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Bahnstrecke Frouard–Novéant

französische Eisenbahnstrecke
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Frouard–Novéant
Bahnhof Novéant-sur-Moselle
Bahnhof Novéant-sur-Moselle
Streckennummer (SNCF):90 000
Streckenlänge:33,2 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Stromsystem:25 kV 50 Hz ~
Maximale Neigung:
Minimaler Radius:600 m
Höchstgeschwindigkeit:125–150 km/h
Zweigleisigkeit:ja
Strecke – geradeaus
Bahnstrecke Paris–Strasbourg von Straßburg
Bahnhof, Station
344,3 Frouard 196 m
Brücke über Wasserlauf (mittel)
344,0 Canal de la Marne au Rhin (13m)
Gleisdreieck – geradeaus, nach links, von links
344,0 Bahnstrecke Paris–Strasbourg nach Paris
   
344,1 Mosel (128m)
Bahnhof, Station
344,8 Pompey 196 m
   
Bahnstrecke Pompey–Nomeny nach Nomeny
Haltepunkt, Haltestelle
348,8 Marbache
BSicon STR.svg
Straßenbrücke
349,3
+351,1
A31 (2×)
BSicon STR.svg
Bahnhof, Station
351,6 Belleville 189 m
Bahnhof, Station
355,4 Dieulouard 186 m
Bahnhof, Station
362,1 Pont-à-Mousson 182 m
Haltepunkt, Haltestelle
368,1 Vandières 180 m
Planfreie Kreuzung – unten
LGV Est européenne
Bahnhof, Station
371,9 Pagny-sur-Moselle 181 m
   
Bahnstrecke Longuyon–Pagny-sur-Moselle von Lérouville
Brücke über Wasserlauf (mittel)
374,8 Rupt de Mad (6 m)
   
375,5 Grenze Départements Meurthe-et-Moselle/ Moselle
   
376,5
338,9
Bahnstrecke Lérouville–Metz von Longuyon
Bahnhof, Station
339,6 Novéant 175 m
Strecke – geradeaus
Bahnstrecke Lérouville–Metz nach Metz
Stellwerk am Bahnhof Novéant

Die Bahnstrecke Frouard–Novéant ist eine zweigleisige, elektrifizierte Nord-Süd-Teilstrecke zwischen der Ost-West-Magistrale Paris–Strasbourg im Süden und der von Westen kommenden Bahnstrecke Lérouville–Metz. Sie verläuft durch das Industriezentrum rund um Pont-à-Mousson am westlichen Ufer der Mosel.

GeschichteBearbeiten

Diese Eisenbahnstrecke gehört zu den frühsten, die in dieser Periode gebaut worden sind. Historisch gesehen war dieses Teilstück mit der Verlängerung bis Metz eine Stichbahn der wichtigen, südlichen Strecke Paris–Straßburg und wurde zusammen mit ihr 1845 zum Bau genehmigt. Antragstellerin war die Compagnie du chemin de fer de Paris à Strasbourg, besser bekannt unter ihrem späteren Namen Chemin de Fer de l'Est. Das dafür notwendige Gesetz wurde am 19. Juli 1845 genehmigt, die Konzession zum Bau und Betrieb am 25. November 1845 vergeben. Bereits am 10. Juli 1850 konnte die Strecke mit einschließlich ihrer Fortsetzung bis Nancy für die Öffentlichkeit eingeweiht werden. Sie war somit die erste Normalspur-Strecke in Frankreich, die der Allgemeinheit zur Verfügung stand.

In den Jahren 1959/60 wurde die Strecke in Etappen elektrifiziert. Sie wird von der Einspeisung am Bahnhof in Vandières mit Gleichstrom 25 kV, 50 Hz versorgt.

StreckenbeschreibungBearbeiten

Auf ihren gut 33 Kilometern überwindet die Strecke einen Höhenunterschied von 20 Metern, besitzt also ein extrem flaches Profil. Die zu überwindende Topografie stellt ebenfalls keine hohen Ansprüche dar: Die nur wenig mäandrierende Mosel und der später im Zuge der Moselkanalisierung entstandene Moselseitenkanal zeigen an, dass auch die parallel laufende Eisenbahntrasse mit wenig engen Kurvenradien arbeiten musste. Bis auf die Querung der Mosel gibt es keine nennenswerten Brücken und keine Tunnelbauwerke. Entsprechend einfach war die Trassierung zu realisieren.

Noch heute stellt dieser Verkehrsweg eine wichtige Nord-Süd-Verbindung dar. Über sie verkehren alle Regionalverbindungen zwischen Metz und Nancy sowie einzelne Züge der Destination Luxemburg–Dijon. Ferner wird über sie viel Frachtverkehr abgewickelt. Sie ist Teil des Europäischen Korridors (ERTMS-Korridor) C Antwerpen - Basel und sollte bis 2018 mit ETCS-Level-1 ausgestattet sein.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Bahnstrecke Frouard–Novéant – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien