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Wappen Deutschlandkarte
Das Amt Lindow (Mark) führt kein Wappen
Amt Lindow (Mark)
Deutschlandkarte, Position des Amtes Lindow (Mark) hervorgehoben
Koordinaten: 52° 58′ N, 12° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Fläche: 124,07 km2
Einwohner: 4643 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WK
Amtsschlüssel: 12 0 68 5804
Amtsgliederung: 4 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Straße des Friedens 20
16835 Lindow (Mark)
Website: www.amt-lindow-mark.de
Amtsdirektor: Danilo Lieske
Lage des Amtes Lindow (Mark) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Wittstock/DosseHeiligengrabeRheinsbergNeuruppinLindow (Mark)VielitzseeHerzberg (Mark)RüthnickFehrbellinKyritzBreddinStüdenitz-SchönermarkZernitz-LohmNeustadt (Dosse)Sieversdorf-HohenofenDreetzWalslebenDabergotzStorbeck-FrankendorfTemnitzquellTemnitztalMärkisch LindenWusterhausen/DosseSachsen-AnhaltMecklenburg-VorpommernMecklenburg-VorpommernMecklenburg-VorpommernMecklenburg-VorpommernKarte
Über dieses Bild

Das Amt Lindow (Mark) ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin des Landes Brandenburg, in dem zunächst neun Gemeinden in den damaligen Kreisen Neuruppin und Gransee zu einem Verwaltungsverbund zusammengefasst wurden. Durch Gemeindezusammenschlüsse und Eingliederungen verringerte sich die Zahl der amtsangehörigen Gemeinden auf vier. Sitz des Amtes ist die Stadt Lindow (Mark).

Geographische LageBearbeiten

Das Amt Lindow (Mark) liegt im Osten des Landkreises Ostprignitz-Ruppin und grenzt im Westen an die Stadt Neuruppin, im Norden an die Stadt Rheinsberg, im Osten an den Landkreis Oberhavel sowie im Süden an die Gemeinde Fehrbellin.

Gemeinden und OrtsteileBearbeiten

Dem Amt gehören vier Gemeinden an[2]:

GeschichteBearbeiten

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte der Bildung des Amtes Lindow/Mark am 24. Juni 1992 seine Zustimmung[7]. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 1. Juli 1992 festgelegt. Das Amt hat seinen Sitz in der Stadt Lindow und bestand zunächst aus neun Gemeinden in den damaligen Kreisen Neuruppin und Gransee:

  1. Herzberg
  2. Klosterheide
  3. Schönberg
  4. Seebeck-Strubensee
  5. Rüthnick
  6. Vielitz
  7. Banzendorf
  8. Keller
  9. Stadt Lindow

Die Gemeinde Hindenberg wurde dem Amt Lindow/Mark nach §1 Abs. 4 der AmtO zugeordnet.[8]

Am 31. Dezember 2001 wurden Banzendorf, Keller und Klosterheide in die Stadt Lindow (Mark) eingegliedert[9]. Zum selben Zeitpunkt schlossen sich Vielitz und Seebeck-Strubensee zur neuen Gemeinde Vielitzsee zusammen[10].

Die Gemeinden Hindenberg und Schönberg (Mark) wurden zum 26. Oktober 2003 in die Stadt Lindow (Mark) eingegliedert[11].

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1992 5031
1993 5021
1994 5095
1995 5122
1996 5139
1997 5152
1998 5243
1999 5276
Jahr Einwohner
2000 5263
2001 5222
2002 5197
2003 5178
2004 5081
2005 5059
2006 4941
2007 4896
2008 4865
2009 4817
Jahr Einwohner
2010 4800
2011 4691
2012 4643
2013 4620
2014 4553
2015 4538
2016 4634
2017 4641
2018 4643

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[12][13][14]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

AmtsdirektorBearbeiten

  • 1992–2008: Peter Hortig
  • seit 2008: Danilo Lieske

Lieske wurde am 9. November 2015 durch den Amtsausschuss für eine weitere Amtsdauer von acht Jahren bestätigt.[15]

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung des Amtes Lindow (Mark) vom 17. November 2008 Archivlink (Memento des Originals vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.amt-lindow-mark.de (PDF; 104 kB)
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Gemeinde Herzberg (abgerufen am 9. November 2015)
  4. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Stadt Lindow (Mark) (abgerufen am 9. November 2015)
  5. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Gemeinde Rüthnick (abgerufen am 9. November 2015)
  6. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Gemeinde Vielitzsee (abgerufen am 9. November 2015)
  7. Bildung des Amtes Lindow. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 29. Mai 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 52, 24. Juli 1992, S. 950/1.
  8. Änderung der Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 24. Juni 1992 Bildung des Amtes Lindow/Mark. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 4. Jahrgang, Nummer 42, 21. Mai 1993, S. 158.
  9. Eingliederung der Gemeinden Banzendorf, Keller und Klosterheide in die Stadt Lindow (Mark). Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 19. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, 2002, Nummer 1, Potsdam, den 4. Januar 2002, S. 7 PDF
  10. Bildung der neuen Gemeinde Vielitzsee. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 19. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, 2002, Nummer 1, Potsdam, den 4. Januar 2002, S. 7 PDF
  11. Fünftes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Uckermark (5.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S. 82), geändert durch Gesetz vom 1. Juli 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 10, S. 187)
  12. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin. S. 12–13
  13. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  14. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  15. Der alte Chef ist der neue. In: Märkische Oderzeitung, 10. November 2015