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Antoine Bellier Tennisspieler
Spitzname: Labelle
Nation: SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag: 18. Oktober 1996
Grösse: 196 cm
Gewicht: 80 kg
Spielhand: Links, einhändige Rückhand
Trainer: Gianluca Marchiori
Preisgeld: 60.121 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 1:5
Höchste Platzierung: 503 (19. September 2016)
Aktuelle Platzierung: 835
Doppel
Karrierebilanz: 1:5
Höchste Platzierung: 382 (20. Juni 2016)
Aktuelle Platzierung: 454
Letzte Aktualisierung der Infobox:
22. Oktober 2018
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Antoine Bellier (* 18. Oktober 1996 in Genf) ist ein Schweizer Tennisspieler.

KarriereBearbeiten

Bellier begann mit acht Jahren das Tennisspielen bei einem Tennisverein in der Nähe seiner Schule in Genf. Bis heute wohnt und trainiert er in seiner Heimatstadt.

Nachdem er auf der ITF Junior Tour nie gespielt hatte, trat er 2014 erstmals bei einem Future-Turnier der Profitour an. Lediglich einmal konnte er 2014 mehr als ein Match bei einem Turnier gewinnen. Im Doppel hingegen erreichte er einen Future-Final und konnte sein erstes Match auf der ATP Challenger Tour bei seinem Heimatturnier absolvieren. Damit platzierte er sich erstmals in der Tennisweltrangliste.

2015 erreichte er gleich dreimal einen Halbfinal auf der Future Tour, womit er das Jahr auf Platz 748 abschliessen konnte. Im Doppel gelangen ihm darüber hinaus sechs Finaleinzüge, wovon er nur einen zum Titelgewinn nutzen konnte. Das reichte zu Platz 620 am Ende des Jahres.

Im Folgejahr wurde Bellier wegen Abwesenheit der Topstars für die Schweizer Davis-Cup-Mannschaft nominiert, wo er im Dead-Rubber beim Stande von 0:4 eingesetzt wurde. Er bekam es mit Paolo Lorenzi aus Italien zu tun, gegen den er mit 3:6, 2:6 verlor. Im weiteren Verlauf des Jahres erreichte Bellier weiterhin einige Halbfinals auf Futures. Schliesslich erreichte er in Sion seinen ersten Final, den er gegen seinen gleichaltrigen Landsmann Johan Nikles verlor. Obwohl ihm Matches auf der höher dotierten Challenger Tour weiterhin verwehrt blieben, erhielt er in Gstaad von der Turnierleitung eine Wildcard. Bei seiner Premiere auf der ATP World Tour unterlag er dem Brasilianer Thiago Monteiro mit 3:6, 5:7. Den Höhepunkt des Jahres stellte aber die Davis-Cup-Relegation gegen Usbekistan dar, wo er beim Stand von 2:2 das entscheidende Match gegen Joʻrabek Karimov in vier Sätzen für sich entschied und den Verbleib der Schweiz in der Weltgruppe sicherte. Dabei konnte er im dritten Satz vier Matchbälle zuerst nicht verwerten.[1] Im Doppel gelangen ihm bei sieben Finals weitere vier Titel auf der Future Tour. Am Saisonende standen ein 567. Rang respektive ein 464. Rang zu Buche.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Marcel Hauck: Antoine Bellier, der unerwartete Held. In: Neue Zürcher Zeitung. 18. September 2016, abgerufen am 18. Dezember 2016.

WeblinksBearbeiten