Hauptmenü öffnen

Aspang-Markt

Gemeinde in Österreich
(Weitergeleitet von Aspang)
Marktgemeinde
Aspang-Markt
Wappen Österreichkarte
Wappen von Aspang-Markt
Aspang-Markt (Österreich)
Aspang-Markt
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Neunkirchen
Kfz-Kennzeichen: NK
Fläche: 5,22 km²
Koordinaten: 47° 33′ N, 16° 5′ OKoordinaten: 47° 33′ 21″ N, 16° 5′ 29″ O
Höhe: 498 m ü. A.
Einwohner: 1.783 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 342 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2870
Vorwahl: 0 26 42
Gemeindekennziffer: 3 18 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 12
2870 Aspang-Markt
Website: www.aspangmarkt.at
Politik
Bürgermeisterin: Doris Faustmann[1] (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
15
4
15 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Aspang-Markt im Bezirk Neunkirchen
AltendorfAspang-MarktAspangberg-St. PeterBreitenauBreitensteinBuchbachBürg-VöstenhofEdlitzEnzenreithFeistritz am WechselGloggnitzGrafenbach-St. ValentinGrimmensteinGrünbach am SchneebergHöflein an der Hohen WandKirchberg am WechselMönichkirchenNatschbach-LoipersbachNeunkirchen (Niederösterreich)OtterthalPayerbachPittenPrigglitzPuchberg am SchneebergRaach am HochgebirgeReichenau an der RaxScheiblingkirchen-ThernbergSchottwienSchrattenbachSchwarzau am SteinfeldSchwarzau im GebirgeSeebensteinSemmeringSt. Corona am WechselSt. Egyden am SteinfeldTernitzThomasbergTrattenbachWarthWartmannstettenWillendorfWimpassing im SchwarzataleWürflachZöbernNiederösterreichLage der Gemeinde Aspang-Markt im Bezirk Neunkirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Luftaufnahme des Hauptplatzes von Aspang-Markt
Luftaufnahme des Hauptplatzes von Aspang-Markt
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Aspang-Markt ist eine Marktgemeinde mit 1783 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Industrieviertel in der Nähe des Wechsels.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Der Ort liegt in der Region Bucklige Welt am Fuße des Hochwechsels. Er ist vollständig von der Gemeinde Aspangberg-St. Peter umgeben, zu der die Umlandorte des Markts gehören.

In Aspang-Markt vereinigen sich der Große und der Kleine Pestingbach, die gemeinsam mit dem Murtalbach zu den Quellbächen der Pitten gehören.

GemeindegliederungBearbeiten

Zu Aspang zählen auch Ausschlag-Zöbern und Unteraspang.

GeschichteBearbeiten

Nach der Eroberung des Awarenreiches durch den fränkischen Kaiser Karl den Großen setzte an der wichtigen Verkehrsverbindung nach Karantanien die Besiedlung Aspangs ein. Der entstehende Ort befand sich nun auf dem Gebiet des Baierischen Ostlandes.[2] Urkundlich wurde Aspang erstmals 1220 erwähnt. Das Schloss Aspang wurde vermutlich im dritten Viertel des 12. Jahrhunderts erbaut.

Das Bezirksgericht Aspang ist seit 1. Juli 2002 aufgelassen, die Gemeinden Feistritz am Wechsel, Kirchberg am Wechsel und St. Corona am Wechsel wurden dem Gerichtsbezirk Gloggnitz und die Gemeinden Aspang-Markt, Aspangberg-St. Peter, Edlitz, Grimmenstein, Mönichkirchen, Thomasberg und Zöbern dem Gerichtsbezirk Neunkirchen zugewiesen.[3]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

 


ReligionBearbeiten

Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 90,7 % der Einwohner römisch-katholisch und 2,6 % evangelisch. 1,0 % sind Muslime, 0,3 % gehören orthodoxen Kirchen an. 3,4 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

PolitikBearbeiten

Bürgermeisterin der Marktgemeinde ist Doris Faustmann (ÖVP), die auch als Amtsleiterin fungiert. Sie löste 2015 den bisherigen Ortschef Hans Auerböck ab.[1]

Im Marktgemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2015 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 15, SPÖ 4, andere keine Sitze.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Gemeindeamt (Denkmalschutz)
 
Pfarrkirche Oberaspang
  • spätgotische Pfarrkirche des heiligen Florian (um 1503) in Ober-Aspang
  • Katholische Pfarrkirche Unteraspang hl. Johannes der Täufer mit dem Karner hl. Magdalena
  • spätgotische Kirche in Aspang-Berg (Anfang 16. Jahrhundert)
  • Schloss Aspang, aus dem 12. Jahrhundert, mit Umbauten im 16. und 19. Jahrhundert[4]
  • Bürgerhäuser (18. Jahrhundert)
  • Automobilmuseum: 120 Automobile der Jahre 1888–1972
  • Die Blaskapelle Makos gehört seit ihrer Gründung Anfang der 80er Jahre zu den prominentesten Vertretern und Förderern der böhmisch-mährischen Blasmusik in Österreich. Sie veranstaltete früher jährlich, nun jedes zweite Jahr den Böhmischen Kirtag (BK) in Aspang (der nächste BK findet am 24. und 25. August 2013 statt), der Aspang weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt gemacht hat.

SportBearbeiten

In Aspang gibt es einen Fußballverein (SC Aspang, 1934 gegründet[5]), sowie einen Tennisverein (UTC Aspang), welche beide Fußballplätze bzw. Tennisplätze am Fuße des Rössler-Parks haben.

Für Ski- und Snowboardfahrer gibt es unweit von Aspang mehrere Skigebiete am Fuß des Wechsels:

Weiters gibt es ein Freibad.

VerkehrBearbeiten

 
Bahnhof Aspang
  • Bahn: Aspang gibt der nach dem Ort benannten Aspangbahn den Namen. Der Bahnhof liegt im Ortskern und war von 1881 bis zur Eröffnung der Wechselbahn im Jahr 1910 der Endbahnhof.
  • Straße: Wichtige Verkehrsadern sind die Südautobahn und die B 54 Wechselbundesstraße, die direkt am Ort vorbeiführen.
 
Aspang und Umgebung um 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Aspang-Markt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Gemeinde Aspang-Markt: Bürgermeister (abgerufen am 29. März 2015)
  2. Hans Krawarik: Siedlungsgeschichte Österreichs: Siedlungsanfänge, Siedlungstypen, Siedlungsgenese, Verlag Lit, 2006, S. 126f
  3. Verordnung der Bundesregierung über die Zusammenlegung von Bezirksgerichten und über die Sprengel der verbleibenden Bezirksgerichte in Niederösterreich (Bezirksgerichte-Verordnung Niederösterreich): Bundesgesetzblatt der Republik Österreich Teil II vom 15. Februar 2002, Nr. 81/2002 in der Fassung der Änderung Nr. 190/2002.
  4. burgen-austria.com
  5. Geschichte. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webpräsenz des SC Aspang. Archiviert vom Original am 19. Dezember 2015; abgerufen am 13. Juni 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.scaspang.at