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Bönigen
Wappen von Bönigen
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Interlaken-Oberhasliw
BFS-Nr.: 0572i1f3f4
Postleitzahl: 3806
Koordinaten: 634788 / 170619Koordinaten: 46° 41′ 9″ N, 7° 53′ 36″ O; CH1903: 634788 / 170619
Höhe: 568 m ü. M.
Fläche: 15,1 km²
Einwohner: 2512 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 151 Einw. pro km²
Website: www.boenigen.ch
Bönigen (im Vordergrund)

Bönigen (im Vordergrund)

Karte
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Bönigen ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli des Kantons Bern in der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

NameBearbeiten

Der Name Bönigen "bei den Leuten, der Sippe Bono" setzt sich zusammen aus dem althochdeutschen Personennamen Bono und der Ortsnamensendung -ingun.

GeographieBearbeiten

Bönigen liegt im Berner Oberland am Südufer des Brienzersees. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind: Iseltwald, Gündlischwand, Gsteigwiler, Matten bei Interlaken, Wilderswil und Interlaken.

Die flache Schwemmebene zwischen Brienzer- und Thunersee, auf der das Dorf liegt, wird Bödeli genannt.

Das eigentliche Dorfzentrum liegt an der nordwestlichen Gemeindegrenze entlang der Lütschine bis zum See und ist fast mit Interlaken verwachsen. Der flächenmässig grösste Teil der Gemeinde besteht aus steilem Berghang, an dessen Spitzen sich das Loucherhorn (2230 m. ü. M.), die Roteflue (2296 m. ü. M.) und die Schynige Platte befinden.

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1764 1850 1880 1900 1930 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Einwohner 346 1'263 1'519 1'515 1'547 1'734 1'833 1'738 1'835 2'041 2'182

PolitikBearbeiten

Gemeindepräsident ist Herbert Seiler (Stand 2010). Unter dem Namen Bönigen existiert neben der Einwohnergemeinde auch eine Burgergemeinde.

VerkehrBearbeiten

Am Ufer des Brienzersees führt die Autobahn A8 entlang. Von 1874 bis 1969 war Bönigen mit einer 2,2 km langen normalspurigen Eisenbahnstrecke von Interlaken Ost aus erschlossen (Bestandteil der Bödelibahn), die seitdem nur noch als Anschlussgleis zur Werkstätte der BLS AG in Bönigen genutzt wird.[2]

KircheBearbeiten

Bönigen gehört zur Kirchgemeinde Gsteig bei Interlaken.

WappenBearbeiten

Blasonierung: «Geteilt von Gold und Silber mit einem goldgekrönten Adler, und von Silber mit einem halben schwarzen Steinbock.»[3]
Wappenbegründung: Der Reichsadler erinnert an die Zeit vor 1275, in der Bönigen ein Reichsdorf war. Der Steinbock verweist auf das Wappen der Landschaft Interlaken, zu der Bönigen bis 1798 gehörte. Das Gemeindewappen ist in dieser Form seit 1922 in Gebrauch.[4]

LiteraturBearbeiten

  • Paul Michel: Bönigen. Bönigen 1989, ISBN 3-905454-01-7
  • Wappenbuch des Kantons Bern. Das Berner Staatswappen sowie die Wappen der Amtsbezirke und Gemeinden, im Auftrag des bernischen Regierungsrates hrsg. von der Direktion der Gemeinden, bearb. vom Berner Staatsarchiv unter Mitwirkung von Hans Jenni. Armorial du canton de Berne. Les armoiries de l'Etat de Berne, des districts et des communes, publié par la Direction des affaires communales sur mandat du Conseil-exécutif du canton de Berne, élaboré par les Archives de l'Etat de Berne avec la collaboration de Hans Jenni, Bern 1981.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Interlaken Ost – Bönigen, Eingestellte Bahnen der Schweiz
  3. Wappenbuch 1981, S. 112.
  4. Wappenbuch 1981, S. 112.