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Andrea Eckert

österreichische Schauspielerin und Dokumentarfilmerin

LebenBearbeiten

Eckert studierte zunächst Literaturwissenschaften in Paris, bevor sie sich zu einer Schauspielkarriere entschied. Von 1978 bis 1981 absolvierte sie eine Schauspielausbildung bei Dorothea Neff und Eva Zilcher. Zwischen 1982 und 1986 spielte sie am Burgtheater in Wien, am Landestheater Linz, bei den Bad Hersfelder Festspielen, im Ensemble Theater und im Schauspielhaus in Wien sowie in Soloprogrammen. Dokumentarfilme drehte sie u. a. über Walter Schmidinger, Eric Pleskow und Josefine Hawelka.

Aus ihrem Engagement am Volkstheater in Wien sind ihre Rollen als Clara in Weiningers Nacht (1988), Judith von Friedrich Hebbel, als Maria Stuart und als Elektra zu nennen. Eckert wurde dafür 1991/1992 mit dem Karl-Skraup-Preis ausgezeichnet. 1997 erhielt sie für ihre Rolle als Maria Callas im Stück Meisterklasse die Kainz-Medaille.

Im September 2011 stellte Eckert am Wiener Volkstheater ihre Schauspiellehrerin Dorothea Neff dar. In dem von Felix Mitterer für dieses Haus geschriebenen Stück Du bleibst bei mir geht es um Neffs Entscheidung, ihre jüdische Freundin Lilli Wolff während des Zweiten Weltkriegs vor den NS-Verfolgung bei sich in der Wohnung zu verstecken.

Im Wiener Volkstheater spielt sie seit September 2012 im Stück Bon Voyage die Diseuse Greta Keller in einer One-Woman-Show.

Seit Dezember 2015 ist Eckert Intendantin der Raimundspiele Gutenstein.[1]

Eckert ist die Urenkelin der Schriftstellerin Anna von Sazenhofen.

 
Andrea Eckert (2016)

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

 
Andrea Eckert (Romy 2010)

Auszeichnungen (Auszug)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweisBearbeiten

  1. Doris Hoefer: Andrea Eckert ist neue Intendantin. In: NÖN.at. 15. Dezember 2015, abgerufen am 31. Januar 2016.
  2. Intendantin Andrea Eckert erhält Raimundring auf ORF vom 8. November 2019 abgerufen am 8. November 2019