gründete einen neuen alternativen Wettbewerb, der als EuroChallenge firmierte.

Allerdings erfreute sich dieser geringer Beliebtheit und bildete den unbedeutendsten europäischen Basketballwettbewerb. Im Sommer 2015 rief die FIBA einen neuen Klubwettbewerb aus und stellte dafür die EuroChallenge ein. Mit dem FIBA Europe Cup ebnete die FIBA den Weg für die Champions League. Dieser sollte erneut den bedeutendsten aller Vereinswettbewerbe stellen. Die ULEB reagierte auf die neue Herausforderung mit der Reformierung ihrer eigenen Wettbewerbe. So verringerte sie in der Euroleague die Anzahl der teilnehmenden Teams von 24 auf 16 Klubs, erhöhte dafür aber die Anzahl der auszutragenden Spiele. An der Champions League nehmen parallel dazu 40 Teams teil.

Final FourBearbeiten

Saison Austragungsort Sieger Finalist Dritter Vierter
2016/17 La Laguna Spanien  Iberostar Teneriffa Turkei  Banvit Bandırma Frankreich  AS Monaco Italien  Umana Reyer Venedig
2017/18 OAKA, Athen Griechenland  AEK Athen Frankreich  AS Monaco Spanien  UCAM Murcia Deutschland  MHP Riesen Ludwigsburg
2018/19 Sportpaleis, Antwerpen Italien  Segafredo Virtus Bologna Spanien  Iberostar Teneriffa Belgien  Telenet Giants Antwerpen Deutschland  Brose Bamberg

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. ACB wird Anteilseigner der BCL (deutsch)