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Dieser Artikel behandelt aktuelle Nachrichten und Ereignisse im April 2004.

TagesgeschehenBearbeiten

Donnerstag, 1. April 2004Bearbeiten

Freitag, 2. April 2004Bearbeiten

Samstag, 3. April 2004Bearbeiten

Sonntag, 4. April 2004Bearbeiten

 
Wohnhaus in Leganés nach dem Selbstmord der Terroristen
  • Madrid/Spanien: Im Nachgang der Terroranschläge auf den Madrider Nahverkehr mit 191 Todesopfern erweist sich das Einsatzziel einer Razzia in Leganés als korrekt. Die Ermittler geben bekannt, dass der mutmaßliche Haupttäter Serhane Ben Abdelmajid als einer jener sieben Männer identifiziert sei, die sich während der gestrigen Razzia in Leganés mit einem Sprengsatz selbst töteten.
  • Nadschaf/Irak: In der schiitischen Pilgerstadt mündet eine Demonstration von Anhängern des Geistlichen Muqtada as-Sadr für die Freilassung eines politischen Führers in einen Aufruhr gegen die US-geführten Koalitionstruppen. Bei den Auseinandersetzungen, an denen auch Mitglieder des privaten amerikanischen Sicherheitsdiensts Blackwater beteiligt sind, kommen mindestens 18 Iraker und vier Soldaten aus El Salvador ums Leben. Über 100 Verwundete werden ärztlich versorgt. Indes überschreitet die Zahl der seit Beginn des Irakkriegs getöteten US-Soldaten mit dem heutigen Tag die Grenze von 600.[4][5]

Montag, 5. April 2004Bearbeiten

Dienstag, 6. April 2004Bearbeiten

 
Rolandas Paksas

Mittwoch, 7. April 2004Bearbeiten

Donnerstag, 8. April 2004Bearbeiten

Freitag, 9. April 2004Bearbeiten

  • Sofia/Bulgarien: Bei einem Giftgasanschlag in Sofia sind mindestens 49 Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Ein 51-jähriger Mann sei im Zusammenhang mit dem Anschlag auf die Zentrale der Verkehrspolizei festgenommen worden. Der Mann habe nach eigenen Angaben einen mit einem Kampfstoff gefüllten Kugelschreiber bei sich gehabt. Dieser sei aus Versehen aus seiner Jackentasche gefallen und zerbrochen. Dabei handelt es sich laut Experten um den Kampfstoff Chlorpikrin.
  • Irak: Im Irak wurden weitere sechs Ausländer als Geiseln verschleppt. Es handelte sich um vier Italiener und zwei US-Amerikaner. Eine kurzzeitig andauernde Waffenruhe in Falludscha wurde wieder beendet, der Aufstand der Schiiten ging auch an diesem Tag weiter.

Samstag, 10. April 2004Bearbeiten

  • Irak: Im Irak werden nun auch zwei Deutsche vermisst. Die beiden sind Mitarbeiter der GSG 9 und waren bei der Bewachung der deutschen Botschaft eingesetzt. Unbestätigten Nachrichten zufolge soll ein Augenzeuge gesehen haben, wie das Fahrzeug der beiden von einer Rakete getroffen wurde und explodiert ist. Von offizieller Regierungsseite liegt noch keine Stellungnahme vor.
  • Süd-Sibirien/Russland: Grubenunglück im Kohlebergwerk Taidschina durch eine heftige Methan-Gasexplosion. 40 Menschen verloren dabei ihr Leben. Nach weiteren 12 Vermissten wird noch gesucht. An der Rettungsaktion sind ca. 150 Helfer beteiligt.
  • Tschetschenien/Russland: Im Südosten Tschetscheniens sind neun Leichen mit Schusswunden gefunden worden. Wie die Nachrichtenagentur RIA-Nowosti unter Berufung auf einen Vertreter des tschetschenischen Innenministeriums meldete, wurden die Leichen in einem Kanalbett des Dorfes Serdschen-Jurt entdeckt.

Sonntag, 11. April 2004Bearbeiten

  • Falludscha/Irak: In Falludscha sind sieben Chinesen entführt worden; die 18 bis 49 Jahre alten Männer waren mit dem Auto aus Jordanien in den Irak eingereist. Drei amerikanische Soldaten wurden bei Kämpfen um Falludscha getötet.
  • Irak: Die beiden vermissten GSG 9-Mitarbeiter sind tot, behauptet ein britischer Reporter im „Sunday Telegraph“. Auch das Auswärtige Amt ist der Ansicht, dass die Personen „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ tot sind.
  • Las Vegas/Vereinigte Staaten: In der heutigen Nacht verlor Wladimir Klitschko den Boxkampf gegen seinen Kontrahenten Lamon Brewster durch technisches K. o. am Ende der fünften Runde.

Montag, 12. April 2004Bearbeiten

Dienstag, 13. April 2004Bearbeiten

  • Tel Aviv/Israel: Der israelische Geheimdienst hat nach Medienberichten einen palästinensischen Anschlag verhindert, bei dem Verletzte mit dem HI-Virus infiziert werden sollten.

Mittwoch, 14. April 2004Bearbeiten

  • Bagdad/Irak: Der Fernsehsender Al Jazeera berichtet, dass eine italienische Geisel von ihren Entführern getötet worden ist.
  • Berlin/Deutschland: Eine Sprecherin der Organisatoren teilte mit, dass die Love Parade im Jahr 2004 zumindest in Berlin nicht stattfinden wird.
  • Moskau/Russland: Russland fliegt 553 russische Staatsbürger aus dem Irak aus. Auf Grund der Entführungswelle werden auch Angehörige aus den ehemaligen Sowjetrepubliken außer Landes gebracht.
  • Pretoria/Südafrika: In Südafrika waren 20 Millionen Menschen zur dritten demokratischen Wahl seit Ende der Apartheid aufgerufen. Man rechnete mit einem Sieg der Partei Afrikanischer Nationalkongress (ANC).
  • Skopje/Mazedonien: In Mazedonien begannen heute die vorgezogenen Präsidentschaftswahlen. Vier Kandidaten standen zur Auswahl, einen eindeutigen Favoriten gab es nicht.

Donnerstag, 15. April 2004Bearbeiten

  • Hamburg/Deutschland: Es wird berichtet, dass der Fernsehsender al-Arabija ein von Osama bin Laden besprochenes Tonband veröffentlicht haben soll. Inhalt ist eine Art Waffenstillstands-Angebot an die europäischen Staaten. Die Deutsche Bundesregierung hat Bin Ladens „Angebot“ abgelehnt. Man wolle nicht mit Terroristen Verhandlungen führen.
  • Seoul/Südkorea: In Südkorea werden Parlamentswahlen abgehalten. Wahlsieger ist die Yeollin Uri Party, die den amtierenden Präsidenten Roh Moo-hyun unterstützt, gegen den im März ein erfolgloses Amtsenthebungsverfahren eingeleitet worden war.
  • Rotterdam/Niederlande: Bundeskanzler Gerhard Schröder trifft zu einem Staatsbesuch in den Niederlanden ein.

Freitag, 16. April 2004Bearbeiten

  • München: Max Strauß bekennt sich in seinem Prozess wegen Schädigung von Aktionären in Millionenhöhe für schuldig. Er begründet das mit einer fortschreitenden Erkrankung seinerseits. Im Anschluss wurde er zu einer Geldstrafe von 300.000 Euro verurteilt.
  • Washington, D.C./Vereinigte Staaten: Das US-Außenministerium hat alle US-Bürger eindringlich aufgefordert, Saudi-Arabien umgehend zu verlassen. Man fürchtet in dem Land Entführungen und Terroranschläge.
  • Jakarta/Indonesien: In der indonesischen Hauptstadt Jakarta soll das mit 558 Metern höchste Gebäude der Welt entstehen. Der Jakarta Tower solle ein Symbol des Stolzes werden und umgerechnet 266 Millionen Euro kosten.
  • Frankfurt am Main: Die Frankfurt Lions werden zum ersten Mal Deutscher Eishockeymeister.

Samstag, 17. April 2004Bearbeiten

Sonntag, 18. April 2004Bearbeiten

Montag, 19. April 2004Bearbeiten

Dienstag, 20. April 2004Bearbeiten

Mittwoch, 21. April 2004Bearbeiten

  • Frankreich: Die Republik Frankreich hat einen Imam ausgewiesen, der den Koran als Rechtfertigung für Gewalt gegen Frauen nannte.
  • Riad/Saudi-Arabien: Bei einem Bombenanschlag auf das Hauptquartier der Sicherheitskräfte in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad sind mehrere Menschen getötet und verletzt worden. Eine Autobombe explodierte vor dem siebenstöckigen Gebäude im Stadtteil El Waschm.
  • Dominikanische Republik: Nach Spanien und Honduras hat auch die Dominikanische Republik den umgehenden Rückzug ihrer Truppen aus dem Irak angekündigt. 302 dominikanischen Soldaten würden in der nächsten oder übernächsten Woche wieder zurückkehren.
  • Warschau/Polen: Auch Polen denkt über den Rückzug seiner Truppen aus dem Irak nach, wie Ministerpräsident Leszek Miller am Abend sagte.
  • Eiderstedt/Deutschland: Bei dem Absturz zweier Kampfjets des Typs „Tornado“ nach einem Zusammenstoß kamen zwei Piloten der Bundeswehr ums Leben, zwei weitere wurden verletzt.
  • Basra/Irak: Bei mehreren Bombenanschlägen sind in der südirakischen Stadt mindestens 55 Menschen getötet und 200 verletzt worden. Unter den Opfern sollen sich auch mehrere Schulkinder befinden.
  • Tel Aviv/Israel: Nach 18 Jahren wird der wegen Geheimnisverrats inhaftierte israelische Nukleartechniker Mordechai Vanunu freigelassen.

Donnerstag, 22. April 2004Bearbeiten

  • Ryongchŏn/Nordkorea: Im Bahnhof von Ryongchŏn 50 km südlich der Grenze zu China kommt es zum Zusammenstoß zweier mit Treibstoff beladener Züge. Infolge der dadurch ausgelösten Explosion sterben nach ersten Angaben von Stellen außerhalb Nordkoreas 61 Menschen und circa 1.300 weitere Menschen werden verletzt.[8]

Freitag, 23. April 2004Bearbeiten

  • Yaren/Nauru: Beim internationalen Flughafen kommt es zu heftigen Protesten gegen die Regierungspolitik in Bezug auf die afghanische Asylanten im australischen Internierungslager sowie gegen den „Deadlock“ des Parlaments. Den Parlamentariern David Adeang, Baron Waqa, Kieren Keke und Fabian Ribauw drohen wegen der Teilnahme bis zu 14 Jahren Haft.
  • Darfur/Sudan: In dem bürgerkriegsgeplagten Land verdichten sich nun Hinweise, dass ein Genozid, ähnlich dem von Ruanda vor zehn Jahren, droht. Der deutsche Innenminister a. D. Gerhart Baum spricht von der weltweit größten humanitären Katastrophe derzeit. Seine Angaben, nach denen eine Million Menschen auf der Flucht sind, werden allerdings kontrovers diskutiert und die Weltgemeinschaft einigt sich nicht auf eine Intervention in Darfur.[9]
  • Stuttgart/Deutschland: Der Aufsichtsrat des Automobilkonzerns DaimlerChrysler hat beschlossen, dass sich das Unternehmen nicht an der geplanten Kapitalerhöhung bei Mitsubishi Motors beteiligen will. Der Finanzvorstand Manfred Gentz hat auf einer Telefonkonferenz mitgeteilt, dass im Moment noch kein Käufer für das Aktienpaket gesucht wird.
  • Ryongchŏn/Nordkorea: Einen Tag nach dem schweren Zugunglück in Ryongchŏn hat Nordkorea das Rote Kreuz um Hilfe gebeten und Berichte über die Katastrophe damit erstmals bestätigt. Medienberichten zufolge wurden bereits 150 Tote geborgen.
  • Karlsruhe/Deutschland: Der Pforzheimer Amokläufer, der im September 2003 mit einem Samuraischwert eine Frau getötet und drei weitere verletzt hatte, ist zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Karlsruhe bescheinigte dem 24-jährigen zudem eine besondere Schwere der Schuld. Damit ist eine vorzeitige Entlassung nach 15 Jahren ausgeschlossen.
  • Berlin/Deutschland: Gegen 9.40 Uhr explodiert im Stadtteil Spandau ein Gaslager, das sechs Millionen Kubikmeter Erdgas enthielt – den Jahresbedarf der Stadt. Eine 30 Meter hohe Stichflamme schoss in den Himmel. Bis zum Nachmittag strömte immer noch Gas aus. Die Polizei hatte das Gebiet um das Lager sowie den Luftraum darüber aufgrund der Explosionsgefahr weiträumig abgesperrt. Der Tank wurde in 800 m Tiefe angelegt um im Kalten Krieg Berlin unabhängig von russischen Gaslieferungen zu machen. Wegen des Sauerstoffmangels in der Tiefe kann der Tank nicht explodieren, sondern nur die oberirdischen Anschlüsse.

Samstag, 24. April 2004Bearbeiten

  • Nikosia/Zypern: Die Wiedervereinigung der geteilten Mittelmeerinsel ist nach getrennten Volksabstimmungen im griechischen und im türkischen Teil gescheitert. Knapp 76 Prozent der griechischen Bevölkerung lehnten den Friedensplan der Vereinten Nationen (UN) ab. Die türkische Bevölkerung stimmte hingegen mit 65 Prozent der Stimmen für den UN-Plan. Dies bedeutet, dass nur der griechische Teil Zyperns am 1. Mai in die Europäische Union (EU) aufgenommen wird, weil ein wiedervereinigtes Zypern nur bei Zustimmung auf beiden Seiten der Demarkationslinie entstanden wäre. Das Ergebnis der Abstimmung wurde besonders bei Vertretern der EU scharf kritisiert und bedauert.
  • Ryongchŏn/Nordkorea: Nach offiziellen Angaben der nordkoreanischen Behörden, die heute veröffentlicht wurden, kamen bei dem Zugunglück am 22. April 154 Menschen ums Leben. Etwa 1.300 wurden verletzt, viele von ihnen schwer.
  • Bagdad/Irak: Bei Anschlägen in Iskandarija und Bagdad starben mindestens 22 Menschen, fast ausschließlich Iraker.
  • Los Angeles/Vereinigte Staaten: Vitali Klitschko besiegt in einem harten Boxkampf um die Weltmeisterschaft der WBC (World Boxing Council) den Südafrikaner Corrie Sanders. Der Titel war nach dem Rücktritt des Weltmeisters Lennox Lewis im Sommer 2003 vakant.

Sonntag, 25. April 2004Bearbeiten

 
Heinz Fischer

Montag, 26. April 2004Bearbeiten

  • Berlin/Deutschland: Das Berliner Hilton-Hotel am Gendarmenmarkt ist am frühen Abend wegen einer Bombendrohung geräumt worden. Vorsorglich wurden alle Hotelgäste evakuiert. Nach einer Durchsuchung des Hotels mit Sprengstoffhunden stellte sich die Drohung als Falschalarm heraus. Bei dem Vorfall musste auch die U-Bahn-Linie U2 vorsorglich für zwei Stunden unterbrochen werden, die direkt unter dem Gendarmenmarkt verläuft.
  • Paris/Frankreich: Nach einem verbesserten Angebot und massiver Intervention der französischen Regierung hat der deutsche Pharmakonzern Aventis die Übernahme durch den kleineren französischen Rivalen Sanofi-Synthélabo angenommen.

Dienstag, 27. April 2004Bearbeiten

  • Brüssel/Belgien: Die europäische Kommission hat das deutsche Postgesetz, das der deutschen Post ein Monopol bis 2007 garantiert, als Verstoß gegen EU-Wettbewerbsrecht bewertet. Es geht hier speziell um das Verbot, die Briefe (Massensendungen) vorsortiert bei der Post anzuliefern, um dadurch Porto zu sparen. Dies gestattet die Post nur bestimmten Großkunden.
  • Damaskus/Syrien: In der syrischen Hauptstadt Damaskus haben sich am Dienstagabend mehrere Explosionen ereignet. Die meisten lagen offenbar in der Nähe diplomatischer Einrichtungen. Andere Meldungen berichten von Gefechten zwischen Terroristen und Sicherheitskräften.
  • Brüssel/Belgien: Der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi besucht zum ersten Mal seit 15 Jahren Europa. Er erklärte, sein Land sei entschlossen, eine führende Rolle im Einsatz für den Frieden in der Welt einzunehmen.
  • Falludscha/Irak: Am Abend haben US-Kampfflugzeuge und Artillerie die revoltierenden Iraker in der Stadt unter Beschuss genommen. Der Angriff war der erste nach dem Ablauf einer Waffenruhe-Frist, die seit dem 22. April gegolten hatte.
  • Pretoria/Südafrika: Der am 14. April wiedergewählte Thabo Mbeki wird für eine weitere Amtszeit als Staatspräsident Südafrikas vereidigt.

Mittwoch, 28. April 2004Bearbeiten

 
Bild des in Abu Ghuraib gefolterten Häftlings Satar Jabar
  • Berlin/Deutschland: Die britische „Billig“-Fluggesellschaft easyJet versucht mit Verbindungen von und zum Flughafen Schönefeld auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Beobachter rechnen mit einem harten Verdrängungswettbewerb zwischen easyJet und den bereits länger aktiven Konkurrenten wie z. B. Ryanair, Germanwings und Hapag-Lloyd Express.
  • Bukarest/Rumänien: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verlor ein Testspiel zur Europameisterschaft 2004 in Portugal gegen Rumänien mit 1:5. Torschütze für die Auswahl von DFB-Teamchef Rudi Völler war Philipp Lahm vom VfB Stuttgart.
  • Irak: Der US-Fernsehsender CBS berichtet in seiner Sendung 60 Minutes, dass im westlich von Bagdad gelegenen Abu-Ghuraib-Gefängnis US-Soldaten irakische Gefangene gefoltert haben. Die Bilder der entsprechenden Vorfälle, auf denen zu sehen ist, wie Gefangene entwürdigenden Sexualpraktiken ausgesetzt, mit Kot beschmiert oder mit Elektroschocks bedroht wurden, während daneben lachende US-Soldaten und Soldatinnen zu sehen sind, sorgen weltweit für Entrüstung. Die US-Regierung verurteilt die Handlungen und verspricht, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden, gegen sechs Soldaten wird Anklage erhoben.[10]
  • Thailand: Thailändische Sicherheitskräfte haben einen koordinierten Angriff muslimischer Separatisten auf Polizeiwachen und Posten der Zivilverteidigung im Süden des Landes zurückgeschlagen und ein Blutbad unter den Angreifern angerichtet. Mindestens 112 Menschen, darunter 107 Aufständische, wurden nach Militärangaben getötet. Bei den meisten Opfern handelt es sich um muslimische Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren.
  • Wien/Österreich: Bei der Amadeus-Verleihung wird Peter Kraus für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Donnerstag, 29. April 2004Bearbeiten

  • Berlin/Deutschland: Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz zur Rentensteuer verabschiedet. Die Regierungskoalition von SPD und Grünen stimmte für die Gesetzesvorlage, CDU und FDP dagegen. Das Gesetz geht auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes von März 2002 zurück. Es sieht eine schrittweise Besteuerung der Renten ab 2005 bis 2040 vor. Im Gegenzug werden die Beiträge zur Altersvorsorge bis 2025 schrittweise von der Steuer befreit.
  • Falludscha/Irak: Die USA beabsichtigt ihre Truppen durch irakische Sicherheitskräfte zu ersetzen. Die Gefechte um die besetzte Stadt gehen unterdessen allerdings unverändert weiter.
  • Luxemburg: Die EU-Innenminister erreichten mit der Einigung auf eine gemeinsame Drittstaatenregelung einen Durchbruch bei der Schaffung einer einheitlichen Asylpolitik. Dies ist Voraussetzung für den im Vertrag von Amsterdam vereinbarten Übergang zu Mehrheitsentscheidungen bei Asylverfahren.
  • Mazedonien: Branko Crvenkovski gewinnt die Stichwahlen zum Amt des mazedonischen Präsidenten.

Freitag, 30. April 2004Bearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 
Ungarn im April 2004
  Commons: April 2004 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Zerbrechlicher Fortschritt. In: fes.de. Mai 2005, abgerufen am 25. Juli 2018.
  2. La noche de los suicidas en Leganés. In: elpais.com. 5. April 2004, abgerufen am 19. Mai 2019 (spanisch).
  3. Auf der Demo für die Demo sammeln. In: tagesspiegel.de. 13. September 2004, abgerufen am 27. November 2018: „am 3. April 250.000 […] in Berlin“
  4. Blutige Zusammenstöße in Nadschaf. In: stern.de. 4. April 2004, abgerufen am 5. August 2018.
  5. Blackwater, Najaf − take two. In: cato.org. 16. Mai 2008, abgerufen am 5. August 2018 (englisch).
  6. Switzerland Cup 2003/04. In: rsssf.com. Abgerufen am 30. April 2019 (englisch).
  7. Erste Genkarte des Menschen im Internet. In: scinnex.de, MMCD New Media GmbH, Material von Deutsches Krebsforschungszentrum. 21. April 2004, abgerufen am 2. August 2018.
  8. Chronik der schwersten Zugunglücke weltweit. In: dw.com. Abgerufen am 2. Oktober 2018.
  9. Lexikon: Darfur. In: ngo-online. Abgerufen am 24. September 2016.
  10. Abuse at Abu Ghraib. In: CBS News. 5. Mai 2004, abgerufen am 24. September 2016 (englisch).