Als Anökumene werden die wegen extremer physisch-klimatischer Bedingungen nicht dauerhaft bewohnbaren Wildnisgebiete der Erdoberfläche bezeichnet. Das sind die vegetationsfreien Teile der Vollwüsten, die Polarregionen oder die Gipfelregionen der Hochgebirge. Dazu gehören etwas mehr als 10 Prozent der Landoberfläche der Erde.[1]

  • Anökumene
  • Subökumene
  • Ökumene
  • Jeweils Anfang des 21. Jahrhunderts

    Beispiele sind die Antarktis, die Salzwüsten der chilenischen Anden, die Kältewüsten im Norden Kanadas und Sibiriens und große Teile der Sahara und Tibets.

    Der Begriff wird in der Regel im Rahmen der Geowissenschaften – insbesondere in der Siedlungsgeographie – auf der globalen Maßstabsebene verwendet.[2]

    Siehe auchBearbeiten

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. Der Flächenanteil wurde bei der Anfertigung der flächentreuen Karte Ökumene-Subökumene-Anökumene.png ermittelt und umfangreich verifiziert. Quellen siehe dort.
    2. Stichwort: Anökumene. In: Lexikon der Geographie auf spektrum.de, abgerufen am 31. Oktober 2014.