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Andreas Bialas

deutscher Politiker (SPD), MdL
Andreas Bialas (2013)

Andreas Bialas (* 28. Mai 1968 in Schlema, damals Bezirk Karl-Marx-Stadt) ist Angehöriger der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und seit der Landtagswahl 2010 Abgeordneter des Landtags von Nordrhein-Westfalen.

Inhaltsverzeichnis

Leben und BerufBearbeiten

1974 übersiedelte Andreas Bialas aus der DDR nach Wuppertal. Nach Ablegen der Reifeprüfung 1987 diente er als Offizier bei der Bundeswehr. Ein Studium der Pädagogik schloss er 1994 ab. Von den Feldjägern wechselte er zur Polizei und nahm ab 2001 ein Studium zum Verwaltungswirt auf. Seit 2004 leistet er Dienst an der Innenstadtwache Döppersberg in Wuppertal.

Partei, Politik und ParlamentBearbeiten

Im Landtag vertritt Andreas Bialas den Landtagswahlkreis Wuppertal II. Er ist dort ordentliches Mitglied des Innenausschusses und Sprecher seiner Fraktion im Ausschuss für Kultur und Medien.

Andreas Bialas ist Kuratoriumsmitglied der Kunststiftung NRW und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Präsident des Verbandes der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen und Vorstandsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft.

Politische PositionenBearbeiten

Bialas vertrat 2017 angesichts schwerer Ausschreitungen von Autonomen beim G20-Gipfel in Hamburg die Forderung, gewalttätige Störer auf Lebenszeit von Demonstrationen auszuschließen. Wer Polizisten bei Demonstrationen angreife, beschieße, mit Molotow-Cocktails und Steinen bewerfe, habe „zeitlebens auf einer Demonstration nichts mehr verloren“.[1]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Andreas Bialas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Im Landtag: SPD-Politiker fordert lebenslanges Demoverbot für Polizei-Angreifer. In: Spiegel Online. 13. Juli 2017 (spiegel.de [abgerufen am 28. Februar 2019]).