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Ski Alpin

32. Alpine Skiweltmeisterschaft 1993

Fédération Internationale de Ski Logo.svg

Ort: Morioka-Shizukuishi, Japan
Beginn: 4. Februar 1993
Ende: 14. Februar 1993
Wettbewerbe: 9
Sieger
Herren Damen
Abfahrt SchweizSchweiz Urs Lehmann KanadaKanada Kate Pace
Super-G nicht ausgetragen DeutschlandDeutschland Katja Seizinger
Riesenslalom NorwegenNorwegen Kjetil André Aamodt FrankreichFrankreich Carole Merle
Slalom NorwegenNorwegen Kjetil André Aamodt OsterreichÖsterreich Karin Buder
Kombination NorwegenNorwegen Lasse Kjus DeutschlandDeutschland Miriam Vogt

Die 32. Alpine Skiweltmeisterschaft fand vom 4. bis 14. Februar 1993 in der Wintersportstation Shizukuishi nahe der japanischen Stadt Morioka an den eher den Charakter von Hügeln innehabenden Mount Takakura und Mount Kotakakura statt. Dabei wurden die Pisten nachträglich durch den Schweizer Pisten-Architekten Bernhard Russi mit Schwierigkeiten versehen. Die Herren-Abfahrt, deren Schlüsselstelle der Weiten von 60 Metern ermöglichende Kongoo-Sprung darstellte, beinhaltete zwölf Kurven und fünf Sprünge. Bei den Damen wies die Strecke neun Kurven bei vier Sprüngen auf.[1] Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse mussten einzelne Rennen mehrmals verschoben, der Herren-Super-G konnte sogar nicht mehr ausgetragen werden; er wurde ersatzlos gestrichen.

Erstmals fanden alpine Skiweltmeisterschaften, losgelöst von Olympischen Winterspielen (wie es 1972 in Sapporo der Fall war), in Asien statt. Am 11. Juni 1988 hatte sich der Austragungsort bereits im ersten Wahlgang beim 36. FIS-Kongress in Istanbul gegen die anderen Mitbewerber als potentielle Ausrichter durchgesetzt.[2]

EröffnungBearbeiten

  • Diese fand am 3. Februar um 9 Uhr Ortszeit statt und wurde durch Kronprinz Fumihito von Akishino durchgeführt, der sich indigniert präsentierte; es war anzunehmen, dass die Kritik an der Vergabe an das wetteranfällige Morioka auch zu ihm durchgedrungen war.[3]
  • 6.000 Besucher waren gekommen. 456 Sportlerinnen und Sportler aus 45 Nationen zogen ein, das sogenannte „Rest-Jugoslawien“ war auf Grund einer UN-Resolution von der FIS ausgeschlossen worden.
  • Zwei amtierende Weltmeister waren Fahnenträger: Bei Österreich Ulrike Maier, bei der Schweiz Franz Heinzer.[4][5][6]
  • Proteste gab es hinsichtlich eines von FIS-Präsident Marc Hodler wegen seines während seiner Ansprache getragenen Anoraks mit einem darauf fixierten Werbeemblem für „Rossignol“, jedoch war dieser französische Ski der offizielle Weltmeisterschafts-Ski.[7]
  • Proteste gab es aber auch, u. zw. durch die Firma „Raichle“, über die Startnummern, die die Aufschrift „Nordica“ trugen. Diese fruchteten allerdings nicht. Die FIS drohte sogar Disqualifikationen an, sollten an den Startnummern wegen der Aufschrift Veränderungen durchgeführt werden, das Statement von „Raichle“ lautete, „man wolle im Sinne der Sportler/innen die Entscheidung akzeptieren“.[8]
  • Bei achttausend Journalisten, Sponsoren und „VIPS“ und 200.000 Besucher kamen bzw. wurden erwartet. Lt. FIS-Generalsekretär Gian Franco Kasper hatten 45 Verbände mit 250 Aktiven genannt.

Kritik an der Entscheidung für MoriokaBearbeiten

FIS-Präsident Marc Hodler verteidigte die Morioka-Wahl und stellte nicht in Abrede, dass bei der Vergabe auch wirtschaftliche Überlegungen eine Rolle gespielt hatten. „Die Industrie war sicher dafür, weil Japan mit seinen Millionen Skiläufern ein interessanter Absatzmarkt ist. Außerdem war es eine Verpflichtung, eine Weltmeisterschaft an Asien zu vergeben, wo Japan die einzige Möglichkeit war“.[9]

Gegen die Aussagen Hodlers und des Generalsekretärs Kasper, dass in Europa kein Schnee zu finden sei und die Durchführung einer Weltmeisterschaft auch Probleme mit sich gebracht hätte, protestierten in einem Telegramm an diese beiden Herren die Mitgliedsorte der Vereinigung „Best of the Alps“ (Chamonix, Cortina, Grindelwald, St. Moritz, Davos, Zermatt, Garmisch-Partenkirchen, Lech am Arlberg, Kitzbühel und Seefeld): „Die Vereinigung verwehre sich entschieden gegen diese falschen und geschäftsschädigenden, weltweit verbreiteten Aussagen. In den europäischen Wintersportorten herrschen derzeit überwiegend sehr gute Schneeverhältnisse. Die Vereinigung organisiere als langähriger loyaler Partner der FIS Skiveranstalungen und stellte auch im Sommer Trainingsmöglichkeiten bereit.“ Es wurde eine Richtigstellung noch während der Weltmeisterschaft gefordert.[10]

Gegenüber der österreichischen Tageszeitung «Salzburger Nachrichten» (siehe Ausgabe Nr. 31 vom 8. Februar 1993, Seite 17, mit Titel „‚Ungeheure Vorgänge‘ bei WM-Vergabe“) bestätigte ein ranghoher FIS-Funktionär, dass er zwei Monate nach dem Zuschlag erstmals in die WM-Region gekommen sei und feststellen musste, dass das Skigebiet großteils nur aus Plänen bestanden und es nur einen Parkplatz und einen Lift gegeben habe. Statt der als schwierig beschriebenen Damenabfahrt habe nur ein Wald existiert.

Entscheidungen am SportbereichBearbeiten

  • Bereits am 12. Januar gab es eine Vorausmeldung an die FIS, in welcher ein größerer Kader genannt werden konnte, ehe nach den Weltcuprennen dieser reduziert wurde. Der ÖSV listete 36 Namen (19 Herren, 17 Damen)[11][12] und bei der endgültigen Fixierung 14 Herren und 12 Damen auf, wobei es keine absolute Sensation gab. Dass Helmut Höflehner fehlen würde, hatte sich abgezeichnet, da er nicht in Form gekommen war und sich dann auch noch verletzt hatte.
  • Die Schweizer Teamverantwortlichen nominierten Vreni Schneider wegen eines zu hohen Verletzungsrisikos nicht für den Kombinationsbewerb.[13]
  • Erst am 4. Februar traf Paul Accola nach seinem Meniskusriss vom Dezember als letzter Nachzügler ein; seine Vorhaben waren Starts im Slalom und Riesenslalom. Allerdings wurde er nirgends nominiert, für den (letztlich nicht ausgetragenen) Super-G verlor er die mannschaftsinterne Qualifikation.[14][15]
  • Kate Pace fuhr bei ihrem Abfahrtssieg praktisch nur mit der rechten Hand, denn sie hatte sich bei ihrem Sturz in der Abfahrt einen Speichenbruch der linken Hand zugezogen und hatte eine Manschette angelegt. Wie sie aussagte, sei ihr die Verschiebung entgegengekommen, da sie dadurch Zeit zum Lernen hatte, nur einen Stock zu gebrauchen.[16]
  • Der Kombinationsslalom der Damen gestaltete sich nach dessen Beendigung noch zu einer „Detektivarbeit“, da inkompetente Torrichter ihrer Aufgabe nicht gewachsen gewesen waren. So wurde Videomaterial zu Hilfe genommen, was zur Disqualifikation von Astrid Lødemel führte, während vermutete Torfehler von Anne Berge (NOR) nicht nachweisbar waren.[17]
  • Kombinationsgold für Lasse Kjus bedeutete die erste Goldmedaille für Norwegens Herren in einer alpinen Skiweltmeisterschaft seit Stein Eriksen 1954 in Åre.
  • Marc Girardelli verzichtete auf ein Antreten in der Abfahrt. Sein Vater (und Trainer) Helmut Girardelli begründete dies damit, dass auf diesem Berg (Mount Takakura) Abfahrten irregulär seien und nur Fahrer mit höheren Nummern Chancen hätten. Außerdem ging es dem Läufer auch darum, sich noch für den Spezialslalom und Super-G vorzubereiten.[18]
  • Der österreichische Abfahrtstrainer Werner Margreiter schickte vorerst elf, danach mit dem hinzugekommenen Leonhard Stock zwölf Läufer in die Abfahrts-Qualifikation, weil er sagte, dass auf dieser Strecke alles möglich sei.[19] Es war gleich beim ersten Zeitlauf ersichtlich, dass durch die Wetterverhältnisse (Wind) die Gruppe-1-Läufer „verblasen“ wurden. Luc Alphand mit der Start-Nr. 33 war der Schnellste.[20]
  • Norwegens Trainer Dieter Bartsch hatte vor der Herrenabfahrt bei FIS-Renndirektor Karl Frehsner interveniert und den von ihn als „faul“ bezeichneten Schnee aus dem Gleitstück schaufeln lassen.[21]
  • Die österreichische Slalomläuferin Monika Maierhofer weigerte sich, bei strömenden Regen eine Qualifikation gegen zwei andere Konkurrentinnen zu fahren und wurde deshalb heimgeschickt.[22]
  • Beim Herren-Riesenslalom am 9. Februar musste der zweite Durchgang (wegen zu heftigen Windes nach mehreren Startverschiebungen) abgesagt und für den nächsten Tag neu angesetzt werden, was in dieser Weise auch eine Novität darstellte. Es waren zwar in den Anfangsjahren mit der Einführung der Herren-Riesenslaloms in zwei Durchgängen an zwei Tagen gefahren worden, jedoch war das damals derart programmiert gewesen.
  • Gegenüber der Gebräuchlichkeit beim Weltcup, dass die Läufer/innen selbst bei der (vortägigen) Startnummernvergabe, sprich dem „Pick up“, sich diese auswählten, war hier den Trainern dieses Prozedere erlaubt. So hatte sich der österreichische Trainer Werner Margreiter für Thomas Stangassinger, obwohl sich der Tennengauer die Nr. 1 gewünscht hatte, für die Nr. 2 entschieden – und ausgerechnet die Nr. 1 gewann; dabei war Aamodt überhaupt erst durch seinen Sieg im Kombinationsslalom in die Slalom-Elitegruppe vorgerückt.[23][24]
  • Erstmals konnte mit dem Super-G der Herren ein Bewerb bei alpinen Skiweltmeisterschaften nicht ausgetragen werden. Vorerst hieß es, man würde diesen Super-G (wahrscheinlich in Lillehammer) nachtragen, doch am 20. Februar lehnte der FIS-Vorstand anlässlich seines Aufenthaltes bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Falun diesen Vorschlag ab. Man wollte damit keine „Präjudizwirkung“ auslösen und sonst „würden die Weltmeisterschaften eventuell nie enden“.[25]

ErwähnenswertBearbeiten

  • Die englischsprachig erscheinende „The Japan Times“ veröffentlichte in ihrer Weltmeisterschaftsvorschau ein Foto von Günther Mader mit der Bildunterschrift „Hier sehen sie Österreichs Super-G-Weltmeisterin Ukrike Meyer“. In der offiziellen WM-Broschüre wurde Rudi Nierlich als Italiener und auch als „Neilrich“, Stephan Eberharter als „Eberherzer“ genannt.[26][27]
  • ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel musste knapp vor dem Weltmeisterschaftsauftakt heimreisen, da seine Mutter verstorben war.
  • Entgegen ersten Ankündigungen, möglicherweise mit nur wenigen Athletinnen/Athleten an der Eröffnungsfeier teilzunehmen (das Quartier der ÖSV-Mannschaft befand sich 35 km von der Eishalle in Morioka entfernt.[28]), fanden sich bei 20 ÖSV-Vertreter/innen zur Zeremonie ein.[29]
  • Erst ab diesen Weltmeisterschaften hatte der FIS-Computer darauf reagiert, dass die österreichische Läuferin Veronika Wallinger nunmehr Stallmaier heißt.[30]
  • Die Bewerbe fanden in Shizukuishi, die Siegerehrungen im 27 km entfernten Morioka statt. Der Mount Takakura war (ist) der vom Austragungsort rechts zu sehende Berg (wo nur Herrenbewerbe gefahren wurden), links war (ist) der Kotakakura.[31]
  • Der als „Mister WM“ geltende 54-jährige Toshiaki Tsutsumi, gleichzeitig Präsident des japanischen Skiverbandes, der vor 22 Jahren einen Flugzeugabsturz überlebt hatte, hatte viele Skistationen errichtet und auch Morioka erschlossen.[32]
  • Der Veranstalter teilte mit, dass die beiden am selben Tag (11. Februar) gefahrenen Abfahrten von 48.500 Zuschauern besucht worden waren. Es wurde seitens der aufmerksamen Journalisten beobachtet, dass jedoch ein Teil dieser Zuschauer sowohl bei der Abfahrt der Herren als auch der Damen derselbe gewesen sein musste, da viele Besucher nach Ende am Takakura schnurstracks zum anderen Berg, dem Kotakakura, gestapft war.[33]
  • Der in Annecy hergestellte neue „Salomon“-Ski, mit dem Carole Merle den Riesenslalom gewann, war aus einer Form gegossen, und das „Rohmodell“ kostete alleine bereits ca. 200.000 DM; diese Herstellungsart wurde als „Monocoque Technic“ bezeichnet. Konkurrent „Rossignol“ witterte allerdings Werksspionage.[34]
  • In einer Zwischenbilanz verteidigte ÖSV-Präsident Schröcksnadel die investierten 650.000 Schilling für ein Testprogramm, weil dessen Auswertungen über Jahre hinaus Früchte tragen würden. Die Herren-Abfahrt kommentierte er dahingehend, dass man diese, weil sie ein reines Glücksspiel war, genausogut in Las Vegas hätte austragen können. Die Damen hätten – nach Kronbergers Rücktritt und Ginthers Verletzung – die Erwartungen bei weitem übertroffen. Hinsichtlich Kritik wolle er bis zum Saisonende warten, es gäbe aber ständig etwas zu verbessern, in verschiedenen Bereichen werde noch zu wenig professionell gearbeitet. Lob gab es für die Japaner, sie hätten trotz der Verschiebungen eine Super-Organisation zustandegebracht.[35]

Verletzungen, ErkrankungenBearbeiten

  • Schon beim ersten Training auf der WM-Abfahrtsstrecke stürzte Sabine Ginther und zog sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Sie kam am 1. Februar via Frankfurt in die Innsbrucker Uni-Klinik, wo sie am 2. Februar von Prof. Benedetto operiert wurde.[36][37][38][39]
  • Es fehlten mehrere prominente Läuferinnen, u. zw. Pernilla Wiberg, Hilary Lindh und Katharina Gutensohn, die sich alle bereits vorher (u. zw. im Januar) verletzt hatten. Für den angeschlagenen Armin Bittner war bereits die Flugreise nach Japan eine Qual. Er war weiterhin von Bandscheibenproblemen geplagt, schmerzfrei fühlte er sich praktisch nur im Liegen, stehend hielt er es höchstens 45 Minuten aus.[40] Siehe dazu bitte Titel „Verletzungen“ im Artikel zum Alpinen Skiweltcup 1992/93.
  • Beim ersten Zeitlauf kam es zu mehreren Stürzen, die alle nach Sprüngen geschahen; während Takuya Ishioka unverletzt blieb und auch Chad Fleischer und Paul Puckett glimpflich davongekommen waren, erlitt Erik Schlopy einen Brustbein- und Brustwirbelbruch, der 11 und 12. Rückenwirbel waren lädiert, es wurde sogar eine immerwährende Lähmung befürchtet. Zusätzlich erwies sich der Rettungsdienst als hilflos, denn die gestürzten Läufer blieben längere Zeit unversorgt im Schnee liegen und die Transportbahre passte nicht in den Krankenwagen. Schlopy wurde am 8. Februar heimgeflogen[41][42][43][44]
  • Chantal Bournissen erlitt am 6. Februar einen Außenbandriss und eine Knochenabsplitterung am rechten Sprunggelenk, als sie bei einem Volleyballspiel in der Halle nach einem Sprung auf den Fuß einer Kameradin umkippte.[45][46]
  • Alberto Tomba, der die Start-Nr. 4 gehabt hätte, konnte wegen einer Grippe nicht am Riesenslalom teilnehmen, was in den italienischen Medien dementsprechend ausgebreitet wurde. Da dieses Rennen an zwei Tagen gefahren wurde, kündigte der italienische Skiverband zwar einen Protest gegen die Wertung bzw. einen Antrag auf Neuaustragung an, doch das Reglement hatte die Austragung des zweiten Laufes am nächsten Tag erlaubt. Während des ersten Riesenslalomdurchgangs war kein italienischer Journalist im Zielraum vertreten. Alle Berichterstatter befanden sich im Hotel oder in der Nähe desselben, wo Tomba untergebracht war, und erkundigten sich laufend nach dem Stand des Fieberthermometers.[47][48][49]
  • Leonhard Stock, der nach einer überstandenen Grippe minimal verspätet (am 1. Februar ab 18:30 h ab Innsbruck über Frankfurt/Main und Moskau[50]) nachgereist war, befand sich weiterhin in schlechter Verfassung. Dies führte dazu, dass Ersatzmann Hannes Trinkl nachrückte.[51] Stock musste vorzeitig heimreisen; er litt an einem Ausschlag, der durch eine Allergie hervorgerufen wurde, deren Ursache (noch) nicht bekannt war. Der Arzt hatte ein Startverbot erteilt. Zudem waren die verabreichten Medikamente solche, die eine Teilnahme am Rennen nicht erlauben hätten.[52]

Die "Geldfront"Bearbeiten

  • Beim Deutschen Skiverband war die Medaillendotierung gegenüber 1991 um zwei Drittel erhöht worden. Für Gold gab es 650.000, für Silber 450.000 und für Bronze 300.000 DM. Es wurde auch bekannt, dass von Funktionärsseite nur Sportwart Peter Hinterseer und der Technische Leiter, Willi Lesch, mitgereist waren, während Sportdirektor Helmut Weinbuch daheimgeblieben war. Es hieß, dass sich eine größere Delegation „bei der allgemeinen Rezessionswelle nicht schickt“.[53][54] Der WM-Titel von Miriam Vogt brachte dem Verband einen Fünfjahresvertrag mit dem japanischen Sportartikelhersteller Mizuno, der 357.000 DM wert war.[55]
  • Beim Schweizer Verband gab es nur die Hälfte dessen, was der DSV auszuschütten gewillt war. Es gab aber für die Schweizer Teilnehmerinnen/Teilnehmern durch deren Skipool eine Ausnahmeregelung für Auftritte in TV-Studios mit Pullovern des Herstellers „Reusch“: Einladungen bei ZDF und ARD brachten 1.000 DM, bei RTL, sat1 und SRG 800 DM. (Demgegenüber lautete die Direktive des ÖSV, dass dessen Sportler/innen in der offiziellen Verbandsbekleidung zu erscheinen hatten.)[56] Für die Viertplatzierten war ein Städteflug als „Belohnung“ ausgelobt.[57]
  • Beim ÖSV war ein Prämiensystem eingerichtet, bei dem fünf bis sechs Komponenten mitspielten, und somit keine exakten Ziffern zuließen. Es wurde jedoch von einer halben Million Schilling für die Goldmedaille gesprochen, dazu kamen noch Prämien von Sponsoren und aus Ausrüsterverträgen. Es gab allerdings dazu die Meldung, dass der Verband für eine Goldmedaille 300.000 Schilling „springen“ lässt, wobei Ulrike Maier mit einem Abzug von 120.000 Schilling an bereits gewonnenen Poolprämien rechnen musste, da sie während eines TV-Auftritts keine poolgerechte Kleidung getragen hatte. Weiters wurde bekannt, dass die „Tirol-Werbung“ als Hauptsponsor des Herrenteams ausscheidet und Molkerei-Produkte-Hersteller und Vermarkter NÖM Nachfolger wird.[58][59]

TV und RadioBearbeiten

  • Der ORF hatte alleine für die Außenkosten 7,2 Millionen Schilling veranschlagt, er arbeitete eng mit den übrigen deutschsprachigen TV-Anstalten (ARD/ZDF/SRG) zusammen.[60]
  • Die österreichische Ex-Skirennläuferin Christl Ditfurth, die seit 1977 ihren Wohnsitz in Tokio und die Landessprache erlernt hatte, kam zu einem stressigen Nebenjob, denn sie stand dem japanischen Radio und TV als Dolmetscherin zur Verfügung.[61]
  • Die (interessierten) ausländischen TV-Stationen bekamen den Damenslalom am 9. Februar nur als Aufzeichnung übermittelt, da das japanische Fernsehen „live“ draufblieb, um den zweiten Durchgang des Herren-Riesenslaloms zu zeigen. So konnte der ORF die „Goldmedaillenfahrt“ von Karin Buder, die gegen 6:40 h MEZ perfektioniert wuorden war, erst gegen 7:30 h zeigen. Allerdings gab es beim ORF-Radio einen Lapsus, denn Ö3 zog um 6:40 h die Ausstrahlung von Werbung vor, ehe der deshalb ziemlich verärgerte Reporter Manfred Payrhuber „on air“ gehen durfte.

MännerBearbeiten

AbfahrtBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit
1 SUI Urs Lehmann 1:32,06 min
2 NOR Atle Skårdal 1:32,66 min
3 USA AJ Kitt 1:32,98 min
4 FRA Luc Alphand 1:32,99 min
5 USA Tommy Moe 1:33,09 min
6 FRA Denis Rey 1:33,20 min
7 CAN Cary Mullen 1:33,30 min
8 AUT Patrick Ortlieb 1:33,41 min
- - - -
10 SUI Franz Heinzer 1:33,51 min
12 AUT Hannes Trinkl 1:33,68 min
14 AUT Armin Assinger 1:33,85 min
15 GER Stefan Krauß 1:33,88 min
16 SUI Bruno Kernen 1:33,91 min
17 AUT Günther Mader 1:34,05 min
19 SUI Daniel Mahrer 1:34,13 min
20 GER Martin Fiala 1:34,23 min
23 SUI William Besse 1:34,41 min
33 GER Hansjörg Tauscher 1:35,46 min
35 GER Markus Wasmeier 1:35,72 min
36 LIE Markus Foser 1:35,72 min
39 LIE Achim Vogt 1:36,74 min
41 MEX Hubertus von Hohenlohe 1:39,42 min

Titelverteidiger: Franz Heinzer (SUI)
Datum: 11. Februar, 09:00 Uhr
Piste: „Takakura“
Start in 1.208 m Höhe; Länge: 2735 m, Höhenunterschied: 733 m
Tore: 37; Kurssetzer: Sepp Messner (FIS)

Es waren 47 Läufer gemeldet, jedoch waren nur 45 Läufer am Start, 43 von ihnen erreichten das Ziel.

Ausgeschieden u. a.: Patrik Järbyn (SWE)

RiesenslalomBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit
1 NOR Kjetil André Aamodt 2:15,36 min
2 AUT Rainer Salzgeber 2:16,23 min
3 SWE Johan Wallner 2:17,27 min
4 SUI Urs Kälin 2:17,63 min
5 SUI Hans Pieren 2:17,75 min
6 AUT Hubert Strolz 2:18,16 min
7 LUX Marc Girardelli 2:18,19 min
8 SUI Steve Locher 2:18,22 min
9 GER Markus Wasmeier 2:18,26 min
- - - -
11 AUT Richard Kröll 2:18,44 min
13 GER Tobias Barnerssoi 2:18,93 min
18 AUT Günther Mader 2:19,56 min
20 LIE Günther Marxer 2:20,20 min
35 GER Bernhard Bauer 2:25,28 min
42 MEX Hubertus von Hohenlohe 2:43,03 min

Titelverteidiger: Rudolf Nierlich† (AUT)
1. Lauf: 9. Februar, 09:30 Uhr
2. Lauf: 10. Februar, 09:30 Uhr
Piste: „Kotakakura“
Starthöhe: 840 m; Länge: 1450 m, Höhenunterschied: 370 m
Tore: 52 (1. Lauf), 50 (2. Lauf) – Kurssetzer: Didier Bonvin (SUI) bzw. T Meynet (FRA).

Am Start waren 88 Läufer, 54 von ihnen erreichten das Ziel.

Ausgeschieden u. a.: Armin Bittner (GER), Franck Piccard (FRA), Thomas Grandi (CAN), Didrik Marksten (NOR), Matthew Grosjean (USA), Adrien Duvillard (FRA), Daniel Vogt (LIE); disqu.: AJ Kitt (USA) (alle im 1. Lauf); Michael von Grünigen (SUI), Jure Košir (SLO), Achim Vogt, Marcel Heeb (beide LIE), Sergio Bergamelli (ITA) (alle im 2. Lauf); nicht gestartet u. a.: Alberto Tomba

SlalomBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit
1 NOR Kjetil André Aamodt 1:40,33 min
2 LUX Marc Girardelli 1:40,37 min
3 AUT Thomas Stangassinger 1:40,44 min
4 AUT Hubert Strolz 1:40,98 min
5 SUI Paul Accola 1:41,12 min
6 SWE Thomas Fogdö 1:41,31 min
7 NOR Finn Christian Jagge 1:41,68 min
8 GER Peter Roth 1:41,73 min
9 AUT Thomas Sykora 1:41,82 min
10 SUI Patrick Staub 1:41,88 min
- - - -
16 SUI Michael von Grünigen 1:43,77 min
18 GER Bernhard Bauer 1:44,07 min
27 GER Tobias Barnerssoi 1:48,50 min
42 MEX Hubertus von Hohenlohe 2:07,48 min

Titelverteidiger: Marc Girardelli (LUX)
Datum: 13. Februar, 11:00 Uhr (1. Lauf), 14:00 (2. Lauf)
Piste: „Takakura“
Start in 640 m Höhe; Länge: 520 m, Höhenunterschied: 180 m
Tore: 60 (1. Lauf), 63 (2. Lauf) – Kurssetzer: Gustav Thöni (ITA) bzw. Fritz Vallant (AUT).

Am Start waren 78 Läufer, 47 von ihnen erreichten das Ziel.

Ausgeschieden u. a.: Jure Košir (SLO), Oliver Künzi (SUI), Fabio De Crignis (ITA), Mitja Kunc (SLO), Tetsuya Okabe (JPN) (alle im ersten Lauf nicht im Ziel); Alberto Tomba (ITA), Bernhard Gstrein (AUT) (disqu. 1. Lauf); Armin Bittner (GER), Fabrizio Tescari (ITA), Thomas Grandi (CAN) (alle nicht im Ziel 2. Lauf).

KombinationBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit A Zeit S Punkte
1 NOR Lasse Kjus 1:34,54 (12.) 1:21,60 (3.) 34,22
2 NOR Kjetil André Aamodt 1:34,94 (16.) 1:21,15 (1.) 36,09
3 LUX Marc Girardelli 1:34,53 (11.) 1:21,89 (6.) 36,27
4 AUT Günther Mader 1:34,29 (6.) 1:23,54 (9.) 45,53
5 SUI Steve Locher 1:36,87 (29.) 1:21,67 (4.) 63,34
6 FRA Luc Alphand 1:32,19 (1.) 1:30,57 (23.) 70,81
7 SLO Jure Košir 1:37,71 (38.) 1:21,28 (2.) 73,43
8 JPN Kiminobu Kimura 1:37,09 (32.) 1:24,42 (13.) 88,89
9 SWE Patrik Järbyn 1:29,08 (19.) 1:34,47 (9.) 89,54
10 FRA Adrien Duvillard 1:30,42 (22.) 1:33,74 (4.) 90,02
- - - - - -
14 GER Markus Wasmeier 1:35,83 (25.) 1:27,82 (17.) 97,92
15 GER Martin Fiala 1:34,83 (15.) 1:29,99 (20.) 101,10
20 SUI Xavier Gigandet 1:35,71 (24.) 1:32,39 (26.) 130,69
21 GER Bernhard Bauer 1:40,91 (56.) 1:23,54 (9.) 132,42
24 LIE Daniel Vogt 1:37,08 (31.) 1:33,07 (28.) 153,78
25 LIE Markus Foser 1:34,70 (13.) 1:38,23 (31.) 161,33
SUI Franco Cavegn 1:36,79 (28.) 1:34,58 (30.) 161,33
30 GER Armin Bittner 1:44,99 (60.) 1:21,84 (5.) 173,19

Titelverteidiger: Stephan Eberharter (AUT)
Datum: 5. Februar, 11:00 (Abfahrt)
8. Februar, 10:00 Uhr / 13:00 Uhr (Slalom)

Abfahrtsstrecke: „Takakura“
Streckenlänge: 2735 m, Höhenunterschied: 733 m
Tore: 37; Kurssetzer: Sepp Messner (FIS)

Slalomstrecke: „Takakura“
Länge: 474 m, Höhenunterschied: 150 m
Tore: 53 (1. Lauf), 55 (2. Lauf); Kurssetzer: Lothar Magnago (SUI) bzw. P Grasic (SLO)

Am Start waren 72 Läufer, 43 klassierten sich.

Ausgeschieden u. a.: Hubert Strolz (AUT) (Abfahrt); Michael Tritscher (AUT), Hubertus von Hohenlohe (MEX), Bruno Kernen (SUI), Josef Polig (ITA) (alle disqu. erster Slalomlauf) sowie Marco Büchel (LIE), Stephan Eberharter (AUT), Rainer Salzgeber (AUT) (nicht im Ziel erster Slalomlauf).

FrauenBearbeiten

AbfahrtBearbeiten

Platz Land Sportlerin Zeit
1 CAN Kate Pace 1:27,38 min
2 NOR Astrid Lødemel 1:27,66 min
3 AUT Anja Haas 1:27,84 min
4 GER Katja Seizinger 1:27,89 min
5 GER Miriam Vogt 1:28,13 min
6 GER Ulrike Stanggassinger 1:28,16 min
7 ITA Bibiana Perez 1:28,24 min
8 FRA Carole Montillet 1:28,30 min
- - - -
11 AUT Veronika Wallinger 1:28,61 min
15 SUI Heidi Zeller-Bähler 1:28,74 min
19 AUT Stefanie Schuster 1:28,95 min
24 SUI Heidi Zurbriggen 1:29,11 min
25 AUT Barbara Sadleder 1:29,16 min
27 SUI Céline Dätwyler 1:29,23 min
32 GER Regina Häusl 1:29,11 min

Titelverteidigerin: Petra Kronberger (AUT) (Karriere beendet)
Datum: 11. Februar, 11:00 Uhr
Piste: „Kotakakura“
Start: 1.100 m; Länge: 2376 m, Höhenunterschied: 625 m
Tore: 29; Kurssetzer: Günther Hujara (FIS).

Am Start waren 35 Läuferinnen, alle erreichten das Ziel.

Super-GBearbeiten

Platz Land Sportlerin Zeit
1 GER Katja Seizinger 1:33,52 min
2 AUT Sylvia Eder 1:33,68 min
3 NOR Astrid Lødemel 1:34,07 min
4 CAN Kerrin Lee-Gartner 1:34,21 min
5 ITA Deborah Compagnoni 1:34,44 min
6 AUT Anita Wachter 1:34,52 min
7 SLO Špela Pretnar 1:34,74 min
8 FRA Carole Merle 1:34,79 min
9 SUI Heidi Zurbriggen 1:34,82 min
10 AUT Barbara Sadleder 1:34,89 min
GER Regina Häusl 1:34,89 min
12 GER Martina Ertl 1:34,22 min
- - - -
14 AUT Ulrike Maier 1:34,98 min
17 AUT Stefanie Schuster 1:35,07 min
19 SUI Heidi Zeller-Bähler 1:35,13 min
20 GER Christina Meier-Höck 1:35,31 min
32 LIE Birgit Heeb 1:36,74 min
40 SUI Corinne Rey-Bellet 1:38,38 min
41 SUI Céline Dätwyler 1:38,41 min

Titelverteidigerin: Ulrike Maier (AUT)
Datum: 14. Februar, 10:00 Uhr
Piste: „Kotakakura“
Start in 1040 m Höhe; Länge: 2131 m, Höhenunterschied: 565 m
Tore: 42 – Kurssetzer: Gidi Achhorner (AUT).

Es hatten 54 Läuferinnen genannt, jedoch waren nur 49 am Start; 46 von ihnen erreichten das Ziel.

Nicht am Start u. a.: Urška Hrovat (SLO); disqualifiziert u. a.: Picabo Street (USA)

RiesenslalomBearbeiten

Platz Land Sportlerin Zeit
1 FRA Carole Merle 2:17,59 min
2 AUT Anita Wachter 2:17,99 min
3 GER Martina Ertl 2:18,70 min
4 SUI Heidi Zeller-Bähler 2:19,07 min
5 ITA Sabina Panzanini 2:19,17 min
6 SLO Špela Pretnar 2:19,21 min
7 NOR Marianne Kjørstad 2:19,60 min
8 ITA Katyuscia Demetz 2:20,15 min
- - - -
12 GER Katja Seizinger 2:20,37 min
13 AUT Sylvia Eder 2:20,43 min
14 SUI Corinne Rey-Bellet 2:20,51 min
15 AUT Ulrike Maier 2:20,63 min
19 AUT Ingrid Salvenmoser 2:21,95 min
21 SUI Heidi Zurbriggen 2:22,40 min
22 GER Miriam Vogt 2:22,47 min

Titelverteidigerin: Pernilla Wiberg (SWE) (wegen Verletzung nicht am Start)
Datum: 10. Februar, 12:15 Uhr (1. Lauf), 14:45 Uhr (2. Lauf)
Piste: „Kotakakura“
Starthöhe 840 m; Länge: 1200 m, Höhenunterschied: 370 m
Tore: 49 (1. Lauf), 44 (2. Lauf) – Kurssetzer: Filip Gartner (AUT) bzw. Paul André Dubusson (SUI).

Es hatten 59 Läuferinnen genannt, am Start waren 57 Läuferinnen; 41 von ihnen erreichten das Ziel.

Nicht am Start: Swetlana Gladyschewa (RUS) und Annelise Coberger (NZE).

Ausgeschieden u. a.: Deborah Compagnoni (ITA), Vreni Schneider (SUI), Astrid Lødemel (NOR), Mélanie Turgeon (CAN) (alle erster Lauf); Christina Meier-Höck (GER), Heidi Voelker (USA), Leila Piccard (FRA) (alle zweiter Lauf).

SlalomBearbeiten

Platz Land Sportlerin Zeit
1 AUT Karin Buder 1:27,66 min
2 USA Julie Parisien 1:27,87 min
3 AUT Elfi Eder 1:28,65 min
4 SWE Kristina Andersson 1:28,69 min
5 ITA Morena Gallizio 1:28,94 min
6 SWE Titti Rodling 1:29,12 min
7 FRA Patricia Chauvet 1:29,29 min
8 SUI Christine von Grünigen 1:29,33 min
- - - -
10 GER Miriam Vogt 1:29,82 min
12 SUI Katrin Neuenschwander 1:30,37 min
13 GER Angela Grassinger 1:30,42 min
14 AUT Ingrid Salvenmoser 1:30,64 min
17 GER Martina Ertl 1:30,97 min
19 SUI Martina Accola 1:31,34 min
21 SUI Gabriela Zingre-Graf 1:32,08 min

Titelverteidigerin: Vreni Schneider (SUI)
Datum: 9. Februar, 11:45 Uhr (1. Lauf), 14:30 Uhr (2. Lauf)
Piste: „Kotakakura“
Start in 610 m Höhe; Länge: 474 m, Höhenunterschied: 150 m
Tore: 54 (1. Lauf), 53 (2. Lauf) – Kurssetzer: R Zalmann (NZE) und G Trinkl (SWE)

Am Start waren 52 Läuferinnen, 35 von ihnen erreichten das Ziel.

Ausgeschieden u. a.: Vreni Schneider (SUI), Anita Wachter (AUT), Deborah Compagnoni (ITA), Heidi Voelker (USA), Diann Roffe-Steinrotter (USA), Leila Piccard (FRA), Mélanie Turgeon (CAN) (alle erster Lauf); Annelise Coberger (NZL), Mojca Suhadolc (SLO) (beide im 2. Lauf disqualifiziert).

KombinationBearbeiten

Platz Land Sportlerin Zeit A Zeit S Punkte
1 GER Miriam Vogt 1:26,87 (2.) 1:08,90 (2.) 3,39
2 USA Picabo Street 1:26,64 (1.) 1:12,51 (15.) 32,15
3 AUT Anita Wachter 1:29,04 (17.) 1:08,88 (1.) 33,52
4 ITA Bibiana Perez 1:28,25 (8.) 1:10,75 (9.) 39,04
5 SWE Erika Hansson 1:28,57 (11.) 1:10,63 (7.) 42,45
6 AUT Stefanie Schuster 1:28,15 (6.) 1:11,84 (14.) 47,30
7 SLK Lucia Medzihradská 1:28,72 (12.) 1:11,69 (13.) 53,94
8 AUT Ulrike Maier 1:29,39 (19.) 1:10,68 (8.) 54,35
9 ITA Morena Gallizio 1:30,15 (23.) 1:09,50 (3.) 54,51
10 SUI Chantal Bournissen 1:27,33 (3.) 1:14,77 (14.) 61,80
15 GER Regina Häusl 1:28,05 (2.) 1:16,53 (20.) 87,02
22 GER Martina Ertl 1:28,85 (14.) 1:22,04 (28.) 147,40
23 SUI Céline Dätwyler 1:29,85 (22.) 1:21,46 (27.) 156,24
27 LIE Birgit Heeb 1:30,79 (26.) 1:22,67 (29.) 180,08

Titelverteidigerin: Chantal Bournissen (SUI)
Datum: 5. Februar, 10:00 (Abfahrt)
4. Februar, 12:15 Uhr / 14:30 Uhr (Slalom)

Abfahrtsstrecke: „Kotakakura“
Start in 1.100 m Höhe; Streckenlänge: 2376 m, Höhenunterschied: 625 m
Tore: 29 – Kurssetzer: Günther Hujara (FIS).

Slalomstrecke: „Kotakakura“
Start in 610 m Höhe; Länge: 450 m, Höhenunterschied: 140 m
Tore: 42 (1. Lauf), 42 (2. Lauf) – Kurssetzer: Herbert Mandl (NOR) bzw. F Gamper (ITA).

Am Start waren 47 Läuferinnen, 31 klassierten sich.

Ausgeschieden u. a.: Katja Seizinger (GER) (nicht im Ziel Slalom 1. Lauf); Špela Pretnar (SLO), Mélanie Turgeon (CAN), Heidi Zeller-Bähler (SUI) (alle disqu. Slalom 1. Lauf); Anja Haas (AUT), Zali Steggall (AUS), Emi Kawabata (JPN), Heidi Zurbriggen (SUI) (alle nicht im Ziel im Slalom 2.. Lauf); Astrid Lødemel (NOR) (disqu. 2. Lauf); Julie Parisien (USA) nach Rang 39. im 1. Slalomlauf zum zweiten nicht angetreten.

MedaillenspiegelBearbeiten

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Norwegen  Norwegen 3 3 1 7
2 Deutschland  Deutschland 2 1 3
3 Osterreich  Österreich 1 3 4 8
4 Frankreich  Frankreich 1 1
Kanada  Kanada 1 1
Schweiz  Schweiz 1 1
7 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 2 1 3
8 Luxemburg  Luxemburg 1 1 2
9 Schweden  Schweden 1 1

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. "Sport-Bild & Audi präsentieren die Ski-WM '93 - Alles über die spannenden Rennen vom 3. bis 14. Februar in Morioka (Japan)", Sport-Bild vom 3. Februar 1993, S. 31ff, 33
  2. «Saalbach bootete Gegner im ersten Durchgang aus». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 13. Juni 1988, S. 24 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  3. „Japans Prinz war ‚verschnupft‘“ in «Kleine Zeitung» vom 2. Februar 1993, Seite 37
  4. „Uli Maier Fahnenträgerin“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 281 vom 1. Februar 1993, Seite 26; POS.: Spalten 1; Mitte
  5. Glosse „Gesprächs-Thema Ski-WM“ mit Titel „Eröffnung mit Fahnenträgerin Maier“. In «Salzburger Nachrichten» Nr. 26 vom 2. Februar 1993, Seite 19
  6. „Ulli Maier trägt österreichische Fahne“: in «Kleine Zeitung» vom 2. Februar 1993, Seite 37
  7. Beitrag in «Kronenzeitung» vom 5. Februar 1993, Sonderseiten „WM extra“, Seite 2; POS.: erster Kasten links
  8. „Protest half nicht – Die Werbung bleibt“. In «Kronenzeitung» vom 4. Februar 1993, Spezialseiten „WM Extra“, Seite 1
  9. „Hodler verteidigt Morioka-Wahl“ in «Tiroler Tageszeitung» Nr. 29 vom 5. Februar 1993, Seite 21; POS.: Spalten 3 bis 6, unten
  10. „Protest gegen Hodler und Kasper“ in «Tiroler Tageszeitung» Nr. 33 vom 10. Februar 1993, Seite 24; POS.: Spalten 2 bis 5, Mitte
  11. Beitrag in «Tiroler Tageszeitung» Nr. 9 vom 13. Januar 1993, Seite 13
  12. „Kein Prestigekampf der Geschlechter!“ In «Kronenzeitung» vom 18. Januar 1993, Seite 8 von hinten
  13. „Kombi ohne Schneider“ in «Tiroler Tageszeitung» Nr. 281 vom 1. Februar 1993, Seite 26; POS.: Spalten 5, 6; Mitte
  14. Kasten „WM-Splitter“ in «Tiroler Tageszeitung» Nr. 29 vom 5. Februar 1993, Seite 20; zweiter Beitrag
  15. Kasten „WM-Splitter“ in «Tiroler Tageszeitung» Nr. 36 vom 13./14. Februar 1993, Seite 21; letzter Beitrag
  16. „Nur mit einer Hand!“ in «Tiroler Tageszeitung» Nr. 35 vom 12. Februar 1993, Seite 15; POS.: Spalten 4 und 5, unten
  17. „Wachter gegen Vogt – der letzte große Kombikampf?“. In «Kronenzeitung» vom 5. Februar 1993, Spezialseiten „WM Extra“, Seiten 5 und 6
  18. „Geschimpft, geflucht – und dann Verzicht auf Abfahrt!“. In «Kronenzeitung» vom 11. Februar 1993, Spezialseiten „WM Extra“, Seiten 1 und 2
  19. „Keine ‚Bank‘ in der Abfahrts-Lotterie . Margreiter schickte elf Mann ins Training“. In «Kronenzeitung» vom 2. Februar 1993, Spezialseiten „WM Extra“, Seite 2
  20. „Die Ergebnisliste als Wetterbericht . Zehnter Assinger bester Österreicher“. In «Kronenzeitung» vom 2. Februar 1993, Spezialseiten „WM Extra“, Seite 6
  21. „Der ‚faule Trick‘ des schlauen Dieter Bartsch“. In «Kronenzeitung» vom 14. Februar 1993, Sonderseiten „WM extra“, Seite 4
  22. „Ausgebootet“. In «Kleine Zeitung» vom 8. Februar 1993, Seite 18
  23. „Sieg mit ‚Stanis‘ Nummer – leider trug sie Aamodt“ mit zweitem Titel „Der ‚Falsche‘ trug die Nr. 1“. In «Kronenzeitung» vom 14. Februar 1993, Sonderseiten „WM extra“, Seiten 7 und 8
  24. „Nummer 2 statt 1 – und so blieb dann nur 3“. In «Kleine Zeitung» vom 14. Februar 1993, Seiten 40/41
  25. „Stefan bleibt bis 1995 Weltmeister“. In «Kronenzeitung» vom 22. Februar 1993, Seite 8 von hinten
  26. Kasten „WM-Splitter“ in «Tiroler Tageszeitung» Nr. 281 vom 1. Februar 1993, Seite 27; erster Beitrag
  27. Glosse „Gesprächs-Thema Ski-WM“ mit Titel „Ulli Mader, Eberherzer und Neilrich“. In «Salzburger Nachrichten» Nr. 25 vom 1. Februar 1993, Seite 22
  28. Kasten „WM-Splitter“ in «Tiroler Tageszeitung» Nr. 26 vom 2. Februar 1993, Seite 14; erster Beitrag
  29. „Österreicher waren keine Eröffnungsmuffel“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 28 vom 4. Februar 1993, Seite 22; POS.: Bildunterschrift
  30. „Vroni mit neuem Namen zu neuen Höhen . Erstmals als ‚Stallmaier‘, gleich Erste“. In «Kronenzeitung» vom 1. Februar 1993, Spezialseiten „WM Extra“, Seiten 4 und 5
  31. „Japanisches Roulette mit Wind und Wetter“ sowie „WM-Splitter“ (Kasten Mitte). In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 21 vom 27. Januar 1993, Seite 15
  32. „Der ‚Mister Ski-WM‘“. In «Kronenzeitung» vom 13. Februar 1993; Beilage „WM-Extra“, Seiten 3 und 4
  33. Kasten unten in «Kronenzeitung» vom 14. Februar 1993, Sonderseiten „WM extra“, Seite 4
  34. „Salomon als Revolution. Bretter, die in Japan die Welt bedeuteten“. In «Kleine Zeitung» vom 12. Februar 1993, Seite 80
  35. „ÖSV-Präsident zog Zwischenbilanz“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 36 vom 13./14. Februar 1993, Seite 22; Spalten 2 bis 5, Mitte
  36. „Wieder Drama um Ginther“ und „Der Weg zurück – ins Krankenhaus“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 25 vom 1. Februar 1993, Seite 11
  37. „Ginther wieder in Tirol“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 26 vom 2. Februar 1993, Seite 15; POS.: Spalte 5, unten
  38. „Schicksalsschlag“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 26 vom 2. Februar 1993, Seite 14; POS.: Spalte 1, unten
  39. Kasten „WM-Splitter“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 27 vom 3. Februar 1993, Seite 13; erster Beitrag
  40. „Schi WM aktuell“, letzter Beitrag mit Titel „Tortur“. In »Kleine Zeitung« vom 30. Januar 1993, Seite 45
  41. „Glück im Unglück“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 28 vom 4. Februar 1993, Seite 12; POS.: Spalte 2, unten
  42. „Stürze, Salti, Überschläge – und völlig hilflose Helfer“. In «Kronenzeitung» vom 3. Februar 1993, Spezialseiten „WM Extra“, Seiten 5 und 6
  43. „Die Stars spotteten, Eric Schlopy droht der Rollstuhl“. In «Kleine Zeitung» vom 3. Februar 1993, Seite 44
  44. „Schlopy auf der Heimreise, Tomba erkrankt“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 31 vom 8. Februar 1993, Seite 12; POS.: Spalte 1, letzter Beitrag
  45. „Schweizer verloren sichere Medaille“. In «Kleine Zeitung» vom 7. Februar 1993, Seite 40
  46. Glosse: „Ski-WM live“ mit Untertitel „Das Pech fuhr bei vielen mit!“. In «Kronenzeitung» vom 11. Februar 1993; Beilage „WM-Extra“, Seite 3; POS. rechts
  47. Kasten „WM-Splitter“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 33 vom 10. Februar 1993, Seite 24; letzter Beitrag
  48. „Alberto liegt noch immer im Bett“ in «Kleine Zeitung» vom 10. Februar 1993, Seite 36
  49. „Sturmläufe gegen Wertung des Durchgangs als leere Kilometer“ in «Kronenzeitung» vom 10. Februar 1993; Beilage „WM-Extra“, Seite 2
  50. Beitrag in «Kronenzeitung» vom 1. Februar 1993, Spezialseiten „WM Extra“, Seite 3, Kasten rechts unten
  51. „Der ‚Urlauber‘ nützte die Chance für Team“. In «Kronenzeitung» vom 11. Februar 1993, Spezialseiten „WM Extra“, Seite 1
  52. „Startverbot – Stock auf der Heimreise“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 34 vom 11. Februar 1993, Seite 16; POS.: unten
  53. Kasten Mitte „WM-Splitter“ mit Titel „Das verdienen die DSV-Läufer“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 22 vom 28. Januar 1993, Seite 17
  54. Kasten rechts „WM-Splitter“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 23 vom 29. Januar 1993, Seite 17
  55. „Die Verlustrechnungen“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 31 vom 8. Februar 1993, Seite 12; POS.: Spalten 2 bis 4, dritte große Überschrift; letzter Absatz
  56. Glosse „Stopplicht“ mit Titel „Körberlgeld apres“. In «Kronenzeitung» vom 2. Februar 1993, Spezialseiten „WM Extra“, Seite 4; POS.: rechts
  57. Glosse: „Intim“ mit Titel „Schweiz fliegt auf Platz vier“. In «Kronenzeitung» vom 11. Februar 1993; Beilage „WM-extra“, Seite 1; POS.: letzter Beitrag
  58. „Nichts Genaues weiß man nicht“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 24 vom 30./31. Januar 1993, Seite 23; POS.: rechts
  59. „ÖSV zahlt 300.000 für WM-Gold“. In «Tiroler Tageszeitung» Nr. 25 vom 1. Februar 1993, Seite 12; POS.: Spalten 3 bis 6, unten
  60. „Für Schifans wird die Nacht zum Tag“. In »Kleine Zeitung« vom 30. Januar 1993, Seiten 44/45
  61. Glosse „Intim“, dritter Beitrag. In «Kronenzeitung» vom 3. Februar 1993, Spezialseiten „WM Extra“, Seite 4; POS.: rechts