Bütschwil-Ganterschwil

Gemeinde in der Schweiz
Bütschwil-Ganterschwil
Wappen von Bütschwil-Ganterschwil
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton St. GallenKanton St. Gallen Kanton St. Gallen (SG)
Wahlkreis: Toggenburgw
BFS-Nr.: 3395i1f3f4
Postleitzahl: 9606 Bütschwil
9608 Ganterschwil
9615 Dietfurt
Koordinaten: 723007 / 245625Koordinaten: 47° 21′ 0″ N, 9° 4′ 0″ O; CH1903: 723007 / 245625
Höhe: 610 m ü. M.
Höhenbereich: 548–944 m ü. M.
Fläche: 21,83 km²
Einwohner: 4876 (31. Dezember 2018)[1]
Einwohnerdichte: 223 Einw. pro km²
Website: www.buetschwil-ganterschwil.ch
Lage der Gemeinde
ZürichseeWägitalerseeWalenseeKanton Appenzell AusserrhodenKanton Appenzell InnerrhodenKanton GlarusKanton SchwyzKanton ThurgauKanton ZürichWahlkreis See-GasterWahlkreis SarganserlandWahlkreis St. GallenWahlkreis WerdenbergWahlkreis WilBütschwil-GanterschwilEbnat-KappelHemberg SGKirchberg SGLichtensteigLütisburgMosnangNeckertalNesslauOberhelfenschwilWattwilWildhaus-Alt St. JohannKarte von Bütschwil-Ganterschwil
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Bütschwil-Ganterschwil ist eine politische Gemeinde im Kanton St. Gallen in der Schweiz. Die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil befindet sich im Wahlkreis Toggenburg. Sie entstand am 1. Januar 2013 aus den bisherigen Gemeinden Bütschwil und Ganterschwil.

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften Bütschwil, Dietfurt und Ganterschwil beidseits der Thur im unteren Toggenburg. Sie grenzt im Osten an Mosnang, im Norden an Lütisburg, im Osten an Neckertal und Oberhelfenschwil und im Süden an Lichtensteig und Wattwil.

GeschichteBearbeiten

 
Bütschwil im Jahr 1958. Rechts vor der markanten Felswand über dem Necker ist der Ortseingang von Ganterschwil zu erkennen.

Nach dem Verkauf des Toggenburgs an den Abt von St. Gallen wurden Bütschwil und Ganterschwil von der Fürstabtei verwaltet. 1803 gelangten die beiden Dörfer zum neugeschaffenen Kanton St. Gallen. 1831 kam Bütschwil zum Bezirk Alttoggenburg, während Ganterschwil beim bisherigen Bezirk Untertoggenburg verblieb. Die 1863 gegründete private Sekundarschule Bütschwil-Ganterschwil ging 1913 an die beiden Gemeinden über.[2] 1990 konnte die Oberstufenschulgemeinde Bütschwil-Ganterschwil-Lütisburg (BuGaLu) ihr neues Oberstufenzentrum in Bütschwil beziehen.[3]

Am 27. November 2011 fanden in Bütschwil und Ganterschwil Abstimmungen über eine Gemeindefusion statt. Schon am 26. September 2010 hatten die Stimmberechtigten der Politischen Gemeinden Bütschwil und Ganterschwil in einer Grundsatzabstimmung der Einleitung des Vereinigungsverfahrens zugestimmt. Die Abstimmung wurde in Bütschwil mit einem Ja-Anteil von 82 % angenommen, in Ganterschwil belief sich der Anteil der Ja-Stimmen auf 54 %.[4]

 
Die 1994 in Holzbauweise dem Verkehr übergebene Locher­moos­brücke verbindet Bütschwil mit Ganterschwil. Sie ersetzte eine Eisenbrücke, die eine zu geringe Tragkraft aufwies.[5]

Ende 2011 übernahm das gemeinsame Versorgungsunternehmen der Gemeinden Bütschwil-Ganterschwil und Kirchberg, das rwt Regionalwerk Toggenburg, die Stromversorgung (Elektra Lütisburg) von der Gemeinde Lütisburg.[6] 2013 lehnten jedoch die Lütisburger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger eine Fusion mit der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil knapp ab.[7]

→ siehe auch Abschnitt Geschichte im Artikel Bütschwil
→ siehe auch Abschnitt Geschichte im Artikel Ganterschwil

WappenBearbeiten

Den Einwohnern standen vier Vorschläge für ein neues Gemeindewappen zur Auswahl. Sieger wurde die Lochermoosbrücke, welche die beiden Gemeindeteile Bütschwil und Ganterschwil über die Thur verbindet. Die Brücke ist nun zum Symbol für die Vereinigung der beiden Dörfer geworden.[5]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Wirtschaft und VerkehrBearbeiten

 
Michelaubrücke über die Thur der Umfahrung Bütschwil bei Dietfurt

→ siehe Abschnitte Wirtschaft und Verkehr im Artikel Bütschwil
→ siehe Abschnitte Wirtschaft und Verkehr im Artikel Ganterschwil

BilderBearbeiten

→ siehe Abschnitt Bilder im Artikel Bütschwil
→ siehe Abschnitt Sehenswürdigkeiten im Artikel Ganterschwil

WeblinksBearbeiten

Commons: Bütschwil-Ganterschwil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  2. Hans Büchler: Bütschwil. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  3. Geschichte. Auf der Webseite der Oberstufe BuGaLu, abgerufen am 17. Juni 2016
  4. Vereinigungsbeschluss
  5. a b Gemeindefusion im Kanton St. Gallen: Bütschwil-Ganterschwil. Auf der Webseite der Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen, abgerufen am 17. Juni 2020
  6. rwt Regionalwerk Toggenburg. Auf der Webseite des rwt (Regionalwerk Toggenburg), abgerufen am 17. Juni 2020
  7. Keine weitere Fusion mit Bütschwil-Ganterschwil. Auf der Webseite des Schweizer Radios und Fernsehen (SRF), 27. November 2016