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Altmarkt (Oberhausen)

Platz im Zentrum von Alt-Oberhausen
Altmarkt mit Siegessäule

Der Oberhausener Altmarkt ist ein Platz im Zentrum von Alt-Oberhausen.

GeschichteBearbeiten

Das Grundstück für den im Juni 1859 eröffneten Altmarkt wurde der Gemeinde Styrum von dem Landwirt Wilhelm Stöckmann (1801–1861) geschenkt. Die im Osten des Platzes verlaufende Stöckmannstraße erinnert noch heute an ihn.

Bei der Bildung der neuen Gemeinde Oberhausen im Jahr 1862 wurde dieser auch ein Teil von Styrum mit dem Marktplatz zugeschlagen, der sich in den folgenden Jahren zum „Mittelpunkt der werdenden Stadt“ entwickelte.[1] Im Jahr 1876 wurde auf dem Marktplatz eine Siegessäule errichtet, ein Kriegerdenkmal aus Sandstein in Erinnerung an die Schlachten der Jahre 1864 bis 1871, die den Weg zur deutschen Reichsgründung ebneten. Auf der Spitze des Denkmals schreitet die Figur der Göttin Victoria bzw. Nike. Im Norden des Altmarkts wurde zwischen 1909 und 1911 die katholische Pfarrkirche Herz Jesu erbaut; die anderen drei Seiten des Marktplatzes sind überwiegend von Ladenlokalen, Büros und gastronomischen Betrieben gesäumt. Auf dem Platz selbst findet an allen Werktagen in der Zeit von 8:00 bis 14:00 Uhr ein Markt statt, der in der Adventszeit dem örtlichen Weihnachtsmarkt weicht, welcher sich in den letzten Jahren jeweils als „Weihnachtswald“ präsentierte.

Der Altmarkt wurde vom Regionalverband Ruhr in die Themenroute Oberhausen: Industrie macht Stadt der Route der Industriekultur aufgenommen.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Werner Krötz: Die Industriestadt Oberhausen (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, Beiheft IV/5). Köln 1985, S. 8.

WeblinksBearbeiten

Koordinaten: 51° 28′ 0,3″ N, 6° 50′ 58,4″ O