Antiochos XIII.

König von Syrien

Antiochos XIII. Philadelphos Asiatikos (altgriechisch Ἀντίοχος Φιλάδελφος Ἀσιατικός Antíochos Philádelphos Asiatikós; * 85 v. Chr.; † 64 v. Chr.) war ein Sohn des Seleukidenkönigs Antiochos X. Eusebes und der ägyptischen Prinzessin Kleopatra Selene.

Nachdem Tigranes II. von Armenien Syrien erobert hatte, reiste Kleopatra um ca. 75 v. Chr. nach Rom, um ihren Sohn als König von Ägypten anerkennen zu lassen, hatte aber keinen Erfolg. Sie wurde wohl von Tigranes entführt und getötet, Antiochos XIII. dann aber nach Tigranes’ Niederlage gegen Lucullus im Jahr 69 v. Chr. zum römischen Klientelkönig in Syrien gemacht. Etwa 66 v. Chr. wurde er von Philipp II. Philorhomaios mit arabischer Hilfe vertrieben und geriet in die Gefangenschaft von Samsigeramos, dem Herrscher von Emesa. Nach seiner Freilassung konnte er noch einmal für kurze Zeit regieren, ehe Pompeius ihn absetzen und 64 v. Chr. durch Samsigeramos töten ließ. Sein Tod wird oft als Ende der Seleukidendynastie angegeben, tatsächlich aber wurde er von Philipp II. für kurze Zeit überlebt.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

VorgängerAmtNachfolger
TigranesKönig des Seleukidenreiches
69–64 v. Chr.
Philipp II.