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LebenBearbeiten

Vogt studierte nach dem Abitur 1970 und dem Grundwehrdienst bei der Bundeswehr ab 1973 als Stipendiat der Stiftung Orth ab Hagen Geschichte, Theologie, Philosophie und Erziehungswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, legte die Staatsexamina (1978, 1985) für das Höhere Lehramt ab und wurde 1983 beim Militärhistoriker Werner Hahlweg mit der Dissertation Religion im Militär. Seelsorge zwischen Kriegsverherrlichung und Humanität. Eine militärgeschichtliche Studie zum Dr. phil. promoviert.

Er arbeitete als Mitarbeiter am Lippischen Landesmuseum in Detmold und am Stadtmuseum Münster. Außerdem war er Lehrbeauftragter für Denkmal- und Museumspädagogik an der Universität Münster. Er war von 1993 bis 2004 Professor für Museumspädagogik am Fachbereich Buch und Museum an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Er war 2002 Gründungsmitglied und später Ehrenvorsitzender des Arbeitskreises Museumspädagogik Ostdeutschland. Darüber hinaus war er Mitglied des Regionalverbandes Ostdeutschland im Bundesverband Museumspädagogik und Voting Member des International Committee for Museology (ICOFOM).

Er wurde auf dem Zentralfriedhof Münster beigesetzt.

Arnold-Vogt-Preis für MuseumspädagogikBearbeiten

Seit 2006 verleiht die Fakultät Medien der HTWK Leipzig der Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik den mit 1000 Euro dotierten Förderpreis für „praxisrelevante, innovative Forschungsergebnisse“.[1]

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • Beiträge zur Familienkunde Vogt (-Brinkmann), Rüthen. Aschendorff, Münster 1975.
  • Religion im Militär. Seelsorge zwischen Kriegsverherrlichung und Humanität. Eine militärgeschichtliche Studie (= Europäische Hochschulschriften / 3). Lang, frankfurt am Main 1984, ISBN 3-8204-5185-4.
  • Karikaturen von Rudolf Schöpper. Stadtmuseum Münster 7. Dezember 1990 – 21. April 1991. Aschendorff, Münster 1990, ISBN 3-402-05719-0.
  • Den Lebenden zur Mahnung. Denkmäler und Gedenkstätten. Zur Traditionspflege und historischen Identität vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Lutherisches Verlagshaus, Hannover 1993, ISBN 3-7859-0667-6.
  • Hrsg.: Wandel der Lernkulturen an Schulen und Museen. Paradigmenwechsel zwischen Schul- und Museumspädagogik (= Schriftenreihe des Zentrums für Lehrerbildung und Schulforschung, Band 7). Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2008, ISBN 978-3-86583-249-8.
  • Hrsg.: Technik – Faszination und Bildung. Impulse zur Museumspraxis, Didaktik und Museologie (= Reihe Wunderkammer, Band 4). Müller-Straten, München 2008, ISBN 3-932704-79-7.

LiteraturBearbeiten

  • Markus Walz: Nachruf auf Prof. Dr. Arnold Vogt. In: Museum-Aktuell, Januar 2005, S. 24 (online)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Arnold-Vogt-Preises für Museumspädagogik (Memento des Originals vom 24. Februar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fbm.htwk-leipzig.de, HTWK Leipzig, abgerufen am 19. Februar 2014.