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Bahnstrecke Leipzig-Engelsdorf–Leipzig-Connewitz

Bahnstrecke in Sachsen
Leipzig-Engelsdorf–Leipzig-Connewitz
Strecke der Bahnstrecke Leipzig-Engelsdorf–Leipzig-Connewitz
Ausschnitt der Streckenkarte Sachsen 1915
Streckennummer:6375; sä. ELSt
Kursbuchstrecke (DB):501.1, 501.3
Streckenlänge:7,299 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:D4
Stromsystem:15 kV 16,7 Hz ~
Maximale Neigung: 10 
Minimaler Radius:350 m
Höchstgeschwindigkeit:80 km/h
Zweigleisigkeit:Engelsdorf–Leipzig-Connewitz
Strecke – geradeaus
von Dresden-Neustadt
Bahnhof ohne Personenverkehr
1,582 Leipzig-Engelsdorf
Planfreie Kreuzung – oben
Leipzig Hbf–Geithain
   
nach Leipzig-Wahren via Leipzig-Schönefeld
Brücke (mittel)
EÜ Watzdorfstraße
Brücke (mittel)
2,323 EÜ Cunnersdorfer Straße
Brücke (mittel)
2,480 EÜ Zweenfurther Straße
Brücke über Wasserlauf (mittel)
2,771 Östliche Rietzschke
Brücke (mittel)
3,037 EÜ Theodor-Neubauer-Straße
   
von Eilenburg via Leipzig-Schönefeld
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
3,382 Abzw Anger
Brücke (mittel)
3,577 EÜ Zweinaundorfer Straße
Haltepunkt, Haltestelle
3,700 Leipzig Anger-Crottendorf
   
Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz
Brücke (mittel)
4,095 EÜ Oststraße
Brücke (mittel)
EÜ Papiermühlstraße
   
von Leipzig Hbf
Bahnhof, Station
4,779 Leipzig-Stötteritz
   
nach Leipzig-Connewitz
Straßenbrücke
SÜ Prager Straße
Haltepunkt, Haltestelle
5,543 Leipzig Völkerschlachtdenkmal
Straßenbrücke
Straße des 18. Oktober
Straßenbrücke
Richard-Lehmann-Straße
   
6,493 Abzw Tabakmühle
   
nach Leipzig Bayer Bf
   
SÜ Zwickauer Straße
   
SÜ Arno-Nitzsche-Straße
   
von Leipzig Bayer Bf
   
7,299 Leipzig-Connewitz Stw W1
   
von Leipzig-Stötteritz
Bahnhof, Station
ca. 7,7 Leipzig-Connewitz
Strecke – geradeaus
nach Hof (Saale) Hbf

Die Bahnstrecke Leipzig-Engelsdorf–Leipzig-Connewitz ist eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn auf dem Gebiet der sächsischen Stadt Leipzig. Sie ist ursprünglich als Teil des Leipziger Güterrings angelegt worden, wird seit Dezember 2013 aber auch maßgeblich von den Zügen der S-Bahn Mitteldeutschland genutzt. Am ehemaligen Abzweig Tabakmühle geht die Strecke heute nahtlos in die Bahnstrecke Abzw Tabakmühle–Leipzig Bayer Bf über, der rund 800 m lange Abschnitt vom Abzweig Tabakmühle bis zum Beginn des Bahnhofs Leipzig-Connewitz ist stillgelegt.

GeschichteBearbeiten

Im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Eisenbahnknotens Leipzig Anfang des 20. Jahrhunderts, die unter anderem den Bau des zentralen Leipziger Personenhauptbahnhofs und die Schaffung eines Güterrings umfasste, errichteten die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen die Verbindungsbahn Engelsdorf–Leipzig-Stötteritz. Mit der Verbindungsbahn war beabsichtigt, die zu einem leistungsfähigen Vorort- und Güterbahnhof ausgebaute, einstige Haltestelle Stötteritz mit dem sächsischen Rangierbahnhof in Engelsdorf und dem preußischen Übergabebahnhof Leipzig-Schönefeld zu verbinden.[1] Wegen des Baus von sechs Brücken und des Ausbaus des Haltepunkts Stötteritz war diese Verbindungsbahn der aufwändigste Teil der von den Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen damals umzusetzenden Arbeiten.[1]

Zusammen mit weiteren Strecken im Umfeld des Rangierbahnhofs Engelsdorf wurde die 4,78 km lange Strecke Engelsdorf–Leipzig-Stötteritz am 1. Mai 1906 in Betrieb genommen.[2][3] Die Strecke war von Anbeginn zweigleisig ausgeführt.[3] Die ebenfalls zweigleisige Fortführung der Strecke bis zum Bahnhof Leipzig-Connewitz ging am 1. Oktober 1912 in Betrieb – auch wenn diese 3,87 km lange Verlängerung damals formal noch als drittes und viertes Gleis der (parallel verlaufenden) Bahnstrecke Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz gewertet wurde.[2][3] Der vorgesehene Umbau des Bahnhofs Stötteritz erfolgte bis 1914.[1]

Als Teil einer größeren Elektrifizierungsmaßnahme im Bereich Leipzig–Böhlen hat die Deutsche Reichsbahn zu Beginn der 1960er Jahre auch die Strecke Engelsdorf–Leipzig-Connewitz mit Bahnstrom 15 kV 16,7 Hz elektrifiziert und am 2. Oktober 1961 den elektrischen Betrieb aufgenommen.[4]

Im Zuge der netzergänzenden Maßnahmen des Projekts City-Tunnel Leipzig wurden 2012/2013 zahlreiche Einzelmaßnahmen umgesetzt, um den Streckenabschnitt Leipzig-Engelsdorf–Abzw. Tabakmühle zu modernisieren und personenverkehrstauglich zu machen. Dazu gehörten unter anderem:[5]

  • Erhöhung der Streckengeschwindigkeit von zuvor 60 km/h auf 80 km/h (südlich von Leipzig-Stötteritz)
  • Bau eines neuen Haltepunkts Leipzig-Anger-Crottendorf in Höhe der Zweinaundorfer Straße (Ersatz des aufgelassenen Haltepunkts im Zuge der Strecke Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz)
  • Bau eines neuen Haltepunkts Leipzig Völkerschlachtdenkmal mit einem Mittelbahnsteig und Treppenzugang zum südlichen Gehweg der Prager Straße und Aufzug zum nördlichen Gehweg der Prager Straße (Ersatz des aufgelassenen Haltepunkts im Zuge der Strecke Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz mit nur einer Bahnsteigkante und ohne direkten Zugang zur Prager Straße)
  • Umbau und Modernisierung der Bahnsteiganlagen im Bahnhof Leipzig-Stötteritz, u. a. mit Aufzug und Treppenzugang von der Papiermühlstraße sowie Spurplanveränderung, um das Enden, Wenden und Beginnen von S-Bahn-Zügen zu ermöglichen
  • Außerbetriebnahme beider Gleise der Strecke 6375 zwischen dem Abzw. Tabakmühle und Leipzig-Connewitz (die parallel verlaufenden Gleise der Strecke 6361 Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz blieben in diesem Abschnitt erhalten)

Die Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen erfolgten im Rahmen einer rund einjährigen Vollsperrung ab 24. November 2012. Die umgebauten und modernisierten Anlagen wurden gemeinsam mit dem City-Tunnel Leipzig am 15. Dezember 2013 in Betrieb genommen. Der Streckenabschnitt Leipzig-Engelsdorf–Leipzig-Stötteritz wird seither im Mischverkehr befahren, der Streckenabschnitt südlich des Bahnhofs Leipzig-Stötteritz dient seither nur noch dem Personenverkehr.

AusblickBearbeiten

 
Im Jahr 2013 in Betrieb genommener Haltepunkt Leipzig-Anger-Crottendorf. Dieser wird halbstündlich von der S-Bahn Mitteldeutschland bedient und wird im Zusammenhang mit dem Streckenausbau 2018–2021 zu einem barrierefreien Haltepunkt mit Mittelbahnsteig umgestaltet (März 2015)

Die DB Netz AG beabsichtigt, im Rahmen eines komplexen Bauvorhabens von April 2018 bis Februar 2021 zahlreiche Maßnahmen umzusetzen, um auch den Streckenabschnitt zwischen den Bahnhöfen Leipzig-Engelsdorf und Leipzig-Stötteritz umfassend zu modernisieren. Dazu gehören unter anderem:[6][7]

  • Umbau des Haltepunkts Leipzig-Anger-Crottendorf; dieser erhält einen neuen 140 Meter langen Mittelbahnsteig, der die beiden gegenwärtigen Außenbahnsteige ersetzt, sowie einen Aufzug für den barrierefreien Zugang zum Bahnsteig und ein Blindenleitsystem
  • Neubau von sieben über 100 Jahre alten Eisenbahnüberführungen, u. a.
    • Cunnersdorfer Straße
    • Zweenfurther Straße
    • Rietzschkebach
    • Zweinaundorfer Straße
    • Oststraße
  • Neubau von Stützwänden
  • Streckenbegradigung im Bereich der EÜ Oststraße unter Einbeziehung der Trasse der hier mittlerweile stillgelegten Bahnstrecke Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz
  • Errichtung von ca. 2300 Metern Lärmschutzwänden

Während der etwa dreijährigen Baumaßnahme wird zumeist nur eingleisige Betriebsführung möglich sein, für einen Zeitraum von etwa vier Wochen im Frühjahr 2020 ist eine Vollsperrung vorgesehen.[7]

Nach Fertigstellung des Bauvorhabens soll auch in diesem Abschnitt eine Streckengeschwindigkeit von 80 km/h (statt zuvor 60 km/h) möglich sein.[6]

VerlaufBearbeiten

 
Links die Gleise der seit 1961 elektrifizierten Strecke Engelsdorf–Leipzig-Stötteritz am Abzweig Anger, Blick Richtung Stötteritz; rechts daneben in der Bildmitte das damals noch vorhandene Gleis zum Eilenburger Bahnhof. Auf dem zwischenzeitlich abgebauten Brückenzug im Hintergrund verlief die Bahnstrecke Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz (Mai 1983)
 
Die Strecke Engelsdorf–Leipzig-Connewitz am 2013 eröffneten Haltepunkt Völkerschlachtdenkmal im Einschnitt zwischen dem Völkerschlachtdenkmal und der Alten Messe, Blick von der Brücke Prager Straße Richtung Connewitz; links daneben die nunmehr ausschließlich vom Güterverkehr genutzten Gleise Bahnstrecke Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz (Oktober 2013)

Die Strecke Engelsdorf–Leipzig-Connewitz verlässt gemeinsam mit der Strecke zum einstigen preußischen Übergabebahnhof Leipzig-Schönefeld den Rangierbahnhof Engelsdorf in westlicher Richtung. Während die letztgenannte Strecke im nördlichen Bogen in Richtung der Strecke vom einstigen Eilenburger Bahnhof abschwenkt, führt die „Stötteritzer Stecke“ in einem südwestlichen Bogen ebenfalls zur Eilenburger Strecke, verläuft zunächst parallel zu ihr, überquert drei Straßen und trifft nach ca. 1,8 km am Abzweig Anger auf ebendiese Bahnstrecke. Die Strecken waren und sind dort miteinander verknüpft, auch wenn heute die Fortführung zum Eilenburger Bahnhof nicht mehr besteht.

Etwa 300 m weiter, direkt nach Überquerung der Zweinaundorfer Straße, befindet sich der im Dezember 2013 in Betrieb genommene, von der Bahnstrecke Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz hierher verlegte neue Haltepunkt Leipzig-Anger-Crottendorf. Die Strecke unterquert in ihrem weiteren Verlauf die stillgelegte und in diesem Abschnitt mittlerweile abgebaute Bahnstrecke Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz, überquert die Oststraße und erreicht unmittelbar nach Überführung der Papiermühlstraße den Bahnhof Leipzig-Stötteritz.

Sie verläuft nunmehr parallel zur noch in Betrieb befindlichen Teilstrecke der einstigen Leipzig-Hofer Verbindungsbahn, unterquert schließlich die Prager Straße und verläuft weiter im Einschnitt. Hier befindet sich auch der 2013 verlegte Haltepunkt Leipzig-Völkerschlachtdenkmal mit Zugang sowohl zum gleichnamigen Denkmal als auch zum Alten Messegelände. Nach Unterquerung weiterer Straßen geht die Strecke Engelsdorf–Leipzig-Connewitz am ehemaligen Abzweig Tabakmühle nahe der Unterführung unter die Zwickauer Straße nunmehr nahtlos in die Bahnstrecke Abzw Tabakmühle–Leipzig Bayer Bf über. Die ursprüngliche Fortführung der Strecke zum Bahnhof Leipzig-Connewitz wurde im Zusammenhang mit den sogenannten Netzergänzenden Maßnahmen des Projekts City-Tunnel Leipzig aufgegeben, der Abzweig Tabakmühle ist keine Betriebsstelle mehr.

VerkehrBearbeiten

Bis zum Umbau 2012/2013Bearbeiten

Entsprechend der ursprünglichen Konzeption als Teil des Leipziger Güterrings diente die Strecke insbesondere dem Schienengüterverkehr. Neben der Hauptlast, dem Schienengüterverkehr zwischen dem Bahnhof Engelsdorf (b Leipzig) und den südlich liegenden Zielen im Zuge der Bahnstrecke Leipzig–Hof, verkehrten auch Nahgüter- und Übergabezüge zum Bayerischen Bahnhof.

Von 23 Güterzügen, die in den frühen 1930er Jahren werktäglich im Bayerischen Bahnhof gebildet, und 25 Güterzügen, die dort aufgelöst wurden, wurden u. a. folgende Züge über den Streckenabschnitt Engelsdorf–Abzw Tabakmühle zugeführt bzw. abgefahren:[8]

Planmäßige Reisezüge verkehrten auf der Strecke bis 2013 nie, jedoch bestanden von Anfang an für Reisezüge zugelassene Fahrstraßen. Genutzt wurden sie insbesondere für Messesonderzüge vom und zum Bahnhof Leipzig Bayer Bf. Während der Zeit der deutschen Teilung verkehrte zusätzlich täglich ein Transitzugpaar zwischen München und Berlin von Connewitz bis zur Abzw Anger und zurück. Das Zugpaar trug seit 1972 bis zur Einstellung des Transitverkehrs die Zugnummern 308 und 309.

Seit Dezember 2013Bearbeiten

 
Triebwagen der S-Bahn Mitteldeutschland im umgebauten Bahnhof Leipzig-Stötteritz. Am linken Bildrand das in diesem Abschnitt verbliebene und ausschließlich dem Güterverkehr dienende Gleis der Bahnstrecke Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz. (März 2015)

Mit Eröffnung des City-Tunnels im Dezember 2013 wurde die Strecke im Schienenpersonennahverkehr zunächst von den Linien S1 und S3 der S-Bahn Mitteldeutschland befahren. Im Nordabschnitt zwischen Engelsdorf und dem Bahnhof Leipzig-Stötteritz verkehrte die Linie S1 im 30-Minuten-Takt, im Südabschnitt vom Bahnhof Stötteritz über den ehemaligen Abzweig Tabakmühle Richtung City-Tunnel Leipzig bestand durch Überlagerung der Linien S1 und S3 tagsüber ein 10-Minuten-Takt. Durch verschiedene Baumaßnahmen im Großraum Leipzig-Halle musste die Führung der S-Bahn-Linien mittlerweile mehrmals angepasst werden, sodass auch kein reiner 10-Minuten-Takt mehr angeboten werden kann. Zurzeit fahren im Jahresfahrplan 2018 die Linien S1 und S2 bis Stötteritz sowie S4 bis Wurzen jeweils halbstündlich. Eingesetzt werden Elektrotriebwagen vom Typ Bombardier Talent 2.

Der Streckenabschnitt zwischen Engelsdorf, Abzweig Anger und Bahnhof Leipzig-Stötteritz wird darüber hinaus auch vom Schienengüterverkehr genutzt. Südlich des Bahnhofs Leipzig-Stötteritz nutzt dieser die weiterhin bestehende, parallel verlaufende Bahnstrecke Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz, um in Leipzig-Connewitz dann auf die Bahnstrecke Leipzig–Hof zu gelangen.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Wolfram Sturm: Eisenbahnzentrum Leipzig. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Pro Leipzig e.V., Leipzig 2003, ISBN 3-9807201-9-5, S. 62 f.
  2. a b Erich Preuß, Reiner Preuß: Sächsische Staatseisenbahnen. 1. Auflage. transpress Verlagsgesellschaft mbH, Berlin 1991, ISBN 3-344-70700-0, S. 56, 146, 147, 151.
  3. a b c Jens Herbach: Mehrgleisiger Ausbau von Bahnanlagen. www.sachsenschiene.net, 7. Oktober 2015, abgerufen am 28. November 2015.
  4. Jens Herbach: Elektrifizierung. www.sachsenschiene.net, 28. März 2015, abgerufen am 28. November 2015.
  5. Planfeststellungsbeschluss gemäß § 18 AEG für das Bauvorhaben City-Tunnel Leipzig, Netzergänzende Maßnahmen im Abschnitt Engelsdorf (a) – Gaschwitz (a). (PDF (1,8 MB)) Eisenbahn-Bundesamt, 15. November 2011, archiviert vom Original am 17. Dezember 2015; abgerufen am 28. November 2015.
  6. a b Leipzig-Engelsdorf – Leipzig-Stötteritz: Erneuerung von sieben Eisenbahnüberführungen und eines Haltepunktes. Deutsche Bahn AG, 2015, abgerufen am 28. November 2015.
  7. a b Erneuerung von 7 Eisenbahnüberführungen (EÜ) im Streckenabschnitt Leipzig-Engelsdorf – Leipzig-Stötteritz und Haltepunkt Anger-Crottendorf. (PDF (8,4 MB)) DB Netz AG, 30. Juni 2015, archiviert vom Original am 17. Dezember 2015; abgerufen am 28. November 2015.
  8. Rolf Bayer, Gerd Sobek: Der Bayerische Bahnhof in Leipzig. Entstehung, Entwicklung und Zukunft des ältesten Kopfbahnhofs der Welt. 1. Auflage. transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1985, S. 119–121.