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Unter einer Arthralgie (griech. Arthro für „Gelenk“, -algie für „Schmerz“) (veraltet Gliedschwamm)[1] versteht man Gelenkschmerzen unterschiedlichster Pathogenese.[2] Diese Schmerzen können z. B. bei einer Arthrose auftreten, aber auch bei Traumata wie Prellungen, Verrenkungen, Meniskusläsionen oder bei verschiedenen Allgemeinerkrankungen wie Grippe, Windpocken, Masern oder Röteln. Ebenso können Autoimmunerkrankungen, wie z. B. Sarkoidose oder eine der vielen Formen einer rheumatischen Erkrankung, ursächlich sein für eine Arthralgie. Hinzu kommen noch Ursachen wie Nebenwirkungen von Medikamenten (beispielsweise durch Fluorchinolone oder Bedaquilin als neue Generation von Antituberkulotika).[3]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Liste historischer Krankheitsbezeichnungen auf bionity.com, abgerufen am 22. Oktober 2016.
  2. Peter Reuter: Springer Lexikon Medizin. Springer, Berlin u. a. 2004, ISBN 3-540-20412-1, S. 161.
  3. Ashish Kumar Kakkar, Neha Dahiya: Bedaquiline for the treatment of resistant tuberculosis: Promises and pitfalls. In: Tuberculosis. Band 94, Nr. 4, 2014, S. 357–362, doi:10.1016/j.tube.2014.04.001.
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