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Terrakottastatue eines jungen Makedonen aus dem 3. Jahrhundert v. Chr.

Die antiken Makedonen wanderten vielleicht ab dem 12. Jahrhundert v. Chr. im Zuge der sogenannten dorischen Wanderung in die Region Makedonien ein. Sie sprachen eine indogermanische Sprache (vgl. makedonische Sprache), die wahrscheinlich zum „Westzweig“ des Balkanindogermanischen zu rechnen ist und mit dem Griechischen verwandt war.[1]

Im Laufe der Jahrhunderte, besonders nach der Eroberung Griechenlands durch Philipp II. und Alexander den Großen wurden die kulturell recht eigenständigen Makedonen immer mehr hellenisiert und waren spätestens unter römischer Herrschaft völlig assimiliert.

Literatur

  • Ludmil Duridanov: Makedonia, Makedones I: Geographie, Wirtschaft, Ethnogenese. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 7, Metzler, Stuttgart 1999, ISBN 3-476-01477-0, Sp. 726 f.
  • Stella G. Miller: Macedonians. In: Kathryn A. Bard (Hrsg.): Encyclopedia of the Archaeology of Ancient Egypt. Routledge, London 1999, ISBN 0-415-18589-0, S. 460–64.

Einzelnachweise

  1. Jan Henrik Holst: Armenische Studien. Harrassowitz, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-447-06117-9, S. 65 (Leseprobe [abgerufen am 21. Februar 2018]).

Weblinks