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Die Arithmomanie (aus dem Griechischen, dt. „Zahlenwahn“) ist eine Form der Zwangsstörung.[1]

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BeschreibungBearbeiten

Grundsätzlich geht es darum, unaufhörliche Rechen- und Zählaufgaben durchzuführen. In erster Linie ist es eine Art Ritual. Die betroffene Person kann sich gezwungen fühlen, Dinge zu zählen, die nicht wirklich relevant sind, wie zum Beispiel die Anzahl Primzahlen in 3600 (Sekunden) oder das Berechnen der notwendigen Quadratkilometer, um alle Menschen bei einer Dichte von 3 Personen pro Quadratmeter unterzubringen.

Der berühmte Mathematiker John Forbes Nash schien solche Störungen vor seinem Fall in die Schizophrenie aufzuweisen.

TherapieBearbeiten

Bei der Therapie handelt es sich um medizinische, aber auch besonders psychiatrische Methoden. Das Aufkommen von Ängsten kann zwar mit Anxiolytika (Benzodiazepine) behandelt werden, aufgrund von unerwünschten Nebenwirkungen und insbesondere Entzugssyndromen allerdings nicht langfristig.

Quellen und EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jose A. Yaryura-Tobias, Fugen A. Neziroglu: Obsessive-compulsive Disorder Spectrum: Pathogenesis, Diagnosis, and Treatment.. American Psychiatric Pub, 1997, ISBN 978-0-88048-707-8, S. 12.

WeblinksBearbeiten

  Wiktionary: Arithmomanie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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