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Aranno
Wappen von Aranno
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Breno
BFS-Nr.: 5143i1f3f4
Postleitzahl: 6994
Koordinaten: 711008 / 97147Koordinaten: 46° 1′ 0″ N, 8° 52′ 19″ O; CH1903: 711008 / 97147
Höhe: 707 m ü. M.
Fläche: 2,6 km²
Einwohner: 375 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 144 Einw. pro km²
Website: www.aranno.ch
Aranno

Aranno

Karte
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Über dieses Bild
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Pfarrkirche San Vittore Mauro
Wohnhaus Righetti
Kirche San Vittore Mauro, Innenansicht

Aranno ist eine politische Gemeinde im Kreis Breno, im Bezirk Lugano des Kantons Tessin in der Schweiz.

GeographieBearbeiten

Das Dorf liegt auf 731 m ü. M. am linken Ufer des Flusses Magliasina, 7 km westlich von Lugano, am Fusse des Montaccio. Sie liegt im Magliasina (Tal) im Malcantone. Früher wurde in der fast vollständig bewaldeten Gemeinde intensiv Reb- und Getreidebau betrieben. Nachbargemeinden sind Alto Malcantone, Miglieglia, Novaggio, Curio, Bioggio und Cademario.

GeschichteBearbeiten

Das Dorf wurde 1335 als Arano erstmal erwähnt[2]. 1842 entdeckte man dort einen Grabstein mit nordetruskischer Inschrift, der leider durch die Arbeiter in vier Stücke zerschlagen wurde. Eine Kopie davon befindet sich heute im historischen Museum von Lugano. Nach der Ueberlieferung bestand in Aranno ein römisches Schloss, auf dessen Ruine, wie Luigi Lavizzari behauptet, die Pfarrkirche von San Vittore gebaut wurde.[3]

OrtsbürgergemeindefusionBearbeiten

Ortsbürgergemeinde von Aranno, Cimo und Iseo TI fusionierten 10. Dezember 2014[4].

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1599 1801 1900 1902[5] 1960 1970 1980 1990 2000[6] 2005 2006 2010 2012 2014 2017
Einwohner 269 356 261 290 142 161 177 224 271 300 309 308 326 340 375

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.[7]

  • Pfarrkirche San Vittore Mauro[8]
  • Sakristei mit Reliquienschrank[8]
  • Betkapelle Beata Vergine di Caravaggio[8]
  • Wohnhaus Righetti[8]
  • Palazzo Pelli[8]
  • Il sentiero delle meraviglie (Der Weg der Wunder)[9]

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Bernardino Croci Maspoli: Aranno. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 4. August 2009.
  3. Aranno auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz (abgerufen am 3. Juli 2017).
  4. Fusion der Ortsbürgergemeinden von Aranno, Cimo und Iseo (italienisch) in ti.ch/fileadmin/
  5. Aranno. In: Geographisches Lexikon der Schweiz, Erster Band, Aa - Emmengruppe, Gebrüder Attinger, Neuenburg 1902
  6. Bernardino Croci Maspoli: Aranno. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 4. August 2009.
  7. Liste der Ortsbilder von nationaler Bedeutung, Verzeichnis auf der Website des Bundesamts für Kultur (BAK), abgerufen am 10. Januar 2018.
  8. a b c d e Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte Bellinzona 2007, S. 397–398.
  9. Il sentiero delle meraviglie auf ticino.ch