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Armata (russisch Армата) bezeichnet ein Fahrgestell für eine Familie gepanzerter Gefechtsfahrzeuge des russischen Herstellers Uralwagonsawod aus Nischni Tagil. Erste Bilder wurden im Vorfeld der Parade zum 70. Jahrestag des Sieges der Roten Armee über den Hitlerfaschismus 2015 veröffentlicht.

Fahrzeuge auf Armata-BasisBearbeiten

 
Kampfpanzer T-14

Das Gefechtsgewicht von Fahrzeugen auf der Armata-Plattform beträgt mindestens 30 und höchstens 65 t.[1] Als Triebwerk wird der Dieselmotor 12N360 verwendet.

T-14Bearbeiten

Der Kampfpanzer T-14 ist das Hauptprodukt der Armata-Familie. Herausstellungsmerkmal ist der unbemannte, ferngesteuerte Turm. Das russische Heer sollte nach ursprünglichen Angaben des russischen Verteidigungsministers bis 2020 ca. 2300 Exemplare des neuen Kampfpanzers erhalten.[2] Diese Zahl wurde jedoch aufgrund hoher Kosten des Panzers stark reduziert. So sollen im Jahr 2019 zwölf T-14 des ersten Bauloses zulaufen.[3] Der T-14 ist der erste seit Ende des Kalten Krieges neuentwickelte Kampfpanzer einer größeren panzerbauenden Nation.

T-15Bearbeiten

 
Schützenpanzer T-15

Beim Schützenpanzer T-15 wurde die Wanne gedreht, so dass sich Motor und Antriebsräder vorn befinden. Der ferngesteuerte Turm befindet sich auf dem Heck des Fahrzeuges und soll der Waffenstation des ebenfalls 2015 präsentierten Kurganez-25 IFV entsprechen. Der T-15 kann eine mot. Schützengruppe mitführen.[4]

Geplante weitere FahrzeugeBearbeiten

Auf dem Armata-Fahrgestell sollen noch weitere Fahrzeuge basieren, so die Panzerhaubitze 2S35 Koalizija-SW mit dem modifizierten Turm der 2S19[5] und ein Bergepanzer T-16 BREM. Auch Panzermörser (mit 2S12-Mörser), Minenräumpanzer, Jagdpanzer, Minenlegepanzer und Brückenlegepanzer auf Armata-Basis sind angedacht.[6]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten