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Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung

deutsche Organisation

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) ist der Dachverband der Umweltbildungseinrichtungen in Deutschland.

Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung
(ANU)
Zweck: Vertretung der Interessen der Mitglieder auf Bundesebene
Vorsitz: Annette Dieckmann (Bundessprecherrat)
Gründungsdatum: 1990[1]
Mitgliederzahl: ca. 1300 (Stand 2019)
Sitz: Frankfurt am Main
Website: http://www.umweltbildung.de

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Im Jahr 1988 wurde die ANU zunächst als lockerer Verbund von Umweltbildungseinrichtungen gegründet. Im Jahr 1990 wurde die Arbeit durch die Gründung des eingetragenen Vereins organisatorisch verbessert.

GliederungBearbeiten

Die ANU gliedert sich in einen Bundesverband und 14 Landesverbände. Der Bundesverband und die Landesverbände sind jeweils eigenständige, gemeinnützige und eingetragene Vereine.

ZieleBearbeiten

  • Lobbyarbeit für die Mitgliedseinrichtungen durch Information von Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung über die Belange der Umweltbildung, Naturbildung und Natur- und Umweltpädagogik.
  • Unterstützung der Mitglieder durch Organisation eines Informationsaustausches untereinander und Beratung von neuen Mitgliedern
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Durchführung von Projekten zur Förderung der Umweltbildung
  • Angebote zur Qualifizierung von Mitarbeitern von Umweltbildungseinrichtungen

ArbeitBearbeiten

ProjekteBearbeiten

Leuchtpol

Durchführung eines bundesweiten Fortbildungsprojektes Leuchtpol für Erzieherinnen und Erzieher zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kindergärten mit dem Schwerpunkt Energie und Umwelt.[2] Ab September 2009 war Leuchtpol bundesweit aktiv, acht Regionalbüros führten die Fortbildungen vor Ort durch. Das über vier Jahre laufende Projekt[3] wurde durch die E.ON mit 27 Mio € finanziert.[3]

In Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern wurden 26 fünftägige Leuchtpol-Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte non von der Stiftung Save Our Future durchgeführt.[4]

In Konsutations-Kindertagesstätten wurde das Thema Nachhaltigkeit gefördert.[5]

Leuchtpol unterstützte mit der Wanderausstellung Die Kuh im Kühlschrank Kindertagesstätten bei ihrer Arbeit.[6]

Erdfest

Beim Erdfest ist die ANU einer der Initiativträger neben zahlreichen weiteren wie die Ökumenischen Initiative Eine Welt, die Michael Succow Stiftung, die Zukunftsstiftung Landwirtschaft, Schweisfurth Stiftung, Institute for Advanced Sustainability Studies. Selbach-Umwelt-Stiftung, Stiftung Cocreatio, Netzwerk Blühende Landschaft, forum Nachhaltig Wirtschaften und Anderen, gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz.[7]

Tagungen und SeminareBearbeiten

Als Beispiele:

  • Vom Handeln zum Wissen – Umweltzentren als Change Agents einer Transformation von unten (2017).[8]
  • Soziale Plastik-Werkstatt Die wandelnden Gärten (2015) in Kooperation mit dem und.Institut.[9]

LiteraturBearbeiten

  • Katharina D. Giesel, Gerhard de Haan, Horst: Umweltbildung in Deutschland: Stand und Trends im außerschulischen Bereich. Springer, 2002, ISBN 978-3-540-42572-4.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Leitbild Mitgliederversammlung am 16.11. 2006
  2. Ute Stoltenberg, Barbara Benoist, Thorsten Kosler: Modellprojekte verändern die Bildungslandschaft: am Beispiel des Projekts "Leuchtpol. Energie & Umwelt neu erleben!" : Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im Elementarbereich. Bad Homburg v.d.H. Verlag VAS 2013, ISBN 978-3-88864-515-0.
  3. a b ANU-Arbeitsgemeinschaft Natur und Umweltbildung: Atomgeld von E.ON für Leuchtpol Umweltbildung? Mitwelt, abgerufen am 28. Mai 2019.
  4. Leuchtpol. tiftung Save Our Future, abgerufen am 28. Mai 2019.
  5. E.ON: Leuchtpol-Projekt vor erfolgreichem Abschluss. E.ON, 19. Dezember 2012, abgerufen am 28. Mai 2019.
  6. Wanderausstellung "Die Kuh im Kühlschrank". Deutscher Bildungsserver, abgerufen am 28. Mai 2019.
  7. Die Initiativträger*innen. und.Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit, abgerufen am 28. Mai 2019.
  8. Tagung "Vom Handeln zum Wissen – Umweltzentren als Change Agents einer Transformation von unten". Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen, abgerufen am 28. Mai 2019.
  9. Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. und.Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V., abgerufen am 28. Mai 2019.