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Aprilia
Aprilia RSVs.jpg
Aprilia RSV Mille rechts im Bild
RSV Mille ME/RP
Hersteller Aprilia
Verkaufsbezeichnung ME/RP
Produktionszeitraum 1998 bis 2003
Klasse Motorrad
Bauart Supersportler
Motordaten
flüssigkeitsgekühlter 60°-V-Motor 4-Taktmotor mit zwei Zylindern, längsgelagert, mit 4 Ventilen je Zylinder
Hubraum (cm³) 998
Leistung (kW/PS) 87/118 bzw. 92/125 bei 9250 min−1
Getriebe 6 Gänge
Radstand (mm) 1415
Sitzhöhe (cm) 820
Nachfolgemodell Aprilia RSV 1000 R

Die Aprilia RSV Mille war der erste 1000-cm³-Supersportler des Herstellers aus Noale. Der Motor mit Trockensumpfschmierung stammt von Rotax aus Österreich.

Besonders gelobt wurde die Fahrdynamik, das Handling, die Motorzuverlässigkeit und dass bei regelmäßiger Wartung hohe Kilometerleistungen erreicht werden konnten. Die Verarbeitungsqualität konnte als sehr hochwertig bezeichnet werden. Jedoch gab es schwerwiegende Probleme bei der Versorgung mit Ersatzteilen, besonders nach der Übernahme durch Piaggio.

Ab 2000 bot Aprilia gegen Aufpreis (ca. 3500 Euro) eine R-Version mit einem fahrfertigen Gewicht von 211 kg, Schmiederädern von OZ, Carbonteilen und Öhlins-Fahrwerk an.

Im Jahre 2000 landete der Australier Troy Corser auf der RSV1000 Mille mit fünf Siegen und 310 Punkten auf dem Siegerpodest und machte den 3. Platz in der Superbike-WM. Dem Australier gelang es auf Phillip Island 2000 im zweiten Rennen von der Poleposition für den allerersten Aprilia-Triumph zu sorgen.

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