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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Angermünde
Angermünde
Deutschlandkarte, Position der Stadt Angermünde hervorgehoben
Koordinaten: 53° 1′ N, 14° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Höhe: 51 m ü. NHN
Fläche: 324,19 km2
Einwohner: 13.744 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km2
Postleitzahl: 16278
Vorwahlen: 03331, 033334 (Bruch­hagen, Neu­haus, Stein­höfel, Schmiede­berg, Wilmers­dorf), 033335 (Frauen­hagen, Mürow), 033336 (Greiffen­berg, Günter­berg), 033337 (Alt­künken­dorf, Wolletz), 033338 (Gellmers­dorf, Stolpe), 033365 (Bölken­dorf), 038961 (Biesen­brow)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: UM, ANG, PZ, SDT, TP
Gemeindeschlüssel: 12 0 73 008
Stadtgliederung: 23 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 24
16278 Angermünde
Website: Angermünde echt natürlich
Bürgermeister: Frederik Bewer (parteilos)
Lage der Stadt Angermünde im Landkreis Uckermark
AngermündeBerkholz-MeyenburgBoitzenburger LandBrüssowCarmzow-WallmowCasekowFlieth-StegelitzGartz (Oder)GerswaldeGöritzGramzowGrünowHohenselchow-Groß PinnowLychenMark LandinMescherinMilmersdorfMittenwaldeNordwestuckermarkOberuckerseePassowPinnowPrenzlauRandowtalSchenkenbergSchönebergSchönfeldSchwedt/OderTantowTemmen-RingenwaldeTemplinUckerfeldeUckerlandZichowBrandenburgKarte
Über dieses Bild
Luftaufnahme der Kernstadt, im Hinter­grund der Münde­see

Angermünde (Audio-Datei / Hörbeispiel Aussprache?/i) ist eine Kleinstadt im Landkreis Uckermark im Bundesland Brandenburg von Deutschland. Seit 2010 trägt sie das Prädikat Staatlich anerkannter Erholungsort.[2][3]

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Angermünde zählt mit rund 324 km2 zu den flächengrößten Gemeinden Deutschlands (Platz 15). Dies entspricht etwa der Größe Bremens oder Dresdens.

Geografische LageBearbeiten

Die Stadt liegt etwa 80 km nordöstlich von Berlin, in der Uckermark zwischen Schorfheide-Chorin und Oder. Sie formt den Südwesten des Landkreises Uckermark, grenzt im Süden an den Landkreis Barnim und im Osten, in der Gemarkung Stolpe fast an die Republik Polen.

StadtgliederungBearbeiten

Neben der Kernstadt besteht Angermünde aus 23 Ortsteilen.[4] Bei den allermeisten handelt es sich um eingegliederte Gemeinden des ehemaligen Amts Angermünde-Land.[5] Eine Besonderheit stellt Greiffenberg dar. Sie war eine der kleinsten Städte Deutschlands und ist heute eine „Stadt in der Stadt“.

 
Luftaufnahme von Herz­sprung

Dazu kommen 40 Wohnplätze[4] mit z. T. eigener Geschichte: Altenhof, Augustenfelde, Ausbau, Ausbau Mürower Straße, Ausbau Pinnower Weg, Ausbau Welsower Weg, Bauernsee, Blumberger Mühle, Breitenteicher Mühle, Friedrichsfelde, Gehegemühle, Glambecker Mühle, Greiffenberg Siedlung, Grumsin, Henriettenhof, Klein Frauenhagen, Leistenhof, Leopoldsthal, Linde, Lindenhof, Louisenhof, Luisenthal, Mürow-Oberdorf, Neu-Günterberg, Neuhaus, Neuhof, Peetzig, Rosinthal, Schäferei, Sonnenhof, Sternfelde, Stolper Mühle, Thekenberg, Waldfried, Waldfrieden, Wilhelmsfelde, Wilhelmshof, Ziethenmühle und Zollende.

NachbargemeindenBearbeiten

Angermünde grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Oberuckersee, Gramzow, Zichow, Mark Landin, Pinnow, Schöneberg, Lunow-Stolzenhagen, Parsteinsee, Chorin, Ziethen, Althüttendorf, Joachimsthal, Friedrichswalde, Temmen-Ringenwalde und Flieth-Stegelitz.

Geologie und GeomorphologieBearbeiten

Der östliche Zipfel erreicht das Untere Odertal, ansonsten gehört die Stadt zum Uckermärkischen Becken- und Hügelland.[6] Die Oberfläche formte die Weichsel-Kaltzeit während des Pommerschen Stadiums. Deren Haupteisrandlage schwingt sich wie ein Rückgrat von Nordwest nach Südost durch die Landschaft. Die Endmoränenhügelkette gilt als markanteste im östlichen Norddeutschen Tiefland.[7][8] Auf ihr liegt im Grumsiner Forst bei Altkünkendorf der Blocksberg. Er markiert mit 137,4 m die höchste Erhebung in der Uckermark und im gleichnamigen Landkreis. Der wenig östlich gelegene Telegraphenberg (136,4 m) folgt als Nummer Zwei.[9][7] Zwischen Angermünde und Prenzlau löste sich das zusammenhängende Inlandeis auf. Daher hinterließen die drei nachfolgenden Staffeln, darunter die Angermünder, wesentlich schwächere, nur lückenhaft verfolgbare Endmoränen. Die Kraft reichte jedoch für eine deutliche Ausprägung des Ucker-Beckens.[8]

Der Fennoskandische Eisschild verbrachte zahlreiche massive Findlinge rund um Angermünde, die meisten in den Südwesten, in den Grumsiner Forst. Die Größten messen zirka 18, 16 und 13 m3. Alle Drei bestehen aus Gneis-Granit, Letzterer trägt mit Moosseestein einen Eigennamen. Der granitene Gedenkstein auf dem Dorfplatz von Dobberzin weist ein Volumen von etwa 4 m3 auf.[10] Die Stadt wird von der Märkischen Eiszeitstraße gekreuzt.

GewässerBearbeiten

Der Kernstadt fehlt ein Fließgewässer.[11] Durch die Eingemeindungen rückte Angermünde im Osten an die Oder, genauer die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße und im Norden an deren Nebenfluss Welse heran. Das Stadtgebiet bereichern zahlreiche uckermärkische Seen.

  • Brackensee
  • Dobberziner See
  • Großer Dabernsee
  • Großer Grumsinsee
  • Großer Peetzigsee
  • Großer Plunzsee
  • Plötzsee
  • Rosinnsee
  • Schleisee
  • Schönebergsee
  • Schwarzer See
  • Wolletzsee

KlimaBearbeiten

Angermünde (Zeitraum 1961–1990)
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
36
 
1
-4
 
 
30
 
3
-3
 
 
34
 
7
0
 
 
39
 
13
3
 
 
51
 
18
7
 
 
69
 
22
11
 
 
54
 
23
12
 
 
56
 
23
12
 
 
44
 
19
9
 
 
33
 
13
6
 
 
44
 
7
2
 
 
43
 
3
-2
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Angermünde (Zeitraum 1961–1990)
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 1,2 2,8 7,2 12,6 18,4 21,8 23,2 23,0 18,8 13,2 6,7 2,9 Ø 12,7
Min. Temperatur (°C) −3,8 −3,2 −0,4 2,9 7,3 10,9 12,4 12,0 9,3 5,7 1,7 −1,7 Ø 4,5
Niederschlag (mm) 36,4 30,3 33,6 38,9 51,3 68,6 53,5 55,5 43,8 33,3 44,2 42,5 Σ 531,9
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,3 4,2 5,4 7,5 7,7 7,6 7,2 5,3 3,5 1,6 1,2 Ø 4,6
Regentage (d) 9 8 9 8 9 10 9 8 8 8 9 10 Σ 105
Luftfeuchtigkeit (%) 88 85 80 74 71 72 73 75 80 84 87 88 Ø 79,7
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
1,2
−3,8
2,8
−3,2
7,2
−0,4
12,6
2,9
18,4
7,3
21,8
10,9
23,2
12,4
23,0
12,0
18,8
9,3
13,2
5,7
6,7
1,7
2,9
−1,7
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
36,4
30,3
33,6
38,9
51,3
68,6
53,5
55,5
43,8
33,3
44,2
42,5
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

NaturschutzBearbeiten

Teile des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin liegen im Süden und Westen des Stadtgebiets. Dazu zählt u. a. das Naturschutzgebiet Grumsiner Forst/Redernswalde. Die Endmoränen und kuppigen Grundmoränen bergen zahlreiche, vielfältig entstandene Seen, Moore und Kleingewässer.[12][13] Knapp westlich von Altkünkendorf lohnt ein Besuch des Naturbeobachtungspunkts Große Wiese.[14] Eine der zwei eingebetteten Kernzonen gehört zu Angermünde. Der Grumsiner Forst ist mit rund 657 ha das größte der Totalreservate. Auf Sand und Geschiebelehm dehnen sich vor allem alte Rotbuchenwälder aus, kommen mehrere Orchideenarten, Trollblume und Sumpfporst vor. Hier leben verschiedene bedrohte Tierarten wie Biber, Fischadler, Fischotter, Graukranich, Schwarzstorch, Seeadler und Uhu.[13][12][7] Als naturnahe Bachläufe gelten die Mäander der Welse bei Görlsdorf und der Sernitz bei Greiffenberg.[15] Der Verwaltungssitz des UNESCO-Naturerbes zog 2001 von Eberswalde nach Angermünde.[12]

Der Süden des Nationalparks Unteres Odertal reicht über Stolpe hinaus.[14]

GeschichteBearbeiten

Herkunft des OrtsnamenBearbeiten

Anno 1263 erschien Henricus de Angermunde (CDB, Hauptteil A, Band XIII, Urkunde CCXXVII, S. 482), der Bürger von Stettin bezeugte eine Urkunde.[16][17][18] Die Märkische Fürstenchronik sprach 1267 von Novin-Tangermunde. Die Schreibweisen Neuen Angermünde im Jahr 1286, Nova Angermunde 1292 und Nien Angermunde 1305 ließen die Herkunft des Eigennamens noch erkennen.[16][19] Zuvor hieß 1273 ein Kleriker Johannes dictus de angermunde (CDB, Hauptteil A, Band XI, Urkunde XI, S. 8–9).[17][20] 1277 vermerkte Amtsinhaber Walterus prefectus in Angermünde (CDB, Hauptteil A, Band XIII, Urkunde XXV, S. 220–221).[21] Dann folgten 1286, 1287, 1296, 1305 usw. jeweils die Variante Angermunde.[16][19]

Der Ortsname wurde vom altmärkischen, an der Mündung des Tanger in die Elbe gelegenen Tangermünde übertragen. Der deutsche Flussname steht für ein ‚frisches, kräftig fließendes Wasser‘. Zur Unterscheidung diente zeitweilig der Zusatz Neu. Bald geriet der Zusammenhang in Vergessenheit. Das t wurde als to ‚zu‘, also ‚T(o) Angermünde‘ angesehen und das Gemeinwort Anger hineingedeutet. Der anlautende Buchstabe fiel daher weg.[22][19]

ChronikBearbeiten

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Große Teile der Chronik sind nicht belegt und scheinen im Widerspruch zur Herkunft des Ortsnamens zu stehen (z. B. die erste Erwähnung des Ortes). --Meinichselbst (Diskussion) 20:14, 5. Jul. 2019 (CEST)
 
Der Ruinen­hügel der Burg

Zwischen 1210 und 1230 entstand an einer Kreuzung von Handelsstraßen eine Burg, die den neuen deutschen Siedlern Schutz bot. Ebenfalls 1210 wurde die erste Feldsteinkirche (Marienkirche) gebaut. Zwischen 1245 und 1250 entstand die erste Franziskaner Klosterkirche aus Feldsteinen, die im 15. Jahrhundert aus Backsteinen erneuert wurde. Neun Jahre nach der Verleihung des Stadtrechts durch Markgraf Johann I 1254,[23] wurde Angermünde 1293 das erste Mal erwähnt. 1313 folgte ein allodialer Erwerb aller Seen im Land Stolpe, welche zuvor Griffike von Greiffenberg und Zabel von Badelo gehörten.[17] Etwa zweihundert Jahre nach der Schlacht von Angermünde 1420, bei der die Brandenburger gegen die Pommern siegten, erfolgte 1817 die Ernennung zur Kreisstadt des Landkreises Angermünde in der Provinz Brandenburg der Monarchie Preußen. Kurze Zeit später bekam Angermünde 1842 einen Bahnanschluss durch die Berlin-Stettiner Eisenbahn, gefolgt von der Gründung des Gestüts Görlsdorf 1883. Am 13. September 1891 wurde an der Westseite des Marktplatzes das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege nach einem Entwurf von Albert Manthe feierlich enthüllt. Die beiden Standbilder auf dem Sockel stellten die Kaiser Wilhelm I. und Friedrich III. dar; die Gruppe der beiden Kaiser wurde 1893 für die Kriegerdenkmäler in Solingen-Ohligs und Weißwasser wiederholt. In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge in der Klosterstraße niedergebrannt. Auch der jüdische Friedhof an der Puschkinallee wurde zerstört. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurden am 22. Februar 1945 drei deutsche Soldaten als Wehrmachtsdeserteure gehenkt. Seit 1965 erinnert im Friedenspark ein Gedenkstein an sie. Kurze Zeit später liefen am 27. April 1945 der Bäckermeister Miers und der Juwelier Nölte auf der Straße nach Schwedt den anrückenden sowjetischen Truppen entgegen und übergaben nach kurzen Verhandlungen kampflos die Stadt. Angermünde blieb dadurch von Kriegszerstörungen verschont. Das Kriegerdenkmal auf dem Marktplatz musste jedoch auf Befehl der sowjetischen Besatzungsmacht von zwangsverpflichteten deutschen Helfern noch im selben Jahr abgerissen werden. 1952 bis 1990 war Angermünde Kreisstadt des Kreises Angermünde im DDR-Bezirk Frankfurt (Oder), 1990 bis 1993 im Land Brandenburg

EingemeindungenBearbeiten

Dobberzin wurde Anfang 1974,[24] Altkünkendorf Ende 2000[25] eingemeindet. Im Oktober 2003 kamen die Gemeinden des Amtes Angermünde-Land hinzu, außer Polßen.[26]

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Altkünkendorf 31. Dezember 2000
Biesenbrow 26. Oktober 2003
Bölkendorf 26. Oktober 2003
Bruchhagen 26. Oktober 2003
Crussow 26. Oktober 2003
Dobberzin 1. Januar 1974
Frauenhagen 26. Oktober 2003
Gellmersdorf 26. Oktober 2003
Görlsdorf 26. Oktober 2003
Greiffenberg 26. Oktober 2003
Günterberg 26. Oktober 2003
Herzsprung 26. Oktober 2003
Kerkow 26. Oktober 2003
Mürow 26. Oktober 2003
Neuhaus 1. Januar 1957 Eingemeindung nach Steinhöfel
Neukünkendorf 26. Oktober 2003
Obergreiffenberg 1. Januar 1928 Eingemeindung nach Greiffenberg
Schmargendorf 26. Oktober 2003
Schmiedeberg 26. Oktober 2003
Steinhöfel 26. Oktober 2003
Stolpe/Oder 26. Oktober 2003
Welsow 26. Oktober 2003
Wilmersdorf 26. Oktober 2003
Wolletz 26. Oktober 2003
Zuchenberg 1841 [27]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1875 6.601
1890 6.712
1910 8.151
1925 8.755
1933 9.022
1939 9.476
1946 10.813
1950 11.928
1964 12.327
1971 11.785
Jahr Einwohner
1981 11.870
1985 11.752
1989 11.423
1990 11.347
1991 11.115
1992 10.888
1993 10.731
1994 10.451
1995 10.307
1996 10.379
Jahr Einwohner
1997 10.294
1998 10.229
1999 10.085
2000 10.015
2001 9.857
2002 9.616
2003 15.755
2004 15.628
2005 15.276
2006 15.036
Jahr Einwohner
2007 14.801
2008 14.598
2009 14.492
2010 14.360
2011 13.826
2012 13.687
2013 13.597
2014 13.650
2015 13.805
2016 13.797
Jahr Einwohner
2017 13.837
2018 13.744

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl:[28][29][30] Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Das starke Bevölkerungswachstum 2003 ist auf die Eingemeindung von 20 davor selbstständigen Gemeinden zurückzuführen.

PolitikBearbeiten

StadtverordnetenversammlungBearbeiten

Die Stadtverordnetenversammlung von Angermünde besteht aus 22 Mitgliedern und dem stimmberechtigten hauptamtlichen Bürgermeister. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab sich folgende Sitzverteilung:[31]

Liste / Partei Stimmenanteil Sitze
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 26,0 % 6
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) 15,9 % 3
Die Linke 15,3 % 3
Ländliche Bürgergemeinschaft Angermünde 14,5 % 3
Bündnis 90/Die Grünen (Grüne) 07,4 % 2
Freie Wählergemeinschaft Angermünder Bürger 07,1 % 2
Wählergruppe Angermünde Mitte 05,5 % 1
Freie Demokratische Partei (FDP) 03,3 % 1
Einzelbewerberin Michelle Diebetz 02,6 % 1

BürgermeisterBearbeiten

  • 1989–1998: Wolf-Hugo Just[32]
  • 1998–2016: Wolfgang Krakow (SPD)[33]
  • seit 2016: Frederik Bewer (parteilos)

Frederik Bewer wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 8. Mai 2016 mit 95,3 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von acht Jahren[34] gewählt.[35] Sein Gegenkandidat Olaf Theiß (SPD) trat zur Stichwahl nicht mehr an.[36]

WappenBearbeiten

 
Der Mündesee spielt eine sagen­hafte Rolle in Das Stadt­wappen von Anger­münde, Blick von Dobber­zin aus[37]

Blasonierung: „In Silber über vier blauen Wellen eine rote Burg mit drei bezinnten Türmen; aus dem größeren Mittelturm wächst ein ein goldenes Hifthorn blasender grün gekleideter Jäger, das offene Tor ist mit einem goldenen Hirschkopf belegt; auf dem rechten Seitenturm ein blauer Spangenhelm mit drei grünen Pfauenfedern, auf dem linken Seitenturm ein roter Adler.“[38]

Das Stadtwappen veränderte sich im Lauf der Zeit mehrfach. Als Vorlage dienten verschiedene Siegel. Eine Urkunde des Klosters Chorin von 1316 zeigt eine gute Darstellung. Die Kombination des pommerschen Helms mit dem brandenburgischen Adler verweist auf die wechselnde Landeszugehörigkeit. Um die zwei Figuren in der Mitte rankt sich eine Sage.[39]

„…Früher war Angermünde von wildreichen Wäldern umgeben, und häufig zogen die Burgherren mit ihren Helfern auf die Jagd. Einmal hatten sie einen stattlichen Hirsch von morgens an gehetzt, aber ohne Erfolg. Erst am Abend gelang es, ihn am Ufer des Mündesees einzukreisen. In seiner Verzweiflung sprang das Tier ins Wasser und schwamm auf die Stadt zu, wo das Wasser bis dicht an die Stadtmauer stand. Dort lief der Hirsch an Land und durch das offene Tor. Auf dem Marktplatz war er mit seinen Kräften am Ende und ließ sich ergreifen. Damit war die Jagd beendet. Ein Jäger eilte zum Tor und blies vom Turm das Halali. Zur Erinnerung wurde der schwimmende Hirsch ins Stadtwappen aufgenommen.“

Albert Burkhardt (Auswahl und Bearbeitung): Der Schatz von Chorin.[37]

In seiner jetzigen Form stammt das Wappen aus dem Jahr 1976.[39] Die Genehmigung erfolgte am 3. Januar 1995.[40]

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Sehenswürdigkeiten und KulturBearbeiten

MuseenBearbeiten

 
Das Ehm Welk- und Heimat­museum, Puschkin­allee

MusikBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

In der Liste der Baudenkmale in Angermünde stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

AltstadtBearbeiten

 
Die Stadt­mauer am Kaiser­garten
 
Fachwerkhaus am Markt

Das historische Erscheinungsbild der Altstadt blieb weitgehend erhalten. Angermünde ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ im Land Brandenburg. Das 1990 ins Leben gerufene Sanierungsprogramm lief 2007 aus. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Gebäude in der Innenstadt saniert. Unter ihnen dominieren das Franziskaner-Kloster und die Sankt-Marien-Kirche.

VorstädteBearbeiten

  • Alte Mälzerei

Eingemeindetes UmlandBearbeiten

 
Das Gutshaus in Alt­künken­dorf
  • Mehrere Dorfkirchen:
    • Bölkendorf
    • Dobberzin
    • Frauenhagen
    • Greiffenberg
    • Grillmersdorf
    • Mürow
    • Welsow
  • Fernmeldeturm Angermünde (bei Altkünkendorf)

GeschichtsdenkmaleBearbeiten

  • Zur Erinnerung an das nicht mehr erhaltene Seetor hat die Stadt einen behauenen Findling in Form des Tors sowie eine Informationstafel an der Seestraße/Ecke Wasserstraße aufgestellt. Ähnliche Findlinge erinnern an das Berliner Tor, das Schwedter Tor sowie das Prenzlauer Tor, die ebenfalls abgerissen wurden.
  • Seit 1950 erinnert hinter den Gräbern von drei erhängten Kriegsdienstverweigerern auf dem Friedhof an der Schwedter Straße ein Denkmal an Widerstand und Opfer des Faschismus[42]
  • Denkmal von 1964 auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof auf einer Anhöhe östlich der Bundesstraße 198 nördlich des Ortsteils Günterberg, wo die jüdische Gemeinde Greiffenberg 1809 ihren Friedhof anlegte

Grünflächen und NaherholungBearbeiten

SportBearbeiten

  • Angermünder FC (spielt in der Saison 2018/19 in der Fußball-Landesliga Nord)
  • TSG Angermünde (Volleyball, Boxen, Ju-Jutsu, Judo, Schach, Gewichtheben)
  • Handballclub 1952 Angermünde
  • Volleyball Club Angermünde
  • Eisenbahner Sportverein 49
  • Paintballhof Angermünde
  • weitere Vereine in den Ortsteilen

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

 
Die Skulpturen-Prome­nade am Münde­see

Auf Initiative des Altkünkendorfer Künstlers Joachim Karbe treffen sich seit 1991 alle zwei Jahre Bildhauer aus ganz Europa zum Angermünder Hartgesteinsymposium. Als Material für ihre Arbeiten verwenden die Künstler die uckermärkischen Findlinge. Die großen Granitsteine hinterließ die letzte Kaltzeit vor etwa 10.000 Jahren. Die Kunstwerke werden jeweils für zwei Jahre am Mündesee sowie inzwischen auch an verschiedenen Plätzen in der Altstadt und an der Mündeseepromenade ausgestellt.

  • Uckermärkische Blasmusiktage – Volksfest jedes Jahr Anfang Juni
  • Energie Open Air – Pop- und Rockfest im nahegelegenen Strandbad Wolletzsee im August (ca. 5000 Besucher jährlich)
  • Angermünder Gänsemarkt – jährlich am zweiten Adventswochenende
  • Kinderweihnachtsmarkt – gemütlicher kleiner Weihnachtsmarkt extra für Kinder (jährlich am 3. Adventswochenende)

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

UnternehmenBearbeiten

 
Die Touristinfo in der Rats­waage

In der Gegend zwischen Biesenbrow und Greiffenberg existierten mehrere Binnensalzstellen. Die dort betriebenen Salzsiedereien wurden wahrscheinlich im Dreißigjährigen Krieg (1618–16448) zerstört.[43]

Obwohl die Stadt noch einige Betriebe der traditionellen Industrie beherbergt, setzt sie verstärkt auf den Tourismus. Die hohe Arbeitslosigkeit zwang viele Angermünder zur Abwanderung in wirtschaftsstärkere Gebiete Deutschlands.

MedienBearbeiten

Vor Ort arbeitet eine Lokalredaktion der Märkischen Oderzeitung, der einzigen Tageszeitung der Region. Alljährlich erscheint als publizistischer Höhepunkt des ausklingenden Kulturjahrs ein von der Stadt herausgegebener Heimatkalender Angermünde.

Der in Prenzlau ansässige Lokalfernsehsender Uckermark TV (bis Januar 2011 TV Angermünde Lokal) sendet auch hiesige Lokalinformationen.

BildungBearbeiten

 
Die Beruf­liche Schu­le An­ger­mün­de

SchulenBearbeiten

  • Gustav-Bruhn-Grundschule
  • Puschkin-Grundschule
  • Freie Schule Angermünde: Vorschule, Grundschule und Oberschule
  • Ehm-Welk-Gesamtschule
  • Einstein-Gymnasium Angermünde
  • Allgemeine Förderschule

BerufsschulenBearbeiten

  • BSA Private Berufliche Schule Angermünde
  • ABW Angermünder Bildungswerk
  • Ergotherapieschule „Regine Hildebrandt“ Angermünde

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

  • Kreiskulturhaus Angermünde, nach 1945 bis 1991[44]
  • Stadtarchiv Angermünde, gegründet 1972[45]
  • Stadtbibliothek Angermünde, gegründet 1946 als Stadt- und Kreisbibliothek[44]

VerkehrBearbeiten

StraßenverkehrBearbeiten

 
Die A 11 Auto­bahn­an­schluss­stelle Jo­achims­thal, Höhe Alt­hütten­dorf

Im Mittelalter kreuzten sich südlich des Mündesees drei Handelsstraßen: 1) PrenzlauGramzowOderberg, 2) TemplinSchwedt und 3) BerlinEberswaldeWelsefurt bei StendellStettin. Die Verlegung Letzterer von Niederfinow nach Eberswalde anno 1317 stärkte auch Angermünde. Ab Anfang des 19. Jahrhunderts verlief die alte Heer- oder Poststraße Berlin–Stettin wieder über Schwedt, ein Abzweig band Stolpe an. 1826 eröffnete die Chaussee Berlin–Stettin, 1830 Angermünde–Prenzlau.[46][47]

Durch Angermünde führen die Bundesstraßen B 2 nach Schwedt, B 158 nach Bad Freienwalde und B 198 von Joachimsthal nach Prenzlau. Die Landesstraße L 28 leitet nach Passow. Die Autobahnanschlussstellen Joachimsthal und Pfingstberg der A 11 Berlin–Stettin sind rund 16 beziehungsweise 19 Kilometer von der Kernstadt entfernt.

Mit dem Uckermärkischen Radrundweg, dem Radfernweg Berlin–Usedom und dem Oder-Neiße-Radweg ist die Stadt Angermünde an drei wichtige Radfernwege angebunden. Zuletzt wurde die Lücke im Radweg Berlin–Usedom zwischen den Blumberger Teichen sowie den Ortsteilen Görlsdorf und Peetzig Ende 2007 ausgebaut.

BahnverkehrBearbeiten

 
Der Bahnhofs­vor­platz

Der Bahnhof Angermünde ist einer der wichtigsten Verkehrsknoten im Nordosten Brandenburgs. Bahnstrecken gehen von Berlin aus über die Angermünde-Stralsunder Eisenbahn nach Stralsund, über die Berlin-Stettiner Eisenbahn nach Stettin sowie über die Angermünde-Schwedter Eisenbahn nach Schwedt (Oder). Da die Strecke Richtung Stettin nicht elektrifiziert ist, müssen Reisende hier auf Dieselzüge umsteigen.

Den Bahnhof Angermünde bedienen folgende Regional-Express- und Regionalbahnlinien:

Züge der RB 62 halten auch am Bahnhof Wilmersdorf (b Angermünde).

Die 30 Kilometer lange Bahnstrecke Angermünde–Bad Freienwalde wurde am 30. November 1997 stillgelegt. Überlegungen, sie touristisch mit Draisinen – wie Fürstenberg–Templin – zu nutzen, wurden verworfen.

SchiffsverkehrBearbeiten

Das seit dem Hochmittelalter von Angermünde aus exportierte Getreide wurde über die Oder nach Stettin verschifft. Als nächstgelegener Hafen diente Stolpe. 1350 bekam erstere Stadt in Schwedt die Zollfreiheit zugesichert.[47]

PersönlichkeitenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Mit der Stadt verbundene PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet

WeblinksBearbeiten

  Commons: Angermünde – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Webseite der Stadt Angermünde, Chronik.
  3. Presseinformation des Brandenburgischen Ministeriums für Wirtschaft und Energie vom 9. September 2016.
  4. a b Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Stadt Angermünde.
  5. Freiwillige Gemeindezusammenschlüsse 1995–2003 (Memento des Originals vom 17. Mai 2005 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.brandenburg.de
  6. Gerd W. Lutze (Autor), Lars Albrecht, Joachim Kiesel, Martin Trippmacher (Landschaftsvisualisierung): Naturräume und Landschaften in Brandenburg und Berlin. Gliederung, Genese und Nutzung. Be.Bra Wissenschaft Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-95410-030-9, Uckermark, Eberswalder Urstromtal und Unteres Odertal. Untergliederung. [Einleitung], S. 125 (siehe auch Landkarte S. 126).
  7. a b c Gerd W. Lutze (Autor), Lars Albrecht, Joachim Kiesel, Martin Trippmacher (Landschaftsvisualisierung): Naturräume und Landschaften in Brandenburg und Berlin. Gliederung, Genese und Nutzung. Be.Bra Wissenschaft Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-95410-030-9, Uckermark, Eberswalder Urstromtal und Unteres Odertal. Untergliederung. Uckermärkisches Becken- und Hügelland, S. 129–134.
  8. a b Gerd W. Lutze (Autor), Lars Albrecht, Joachim Kiesel, Martin Trippmacher (Landschaftsvisualisierung): Naturräume und Landschaften in Brandenburg und Berlin. Gliederung, Genese und Nutzung. Be.Bra Wissenschaft Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-95410-030-9, Uckermark, Eberswalder Urstromtal und Unteres Odertal. Entstehungsgeschichte und Geologie, S. 121–123.
  9. A. Sonntag: Beiheft Geologische Übersichtskarte 1 : 100.000. Landkreis Uckermark. Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, Potsdam 2005, ISBN 978-3-7490-4606-5, 2. Der Landkreis Uckermark. 2.2 Geotope und Objekte mit geologischem Bezug im Landkreis Uckermark. Tabelle 4: Aufschlüsse und glazialmorphologische Elemente (Auswahl), S. 22.
  10. A. Sonntag: Beiheft Geologische Übersichtskarte 1 : 100.000. Landkreis Uckermark. Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, Potsdam 2005, ISBN 978-3-7490-4606-5, 2. Der Landkreis Uckermark. 2.2 Geotope und Objekte mit geologischem Bezug im Landkreis Uckermark. Tabelle 1: Übersicht, Lage und Kurzbeschreibung von Findlingen (Auswahl), S. 17–18.
  11. Lieselott Enders: Angermünde. Landkreis Uckermark (36 km ssö Prenzlau). In: Städtebuch Brandenburg und Berlin. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2000, ISBN 3-17-015388-9, 2 Die Lage der Stadt in der Landschaft. 2 a Naturräumliche Lage, S. 4.
  12. a b c Eberhard Henne: Um Eberswalde, Chorin und den Werbellinsee. Böhlau Verlag, Köln 2002, ISBN 3-412-02401-5, Landeskundlicher Überblick. Naturraum und Landnutzung. Biosphärenreservat „Schorfheide-Chorn“, S. 34–40.
  13. a b Rolf Schmidt: Um Eberswalde, Chorin und den Werbellinsee. Böhlau Verlag, Köln 2002, ISBN 3-412-02401-5, Anhang. D. Ausgewählte Naturschutzgebiete im Untersuchungsgebiet, S. 355–356.
  14. a b Kompass-Karten (Hrsg.): Berlin und Umgebung. Karte 2. Maßstab 1 : 50.000. In: Berlin und Umgebung. 4 Karten im Set. Kompass-Karten, Rum / Innsbruck 2011, ISBN 978-3-85026-119-7.
  15. A. Sonntag: Beiheft Geologische Übersichtskarte 1 : 100.000. Landkreis Uckermark. Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, Potsdam 2005, ISBN 978-3-7490-4606-5, 2. Der Landkreis Uckermark. 2.2 Geotope und Objekte mit geologischem Bezug im Landkreis Uckermark. Tabelle 3: Hydrologische Besonderheiten, S. 20.
  16. a b c Lieselott Enders: Angermünde. In: Städtebuch Brandenburg und Berlin. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2000, ISBN 3-17-015388-9, 1 Der Name der Stadt, S. 4.
  17. a b c Lieselott Enders: Die Uckermark. 2. Auflage, Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8305-1490-9, 1. Kapitel. Werden der historischen Landschaft und erste Blütezeit. II. Der Landesausbau in der Uckermark. 4. Das hochmittelalterliche Städtewesen. Angermünde, S. 73.
  18. Adolph Friedrich Riedel: Novus Codex diplomaticus Brandenburgensis. 1. Haupttheil. 13. Band. In: Codex diplomaticus Brandenburgensis. Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellenschriften für die Geschichte der Mark Brandenburg und ihrer Regenten. 41 Bände, G. Reimer, Berlin 1857, 4. Abtheilung. Die Uckermark. VI. Vermischte Uckermärkische Urkunden. 227. Das Kloster Walkenried verkauft dem Kloster zu Stettin vier Mühlen in der Nähe von Dametzow, welche ihm von dem Herzog Barnim von Pommern und nachgehends von den Markgrafen Johann und Otto vereignet sind, am 18. Juli 1263, S. 482.
  19. a b c Ernst Eichler, Hans Walther: Städtenamenbuch der DDR. 1. Auflage, Bibliographisches Institut, Leipzig 1986, ISBN 3-323-00007-2, Die Städtenamen der DDR von A–Z. Angermünde, S. 40.
  20. Adolph Friedrich Riedel: Riedel’s Codex diplomaticus Brandenburgensis. 1. Haupttheil. 11. Band. In: Codex diplomaticus Brandenburgensis. Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellenschriften für die Geschichte der Mark Brandenburg und ihrer Regenten. 41 Bände, G. Reimer, Berlin 1857, XXVII. Stadt und Kloster Spandow. 11. Bischof Heinrich von Brandenburg vereignet dem Kloster Spandow acht Hufen Landes in Staken, welche Graf Günzel von Schwerin von dem Bischofe und die von Döbberitz von dem Grafen zu Lehn getragen, letztere aber den Jungfrauen zu Spandow mit der Bedingung zugewandt haben, alle Kirchen zwei Meilen im Umkreise mit Wein und Oblaten zu versehen, am 26. März 1273, S. 8–9.
  21. Adolph Friedrich Riedel: Novus Codex diplomaticus Brandenburgensis. 1. Haupttheil. 13. Band. In: Codex diplomaticus Brandenburgensis. Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellenschriften für die Geschichte der Mark Brandenburg und ihrer Regenten. 41 Bände, G. Reimer, Berlin 1857, 4. Abtheilung. Die Uckermark. V. Kloster Chorin. 25. Die Markgrafen Johann, Otto und Conrad schenken dem Kloster Chorin das Dorf Briest, am 27. Juni 1277, S. 220–221.
  22. Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin. Alter – Herkunft – Bedeutung. Be.Bra Wissenschaft Verlag, Berlin 2005, ISBN 978-3-937233-30-7, Namenbuch. Angermünde, S. 18–19.
  23. Heinrich Gottfried Philipp Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter, Erlangen 1863, S. 46–47.
  24. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern. Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  25. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2000.
  26. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003.
  27. Frauke Gränitz, Luise Grundmann (Hrsg.): Um Eberswalde, Chorin und den Werbellinsee. Böhlau Verlag, Köln 2002, ISBN 3-412-02401-5, Zuchenberg, zu Angermünde seit 1841, S. 133–134.
  28. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Uckermark. S. 14–17.
  29. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7.
  30. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember).
  31. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019.
  32. Wolf-Hugo Just verstorben - Pionierarbeit einer neuen Verwaltung. In: Märkische Oderzeitung, 15. August 2013.
  33. Es war eine geile Zeit. In: Märkische Oderzeitung, 28. Juni 2016.
  34. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 74.
  35. Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 8. Mai 2016
  36. Angermünder Stichwahl mit nur einem Kandidaten. In: Märkische Onlinezeitung, 6. Mai 2016.
  37. a b Albert Burkhardt (Auswahl und Bearbeitung), Ralf-Jürgen Lehmann (Illustration): Der Schatz von Chorin. Sagen und Märchen aus der Mark Brandenburg. Stapp Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-87776-570-X, Das Stadtwappen von Angermünde, S. 29–30.
  38. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg.
  39. a b Heinz Göschel (Hrsg.): Lexikon Städte und Wappen der Deutschen Demokratischen Republik. 3. Auflage, Bibliographisches Institut, Leipzig 1985, DNB 860113086, Angermünde, S. 18–19.
  40. Lieselott Enders: Angermünde. In: Städtebuch Brandenburg und Berlin. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2000, ISBN 3-17-015388-9, 12 Die Wahrzeichen. 12 b Wappen, S. 8.
  41. Wolfgang Blaschke: Angermünde. Franziskaner. In: Brandenburgisches Klosterbuch. Band I. Be.Bra Wissenschaft Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-937233-26-0, 2 Geschichtlicher Abriß. 2.2 Nachnutzung, späteres Schicksal (Kirche, Gebäude, Anlage), S. 97.
  42. Eintrag in der Landesdenkmalliste.
  43. A. Sonntag: Beiheft Geologische Übersichtskarte 1 : 100.000. Landkreis Uckermark. Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, Potsdam 2005, ISBN 978-3-7490-4606-5, 2. Der Landkreis Uckermark. 2.2 Geotope und Objekte mit geologischem Bezug im Landkreis Uckermark, S. 16–22.
  44. a b Lieselott Enders: Angermünde. In: Städtebuch Brandenburg und Berlin. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2000, ISBN 3-17-015388-9, 17 Das Bildungswesen. 17 b Kulturelle Einrichtungen, S. 9.
  45. Lieselott Enders: Angermünde. In: Städtebuch Brandenburg und Berlin. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2000, ISBN 3-17-015388-9, 17 Das Bildungswesen. 17 c Wissenschaftliche Institutionen, S. 9.
  46. Lieselott Enders: Angermünde. In: Städtebuch Brandenburg und Berlin. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2000, ISBN 3-17-015388-9, 2 Die Lage der Stadt in der Landschaft. 2 b Verkehrslage, S. 4.
  47. a b Lieselott Enders: Angermünde. In: Städtebuch Brandenburg und Berlin. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2000, ISBN 3-17-015388-9, 8 Die Wirtschaft. 8 a Wirtschaftliche Entwicklung, S. 6–7.
  48. a b Lieselott Enders: Angermünde. In: Städtebuch Brandenburg und Berlin. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2000, ISBN 3-17-015388-9, 6 Die städtische Bevölkerung und das Sozialgefüge. 6 e Bedeutende Persönlichkeiten, S. 6.
  49. Wolf-Hugo Just verstorben-Pionierarbeit einer neuen Verwaltung. In: Märkische Onlinezeitung, 15. August 2013.