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André Büssing

deutscher Psychologe und Inhaber des Lehrstuhls für Psychologie der Technischen Universität München

WerdegangBearbeiten

Büssing studierte Mathematik und Psychologie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Sein Diplom in Mathematik erwarb er 1974, das in Psychologie 1976. An der Universität Gesamthochschule Kassel promovierte er 1982 mit einer Untersuchung über Arbeitszufriedenheit bei Klinischen Psychologen zum Dr. phil. Für seine Habilitationsschrift – eingereicht 1986 an der Universität Osnabrück – untersuchte Büssing Pflegetätigkeiten in psychiatrischen Krankenhäusern.

Anschließend arbeitete Büssing kurzzeitig bei einer Versicherung, bevor er 1988 Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Konstanz wurde. Im Jahr 1993 erhielt er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Psychologie an der Technischen Universität München als Nachfolger von Carl Graf Hoyos.

André Büssing verstarb im Oktober 2003 nach kurzer schwerer Krankheit.

ArbeitsgebieteBearbeiten

Büssing forschte auf den Gebieten Telearbeit, Arbeitszufriedenheit, Stress. Besonderes Augenmerk legte auf die Arbeitsbedingungen in den Pflegeberufen. Unter seiner Leitung verließen einundfünfzig Forschungsberichte den Lehrstuhl für Psychologie.[1]

WerkeBearbeiten

Büssing ist Erstautor von elf Monografien, Mitherausgeber einiger Sammelbände; er war an über hundert Zeitschriftenartikeln und Beiträgen in Büchern beteiligt.[1]

LiteraturBearbeiten

  • Siegfried Greif und Jürgen Glaser: Abschied von André Büssing. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Bd. 48, 2004, S. 51 f.
  • Siegfried Greif und Jürgen Glaser: Im Gedenken an André Büssing. In: Psychologische Rundschau, Bd. 55, 2004, S. 42 f.
  • Britta Herbig: Nachruf auf André Büssing (1950–2003). In: Pflege, Bd. 17, Nr. 1, 2004, S. 48 f.
  • Ralf Reichwald: André Büssing. In: TUM-Mitteilungen, Nr. 5, 2003, S. 50 Artikel im Web, PDF-Dokument

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Veröffentlichungen - Prof. Dr. André Büssing. Technische Universität München, abgerufen am 13. März 2012