Baierbrunn

Gemeinde im Landkreis München in Bayern
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Baierbrunn
Baierbrunn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Baierbrunn hervorgehoben

Koordinaten: 48° 1′ N, 11° 29′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: München
Höhe: 626 m ü. NHN
Fläche: 7,21 km2
Einwohner: 3264 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 453 Einwohner je km2
Postleitzahl: 82065
Vorwahl: 089
Kfz-Kennzeichen: M, AIB, WOR
Gemeindeschlüssel: 09 1 84 113
Gemeindegliederung: 2 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstraße 2
82065 Baierbrunn
Website: www.baierbrunn.de
Erster Bürgermeister: Patrick Ott (ÜWG[2])
Lage der Gemeinde Baierbrunn im Landkreis München
Starnberger SeeLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis EbersbergLandkreis ErdingLandkreis FreisingLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis MiesbachLandkreis RosenheimLandkreis StarnbergLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis DachauMünchenForstenrieder ParkGrünwalder ForstBrunnthalHöhenkirchen-SiegertsbrunnPerlacher ForstAschheimAyingBaierbrunnBrunnthalFeldkirchen (Landkreis München)Garching bei MünchenGräfelfingGrasbrunnGrünwaldHaar (bei München)Höhenkirchen-SiegertsbrunnHohenbrunnIsmaningKirchheim bei MünchenNeubibergNeuried (bei München)OberschleißheimOttobrunnPlaneggPullach im IsartalPutzbrunnSauerlachSchäftlarnStraßlach-DinghartingTaufkirchen (bei München)UnterföhringUnterhachingUnterschleißheimOberhachingKarte
Über dieses Bild

Baierbrunn ist eine Gemeinde und eine Ortschaft im oberbayerischen Landkreis München.

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt zwischen Schäftlarn und Pullach südlich von München am Isarhochufer und ist über die Isartalbahn, die von München nach Wolfratshausen führt und ehemals bis Bichl führte, an das Münchner S-Bahn-Netz (S7) angeschlossen.

Es gibt zwei amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[3]

GeschichteBearbeiten

Die Via Julia, die Römerstraße von Augsburg nach Salzburg, überquerte nördlich von Baierbrunn, vermutlich beim Georgenstein, die Isar. Erwähnt wird Baierbrunn erstmals 776 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Schäftlarn. Baierbrunn war bis 1803 eine geschlossene Hofmark des Klosters und wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. Der Ortsteil Buchenhain hatte seinen Ursprung in einem vor 1900 errichteten Gebäude, dem späteren Waldgasthof. Weitere vereinzelte Ansiedlungen erfolgten ab 1924. Eine zusammenhängende Siedlung wurde Buchenhain jedoch verstärkt nach dem Zweiten Weltkrieg.[4]

Auf der Flur Konradshöhe am südöstlichen Ortsrand über der Isar befand sich die abgegangene Burg Baierbrunn.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 2.238 auf 3.264 um 1.026 Einwohner bzw. um 45,8 %.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat besteht aus 17 Mitgliedern (mit dem Ersten Bürgermeister) und setzt sich nach der Kommunalwahlwahl 2020 wie folgt zusammen:[5]

BürgermeisterBearbeiten

Patrick Ott (ÜWG), 1. Bürgermeister

WappenBearbeiten

Blasonierung: Unter blauem Zinnenschildhaupt in Silber drei schmale, schwarze Balken.[6]

„Das neu geschaffene Wappen erinnert an die alte Burg des früheren Adelsgeschlechtes der Baierbrunner, deren Wappen drei schmale schwarze Balken enthalten haben soll (im Original silber/schwarz).“

Fundstelle: Generaldirektion der staatlichen Archive Bayerns, 9. Juni 1970[7]

SchutzgebieteBearbeiten

BaudenkmälerBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

Obwohl es im Gemeindegebiet keinen Flugplatz oder Flughafen hat, gibt es ein kleines Zentrum für die Allgemeine Luftfahrt. Es gibt beispielsweise eine Versicherungsagentur für Luftfahrt, einen Avionik-Betrieb sowie einen Instandsetzungsbetrieb für Flugmotoren. Zudem befindet sich in Baierbrunn der Wort & Bild Verlag mit seinem Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Das ortsansässige Duftstoffunternehmen Drom Fragrances wurde 2019 von Givaudan übernommen.

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Alfred Hutterer: Am Brunnen der Baiern. Selbstverlag, Baierbrunn 1985
  • Alfred Hutterer: Am Brunnen der Baiern (Bildband). Selbstverlag, Baierbrunn 1995, DNB 966537122
  • Joachim Lauchs: Baierbrunn. Eine Chronik, Verlag Wort & Bild Becker, Baierbrunn 1988, ISBN 3-927216-00-3

WeblinksBearbeiten

Commons: Baierbrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bürgermeister. Gemeindeverwaltung Baierbrunn, abgerufen am 26. Mai 2020.
  3. Gemeinde Baierbrunn in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 9. September 2019.
  4. Alfred Hutterer: Am Brunnen der Baiern. Selbstverlag, Baierbrunn 1985. Hier: „Siedlung Buchenhain“, S. 584–585.
  5. Ergebnis Gemeinderatswahl 2014
  6. amtliche Beschreibung des Wappens.
  7. [1]