Ann Sheridan

US-amerikanische Schauspielerin
Ann Sheridan
Ann Sheridan

Ann Sheridan (* 21. Februar 1915 in Denton, Texas; † 21. Januar 1967 in Los Angeles; eigentlich Clara Lou Sheridan) war eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben und KarriereBearbeiten

Ann Sheridan gewann 1934 einen Schönheitswettbewerb der Paramount und erhielt daraufhin einen Vertrag. Nach ihrer ersten Rolle 1934 in Wagon Wheels und zwei Dutzend weiteren kleinen Rollen, in denen sie in erster Linie ihre Schönheit zur Schau tragen konnte, wechselte sie 1936 zu Warner Brothers. Sie erhielt jedoch anfangs auch dort nur kleinere Rollen, erst 1938 bekommt sie in Chicago – Engel mit schmutzigen Gesichtern ihre erste größere Rolle – mittlerweile hatte sie sich auch den Künstlernamen Ann zugelegt. Unter einem Studiovertrag bei Warner Brothers wurde Sheridan bald zu einem der weiblichen Stars der Filmgesellschaft und etablierte sich neben Betty Grable, Dorothy Lamour und Rita Hayworth zu einem beliebten Pin-Up-Girl. 1966, im Jahr vor ihrem Tod, spielte sie noch eine Hauptrolle in der Fernsehserie Pistolen und Petticoats zu sehen. Sie wurde mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. Zu Beginn ihrer Karriere war Sheridan auch als das Oomph-Girl bekannt und war auf dem Titel des Life Magazin.[1]

Ann Sheridan war vom 16. August 1936 bis 6. Oktober 1939 mit Edward Norris und vom 5. Januar 1942 bis 5. Januar 1943 mit George Brent verheiratet. Am 5. Juni 1966 heiratete sie mit Scott McKay den dritten Schauspielerkollegen. Sieben Monate später verstarb Sheridan an einer Krebserkrankung und wurde auf dem Hollywood Forever Cemetery beigesetzt.[2][3] Ihre Ehen blieben kinderlos.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Commons: Ann Sheridan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Time Inc: LIFE. Time Inc, 24. Juli 1939 (google.de [abgerufen am 9. Januar 2020]).
  2. knerger.de: Das Grab von Ann Sheridan
  3. Ann Sheridan, Actress, 51, Dies; Career Spanned 33-Year Period; 'Man Who Came to Dinner' and 'Kings Row' Among Her Many Films. In: The New York Times. 22. Januar 1967, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 9. Januar 2020]).