Australische Cricket-Nationalmannschaft

Sportmannschaft

Die australische Cricket-Nationalmannschaft ist die Nationalmannschaft im Cricket, die Australien auf internationaler Ebene vertritt. Sie ist Vollmitglied im International Cricket Council (ICC) und damit berechtigt Tests gegen andere Vollmitglieder auszutragen. Sie wird von Cricket Australia geleitet, der 1905 als Australian Cricket Board (ACB) gegründet wurde.

Australische Cricket-Nationalmannschaft
Test-Status
erhalten
1877
Erstes Test-
Match
gegen England England in Melbourne, März 1877
Erstes ODI gegen England England in Melbourne, 5. Januar 1971
Erstes T20I gegen Neuseeland Neuseeland in Auckland, 17. Februar 2005
Kapitän Tim Paine (Test), Aaron Finch (ODI, T20)
Coach Justin Langer
Offizielles ICC Test-Ranking 1 von 12[1]
Offizielles ICC ODI-Ranking 4 von 20[1]
Offizielles ICC T20I-Ranking 1 von 84[1]
World-Cup-Teilnahmen 12/12
Erster World Cup 1975
Bestes World-Cup-Ergebnis Sieger (1987, 1999, 2003, 2007, 2015)
Champions-Trophy-Teilnahmen 8/8
Erste Champions Trophy 1998
Bestes Champions-Trophy-Ergebnis Sieger (2006, 2009)
World-Twenty20-Teilnahmen 6/6
Erste World Twenty20 2007
Bestes World-Twenty20-Ergebnis Halbfinale (2007)
Stand von 26. Mai 2020

Australien bestritt im März 1877 gegen England den ersten Test in der Geschichte des internationalen Cricket gegeneinander. Ebenso bestritten beide Länder im Januar 1971 das erste One-Day International (ODI) und im Februar 2005 Australien sein erstes Twenty20 (T20) gegen Neuseeland. Im Test-Cricket sind das wichtigste Ereignis die Serien gegen England, bei der um die bekannteste Trophäe im internationalen Cricket, The Ashes, gespielt wird. Der Mannschaft gelang es in der Vergangenheit, fünf Cricket World Cups und zwei Mal die ICC Champions Trophy zu gewinnen.

GeschichteBearbeiten

AnfangsjahreBearbeiten

 
Cricketspiel auf dem Melbourne Cricket Ground am 1. Januar 1864

Wie in anderen Teilen der Welt wurde das Cricketspiel von britischen Siedlern nach Australien gebracht, wo es schnell Beliebtheit erlangte. Das erste überlieferte Cricketspiel auf australischem Boden wurde im Dezember 1803 in Sydney bestritten und nach einem Bericht in der Sydney Gazette vom 8. Januar 1804 hatte der Sport in der neuen Kolonie bereits Wurzeln geschlagen.[2] Gegen 1826 wurden Cricket Clubs wie der Currency Cricket Club, der Military Cricket Club und der Australian Cricket Club gegründet. Im Hyde Park[3] und Racecourse[4][5] wurden diese frühen Spiele bestritten.[6][7][8] Kurte Zeit später wurden die ersten Cricket Clubs in Van Diemen’s Land (heute Tasmanien) wie 1832 in Hobart und 1843 in Launceston gegründet. 1838 wurde in Victoria wahrscheinlich Australiens exklusivster und einflussreichster Cricket Club gegründet, der Melbourne Cricket Club (MCC). Clubs in den anderen Kolonien folgten 1839 in South Australia und Western Australia, und 1835 wurde ein Spiel zwischen einer Mannschaft bestehend aus Arbeitnehmern und Mechanikern gegen Bauarbeiter des neuen Regierungsgebäudes in Perth gespielt.[6]

Das interkoloniale Cricket begann im Februar 1851, als Cricketspieler aus Victoria Tasmanien besuchten.[6] Das Spiel wurde am 11. – 12. Februar in Launceston bestritten und Tasmanien gewann mit 3 Wickets.[9] Bis 1854 wurden drei weitere Spiele zwischen beiden Mannschaften gespielt, danach wurde jedoch die Überquerung der Bass-Straße für die Mannschaft Victorias weniger wichtig und deren Fokus verschob sich auf die Nachbarkolonie New South Wales. Diese Spiele sorgten für ein großes Interesse, einschließlich einer Zuschauermenge von 15.000 bei einem Spiel in Sydney im Januar 1853.[6] Cricket Boards wurden in den Kolonien gegründet: in New South Wales 1857, in Victoria 1864 und in South Australia 1871.[6]

1861/62 unternahm eine englische Mannschaft die erste Tour nach Australien; diese Tour wurde vom Catering-Unternehmen Spiers & Pond als private Tour finanziert. Die Mannschaft wurde von H. H. Stephenson angeführt und bestand vor allem aus Cricketspielern aus Surrey und obwohl die Mannschaft nicht völlig ausgewogen war, galt sie doch als ziemlich stark. Obwohl die Mannschaften der örtlichen Bevölkerung meist unterlagen, sorgte die Tour dennoch für großes Interesse und war für die Cricketspieler und Organisatoren finanziell erfolgreich. Eine weitere Tour folgte 1863/64, angeführt von George Parr, und erwies sich als noch erfolgreicher.[10]

1868 begann für Australien das internationale Cricket, als Cricketspieler der Aborigines die erste australische Mannschaft zusammenstellten, die eine Tour nach England unternahm. Die Mannschaft wurde von Charles Lawrence angeführt, einem Spieler von Stephensons 1861er-Mannschaft, der in Australien blieb, und überwiegend aus Spieler aus Harrow und Edenhope im Wimmera-Gebiet West-Victorias bestand. Die Mannschaft verfügte über herausragende Spieler wie Johnny Mullagh und gewann 14 der 47 Spiele, spielte in 19 Unentschieden und verlor 14. Neben dem Cricket tat sich die Mannschaft vor, während und nach den Spielen auch in athletischen Disziplinen wie Bumerang und Speerwerfen hervor. Der hohe Arbeitsdruck und die widrigen Wetterumstände forderten ihren Tribut, als King Cole während der Tour an der Tuberkulose starb.[11]

Frühe GeschichteBearbeiten

 
Die australische Cricket-Mannschaft, die 1878 eine Tour nach England unternahm
 
Der „Todesbericht“ der 1882 in The Sporting Times abgedruckt wurde

In den Saisons 1873/74 und 1876/77 erfolgten weitere Touren englischer Mannschaften (unter anderem mit dem damals wohl bekanntesten Cricketspieler W. G. Grace) nach Australien.[10] Die Internationale Cricket-Saison 1876/77 blieb vor allem für ein Spiel zwischen einer Mannschaft bestehend aus Spielern aus New South Wales und Victoria gegen die besuchende englische Mannschaft am 15. – 19. März 1877 im Melbourne Cricket Ground in Erinnerung. Das Spiel, das im Nachhinein als erster Test anerkannt wurde, gewann die australische Mannschaft mit 45 Runs.[12][13] Charles Bannerman erzielte den ersten Century, und 165 Runs insgesamt. Das Resultat dieses Spiels wird sowohl in England als auch in Australien an die Qualität des Crickets in Australien zugeschrieben.[14] Test-Cricket, das damals nur zwischen England und Australien ausgetragen wurde, wurde durch den großen geografischen Abstand zwischen beiden Nationen erschwert, da gegenseitige Touren per Schiff mehrere Monate in Anspruch nahmen. Wegen der großen Schwierigkeiten der damals langen Touren galt der „ausgeruhte“ Gastgeber in der Regel als Favorit. Trotz Australiens kleinerer Bevölkerung war die Mannschaft mehr als wettbewerbsfähig und verfügte über herausragende Spieler wie Jack Blackham, Billy Murdoch, Fred Spofforth, George Bonnor, Percy McDonnell, George Giffen und Charles Turner. Die meisten Cricketspieler stammten damals vor allem aus New South Wales oder Victoria, die einzige Ausnahme war der vielseitige All-rounder George Giffen aus South Australia.

Höhepunkt der frühen australischen Cricketgeschichte war der Test 1882 gegen Engeland im Oval, den Australien überraschend mit 7 Runs gewann, womit die jeweilige Heimdominanz beendet wurde.[15][16][17] In dem Spiel erzielte Fred Spofforth 7 Wickets für 44 Runs im vierten Innings und sicherte den australischen Sieg, da er England das Erreichen seines Target von 85 Runs verhinderte. Nach dem Spiel veröffentlichte The Sporting Times eine ironische „Todesmeldung“ auf das englische Cricket und das „der Leichnam eingeäschert und die Asche nach Australien überführt wird“. Dies war der Beginn der berühmten Ashes-Serie, dem Länderwettbewerb zwischen Australien und England im Test-Cricket um eine Urne als Trophäe. Seitdem ist dieser Wettstreit einer der traditionsreichsten im internationalen Sport. Die „Todesmeldung“ lautete folgendermaßen:

In Liebevoller Erinnerung

An das
Englische Cricket,
DAS AUF DEM OVAL STARB
AM
29. AUGUST 1882,
Tief beklagt von großer Trauer
Freunde und Bekannte.
R. I. P.

P.S.—Der Leichnam wird eingeäschert und die
Asche nach Australien überführt.[18]

Die 'Golden Age of Cricket’Bearbeiten

 
„Sprung für einen direkten Boundary“, George Beldam, ca. 1905 – vermutlich eines der bekanntesten Fotos in der Cricketgeschichte[19]
 
Die australische Mannschaft 1896
 
Der dritte Test zwischen Australien und England 1902 im Adelaide Oval

Die Zeit zwischen der Saison 1890 und dem Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 wird oft als die Goldene Zeit des Crickets bezeichnet.[20] Neben England, das auch weiterhin der Hauptkonkurrent der Australier blieb, kamen ab Ende des 19. Jahrhunderts Neuseeland und Südafrika als Gegner hinzu. Die Ashes-Serien konnten weitestgehend ausgeglichen gestaltet werden und vor allem der Batsman Victor Trumper war Star des australischen Teams.

In dieser „goldenen Ära“ des australischen Test-Crickets gewann die Mannschaft unter ihren Kapitänen Joe Darling, Monty Noble und Clem Hill acht der zehn Tests. Nach allgemeiner Ansicht begann die goldene Ära Australiens mit der englischen Australientour 1897/98 und hielt bis zur südafrikanischen Australientour 1910/11 an. Herausragende Batsmen wie Joe Darling, Clem Hill, Reggie Duff, Syd Gregory, Warren Bardsley und Victor Trumper, All-rounder wie Monty Noble, George Giffen, Harry Trott und Warwick Armstrong, sowie Bowlern wie Ernie Jones, Hugh Trumble, Tibby Cotter, Bill Howell, Jack Saunders und Bill Whitty hatten ihren Anteil dabei, um Australien zur führenden Cricketnation der Zeit zu machen.

Victor Trumper wurde einer der ersten Sporthelden Australiens und gilt als der beste Batsmen vor Bradman und einer der beliebtesten Spieler Australiens bis heute. Er spielte in 49 Tests, ein neuer Rekord, und erzielte 3.163 Runs (ein weiterer Rekord) mit einer mittleren Runrate von 39.04. Sein früher Tot mit 37 Jahren als Folge von Nierenversagen führte zur Staatstrauer. Der Wisden Cricketers' Almanack nannte in seiner Todesmeldung Trumper den besten Batsman Australiens: „Von allen großen australischen Batsmen war Victor Trumper mit Abstand der beste und brillanteste.“[21]

Die letzten Jahre vor dem Ersten Weltkrieg waren von einem Konflikt zwischen den Spielern, allen voran Clem Hill, Victor Trumper und Frank Laver, und dem Australian Cricket Board, unter Peter McAlister, der versuchte, mehr Kontrolle über die Touren der Spieler zu bekommen, geprägt. Dies führte zum Rückzug von sechs führenden Spielern (die sogenannten „Big Six“) während des Triangular Tournament 1912 in England, woraufhin Australiens Fielding als das einer B-Mannschaft galt. Dies war die letzte Serie vor Kriegsausbruch und Australien sollte für die folgenden acht Jahre kein internationales Cricket mehr spielen. Tibby Cotter starb während des Krieges in Palästina.

Zwischen den WeltkriegenBearbeiten

 
Bill Woodfull weicht einem gefährlichem Bodyline-Ball von Harold Larwood beim vierten Test der Bodyline Series 1933 aus

Nach der Beendigung des Ersten Weltkrieges wurden in der Saison 1920/21 die internationalen Touren wieder aufgenommen und England besuchte, angeführt von Johnny Douglas, Australien, verlor jedoch alle fünf Tests (ein Whitewash) der Ashes-Tour gegen Australien unter Kapitän Warwick Armstrong. Spieler aus der Zeit vor dem Krieg wie Warwick Armstrong, Charlie Macartney, Charles Kelleway, Warren Bardsley und der Wicket-Keeper Sammy Carter hatten einen entscheidenden Anteil am Erfolg der Mannschaft, aber auch neue Spieler wie Herbie Collins, Jack Ryder, Bert Oldfield, der Spinner Arthur Mailey und die sogenannten „Zwillingszerstörer“ Jack Gregory und Ted McDonald trugen ihren Tel zum Erfolg der Mannschaft bei. Die australische Mannschaft konnte ihren Erfolg während ihrer Tour 1921 nach England fortsetzen, und gewannen drei der fünft Tests (dies sollte zugleich Warwick Armstrongs letzte Testserie als aktiver Spieler sein). Damit gelang es Australien, in den Ashes die Oberhoheit zu erlangen. In den drei Serien zwischen 1920 und 1925 verloren sie von den 15 gespielten Tests nur einen gegen die englische Mannschaft. In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre ließ der Erfolg jedoch nach und Australien verlor 1928/29 erstmals wieder eine Tour seit 1911/12.

Die Ära BradmanBearbeiten

 
Die australische Mannschaft bei ihrer Tour 1930 nach England
 
Bill Woodfull weicht einem gefährlichem Bodyline-Ball von Harold Larwood beim vierten Test der Bodyline Series 1933 aus

Die australische Tour 1930 nach England läutete eine neue Erfolgsserie für die Australier ein. Die Mannschaft, angeführt von Bill Woodfull – der „große Unbowlbare“ – bestand aus bekannten Spielern wie Bill Ponsford, Stan McCabe, Clarrie Grimmett, sowie das junge Pair Archie Jackson und Donald Bradman. Bradman entwickelte sich zum herausragenden Batsman der Serie, und erzielte rekordverdächtige 974 Runs, einschließlich eines Centuries, zwei Doppel-Centuries und ein Dreifach-Century, 334 Runs in Leeds, einschließlich 309 Runs an einem Tag. Jackson starb drei Jahre später, im Alter von 23, an Tuberkulose, nachdem er in acht Tests spielte. Die Mannschaft galt allgemein als unbesiegbar und Australien gewann neun seiner folgenden zehn Tests.

Die englische Tour 1932/33 nach Australien entwickelte sich zur Bodyline Series 1932/33 und halt bis heute im internationalen Cricket nach. Auf Grund der Dominanz Bradmans sahen sich die Engländer gezwungen, neue Methoden zu entwickeln, um Wickets zu erzielen.[22] Der englische Kapitän Douglas Jardine befahl seinen Bowlern Bill Voce und Harold Larwood, schnelle Bowls mit kurzer Distanz auf die Körper der australischen Batsmen zu spielen.[23] Diese Taktik erwies sich als effektiv, wurde jedoch von den australischen Fans als böswillig und unsportlich kritisiert. Verletzungen bei Bill Woodfull, der knapp über dem Herz getroffen wurde, und Bert Oldfield, der einen Schädelbruch erlitt (jedoch nicht von einem Bodyline-Ball), heizten die Situation weiter an und führten während des dritten Tests fast zu Unruhen unter den 50.000 Zuschauern im Adelaide Oval. Der Konflikt führte fast zu einer diplomatischen Krise zwischen beiden Ländern, nachdem führende australische Politiker, darunter der Gouverneur von South Australia, Alexander Hore-Ruthven (selbst britischer Herkunft), bei ihren englischen Kollegen Protest einreichten. England gewann die Testserie mit 4–1, das Bodyline-Bowling wurde jedoch im folgenden Jahr verboten.

Die australische Mannschaft ließ das Ergebnis der Serie hinter sich und gewann die folgende Tour nach England 1934. Die Mannschaft wurde von Bill Woodfull, der seine letzte Tour unternahm, angeführt und Ponsford und Bradman dominierten die Serie, nachdem sie zweimal eine Partnerschaft von mehr als 380 Runs erzielten, Bradman erzielte wieder ein Dreifach-Century in Leeds. Das Bowling wurde vom spin pair Bill O’Reilly und Clarrie Grimmett dominiert, die zusammen 53 Wickets erzielten, allein O’Reilly zweimal sieben Wickets hintereinander.

Donald Bradman war in seiner Zeit von 1928 bis 1948 der bis heute statistisch gesehen beste Batsman aller Zeiten. .[24][25] Er dominierte das Cricket zwischen 1930 und seinem Rückzug 1948, und stellte neue Rekorde für die höchste Anzahl Runs in einem Innings auf (334 Runs gegen England in Headingley 1930), die meisten Runs (6.996), die meisten Centuries (29), die meisten Doppel-Centuries und der höchste Durchschnitt an Runs („Batting Average“) im Test- und First-Class-Cricket. Sein Rekord für die höchste Batting Average – 99.94 – wurde bis heute nicht übertroffen. Dies sind fast 40 Runs per Innings mehr als die zweitbeste Batting Average. In seinem letzten Test hätte er eine Batting Average von über 100 Runs per Innings erzielen können, wenn er nicht für ein Duck (0 Runs) Caught worden wäre. 1949 wurde er für seinen Einfluss auf den Cricketsport zum Ritter geschlagen. Er gilt bis heute als einer der beliebtesten Sportler Australiens.

Während des Zweiten Weltkrieges kam das Test-Cricket wieder zum Erliegen; in der letzten Testserie 1938 vor Kriegsausbruch erzielte Len Hutton einen Weltrekord von 364 Runs für England, und Chuck Fleetwood-Smith musste 298 Runs bei Englands Weltrekord von 7 Wickets für 903 Runs zulassen. Kriegsbedingt fand zwischen 1938 und 1946 keine Ashes Serie statt und so gelang es den Australiern, die Trophäe von 1934 bis 1950 über sechs Serien hinweg in ihrem Besitz zu halten. Der junge Batsman Ross Gregory, der vor dem Krieg für Australien in zwei Tests spielte, starb während des Krieges.

Nach dem Zweiten WeltkriegBearbeiten

 
Peter May auf dem Weg zum Century beim zweiten Test in Sydney, 1954
 
Die australische Mannschaft vor dem Test in Wellington, Neuseeland, 1946
Bericht aus 1964: Die Niederlande gewinnen ein Cricketspiel gegen Australien auf dem Spielfeld des Haagsche Cricketclub

Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es den Australiern erneut, eine Dominanz aufzubauen. In der Saison 1945/46 spielte Australien seinen ersten Test gegen Neuseeland (seit 1930 Testnation).[26] In den gesamten 1940er Jahren war Australien die erfolgreichste Mannschaft und blieb das gesamte Jahrzehnt über unbesiegt; sie gewannen zwei Ashes-Serien gegen England und den ersten Test gegen Indien (seit 1932 Testnation).[27] Der Erfolg Australiens basierte auf den Stars der Vorkriegsgeneration wie Bradman, Sid Barnes, Bill Brown und Lindsay Hassett, aber auch junge Talente wie Ian Johnson, Don Tallon, Arthur Morris, Neil Harvey, Bill Johnston und das spin pair Ray Lindwall und Keith Ross Miller debütierten in den späten 1940er Jahren für Australien und sollten für den größten Teil der 1950er Jahre die Basis der australischen Mannschaft bilden. Die Mannschaft unter ihrem Kapitän Donald Bradman wurde 1948 in England The Invincibles („die Unbesiegbaren“) getauft, nachdem sie während der gesamten Tour kein Spiel verloren. Von 31 First-Class-Spielen auf der Tour gewannen sie 23 und erzielten in acht ein Remis, einschließlich des Erfolges in der Serie von fünf Tests, den sie mit 4–0 gewannen, zuzüglich eines Remis. Während der Tour stach vor allem der vierte Test heraus, den Australien mit 7 Wickets gewann, nachdem sie ein Target von 404 Runs einholten, und einen neuen Rekord für die höchste Run-Chase im Test-Cricket aufstellten, Arthur Morris und Bradman erzielten Centuries. Auch der fünfte Test, Bradmans letzter, ist erwähnenswert, den er mit einem Duck in seinem letzten Innings beendete, nachdem er nur noch 4 Runs benötigte um seine Karriere mit einer Batting Average von 100 abzuschließen.

Die 1950er Jahre waren für Australien weniger erfolgreich, nachdem man drei aufeinanderfolgende Ashes-Serien gegen England verlor, einschließlich einer enttäuschenden Tour 1956 nach England, bei der die „Spin-Zwillinge“ Laker und Lock Australien dominierten und zusammen 61 Wickets erzielten, einschließlich Lakers 19 Wickets (ein First-Class-Rekord) in Headingley; der Test wurde danach „Lakers Spiel“ getauft.[28] In den 1950er Jahren gab es für die Australier ein auf und ab. Nachdem zwischen 1953 und 1956 drei Ashes Serien in Folge verloren wurden, konnten sie zwischen 1958 und 1968 über sechs Serien hinweg die Trophäe behalten. Australien wurde dabei zuerst von Ian Johnson angeführt, danach von Ian Craig und schließlich Richie Benaud. Bei der Heimserie gegen die West Indies 1960/61 ist vor allem der unentschiedene Test im ersten Spiel im The Gabba erwähnenswert, der erste Test, der in einem Unentschieden endete, nachdem es Australien nicht gelang, vom ausgeglichenen Spielstand den entscheidenden Run zu erzielen.[29][30] Australien gewann die knappe Testserie, die vor allem für ihre herausragende Spielqualität und Sportlichkeit gelobt wurde, mit 2–1. Die herausragenden Spieler der Testserie und der frühen 1960er Jahren waren der Spinner Richie Benaud, der damals ein neuen Rekord für erzielte Wickets aufstellte und Australien in 28 Tests anführte, davon 24 ohne Niederlage; der fast bowler Alan Davidson, der erste Spieler, der 10 Wickets und 100 Runs im selben Spiel erzielte; Bob Simpson, der Australien noch später als Kapitän anführen sollte; Colin McDonald, der bevorzugte Opener für den größten Teil der 1950er und 1960er Jahre; Norm O’Neill, der 181 Runs im unentschiedenen Test erzielte; Neil Harvey, zum Ende seiner langen Laufbahn; und Wally Grout, ein herausragender Wicket-Keeper, der im Alter von 41 Jahren starb.

Auch die 1970er Jahre konnten die Australier erfolgreich für sich gestalten. Im Centenary Test 1977 wurde zum Gedenken des ersten Tests einhundert Jahre zuvor ein Test in Melbourne abgehalten. Diesen gewannen die Australier mit dem gleichen Ergebnis (45 Runs), wie einhundert Jahre zuvor.[31]

Beginn des Limited-Overs CricketBearbeiten

Ab 1971 trat die australische Mannschaft nicht nur in Tests gegen andere Nationen an, sondern auch in One-Day Internationals. Bei der ersten Weltmeisterschaft 1975 belegten sie den zweiten Platz. Es folgte eine Krise im australischen Cricket zu Beginn der 1980er Jahre. Bei den Weltmeisterschaften 1979 und 1983 schied das Team jeweils in der Vorrunde aus und auch die Ashes Serie verlor man zwischen 1977 und 1986 bei fünf von sechs Austragungen.

Im Mai 1977 kündigte Kerry Packer ein unsanktioniertes Turnier an – die World Series Cricket – nachdem sich das Australian Cricket Board 1976 weigerte, das Angebot von Channel Nine für exklusive Übertragungsrechte australischer Tests anzunehmen. Packer schloss geheime Verträge mit internationalen Spielern, darunter 28 Australier. Fast de gesamte australische Test-Mannschaft nahm an dem Turnier teil – nennenswerte Ausnahmen waren Gary Cosier, Geoff Dymock, Kim Hughes und Craig Serjeant – daraufhin mussten für die australische Mannschaft Spieler ausgewählt werden die als drittklassig galten und an der Sheffield Shield teilnahmen. Der ehemalige Spieler Bob Simpson, der nach einem Konflikt mit dem Australian Cricket Board zuvor vom internationalen Cricket zurückzog, führte im Alter von 41 die australische Mannschaft gegen eine besuchende indische Mannschaft an. Jeff Thomson wurde zum Vizekapitän einer Mannschaft, die sieben Debütanten mitnahm. Australien gewann die Testserie mit 3–2, vor allem dank Simpsons Batting, der 539 Runs erzielte, einschließlich zweier Centuries; und dem Bowling Wayne Clarks, der 28 Wickets erzielte. Australien verlor die darauffolgende Testserie gegen die West Indies mit 1–3, die West Indies verfügten über eine Mannschaft in voller Stärke; Australien verlor ebenso die Ashes 1978/79 gegen England mit 1–5, das schlechteste Ergebnis daheim für Australien. Graham Yallop war während der Ashes-Serie Kapitän der australischen Mannschaft, und für die Tour 1979/80 nach Indien wurde Kim Hughes sein Nachfolger. Rodney Hogg nahm 41 Wickets in seiner Debütserie, ein australischer Rekord. Spieler der World Series Cricket wurden während der Internationalen Cricket-Saison 1978/79 wieder in der Mannschaft integriert, nachdem das Australian Cricket Board und Kerry Packer eine Übereinkunft erzielten. Greg Chappell wurde wieder australischer Kapitän. Bei der World Series Cricket wurden zahlreiche Neuerungen eingeführt, die heute noch im Cricket wiederzufinden sind.

Im dritten ODI der australischen Tour nach Neuseeland 1981/82 beauftragte Greg Chappell seinen Bruder Trevor ein Unterarm-Bowl für den neuseeländischer Batsman Brian McKechnie; dies war der letzte Bowl im Spiel und Neuseeland benötigte einen Boundary für ein Unentschieden. Im Nachgang führte das Unterarm-Bowling zu einer Verschlechterung in den australisch-neuseeländischen Beziehungen, nachdem führende Politiker und Persönlichkeiten des Crickets dieses Verhalten als „unsportlich“ und „nicht im Sinne des Crickets“ beschrieben.[32]

Australiens Erfolg hielt in den frühen 1980er Jahren an, basierend auf Spieler wie die Chappell-Brüder, Dennis Lillee, Jeff Thomson und Rod Marsh. Die mittleren 1980er Jahre lieferten jedoch gemischte Resultate, nachdem die Rebelltouren nach Südafrika für Unruhe in der Mannschaft sorgten und anschließend mehrere Schlüsselspieler zurücktraten. Die Rebelltouren wurden vom South African Cricket Board finanziell unterstützt, um die südafrikanische Cricket-Nationalmannschaft mit Länderspielen zu versorgen — diese war wie die südafrikanische Rugby-Union-Nationalmannschaft und die olympischen Athleten wegen der rassistischen Apartheidspolitik vom internationalen Sportgeschehen ausgeschlossen. Einige der besten australischen Cricketspieler wurden anschließend gesperrt: unter anderem Graham Yallop, Carl Rackemann, Terry Alderman, Rodney Hogg, Kim Hughes, John Dyson, Greg Shipperd, Steve Rixon und Steve Smith. Das Australian Cricket Board suspendierte diese Spieler für drei Jahre, was den Spielerpool für die Nationalmannschaft ansehnlich verkleinerte, da die meisten dieser Spieler Schlüsselrollen bekleideten oder kurz davor waren, internationale Preise zu empfangen. Dennoch gewann Australien danach erstmals die Weltmeisterschaft 1987.

Unter dem Kapitän Allan Border wurde die Qualität des Crickets verbessert und die Mannschaft erreichte ein neues Niveau, aber auch dank der neuen Fielding-Standards, die vom neuen Nationaltrainer Bob Simpson eingeführt wurden. Einige der suspendierten Spieler der Rebelltouren, darunter Trevor Hohns, Carl Rackemann und Terry Alderman, wurden nach dem Auslaufen ihrer Sanktionen wieder Teil der Mannschaft. Während dieser mageren Jahren hielten vor allem Spieler wie der Batsman Border, David Boon, Dean Jones, der junge Steve Waugh und das Bowling von Alderman, Bruce Reid, Craig McDermott, Merv Hughes und im geringen Maße, Geoff Lawson, die die australische Mannschaft über Wasser.

Beginn einer neuen DominanzBearbeiten

 
ODI zwischen Australien und Indien in Melbourne, 2004
 
ODI zwischen Australien und Südafrika in Brisbane, 2006
 
Siegesparade in Sydney nach dem Sieg bei der Weltmeisterschaft 2007

Mit dem Debüt neuer Spieler wie Ian Healy, Mark Taylor, Geoff Marsh, Mark Waugh, und Greg Matthews in den späten 1980er Jahren ging es für die australische Mannschaft wieder bergauf. Mit dem Sieg in der Ashes-Serie 1989 gegen England erhielt die Mannschaft neue Dynamik und gewann hintereinander die Testserien gegen Sri Lanka und Pakistan, bevor man die Ashes 1990/91 daheim verteidigen konnte. Danach unternahm Australien eine Tour in die Karibik, verlor die Testserie jedoch mit 1–2. Australien erholte sich davon und gewann die Heimserie 1991/92 gegen Indien mit 4–0. Nach dem Rücktritt Allan Borders begann unter Mark Taylor und später Steve Waugh eine neue Phase des offensiven Crickets.

Die 1990er Jahre und das frühe 21. Jahrhundert sind wahrscheinlich der erfolgreichste Zeitraum für Australien, als man beinahe alle Ashes-Serien gewann. Bis auf das Ausscheiden in der Vorrunde bei der Weltmeisterschaft 1992 wurde danach der Weltmeisterschaftsgewinn für die australische Mannschaft beinahe zur Selbstverständlichkeit. Nach einem zweiten Platz 1996 konnten die nächsten drei Austragungen (1999, 2003, 2007) in Folge gewonnen werden, der bis heute einzige Hattrick einer Nationalmannschaft bei Weltmeisterschaften. Zwischen 1999 und 2011 blieb Australien gar in vier Weltmeisterschaften unbesiegt.[33] Dieser Erfolg wird an die Herstrukturierung der Mannschaft und der Organisation unter Border, aufeinanderfolgende offensive Kapitäne und die Effektivität mehrerer Schlüsselspieler wie Glenn McGrath, Shane Warne, Justin Langer, Matthew Hayden, Steve Waugh, Adam Gilchrist, Michael Hussey und Ricky Ponting zugeschrieben.

Das neue JahrtausendBearbeiten

 
Finale der Weltmeisterschaft 2015 zwischen Australien und Neuseeland im Melbourne Cricket Ground
 
Australien gegen Pakistan in Brisbane, 2017

Danach begann sich jedoch die australische Dominanz abzuschwächen. Man verlor die erste Ashes Serie gegen England nach fast 20 Jahren. Und auch wenn bei der Austragung 2006/07 die Revanche ohne Niederlage gelang, konnte England es schaffen, sich an die Australier heranzuarbeiten und sogar zu überholen. So verloren sie bei den Ashes 2010/11 erstmals eine Heimserie seit 1986/87. Nach ihren Hattrick bei den Weltmeisterschaften und dem Gewinn der Champions Trophies 2006 und 2009, schieden sie 2011 im Viertelfinale aus. Bei der Ashes Tour 2013/14 gewann Australien wieder mit 5–0 gegen England und erreichte den dritten Platz auf der Test-Weltrangliste. Im Frühjahr 2014 bezwang Australien Südafrika, die damalige Nummer 1, mit 2–1 und übernahm deren Platz auf der Weltrangliste. Australien gewann die Weltmeisterschaft 2015 daheim gegen Neuseeland, nachdem man nur ein Spiel verlor. Bei den seit 2007 ausgetragenen Twenty20-Weltmeisterschaften war Australien weit weniger dominant und erreichte nur 2010 das Finale, unterlag jedoch gegen England.

Ball-tampering-Skandal 2018Bearbeiten

2018 wurde die Mannschaft durch einen Ball-tampering-Skandal erschüttert. Am 25. März 2018, während des dritten Tests gegen den Gastgeber Südafrika, waren die australischen Spieler Cameron Bancroft, Steve Smith, David Warner und die Führungsgruppe der Mannschaft in einem Ball-tampering-Skandal verwickelt.[34][35] Smith und Bancroft gaben zu, dass sie gemeinsam beschlossen, den Zustand des Balles veränderten, indem sie ihn mit einem Stück Klebeband und Schleifkörnern darauf, die sie vom Boden auflasen, bearbeiteten (was sich später als Schleifpapier herausstellte).[36] Smith erklärte, dass der Zweck darin bestand, die Aerodynamik des Balles dahingehend zu verändern, dass er einen Rückwärtsschwung bekam, was einen Vorteil für die Bowler mit sich bringen sollte.[37] Bancroft wurde bei der Bearbeitung des Balls gefilmt und nachdem ihm mitgeteilt wurde, dass er erwischt war, konnte gesehen werden, wie er einen gelben Gegenstand aus seiner Tasche in die Innenseite seiner Hose verschwinden ließ.[38][39] Steve Smith und David Warner wurden von ihren Positionen als Kapitän bzw. Vizekapitän enthoben, während der Trainer Darren Lehmann Cameron Bancroft vermutlich dabei half, den Ball zu bearbeiten.[40] Das ICC suspendierte Smith für ein Spiel und bestrafte ihn mit 100 % seines Einkommens aus dem Spiel, während Bancroft eine Strafe von 75 % seines Einkommens auferlegt wurde und er drei Fehlerpunkte vom ICC erhielt.[41] Smith und Warner wurden von Cricket Australia von ihren Kapitänsposten enthoben und (zusammen mit Bancroft) nach Hause geschickt. Tim Paine wurde für den vierten Test zum Kapitän ernannt. Cricket Australia suspendierte anschließend Smith und Warner für zwölf Monate und Bancroft für neun Monate. Smith und Bancroft wurden für die zwölf Monate nach der Suspendierung nicht mehr für führende Positionen berücksichtigt, während Warner für den Rest seines Lebens keine führende Rolle mehr in einer Mannschaft wahrnehmen kann.[36] Im Nachhall dieser Ereignisse kündigte Darren Lehmann zum Ende der Testserie seinen Rücktritt vom Posten des Nationaltrainers an.[42] Am 8. Mai 2018 wurde Tim Paine auch zum ODI-Kapitän ernannt[43] und Aaron Finch wurde Stunden später zum T20I-Kapitän ernannt, Finch ersetzte jedoch Paine als ODI-Kapitän nach einer ODI-Niederlage von 0–5 in England im Juni 2018.[44]

Unter PaineBearbeiten

Am 7. Oktober 2018 spielte Australien seinen ersten Test unter dem neuen Trainer Justin Langer und einem neuen Führungskorps, einschließlich Tim Paine als Australiens 46. Testkapitän.[45][46] Nach einer 0–1-Niederlage gegen Pakistan in der Testserie von zwei Tests in den Vereinigten Arabischen Emiraten und einer Heimniederlage in der Testserie gegen Indien gewann Australien die Testserie gegen Sri Lanka daheim mit 2–0. Während des englischen Sommers 2019 erreichte Australien in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2019 den zweiten Platz, verlor jedoch im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister England in Edgbaston. Australien gewann in der darauffolgenden Ashes-Serie die Urne zum ersten Mal seit 2001 auf englischem Boden zurück, nachdem man den vierten Test in Old Trafford gewann.[47]

OrganisationBearbeiten

Cricket Australia (CA), bis 2003 Australian Cricket Board (ACB) ist verantwortlich für die Organisation des Cricket in Australien. Der Verband wurde 1905 als Australian Board of Control for International Cricket gegründet und benannte sich 1973 in Australian Cricket Board um. Er ist nach australischem Recht als Kapitalgesellschaft, limited by guarantee, registriert.[48]

Cricket Australia stellt die Australien vertretenen Cricket-Nationalmannschaften, einschließlich der für die Männer, Frauen und Jugend, zusammen. Er ist außerdem verantwortlich für die Durchführung von Test- und ODI-Serien gegen andere Nationalmannschaften, sowie die Organisation von Heimspielen und -turnieren.

TrikotsBearbeiten

 
Der australische Kapitän Ricky Ponting während eines One-day Matches gegen Sri Lanka, 2006

Tests bestreitet die australische Cricket-Nationalmannschaft in ihrem weißen Trikots, die bei kalten Wetter um einem Pullover bzw. Pullunder mit einem grün-golden V-Halsausschnitt ergänzt wird. Das Logo des Sponsors erscheint auf der rechten Brust, mit dem Logo von Cricket Australia auf der linken Brust. Auf dem Pullunder erscheint das Logo von Cricket Australia unter dem Halsausschnitt und das Sponsorlogo bleibt auf der rechten Brust.[49] Der australische Crickethut, der Baggy green, gilt as wichtiger Bestandteil des Trikots und Symbol der Nationalmannschaft; Debütanten wird nach ihrer Nominierung für die Nationalmannschaft ein solcher Hut überreicht. Der Hut und der Helm zeigen das australische Cricketwappen anstelle des Logos von Cricket Australia auf der Stirnseite. Ende 2011 wurde Asics zum Trikotausrüster ernannt und ersetzte Adidas, das Asics-Logo erscheint seitdem auf den Trikots und Hosen. Spieler dürfen jeden anderen Hersteller für ihre weitere Ausrüstung wählen (Bat, Pads, Schuhe, Handschuhe).

Bei ODI- und T20I-Spielen trägt die Nationalmannschaft für gewöhnlich Trikots in den Farben grün und gold, den traditionellen Sportfarben Australiens. Australien bestritt seine Spiele in den kürzeren Cricketvarianten bereits in verschiedenen Trikotdesigns wie gefärbten Trikots („Pyjamas“ genannt), die bei der World Series Cricket in den späten 1970er Jahren getragen wurden. Das Trikot ist hauptsächlich in grün gehalten mit gold als zweiter Farbe. Das Auswärtstrikot dagegen ist hauptsächlich goldfarben mit grün als zweiter Farbe. Das T20-Heimtrikot ist schwarz mit Streifen in den Nationalfarben Australiens: grün und gold.[50] Seitdem Australien, gekleidet in goldfarbenen Trikots, Neuseeland im Finale der Weltmeisterschaft 2015 auf dem Melbourne Cricket Ground bezwang, wurde dies zu ihrer Hauptfarbe und die Hüte, früher „baggy gold“, wurden „floppy gold“ genannt, äquivalent zum „baggy green“ in den kürzeren Cricketformen.[51] Bis in die frühen 2000er Jahre hinein trug die australische Cricket-Nationalmannschaften bei ODIs gelbe Helme, danach trug man wie im Test-Cricket grüne Helme.

Frühere Ausrüster waren unter anderem Asics (1999), ISC (2000–2001), Fila (2002–2003) und Adidas (2004–2010). Vor Travelex traten Coca-Cola (1993–1998), Emirates (1999) und Carlton & United Breweries (2000–2001) als Sponsoren in Erscheinung.

StadienBearbeiten

Lage australischer Test-Cricket-Stadien

Australien verfügt über kein offizielles Heimstadion für seine Nationalmannschaft, sondern bestreitet seine Heimspiele in verschiedenen Stadien Australiens. Australiens erstes internationales Cricketspiel (und der erste Test weltweit) bestritt man am 15. – 19. März 1877 im Melbourne Cricket Ground gegen England. Am 27. November – 1. Dezember 2015 wurde im Adelaide Oval der erste Tag/-Nacht-Test zwischen Australien und Neuseeland gespielt.[52]

Australiens traditionelle Cricketspiele an Feiertagen sind der Boxing Day Test am zweiten Weihnachtsfeiertag und der New Year’s Test zu Neujahr im Melbourne Cricket Ground.

Die australische Mannschaft hat bisher auf heimischen Boden elf Stadien für die Austragung von Testspielen verwendet:

Nr. Stadion Stadt Erstnutzung
1 Melbourne Cricket Ground (MCG) Melbourne 15. März 1877
2 Sydney Cricket Ground (SCG) Sydney 17. Februar 1882
3 Adelaide Oval Adelaide 12. Dezember 1884
4 Exhibition Ground (The Ekka) Brisbane 30. November 1928
5 Brisbane Cricket Ground (The Gabba) Brisbane 27. November 1931
6 Western Australian Cricket Association Ground (The WACA) Perth 11. Dezember 1970
7 Bellerive Oval Hobart 16. Dezember 1989
8 Marrara Stadium Darwin 18. Juli 2003
9 Bundaberg Rum Stadium (Cazaly’s Stadium) Cairns 25. Juli 2003
10 Perth Stadium Perth 14. Dezember 2018
11 Manuka Oval Canberra 1. Februar 2019

Under the Southern Cross I StandBearbeiten

Das traditionelle Lied der australischen Cricket-Nationalmannschaft ist Under the Southern Cross I Stand („Unter dem Kreuz des Südens stehe ich“), das von den Spielern nach jedem Sieg gesungen und innerhalb der Mannschaft „mit ehrfürchtiger Achtung und Respekt behandelt“ wird.[53] Der offizielle Text lautet wie folgt, obwohl die Spieler meist das Wort little in der letzten Zeile durch bloody oder einem Fluch ersetzen:

Under the Southern Cross I Stand
A sprig of wattle in my hand,
A native of my native land,
Australia you little beauty.[54]

„Unter dem Kreuz des Südens stehe ich“
„Ein Akazienzweig in meiner Hand,“
„Ein Eingeborener meiner Heimat,“
„Australien du kleine Schönheit.“

Der Text von Under the Southern Cross I Stand wird an den früheren Wicket-Keeper Rod Marsh zugeschrieben, der offenbar von Henry Lawsons Gedicht aus 1887, Flag of the Southern Cross, inspiriert wurde.[53] Marsh wurde beauftragt, die Mannschaft dazu zu bringen, das Lied zu singen, und übergab bei seinem Rücktritt diese Aufgabe an Allan Border. Später erhielten die Spieler David Boon (nachdem Border zum Kapitän ernannt wurde), Ian Healy (nach Boons Rücktritt), Ricky Ponting (nach Healys Rücktritt) und Justin Langer (nachdem Ponting Kapitän wurde) den Auftrag. Später übernahm Michael Hussey nach dem Rücktritt Langers im Januar 2007 das „Amt“. Nach Husseys Rücktritt am 6. Januar 2013 kündigte er an, diese Aufgabe an Nathan Lyon zu übergeben.[55]

Rivalitäten mit anderen NationalmannschaftenBearbeiten

 
The Ashes ist die älteste Trophäe im internationalen Cricket und wird seit 1882 zwischen England und Australien ausgespielt

Seit dem ersten Test am 15. – 19. März 1877 pflegt Australien eine Rivalität mit England, die sich im Länderkampf The Ashes niederschlägt, der traditionsreichsten und wichtigsten Auseinandersetzung im Cricket. Diese ist Teil der seit dem späten 19. Jahrhundert bestehenden starken sportlichen Rivalität zwischen Australien und England, die auch in anderen Sportarten (vor allem im Rugby Union und auch bei den Commonwealth Games) einen besonderen Stellenwert hat.[56]

Internationale TourenBearbeiten

Wie es seit dem Beginn des internationalen Crickets üblich ist, unternimmt die australische Cricket-Nationalmannschaft zum Teil monatelange Touren ins Ausland, um gegen andere Nationalteams sowie gegen Regionalauswahlen und Cricketclubs anzutreten. Ebenso empfängt man daheim durch Australien tourenden Nationalteams. Im heimischen Sommer ist man entweder Gastgeber oder tourt durch andere Cricketnationen der Südhemisphäre und im heimischen Winter tourt man durch die Cricketnationen der Nordhemisphäre. Die bekannteste und traditionsreichste, weil älteste Trophäe, die bei diesen Touren ausgespielt wird, ist die seit 1882 gegen England ausgespielte The Ashes. Seitdem kamen weitere Trophäen hinzu, die Australien gegen andere Nationalmannschaften ausspielt. So spielt Australien im Test Cricket seit 1960/61 gegen die West Indies um die Frank Worrell Trophy, seit 1985/86 gegen Neuseeland um die Trans-Tasman Trophy, seit 1996/97 gegen Indien um die Border-Gavaskar Trophy, seit 1999/2000 gegen Simbabwe um die Southern Cross Trophy und seit 2007/08 gegen Sri Lanka um die Warne-Muralitharan Trophy. Dazu kommt im ODI-Cricket die Chappell-Hadlee Trophy, die seit 2004/05 gegen Neuseeland ausgespielt wird.

Bekannte SpielerBearbeiten

 
Donald Bradman
 
Ian Chappell
 
Clarrie Grimmett (1934)

22 ehemalige australische Spieler wurden aufgrund ihrer herausragenden Leistungen in die ICC Cricket Hall of Fame aufgenommen:[57]

Spieler Position Aufnahme
Richie Benaud All-rounder 2009
Allan Border Middle order Batsman 2009
Donald Bradman Batsman 2009
Greg Chappell Batsman 2009
Ian Chappell Batsman 2009
Alan Davidson All-rounder 2011
Adam Gilchrist Wicket-Keeper-Batsman 2013
Clarrie Grimmett Bowler 2009
Neil Harvey Top order Batsman 2009
Dennis Lillee Bowler 2009
Ray Lindwall All-rounder 2009
Rod Marsh Wicket-Keeper 2009
Glenn McGrath Bowler 2012
Keith Ross Miller All-rounder 2009
Arthur Morris Batsman 2016
Bill O’Reilly Bowler 2009
Ricky Ponting Batsman 2018
Bob Simpson All-rounder 2014
Fred Spofforth Bowler 2011
Victor Trumper Batsman 2009
Shane Warne Bowler 2013
Steve Waugh Batsman 2009

SpielerstatistikenBearbeiten

Insgesamt haben für Australien 458 Spieler Tests, 229 Spieler ODIs und 94 Spieler Twenty20 gespielt. Im Folgenden sind die Spieler aufgeführt, die für die australische Mannschaft die meisten Runs und Wickets erzielt haben.

RunsBearbeiten

Test ODI Twenty20
Spieler Zeitraum Tests Runs Spieler Zeitraum ODIs Runs Spieler Zeitraum T20s Runs
Ricky Ponting 1995–2012 168 13.378 Ricky Ponting 1995–2012 374 13.589 David Warner 2009–heute 81 2.265
Allan Border 1978–1994 156 11.174 Adam Gilchrist 1996–2008 286 09.595 Aaron Finch 2011–heute 64 2.114
Steve Waugh 1985–2004 168 10.927 Mark Waugh 1988–2002 244 08.500 Glenn Maxwell 2012–heute 57 1.609
Michael Clarke 2004–2015 115 08.643 Michael Clarke 2003–2015 245 07.981 Shane Watson 2006–2016 58 1.462
Matthew Hayden 1994–2009 103 08.625 Steve Waugh 1986–2002 325 07.569 Cameron White 2007–2014 47 0984
Stand: 27. Oktober 2020[58] Stand: 27. Oktober 2020[59] Stand: 27. Oktober 2020[60]

WicketsBearbeiten

Test ODI Twenty20
Spieler Zeitraum Tests Wickets Spieler Zeitraum ODIs Wickets Spieler Zeitraum T20s Wickets
Shane Warne 1992–2007 145 708 Glenn McGrath 1993–2007 249 381 Shane Watson 2006–2016 58 48
Glenn McGrath 1993–2007 124 563 Brett Lee 2000–2012 221 380 Mitchell Starc 2012–heute 34 45
Nathan Lyon 2011–heute 096 390 Shane Warne 1993–2003 193 291 Mitchell Johnson 2007–2013 30 38
Dennis Lillee 1971–1984 070 355 Mitchell Johnson 2005–2015 153 239 Andrew Tye 2016–2018 26 37
Mitchell Johnson 2007–2015 073 313 Craig McDermott 1985–1996 138 203 Pat Cummins 2011–heute 30 37
Stand: 27. Oktober 2020[61] Stand: 27. Oktober 2020[62] Stand: 27. Oktober 2020[63]

MannschaftskapitäneBearbeiten

Test Match CaptainsBearbeiten

Bisher haben insgesamt 43 Spieler als Kapitän für Australien bei einem Testmatch fungiert.

Nr. Name Zeitraum[64]
1 Dave Gregory 1876–1879
2 Billy Murdoch 1880–1890
3 Tom Horan 1884–1885
4 Hugh Massie 1884–1885
5 Jack Blackham 1884–1895
6 Tup Scott 1886
7 Percy McDonnell 1886–1888
8 George Giffen 1894–1895
9 Harry Trott 1896–1898
10 Joe Darling 1899–1905
11 Hugh Trumble 1901–1902
12 Monty Noble 1903–1909
13 Clem Hill 1910–1912
14 Syd Gregory 1912
15 Warwick Armstrong 1920–1921
16 Herbie Collins 1921–1926
17 Warren Bardsley 1926
18 Jack Ryder 1928–1929
19 Bill Woodfull 1930–1934
20 Vic Richardson 1935–1936
21 Don Bradman 1936–1948
22 Bill Brown 1945–1946
23 Lindsay Hassett 1949–1953
24 Arthur Morris 1951–1955
25 Ian Johnson 1954–1957
26 Ray Lindwall 1956–1957
27 Ian Craig 1957–1958
28 Richie Benaud 1958–1964
29 Neil Harvey 1961
30 Bob Simpson 1964–1978
31 Brian Booth 1965–1966
32 Bill Lawry 1967–1971
33 Barry Jarman 1968
34 Ian Chappell 1970–1975
35 Greg Chappell 1975–1983
36 Graham Yallop 1978–1979
37 Kim Hughes 1978–1985
38 Allan Border 1984–1994
39 Mark Taylor 1994–1999
40 Steve Waugh 1998–2004
41 Adam Gilchrist 2000–2005
42 Ricky Ponting 2003–2010
43 Michael Clarke 2010–2015
44 Shane Watson 2013
45 Steve Smith 2015–2018
46 Tim Paine 2018–heute

BilanzBearbeiten

Die Mannschaft hat die folgenden Bilanzen gegen die anderen Vollmitglieder des ICC im Test-, ODI- und Twenty20-Cricket (Stand: 1. August 2020).

Gegner Tests[65] ODIs[66] Twenty20s[67]
Sp. S U N N Sp. S U N NR Sp. S U N NR
  Afghanistan 0 0 0 0 3 3 0 0 0 0 0 0 0
Bangladesch  Bangladesch 6 5 0 0 21 19 0 1 4 4 0 0 0
  England 351 146 0 110  95 149 82 2 62 16 9 0 6 1
  Indien 98 42 1 28  27 140 78 0 52 10  20 8 0 11 1
  Irland 0 0 0 0 5 4 0 0 1 1 0 0 0
  Neuseeland 60 34 0 18 138 92 0 39 9 7 1 1 0
  Pakistan 66 33 0 15  18 104 68 1 32 23 9 1 12 1
  Simbabwe 3 3 0 0 30 27 0 2 3 2 0 1 0
  Sri Lanka 31 19 0 8 97 61 0 32 16 8 0 8 0
  Südafrika 98 52 0 26  20 103 48 3 51 21 13 0 8 0
  West Indies 116 58 1 32  25 140 74 3 60 11 5 0 6 0

Internationale TurniereBearbeiten

Cricket-WeltmeisterschaftBearbeiten

Champions TrophyBearbeiten

World Twenty20Bearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Gideon Haigh: Crossing The Line: How Australian Cricket Lost its Way. Slattery Media Group, Melbourne 2018, ISBN 978-1-921778-94-0.
  • Jared van Duinen: The British World and an Australian National Identity: Anglo-Australian Cricket, 1860–1901 (=  Palgrave Studies in Sport and Politics). Palgrave Macmillan, London 2018, ISBN 978-1-137-52777-6.
  • Chris Harte: A History of Australian Cricket. Andre Deutsch, 1993, ISBN 978-0-233-98825-2.
  • D. Frith: Australia versus England: a pictorial history of every Test match since 1877. Penguin Books, Victoria 1990, ISBN 0-670-90323-X.
  • Jack Pollard: Australian Cricket: The game and the players. Angus & Robertson, Sydney 1988, ISBN 0-207-15269-1.
  • Barker, Ralph en Rosenwater, Irving: England v Australia: A compendium of Test cricket between the countries 1877–1968. B.T. Batsford, 1969, ISBN 0-7134-0317-9.

WeblinksBearbeiten

Commons: Australische Cricket-Nationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c ICC rankings for Tests, ODIs, T20 & Women's ODI and T20 (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  2. SYDNEY. (englisch). In: The Sydney Gazette and New South Wales Advertiser (NSW : 1803–1842), National Library of Australia, 8. Januar 1804. 
  3. Cricket Match (englisch) 12. Dezember 1833. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  4. The Return Cricket Match (englisch) 7. Februar 1834. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  5. Military – First Innings (englisch) 28. Februar 1834. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  6. a b c d e Jack Pollard: The Pictorial History of Australian Cricket. J.M Dent Pty Ltd & Australian Broadcasting Corporation, Boronia 1986, ISBN 0-86770-043-2.
  7. The Grand Cricket Match (englisch) 5. April 1834. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  8. Immigrants. First Innings. (englisch) 4. April 1834. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  9. Tasmania v Victoria, 1850/51 (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  10. a b Peter Wynne-Thomas: The Complete History of Cricket Tours at Home and Abroad. Hamlyn, London 1989, ISBN 0-600-55782-0.
  11. Ken Piesse: Great Australian Cricket Stories. Penguin, South Yarra 1988, ISBN 0-670-90101-6.
  12. Martin Williamson: Australia v England 1876–77 (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  13. 1st Test, Melbourne, Mar 15-19 1877, England tour of Australia (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  14. Ken Piesse: Cricket Colosseum: 125 Years of Test Cricket at the MCG. Hardie Grant, South Yarra 2003, ISBN 1-74066-064-1.
  15. England v Australia 1882 (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  16. England v Australia 1882 (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  17. Australia in England Test Match (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  18. Marcus Williams: https://web.archive.org/web/20080210145936/http://www.timesonline.co.uk/article/0,,23070-471469,00.html The Ashes in The Times] (englisch). In: The Times, 6. November 2002. 
  19. Catherine McGregor: Cricket’s Victor Trumper master of his field, just like Gideon Haigh (englisch) The Australian. 5. November 2016. Archiviert vom Original am 12. November 2016.
  20. David Frith: The golden age (englisch) Cricinfo. 20. Februar 2010. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  21. Victor Trumper | Cricket Players and Officials (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  22. A brief history of Bodyline (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  23. A brief history of Bodyline (englisch) Cricinfo. 11. August 2002. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  24. mohankaus: ICC's "Best Ever" batsmen and bowlers! (englisch) i3j3Cricket :: A blog for fans of Indian cricket.... 17. Januar 2009. Archiviert vom Original am 7. Januar 2014. Abgerufen am 14. Januar 2011.
  25. The 10 Greatest Batsmen Ever (englisch) World Cricket Watch. 15. Oktober 2009. Archiviert vom Original am 13. März 2020. Abgerufen am 14. Januar 2011.
  26. Australia in New Zealand Test Match, 1945/46 (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  27. India in Australia Test Series, 1947/48 (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  28. Martin Williamson: When Laker skittled the Aussies (englisch) Cricinfo. 11. Juli 2015. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  29. Rob Steen: It was fifty years ago today (englisch) Cricinfo. 8. Dezember 2010. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
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  31. Australia v England 1976–77 (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  32. Underarm, underarm (englisch) Cricinfo. 29. Januar 2011. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  33. Pakistan hands Australia first Cricket World Cup loss since 1999 (englisch) In: The Star. 19. März 2011. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  34. The leadership group of the Australian cricket team including Steve Smith and David Warner to be questioned for the foul play relating to admission of ball tampering controversial scandal (englisch) In: news.com.au. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  35. Steve Smith and David Warner brings disgrace to Australian cricket over ball tampering row (englisch). In: The Guardian, 25. März 2018. 
  36. a b Tampering trio learn their fate (englisch), Cricket Australia. 
  37. This is Australia's moment of truth (englisch). In: Cricinfo. 
  38. Aussies face questions over Ashes conduct (englisch). In: NewsComAu. 
  39. Desperation drove Australia to cheat – Smith (englisch) In: Cricinfo. 24. März 2018. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  40. Smith, Warner, Lehmann in sights as Sutherland flies to SA (englisch). In: Cricinfo. 
  41. Steve Smith suspended and Bancroft handed three demerit points (englisch) ICC media release. 25. März 2018. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  42. Darren Lehmann steps down as Australian cricket coach over ball-tampering scandal (englisch). In: ABC News. 
  43. Paine to captain Aussies in ODIs (englisch), Cricket Australia. 
  44. New skippers in, Swepson named for white-ball tours (englisch), Cricket Australia. 
  45. Paine's new Australia face first Test of their quality (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  46. Paine to be Australia's 46th Test captain (englisch) Cricket Australia. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  47. Ouzia Malik: Australia retain the Ashes after victory over England in fourth Test at Old Trafford (englisch) 8. September 2019. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  48. Board of Directors (englisch) Cricket Australia. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  49. Photograph: Ricky Ponting, 2010 (englisch). In: CBC. 
  50. ASICS unveil new uniforms – Cricket Australia (englisch) Cricket Australia. Archiviert vom Original am 12. Dezember 2011. Abgerufen am 22. Juli 2013.
  51. Floppy Gold to rival Baggy Green? (englisch) Cricket Australia. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  52. First day-night Test for Adelaide Oval (englisch) Cricinfo. 29. Juni 2015. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  53. a b Andrew Stevenson: Tune in for a new voice in victory (englisch). In: The Age, 2. Januar 2007. 
  54. Cricket Australia FAQ (englisch) Cricket Australia. Archiviert vom Original am 8. Dezember 2010. Abgerufen am 30. Dezember 2010.
  55. Australia v Sri Lanka, 3rd Test, Sydney, 4th day Report : Retiring Hussey steers Australia to victory | Cricket News (englisch) Cricinfo. 6. Januar 2013. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  56. Why England and Australia love to hate each other (englisch) New Statesman. 25. November 2017. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  57. ICC Hall of Famers (englisch) International Cricket Council. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  58. Records / Australia / Test Matches / Most Runs (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 27. Oktober 2020.
  59. Records / Australia / One-Day Internationals / Most Runs (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 27. Oktober 2020.
  60. Records / Australia / Twenty20 Internationals / Most Runs (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 27. Oktober 2020.
  61. Records / Australia / Test Matches / Most Wickets (englisch) In: Cricinfo. Abgerufen am 27. Oktober 2020.
  62. Records / Australia / One-Day Internationals / Most Wickets (englisch) In: Cricinfo. Abgerufen am 27. Oktober 2020.
  63. Records / Australia / Twenty20 Internationals / Most Wickets (englisch) In: Cricinfo. Abgerufen am 27. Oktober 2020.
  64. Die Zeitraumsangabe bezieht sich auf die entsprechende Cricket-Saison, in dem das erste bzw. letzte Spiel der Zeit als Kapitän stattfand
  65. Records / Australia / Test Matches / Result Summary (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  66. Records / Australia / One-Day Internationals / Result Summary (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.
  67. Records / Australia / Twenty20 Internationals / Result Summary (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 24. Oktober 2020.