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Andrea Rübenacker

deutsche Journalistin und Medienmanagerin

Andrea Rübenacker (* 17. Mai 1974 in Köln) ist eine deutsche Journalistin und Medienmanagerin.

LebenBearbeiten

Andrea Rübenacker war nach ihrem Abitur 1993 am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Köln Volontärin beim WDR und absolvierte 1994 eine Ausbildung an der Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses ifp in München. Von 1995 bis 2001 war sie freiberufliche Fernsehjournalistin für verschiedene Sender der ARD, das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF), die British Broadcasting Corporation (BBC) in London sowie für eine asiatische Nachrichtenagentur in Bangkok. Sie studierte Journalistik und katholische Theologie an der schottischen Edinburgh Napier University sowie an der TU Dortmund.[1] 2000 wurde sie in Dortmund mit der Arbeit »Buddha boomt : eine inhaltsanalytische Untersuchung der im deutschen Fernsehen gesendeten Beiträge zum Thema "Buddhismus in Deutschland" ; unter besonderer Berücksichtigung einer stofflichen Buddhismus-Betrachtung« im Fachbereich Journalistik bei Claus Eurich und Hans Grewel promoviert.[2]

Rübenacker hatte Lehraufträge an der Universität Dortmund und Universität Bonn. Sie war über ein Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Dozentin an der Royal University of Phnom Penh in Kambodscha und baute dort von 2003 bis 2005 einen Studiengang Journalistik für Print-, Hörfunk- und Fernsehjournalisten auf.[1] Des Weiteren engagierte sie sich an der Rhodes-Universität in Grahamstown in Südafrika.[2]

Nach einer Tätigkeit als Redakteurin beim Westdeutschen Rundfunk wechselte sie 2001 zur Deutschen Welle TV, unter anderem als Chefin vom Dienst im "Journal", dem Nachrichtenmagazin von DW-TV. Sie leitet seit 2005 an der DW Akademie der Deutschen Welle in Bonn die Abteilungen für Afrika und Asien und ist seit 2011 Regionalkoordinatorin für Südostasien.[2]

2015 wurde Andrea Rübenacker von der Hochschule Mittweida zur Honorarprofessorin für Internationales Medienmanagement und Interkulturelle Kommunikation ernannt und übernahm am Standort Düsseldorf als Akademiedirektorin die Leitung der Europäischen Medien- und Business Akademie (EMBA).[2] Daneben lehrt sie am Institut für Journalistik der TU Dortmund und an der Katholischen Journalistenschule ifp.

Im Juni 2018 wurde Andrea Rübenacker vom KNA-Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung zur Geschäftsführerin der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) mit Sitz in Bonn sowie Geschäftsführerin des Katholischen Medienhauses und der KNA-Tochtergesellschaft dreipunktdrei mediengesellschaft mbH gewählt. Zudem übernimmt sie als geschäftsführender Vorstand die KNA-Promedia-Stiftung, eine Förderinitiative für junge katholische Journalisten. Sie tritt die Nachfolge von Theo Mönch-Tegeder zum 1. November 2018 an.[3]

Seit 2012 gehört sie bereits der Jury des Katholischen Medienpreises der Deutschen Bischofskonferenz an und ist seit zwei Jahren Beraterin der Publizistischen Kommission der Bischofskonferenz.[3]

Ehrungen und AuszeichnungenBearbeiten

  • International Media Award for Interreligious Dialogue (2001)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Dr. Andrea Rübenacker. Leiterin Bereich Asien. DW Akademie, abgerufen am 2. Juli 2018
  2. a b c d Die Akademieleitung der EMBA. EMBA, abgerufen am 2. Juli 2018
  3. a b Andrea Rübenacker tritt an die Spitze des Katholischen Medienhauses. kress.de, abgerufen am 2. Juli 2018