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Angela Dorn-Rancke

deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen) und Mitglied des Hessischen Landtages
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Angela Dorn (Februar 2019)

Angela Dorn-Rancke (geb. Dorn; * 2. Juni 1982 in Aschaffenburg) ist eine deutsche Politikerin bei Bündnis 90/Die Grünen. Sie ist seit 2019 hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst und seit 2017 Vorsitzende der hessischen Grünen. Dorn ist Mitglied des Hessischen Landtags und war für die Landtagswahl in Hessen 2013 Spitzenkandidatin ihrer Partei. Sie ist Sprecherin für Umwelt, Energie und Klimaschutz und wurde im Januar 2014 zur Parlamentarischen Geschäftsführerin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen gewählt.

Inhaltsverzeichnis

Leben und BerufBearbeiten

Angela Dorn besuchte in ihrer Geburtsstadt Aschaffenburg die Maria-Ward-Schule und machte 2001 das Abitur.[1] Nach ihrem Psychologiestudium an der Philipps-Universität Marburg arbeitete sie als Psychologin an der Klinik für Forensische Psychiatrie in Haina. Sie ist Mutter von drei Kindern.

ParteiBearbeiten

2007 bis 2008 war Dorn frauenpolitische Sprecherin der Grünen Jugend Hessen (GJH). Von Mai 2008 bis April 2010 war sie Vorsitzende der GJH und 2008 bis 2009 GJH-Delegierte für den Landesvorstand der Grünen Hessen. Parallel war Dorn 2007 bis 2009 im Stadtvorstand der Marburger Grünen und ist seit Februar 2010 Mitglied im Kreisvorstand der Grünen im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Seit November 2017 ist Dorn neben Kai Klose Vorsitzende der hessischen Grünen.

AbgeordneteBearbeiten

 
Angela Dorn im Gespräch mit Tarek Al-Wazir während einer Debatte im Hessischen Landtag

Über den 13. Platz auf der Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen zog sie nach der Wahl zum Hessischen Landtag am 18. Januar 2009 als damals jüngste Abgeordnete ein.[2] Sie war zunächst bis Mai 2012 Sprecherin für Verbraucher- und Ressourcenschutz sowie Belange der Studierenden der Grünen Landtagsfraktion und gehörte dem Ausschuss für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie dem Ausschuss Wissenschaft und Kunst an. Seit Juni 2012 ist Dorn Sprecherin für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Grünen Landtagsfraktion im Ausschuss für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landtags. Dorn ist zudem Mitglied im Ältestenrat. Regional ist Dorn zuständig für den Landkreis Marburg-Biedenkopf. Außerdem ist Dorn seit April 2006 Stadtverordnete in der Universitätsstadt Marburg.

Bei der Landtagswahl in Hessen 2013 trat sie im Wahlkreis Marburg-Biedenkopf II an. Hier unterlag sie gegen Thomas Spies. Ihr gelang jedoch der Wiedereinzug in den Landtag über einen Listenplatz der Partei.

Nach der Landtagswahl in Hessen 2018 wurde Dorn im neuen Kabinett Bouffier III am 18. Januar 2019 zur Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst ernannt.

KonzepteBearbeiten

Angela Dorn stellte am 11. Januar 2013 das Umweltschutzkonzept der Bündnis 90/Die Grünen in Hessen vor[3], am 10. November 2012 den Sieben-Punkte-Plan zur Gestaltung der Energiewende in Hessen „Von Energiewende verstehen wir mehr“.[4]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Angela Dorn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Maria-Ward-Schule: Ehemalige – Angela Dorn (Memento des Originals vom 13. Oktober 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mwsab.de
  2. Matthias Thieme: Im Sauseschritt ins Parlament: Angela Dorn - die jüngste Abgeordnete. In: Frankfurter Rundschau. 4. Februar 2009, abgerufen am 17. Januar 2013.
  3. Umweltschutzkonzept 2013 (PDF; 963 kB)
  4. 7-Punkte-Plan zur Energiewende (PDF; 2,1 MB)