Andre Gingrich

österreichischer Ethnologe

Andre Gingrich (* 12. September 1952 in Wien) ist ein österreichisch-US-amerikanischer Ethnologe und Anthropologe.

LebenBearbeiten

Andre Gingrich war von 1998 bis 2017 ordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien. Von 2007 bis 2019 war er Gründungsdirektor des Instituts für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW).[1] Er ist Gründungsmitglied der European Association of Social Anthropologists (EASA).

Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Identitätskonzepte, Gender Studies, Ethnizität.

PublikationenBearbeiten

  • mit Ulf Hannerz (Hrsg.): Small Countries: Structures and Sensibilities. Philadelphia: University of Pennsylvania Press, 2017.
  • mit Fernand Kreff, Eva-Maria Knoll (Hrsg.): Lexikon der Globalisierung. transcript, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-8376-1822-8.
  • mit Thomas Fillitz und Lutz Musner: Kulturen und Kriege: Transnationale Perspektiven der Anthropologie. Freiburg i. Br.: Rombach, 2007.
  • mit Fredrik Barth, Robert Parkin & Sydel Silverman: One Discipline, Four Ways: British, German, French, and American Anthropology. The Halle Lectures. Chicago: University of Chicago Press, 2005.
  • mit Gerd Baumann (Hrsg.): Grammars of Identity/Alterity: A Structural Approach. London: Berghahn, 2004.
  • Erkundungen. Themen der ethnologischen Forschung. Wien-Köln-Weimar: Böhlau, 1999.
  • Südwestarabische Sternenkalender. Eine ethnologische Studie zu Struktur, Kontext und regionalem Vergleich des tribalen Agrarkalenders der Munebbih im Jemen (Wiener Beiträge zur Ethnologie und Anthropologie, Bd. 7). Wien: WUV, 1994.

AuszeichnungenBearbeiten

MitgliedschaftenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nachweis zur Leitung des Instituts für Sozialanthropologie auf oeaw.ac.at
  2. Detailseite über Andre Gingrich, Österreichische Akademie der Wissenschaften (Memento vom 4. Oktober 2013 im Internet Archive)