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Anne-Marie Blanc

Schweizer Schauspielerin

LebenBearbeiten

Anne-Marie Blanc absolvierte die Primarschule und das Humanistische Gymnasium in Bern. Ihre schauspielerische Ausbildung erhielt sie bei Ernst Ginsberg und Wolfgang Heinz. Ihr Bühnendebüt gab sie 1932 am Stadttheater Bern, von 1938 bis 1952 gehörte sie zum Ensemble am Schauspielhaus Zürich.

Sie gastierte dann am Stadttheater und an der Komödie Basel, am Stadttheater Luzern und insbesondere am Ateliertheater in Bern. Anne-Marie Blanc spielte auch an deutschen und österreichischen Bühnen in Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg, München, Berlin, Wien und Innsbruck sowie bei Festspielen.

Mit der Titelrolle in Gilberte de Courgenay wurde sie 1941 zum Schweizer Filmstar. Anne-Marie Blanc wirkte in zahlreichen anderen Filmen mit, z. B. 1954 in dem Falk-Harnack-Film Roman eines Frauenarztes mit Rudolf Prack und Winnie Markus, sowie in Fernsehspielen von ZDF, ARD und DRS. Ihr erster ausländischer Film war On ne meurt pas comme ça (1946), mit Erich von Stroheim. Insgesamt spielte sie in über 250 Theater-, Film- und Medienrollen. Sie war mit dem Filmproduzenten und Gründer der Condor Film A.G. Heinrich Fueter verheiratet und Mutter von drei Söhnen, darunter der Filmproduzent Peter-Christian Fueter.

Anne-Marie Blanc verstarb im Februar 2009 89-jährig im Alterswohnheim Zürich-Enge.[1] Die Abdankungsfeier fand am 14. Februar 2009 in der Kirche St. Peter in Zürich statt.

FilmografieBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

  • 1981: Armin-Ziegler-Preis, als erste Schauspielerin
  • 1986: Hans Reinhart-Ring
  • 1989: Goldene Nadel des Zürcher Schauspielhauses
  • 1996: Ehren-Prix Walo
  • 1997: „Maschera d’oro“ (Italien)
  • 2004: Anerkennungsmedaille der Stadt Zürich für kulturelle Verdienste

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Anne-Marie Blanc mit 89 Jahren gestorben. In: derStandard.at. 6. Februar 2009, abgerufen am 7. Dezember 2017.