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Bahnstrecke Basel–Pratteln

Eisenbahnstrecke in der Schweiz
(Weitergeleitet von Bahnstrecke Basel-Pratteln)
Basel–Pratteln
Fahrplanfeld:50.014
Streckenlänge:6,1 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Stromsystem:600 Volt =
Maximale Neigung: 50 
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Basler Tramnetz
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2,06 St. Jakob
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Birs
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2,46
0.03
Schänzli Wendeschlaufe
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0,3   Hagnau
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0,61 Freidorf
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0,97 Käppeli
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1,57 Zum Park ehemals Ingenieurschule
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1,92 Schützenstrasse ehemals Schützenhausstrasse
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2,43 Muttenz Dorf ehemals Wendeschlaufe
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3,11 Rothausstrasse
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3,70 Wartenberg mit Wendeschlaufe
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4,35 Lachmatt ehemals Waggonfabrik Lachmatt
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5,00 Kästeli ehemals Pneufabrik
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5,52 Gempenstrasse ehemals Güterbahnhof
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5,95 Bahnhofstrasse
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geplant, 2020–2024[1]
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6,16 Pratteln Schlossstrasse mit Wendeschlaufe
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Bahnhof SBB geplant, 2020–2024
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Bözbergstrecke und Hauensteinstrecke
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Grüssen geplant, mit Wendeschlaufe, 2020–2024
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A2/A3
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Zurlinden geplant, 2020–2024
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Steinhölzli geplant, 2020–2024
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Längipark geplant, 2020–2024
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Augst geplant, mit Wendeschlaufe, 2020–2024

Die Bahnstrecke Basel–Pratteln ist eine meterspurige und elektrifizierte Eisenbahnstrecke in der Schweiz. Sie ist heute durchgehend zweigleisig ausgebaut.

GeschichteBearbeiten

Die 6,1 Kilometer lange Stichbahn wurde am 22. Januar 1921 (Basel St. Jakob–Muttenz Dorf) beziehungsweise am 20. Oktober 1922 (Muttenz Dorf–Pratteln) eröffnet und schliesst bei der Station St. Jakob an das Basler Strassenbahnnetz an. Die Tramstrecke bis St. Jakob ging bereits 1916 in Betrieb,[2] dort – kurz vor der Stadtgrenze Basels – befindet sich auch die Infrastrukturgrenze zwischen BVB und BLT. Die Nebenbahn gehörte anfangs der eigenständigen Gesellschaft Basellandschaftliche Ueberlandbahn (BUeB). Ursprünglich sollte die Strecke bis Liestal, dem Hauptort des Kantons Basel-Landschaft, führen. Dieser Plan wurde jedoch 1937 aufgegeben. Teile des für das Bahnprojekt vorgesehenen Trassenverlaufs sind, so etwa in der Pratteler Gartenstrasse, bis heute nicht bebaut.

Seit dem 1. Januar 1974 ist das Nachfolgeunternehmen Baselland Transport AG (BLT) für die Streckeninfrastruktur zuständig. Für den Betrieb waren von Beginn an die Basler Strassenbahnen (BStB) verantwortlich, die seit 1946 Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) heissen und die Strecke im Auftragsverkehr bedienen. Die Strecke nach Pratteln wird heute von der der Linie 14 befahren. Früher wurden Kurse, die nicht die ganze Strecke befuhren, mit den Nummern 12 (bis Muttenz) beziehungsweise 22 (bis Schänzli) bezeichnet. Im Zuge der Einführung des schaffnerlosen Betriebs, war keine Zeit mehr zum Wechseln der Beschilderung und die Linienbezeichnungen 12 und 22 verschwanden.

Es ist geplant, die Strecke durch das Industriegebiet Grüssen zum Ostrand der Schweizerhalle, weiter in das Entwicklungsgebiet Salina Raurica hin zum Quartier Längi und schliesslich nach Augst zu führen. Die Bauarbeiten sollen 2020 beginnen und 2024 abgeschlossen sein.[3]

LiteraturBearbeiten

  • Claude Jeanmaire: Die Entwicklung der Basler Straßen- und Überlandbahnen 1840–1969, Verlag für Eisenbahn und Straßenbahn, Basel 1969
  • Claude Jeanmaire: Basler Verkehrs-Betriebe (BVB). Ein Fotobuch zur Modernisierung der Basler Strassenbahn 1945 bis 1982, Verlag für Eisenbahn und Straßenbahn, Basel 1984. ISBN 3-85649-045-0
  • Hansrudolf Schwabe, Rudolf Werder, Werner Heuberger, Paul Messmer, Rudolf Pleuler, Christian Siposs: BTB + BEB + TBA + BUeB = BLT, Baselland Transport AG, 100 Jahre öffentlicher Regionalverkehr in der Nordschweiz, Pharos-Verlag, Basel 1987, ISBN 3-7230-0222-6
  • Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz und Bahnprofil Schweiz CH+, in Schuber. AS Verlag, Zürich, 2010, ISBN 978-3-909111-74-9

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vorlage an den Landrat. (PDF) Landrat des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 19. März 2017.
  2. Strecke: Hardstrasse - Zeughaus - St. Jakob (1916) auf www.g-st.ch
  3. Verlängerung Tramlinie 14, Projektstand. Tiefbauamt Kanton Basel-Landschaft, abgerufen am 16. April 2015.