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Ferrara–Rimini
Streckennummer (RFI):85
Kursbuchstrecke (IT):265
Streckenlänge:123 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Stromsystem:3000 V =
Strecke – geradeaus
von Padua
   
SV-Strecke von Copparo bis 1956
Bahnhof, Station
0,000 Ferrara
   
Po di Volano
   
nach Bologna und FER-Strecke nach Suzzara
Haltepunkt, Haltestelle
Ferrara Aleotti
   
Ferrara Porta Reno
   
FER-Strecke nach Codigoro
Bahnhof, Station
9,783 Gaibanella
Bahnhof, Station
16,966 Montesanto
   
von Dogato
Bahnhof, Station
23,413 Portomaggiore
   
FER-Strecke nach Bologna
Bahnhof, Station
33,118 Argenta
Haltepunkt, Haltestelle
36,475 San Biagio
   
38+712 Reno
Bahnhof, Station
40,624 Lavezzola
   
nach Lugo
Bahnhof, Station
45,943 Voltana
Bahnhof, Station
54,878 Alfonsine
Haltepunkt, Haltestelle
59,136 Glorie
Bahnhof, Station
62,030 Mezzano
   
von Castelbolognese und von Faenza
Bahnhof, Station
72,620 Ravenna
   
75,106 Fiumi Uniti
Bahnhof, Station
77+345 Classe
Bahnhof, Station
86+201 Lido di Classe-Lido di Savio
Bahnhof, Station
93+810 Cervia-Milano Marittima
Bahnhof, Station
101,229 Cesenatico
Haltepunkt, Haltestelle
105,904 Gatteo a Mare
Bahnhof, Station
109,168 Bellaria
Bahnhof, Station
111,840 Igea Marina
Haltepunkt, Haltestelle
115,369 Rimini Torre Pedrera
Bahnhof, Station
118,248 Rimini Viserba
   
von Bologna
Bahnhof, Station
123 Rimini
Strecke – geradeaus
nach Ancona

Die Bahnstrecke Ferrara–Rimini ist eine 123 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Ferrara und Rimini in der italienischen Region Emilia Romagna. Sie befindet sich in Besitz der FS-Infrastrukturgesellschaft Rete Ferroviaria Italiana[1], der operative Betrieb wird von den Ferrovie Emilia Romagna und Trenitalia ausgeführt.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Das erste Teilstück der Strecke, der 33 Kilometer lange Abschnitt zwischen Ferrara und Argenta ging am 31. Dezember 1883 in Betrieb.[2] Am 1. September des folgenden Jahres wurde die Strecke zwischen Ravenna und Cervia dem Verkehr übergeben. Diese Strecke wurde am 4. Juli 1886 um eine Station bis Cesenatico verlängert. Das Bindeglied zwischen den beiden Teilstücken, das Teilstück Argenta–Ravenna, wurde am 10. Januar 1889 in Betrieb genommen, am selben Tag ging auch die Strecke zwischen Cesenatico und Rimini in Betrieb.

Im Jahre 1978 wurde die Strecke mit 3000 Volt Gleichspannung elektrifiziert.[3]

Im Jahre 2002 hat die Region Emilia-Romagna zahlreiche Strecken und Zugsverbindungen von den Ferrovie dello Stato gekauft und sie in der Ferrovia Emilia-Romagna (FER) gebündelt. Dazu gehören auch die Zugsleistungen zwischen Ferrara und Ravenna.

2006 ging in Ferrara der Haltepunkt Aleotti in Betrieb, dafür wurde 2011 der Bahnhof Ferrara Porta Reno geschlossen.

VerkehrBearbeiten

Die Strecke wird im operativen Betrieb von den FER und der Trenitalia bedient. Im Fernverkehr wird sie nur durch ein tägliches Zugpaar des InterCityNotte und vereinzelte Eurostar Italia-Züge, die Ravenna mit Rom verbinden, befahren. Die Fernverkehrszüge halten in Ravenna und Rimini. Ansonsten dient sie hauptsächlich dem Regionalverkehr. Jedoch werden keine direkten Zugläufe zwischen Ferrara und Rimini angeboten. Der Abschnitt Ferrara–Rimini obliegt der FER, der südliche zwischen Ravenna und Rimini der Trenitalia. Die Trenitalia bindet einige der Zugläufe über Rimini hinaus nach Pesaro und über Ravenna hinaus nach Bologna Centrale. Letztere ist somit eine Alternative zur Hauptstrecke Rimini–Bologna über Forlí.

BedeutungBearbeiten

Vor allem der südliche Abschnitt zwischen Ravenna und Rimini besitzt eine wichtige Bedeutung im Tourismusverkehr. Hier führt die Strecke der Adriaküste entlang und bindet Badeorte wie Viserba, Bellaria, Gatteo a Mare oder Cesenatico ans nationale Eisenbahnnetz an, zudem sind die Regionalzüge in Rimini mit dem nationalen Fernverkehr vernetzt.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ferrara–Rimini railway – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. RFI-Rete in esercizio (PDF; 688 kB)
  2. Eröffnungsdaten italienischer Strecken
  3. Andrea Giuntini, Le comunicazioni stradali e ferroviarie in Gian Carlo Susini, Luigi Lotti (a cura di), Storia di Ravenna. Volume V: l’età risorgimentale e contemporanea, Venezia, Marsilio Editori, 1996, S. 481