BK Klosterneuburg

österreichischer Basketballverein‎
Basketball Klosterneuburg
Xion Dukes Klosterneuburg Logo.svg
Vereinsdaten
Anschrift: Sportunion Basketball Klosterneuburg
In der Au (Happyland)
3400 Klosterneuburg
Website: www.bk-klosterneuburg.at
Fotowebsite: fotos.dbba.at
Gründungsjahr: 1952
Liga: Herren: Admiral Basketball Bundesliga
Damen: Austrian Women Basketball League
Obmann: Werner Sallomon
Spielstätte: Freizeitzentrum Happyland Klosterneuburg
("Dukes Castle")
Dressenfarben: Heimspiele: Weiß
Auswärtsspiele: Orange-Schwarz
Heimspiel-Infoblatt: Gameday
Gewonnene Titel
Meister (Herren): 1978, 1983, 1984, 1985, 1986,
1987, 1988, 1989, 1990, 2012
Meister (Damen): 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003
Cup (Herren): 2013
Supercup (Herren): 2012, 2013
Europacup-Teilnahmen
Europapokal der
Landesmeister (Herren)
:
1978/79, 1983/84, 1984/85, 1985/86
1986/87, 1987/88, 1988/89, 1989/90
1990/91 (5—21)
Korać-Cup (Herren): 1991/92, 1998/99 (0—4)

Basketball Klosterneuburg ist ein Basketballverein aus Klosterneuburg, dessen Herrenmannschaft, die Dukes, in der höchsten österreichischen Spielklasse der ÖBL spielt. Das Damenteam, die Duchess, spielt in der AWBL bzw. ASWBL. Mit insgesamt zehn Meistertiteln der Herren, zuletzt in der Saison 2011/2012, und sechs Meistertiteln der Damen ist Klosterneuburg einer der erfolgreichsten Basketballvereine in Österreich. Mit der Saison 2019/2020 starten die BK Dukes in ihre 50. Bundesliga-Saison und sind damit das Rekordteam der ÖBL.

GeschichteBearbeiten

Der Basketballsport in Klosterneuburg hat eine überaus lange Tradition. Im Jahr 1952 wurde Basketball als Sektion des damaligen KSV (Klosterneuburger Sportverein) gegründet. Das entsprechende Gründungsmatch fand am 16. August 1952 gegen Union Babenberg statt und bereits ein Jahr später folgte der eigenständige Weg als Verein unter dem Namen „1. KBC“ (1. Klosterneuburger Basketballclub) mit Herren und Damenteams.

Seit 1970 ist Klosterneuburg durchgehend (als einziger Verein in Österreich) in der A-Liga vertreten. 1977 fusionierten die beiden erfolgreichen Klosterneuburger Teams 1. KBC und Asturia zum heutigen „BK Klosterneuburg“. Vom großen Erfolg gekrönt wurde die Fusion schließlich am 16. April 1978 in einer restlos ausverkauften Babenbergerhalle. Im Finale zwischen dem BK Klosterneuburg und dem UBSC Wien setzten sich die Außenseiter mit 69:68 durch und Klosterneuburg wurde der erste österreichische Basketballmeister, der nicht aus Wien kam.

Mit dem ersten Meistertitel 1978 beginnt die die „Goldene Ära“ des Klosterneuburger Basketballsports und Anfang der 1980er Jahre auch die Übersiedelung in die neue Heimstätte Freizeitzentrum Happyland. Mit 8 Meistertiteln in Folge (1983–1990) wird der BK Klosterneuburg zum absoluten Rekordmeister der Österreichischen Basketball Bundesliga. Kein anderes Team der ABL kann bis heute auf eine ähnliche Erfolgsserie verweisen. Dazu kommen 32 Europacup-Spiele (5 Siege – 27 Niederlagen) und der Erfolg als 2-facher Donaupokal-Sieger (Vorgänger der Superliga).

Den letzten großen Höhepunkt feierte der BK Klosterneuburg (genau 60 Jahre nach Gründung des Vereins) mit dem Meistertitel 2012. Dazu kamen der erste Cupsieg in der Vereinsgeschichte (2013) der BK Dukes sowie der 2-fache ABL Supercup Sieg (2012, 2013).

Heute betreut der BK Klosterneuburg neben den 2 Bundesligateams (BK Dukes und BK Duchess) und einem Landesligateam (BK Sixers) insgesamt 10 Nachwuchsteams direkt im Verein (Mädchen und Jungen) sowie Basketballspieler in allen 8 Volksschulen in Klosterneuburg. Damit zählt der BK zu den aktivsten Nachwuchsförderern der Stadtgemeinde Klosterneuburg und zu den größten Basketballvereinen in Österreich! Für die professionelle Nachwuchsbetreuung vor Ort sorgt zusätzlich das 1985 gegründete Basketball Bundesjugendzentrum, wo junge Talente entsprechend gefördert werden und auf dem Weg zum Spitzensport optimal unterstützt werden. Die Heimhalle des BK Klosterneuburg, das „Dukes Castle“ im Happyland, bietet Platz für 1.000 Zuschauer.

Bundesligamannschaft 2018/19Bearbeiten

 
Teamfoto BK Klosterneuburg Dukes
Kader der BK Dukes Klosterneuburg in der Saison 2018/2019
Achtung: Kaderangabe ist veraltet!
(aktuelle Saison: 2020/2021)
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
5 Osterreich  Christoph Leydolf 19.05.1999 191 cm BK Klost.
6 Osterreich  Moritz Lanegger 29.03.1990 190 cm Iberostar Palma (ESP)
8 Serbien  Predrag Miletic 17.08.1984 193 cm BC Vienna
9 Osterreich  Clemens Leydolf 12.02.1996 182 cm BK Klbg.
10 Osterreich  Lennart Burgemeister 10.04.1996 193 cm BK Klbg.
11 Osterreich  Maximilian Hopfgartner 20.11.1992 206 cm Valladolid (ESP)
12 Osterreich  Christoph Greimeister 12.05.1990 209 cm BC Vienna
13 Bosnien und Herzegowina  Edin Bavčić 05.06.1984 210 cm (C) 
14 Osterreich  Valentin Bauer 13.04.1994 184 cm BK Klbg.
15 Osterreich  Konstantin Kolonovicsl 13.06.1999 188 cm BK Klost.
18 Deutschland  Oguz Kilic 03.05.1997 188 cm
19 Osterreich  Jurica Blazevic 28.09.1994 199 cm BC Vienna
20 Osterreich  Paolo Pettinger 29.01.1996 191 cm BK Klbg.
Trainer
Nat. Name Position
Osterreich  Werner Sallomon Head-Coach
Osterreich  Damir Zeleznik Ass-Coach
Legende
Abk. Bedeutung
  Mannschaftskapitän
Nr. Trikotnummer
Nat. Nationalität
A-Nat Nationalspieler
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 9. Oktober 2018

Starting FiveBearbeiten

Point Guard Shooting Guard Small Forward Power Forward Center
Valentin Bauer Predrag Miletic Moritz Lanegger Max Hopfgartner Edin Bavcic

SpielstätteBearbeiten

Die Mehrzweckhalle des Freizeitzentrums Happyland liegt im Klosterneuburger Aupark, einem Erholungsgebiet in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Klosterneuburg-Kierling. Die BK Dukes tragen dort seit 1979 ihre Heimspiele aus. Die Basketballhalle ist bei den Fans auch als "Dukes Castle" bekannt. Im Sommer 2014 wurde die Halle von der Stadtgemeinde Klosterneuburg generalsaniert. Neue Tribünen, HD-fähiges Licht für die TV-Übertragungen und viele weitere technische Neuerungen machen die Basketballhalle zu einer der modernsten in Österreich.

NamensgebungBearbeiten

Der Verein heißt Sportunion Basketball Klosterneuburg.

Das Bundesliga-Herrenteam heißt Dukes („Herzöge“), das Bundesliga-Damenteam heißt Duchess („Herzogin“), während die zweite in der Landesliga Niederösterreich spielende Mannschaft Sixers („Sechser“) heißt, die auch im Niederösterreich Cup antritt. Die Nachwuchsteams der Buben und der jungen Erwachsenen heißen unter Hinzufügung der Höchstaltersgrenze Basketdukes („Korbherzöge“) und die Mädchen heißen Basketduchess („Korbherzogin“).

Beide Bundesliga-Teams haben oder hatten Namenssponsoren, die in Österreich sehr häufig wechseln können. Aufgrund der Natur des zeitlich (eng) begrenzten Namenssponsorings, dessen Erwähnung nach Ablauf der Vertragslaufzeit nicht mehr stattfinden soll bei gleichzeitig mangelhafter Geschichtsschreibung, finden sich selten belastbare Namenskonventionen. Die Damen spielten bereits als „BK Tecto Klosterneuburg“, „BK Hornets Klosterneuburg“, „BK Systemlogistik Duchess“ oder „BK Jocher's Duchess“, während die Herren schon 1978 als "BK NÖ Brandschaden" (bis 1984/85) und in weiterer Folge als "BK NÖN" (1985–1988), "BK Toshiba" (1988–1990), "BK Nissan" „BK Kalendermacher Klosterneuburg“, „Xion Dukes“, die „yourgoody Dukes“ (Bedeutung leider unbekannt) oder aktuell (2019/2020) die "BK IMMOunited Dukes" waren bzw. sind.

DamenBearbeiten

Im Gegensatz zum Herren-Team von Basketball Klosterneuburg, den Dukes, sind nicht die Spielerinnen selbst, sondern das Damen-Team als ganzes eine Herzogin (=Duchess). Die Damen wurden von 1998 bis 2003 sechsmal in Serie Meisterinnen der Austrian Women Basketball League.

NachwuchsBearbeiten

Die Basketdukes bzw. Basketduchess sind der Nachwuchs-Zweigverein von Basketball Klosterneuburg und beschäftigen sich mit der Betreuung von Jugendlichen. Es werden Burschen ab 8 Jahren durchgängig in allen Altersstufen betreut (U10, U12, U14, U16, U19). Auch bei der Basketduchess boomt der Mädchen-Basketball. Zur Zeit gibt es Mädchen-Teams für die Altersstufen von 10 bis 19 Jahren.

Im Jahre 2006 wurde die Nachwuchsarbeit des Vereins im Basketballmagazin „Fullcourtpress“ zur besten Österreichs gewählt. Nach einem Punktesystem wurde die Anzahl der Erfolge in der ÖMS (Österreichische Meisterschaft) und die Anzahl der Mannschaften gewertet.

ErfolgeBearbeiten

Die Basketballer aus Klosterneuburg haben im Jahr 1978 zum ersten Mal den Meistertitel erringen können. Von 1983 bis 1990 gelang es ihnen, achtmal in Folge den Titel zu holen. In den Jahren 1983 und 1986 konnte der Donaupokal gewonnen werden. Sie stellten damit das dominierende Team des österreichischen Basketballsports der 80er Jahre dar.

Die Duchess gewann den Meistertitel der Damen sechsmal von 1998 bis 2003.

2012 gewannen die Dukes nach 22 Jahren wieder den Meistertitel, den Supercup 2012 sowie 2013 den Chevrolet Cup. Damit erreichten sie als zweite österreichische Mannschaft das "Titel-Tripel". Im Herbst 2013 konnten sie den Titel im Supercup 2013 verteidigen.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten