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Amt Wusterwitz

Amt im Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Das Amt Wusterwitz führt kein Wappen
Amt Wusterwitz
Deutschlandkarte, Position des Amtes Wusterwitz hervorgehoben
Koordinaten: 52° 23′ N, 12° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Potsdam-Mittelmark
Fläche: 107,86 km2
Einwohner: 5169 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: PM
Amtsschlüssel: 12 0 69 5917
Amtsgliederung: 3 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
August-Bebel-Str. 10
14789 Wusterwitz
Website: www.amt-wusterwitz.de
Amtsdirektorin: Ramona Mayer
Lage des Amtes Wusterwitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Bad BelzigBeelitzBeetzseeBeetzseeheideBensdorfBorkheideBorkwaldeBrückBuckautalGolzowGörzkeGräbenHavelseeKleinmachnowKloster LehninLintheLintheMichendorfMühlenfließNiemegkNuthetalPäwesinPlanebruchPlanetalRabenstein/FlämingRosenau (Brandenburg)RoskowSchwielowseeSeddiner SeeStahnsdorfTeltowTreuenbrietzenWenzlowWerder (Havel)Wiesenburg/MarkWollinWusterwitzZiesarGroß KreutzBrandenburgKarte
Über dieses Bild

Das Amt Wusterwitz ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Potsdam-Mittelmark des Landes Brandenburg, in dem zunächst fünf Gemeinden im damaligen Landkreis Brandenburg zu einem Verwaltungsverbund zusammengefasst wurden. Amtssitz ist die Gemeinde Wusterwitz. Durch Gemeindezusammenschlüsse und Eingliederungen hat das Amt derzeit nur noch drei Gemeinden.

Inhaltsverzeichnis

Geographische LageBearbeiten

Das Amt liegt im Nordwesten des Landkreises Potsdam-Mittelmark und grenzt im Westen an das Land Sachsen-Anhalt, im Norden an den Landkreis Havelland, im Osten an die Stadt Brandenburg an der Havel sowie im Süden an das Amt Ziesar.

 
Amtsgebäude in Wusterwitz

Gemeinden und OrtsteileBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte der Bildung des Amtes Wusterwitz am 19. August 1992 seine Zustimmung.[3] Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 30. August 1992 festgelegt. Die Zustimmung war befristet bis zum 30. August 1994. Das Amt hat seinen Sitz in der Gemeinde Wusterwitz und bestand zunächst aus fünf Gemeinden im damaligen Landkreis Brandenburg (Gollwitz war bereits zum 1. Juli 1950 in die Gemeinde Warchau eingegliedert worden[4]):

  1. Bensdorf,
  2. Rogäsen,
  3. Viesen,
  4. Warchau
  5. Wusterwitz

Die Befristung der Zustimmung wurde ab dem 12. Juli 1994 aufgehoben.[5] Am 21. Dezember 2001 schlossen sich die Gemeinden Rogäsen, Viesen und Warchau zur neuen Gemeinde Rosenau zusammen.[6] Die Gemeinde Zitz wurde der neuen Gemeinde Rosenau ebenfalls zum 31. Dezember 2001 eingegliedert.[7] Sie wechselte dabei vom Amt Ziesar ins Amt Wusterwitz. Altbensdorf, Neubensdorf, Woltersdorf und Vehlen hatten sich bereits zum 1. Juli 1950 zur Gemeinde Bensdorf zusammengeschlossen.[4]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1992 4 774
1993 4 684
1994 4 689
1995 4 706
1996 4 752
1997 4 918
1998 5 046
1999 5 177
Jahr Einwohner
2000 5 246
2001 5 534
2002 5 574
2003 5 527
2004 5 521
2005 5 527
2006 5 509
2007 5 471
2008 5 390
2009 5 359
Jahr Einwohner
2010 5 341
2011 5 287
2012 5 272
2013 5 248
2014 5 252
2015 5 197
2016 5 213
2017 5 178
2018 5 169

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[8][9][10]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

AmtsdirektorenBearbeiten

  • 1992–2000: Bernd Harnisch[11]
  • 2000–2016: Gudrun Liebener
  • seit 2017: Ramona Mayer

Meyer wurde am 22. Februar 2017 für eine Amtsdauer von acht Jahren gewählt.[12]

WeblinksBearbeiten

BelegeBearbeiten

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Bensdorf (HS) vom 9. März 2009 Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/daten.verwaltungsportal.dePDF
  3. Bildung der Ämter Lieberose, Wahrenbrück, Britz-Chorin, Barnim-Nord, Falkenberg-Höhe, Wusterwitz und Heideblick. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 19. August 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 69, 16. September 1992, S. 1278–80.
  4. a b Beitrag zur Statistik Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 19.11 Landkreis Potsdam-Mittelmark PDF
  5. Aufhebung der Befristung von Ämtern. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 20. September 1994. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 5. Jahrgang, Nummer 71, 7. Oktober 1994, S. 1446.
  6. Bildung einer neuen Gemeinde Rosenau. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 28. September 2001 Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 44, Potsdam, den 30. Oktober 2001, S. 696 PDF
  7. Eingliederung der Gemeinde Zitz in die Gemeinde Rosenau. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 14. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, Nummer 1, 4. Januar 2002, S. 5 PDF.
  8. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Potsdam-Mittelmark. S. 12–13
  9. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  10. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  11. Broschüre 20 Jahre Amt Wusterwitz, S. 6
  12. Ramona Mayer wird zur Amtsdirektorin gelost. In: Märkische Allgemeine, 20. Februar 2017