Hauptmenü öffnen

Alpine Skiweltmeisterschaft 1966

Ski-Weltmeisterschaft

Die 19. Alpine Skiweltmeisterschaft fand vom 5. bis 14. August 1966 in Portillo in Chile statt. Sie war die bisher einzige Ski-Weltmeisterschaft auf der Südhalbkugel. Die Eröffnung erfolge am 4. August 1966 durch Staatspräsident Eduardo Frei Montalva (er war mit dem Hubschrauber gekommen), FIS-Präsident Marc Hodler und den Präsidenten des Chilenischen Skiverbandes, Rainaldo Solari. Statt der beiden deutschen Flaggen wehten an deren Stelle zwei von Chile – und die Jury hatte angeordnet, bei den Siegerehrungen keine Nationalhymnen zu spielen. Es gab 160 Teilnehmern aus 22 Nationen.[1][2]

Inhaltsverzeichnis

Wahl des AustragungsortesBearbeiten

Die Vergabe erfolgte im Mai 1963 beim FIS-Kongress in Athen gegen die Stimmen von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Ort in den südamerikanischen Kordilleren bekam ein überraschend deutliches Votum von 43 Stimmen, das japanische Naeba erhielt 20 und Davos 13 Stimmen. Es wurde der Trend sichtbar, dass es den Delegierten darum ging, neue Orte und Länder zuzulassen, wohl in der Absicht, den Skisport auch in anderen Regionen und Erdteilen zu propagieren. Kurios war, dass die FIS diesen neuen Austragungsort noch nicht einmal inspiziert hatte.[3][4][5]
Hinsichtlich des Umstandes, dass bis Ende 1964 vom designierten Veranstalter keine bewegenden Maßnahmen gesetzt worden waren, gab es Fraglichkeiten. In einem Interview mit FIS-Präsident Marc Hodler, das der Sportchef des »Linzer Volksblattes« geführt hatte, erklärte dieser, dass „Chile gar nicht als Austragungsort sicher sei, als Ersatz kämen Innsbruck, Cortina, Gastein oder Chamonix (also Städte, wo bereits alle Voraussetzungen gegeben sind), aber auch ein japanischer Veranstalter in Frage. Bislang sei deshalb in Portillo noch nichts geschehen, weil dort erst die Präsidentenwahlen abgewartet worden seien – dort habe man wissen müssen, mit welcher Regierung wegen der finanziellen Unterstützung gesprochen werden müsse. Die FIS werde im Februar und März 1965 Portillo noch einmal inspizieren“.[6]

Weltmeisterschafts-Proberennen 1965Bearbeiten

Die für die dritte Augustwoche 1965 vorgesehenen WM-Proberennen (der Herren) mussten abgesagt werden; eine schwere Lawinenkatastrophe vom 11. August führte zur Unterbrechung von Verkehrsverbindungen. Die sich bereits in Portillo befindlichen Teams der USA und von Österreich (mit Trainer Josef Stiegler) saßen fest, kamen erst nach Tagen zu Fuß, auf Skiern auf Schlitten, mit Bahn, Autobus und Taxi nach Santiago. Die Diskussionen, ob Portillo überhaupt Austragungsort bleiben könne, wurden am 25. September 1965 beendet, als die FIS in Zürich diesen mit einer Mitteilung, „die Entscheidung zugunsten Portillos fiel nahezu einstimmig“, bestätigte.[7][8][9][10][11]

VorbereitungenBearbeiten

  • Zu Gerüchten in einer in Wien erscheinenden Zeitung, dass das österreichische Team wegen Geldmangels bei den Weltmeisterschaften fehlen würde, erklärte ÖSV-Präsident Andreas Steiner, dass „darüber in ÖSV-Kreisen nie gesprochen worden sei. Ein Teilnehmer werde zwar 32.000 Schilling (umgerechnet bei 4.500 DM), damit die gesamte Mannschaft, 22 Personen einschließlich Trainer und Funktionäre bei etwa 700.000 Schilling (100.000 DM) kosten, doch er sei sich sicher, dass das Geld von den zuständigen Stellen aufgebracht wird. Man werde wohl tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Zahlen für Portillo ließen sich mit jenen von 1962 nicht vergleichen, als Chamonix und Zakopane zusammen lediglich 200.000 Schilling erfordert haben. Österreich könne sich schon aus rein wirtschaftlichen Gründen (Fremdenverkehr und Wintersport-Artikel) ein Fernbleiben nicht leisten.“[12]
  • In einer Hauptausschusssitzung beschloss der ÖSV Mitte Februar 1966, keine Mannschaft zu den Rennen in die USA (14. März bis 4. April) zu entsenden, weil „dies im Hinblick auf die Skiweltmeisterschaften unverantwortlich sei, die Läufer so großen Strapazen auszusetzen“.[13][14] Der ÖSV überlegte es sich dann doch noch etwas anders, doch wurde beschlossen, nur an zwei Bewerben mit 5 Herren und 4 Damen teilzunehmen. Vielleicht hatte auch das Entgegenkommen des US-Skiverbandes dazu beigetragen, der zusagte, die vollen Kosten zu tragen.[15]
  • Es war vorerst noch nicht festgestanden, ob schon bei dieser Weltmeisterschaft der Herren-„Riesen“ in zwei Läufen gefahren werde. Damit befasste sich das Abfahrts-Slalom-Komitee der FIS am 6. Mai 1966 in Chamrousse.[16]
  • Bei der am 15. Mai 1966 in St. Johann/Tirol abgehaltenen Sportwartetagung wurde vom Österreichischen Skiverband die endgültige Mannschaft festgelegt: Werner Bleiner, Franz Digruber, Gerhard Nenning, Hugo Nindl, Heini Messner, Stefan Sodat, Karl Schranz, Egon Zimmermann bzw. Grete Digruber, Christl Haas, Traudl Hecher, Brigitte Seiwald, Erika Schinegger, Heidi Zimmermann; als Ersatz wurden Herbert Huber und Inge Jochum festgelegt.[17]
  • Der Deutsche Skiverband gab um den 12. Juli 1966 sein Team bekannt: Burgl Färbinger, Margarete Hafen, Heide Mittermaier, Christa Prinzing bzw. Willy Bogner, Sepp Heckelmiller, Ludwig Leitner, Willi Lesch, Gerhard Prinzing, Franz Vogler.[18]
  • Die Österreicher bereiteten sich (unter Teilnahme anderer Nationen) am Stilfserjoch vor, wobei sich Brigitte Seiwald am 24. Juni beim Training am Knöchel verletzte und ins Krankenhaus Schlanders gebracht wurde. Die Riesenslaloms am 26. Juni wurden von Karl Schranz bzw. Heidi Zimmermann gewonnen.
    Diese Vorbereitung, welche dazu diente, sich an die Höhenluft zu gewöhnen, brachte für das österreichische Team auch eine Strapaze, da die Fahrer/innen schon um 3 Uhr 30 aufstehen mussten, um eine Stunde später mit dem Training zu beginnen, da ansonsten der Schnee zu weich geworden wäre.
    Karl Schranz zog sich am 3. Juli bei einem Sturz einen Einriss des Oberarmknochens zu, erhielt Gips. Gerhard Nenning kam am Morgen des 4. Juli zu Sturz, trug eine Zerrung der Bänder im Kniegelenk davon.[19][20][21][22]
  • In Vorbereitungsrennen am 2. Juli (Riesenslaloms) in Val-d’Isère, welche als «Großer Preis von Iseran» bezeichnet wurden, siegte Christa Prinzing klar; Killy gewann sowohl am 2. als auch 3. Juli (somit Gesamtsieg vor Périllat und Lacroix), während sich am zweiten Tag Florence Steurer durchsetzte und damit die Gesamtwertung vor Prinzing und Marielle Goitschel gewann.
    Der DSV gab hier in Val-d'Isère seine Teamliste bekannt, wobei Heidi Biebl fehlte (sie habe laut Sportwart Fritz Wagnerberger während der letzten Trainingswochen «nicht den erforderlichen Leistungsstandard erreicht»); überraschend wurde Christa Hintermaier, die als großes Talent galt, nominiert.[23][24][25]
  • Das ÖSV-Team traf über Paris und Dakar am Abend in Chile ein, übernachtete aber wie die Franzosen vorerst in Santiago; demgegenüber waren die Kanadier nach Farrelones weitergereist, wo die Italiener schon seit 2 Tagen trainierten.[26][27]

Es gab um den 20. Juli einen «Vorbereitungsslalom»: bei den Herren gewann Bengt-Erik Grahn vor Hugo Nindl und anderen Österreichern, allerdings waren die Franzosen nicht dabei. Bei den Damen (wo sowohl die Österreicherinnen als auch die Französinnen fehlten) gewann Nancy Greene vor Penny McCoy.[28]

Da bekannt wurde, dass die Pisten in Portillo erst am 30. Juli für das Training zur Verfügung stehen, legte die österreichische Mannschaft noch einen Ruhetag in Santiago ein, ehe sie am 28. Juli, gemeinsam mit den Skandinaviern, Spaniern, Italienern und dem US-Team in Portillo eintraf. Bereits einen Tag zuvor waren dort – nebst dem überhaupt erst am 27. Juli angereisten Team der Schweiz, welches am 28. Juli das Schneetraining aufnahm – die Equipen von Deutschland, Brasilien, Großbritannien, Australien, Polen und des Libanon hingekommen. Recht eifrig waren die Japaner und Kanadier, die sich bereits auf Übungshängen tummelten.[29][30]

Neue FIS-WeltranglistenBearbeiten

Laut den von der FIS herausgegebenen Weltranglisten gab es bei den Herren in der Abfahrt eine österreichische Dreifachführung durch Schranz vor Messner und Nenning, danach folgte Joos Minsch; im Slalom ex aequo mit Périllat und im Riesenslalom mit Mauduit war Killy voran. Seitens der Damen gab es auch eine ex aequo-Führung in der Abfahrt mit Haas und Schinegger vor Marielle Goitschel; diese führte ihrerseits sowohl im Slalom (vor Greene und Famose) bzw. Riesenslalom (vor ex aequo Cathy Allen und Greene).[31]

ErwähnenswertesBearbeiten

  • Vor Beginn wurde in einer der vielen FIS-Sitzungen der brasilianische Skiverband in die FIS aufgenommen.[32]
  • Portillo schien nicht bestens auf die Weltmeisterschaften vorbereitet zu sein. Medikamentenmangel, vorerst eiskalte Quartiere, nur ein einziges Telephon, welches der Armee gehörte. Die Fernschreibapparate lagerten noch in München. Die Fernseh-Sendestation war noch nicht eröffnet, obwohl dies schon am 15. Juli hätte sein sollen. Allerdings gab es keine Direktübertragungen (so sandte der ORF z. B. vom Damenslalom am 5. August erst einen Tag später eine Aufzeichnung; es gab zu anderen Bewerben teilweise an einem weiteren Tag nochmals eine Wiederholung); das Radio brachte ab 17 Uhr eine Übertragung des zweiten Laufes.[33][34][35]
  • Unklarheiten gab es auch um die Präsenz des österreichischen Fernsehens, welches mit dem Innsbrucker Kameramann Manfred Lechleitner und dem Wiener Tonmeister Ing. Nentwich, dazu ohnehin Michael Kuhn als TV-Mitarbeiter in Portillo aufhielt. Auf Redakteur Lucky Schmidtleitner war aus Ersparnisgründen verzichtet worden. Es sollten täglich maximal 10 Minuten Interviews gedreht werden. Der ORF hatte bereits am 15. April ein 3-Mann-Team beim Zweiten Deutschen Fernsehen, welches die Fernsehrechte erworben hatte, angemeldet. Als mit den Dreharbeiten begonnen werden sollte, führten Missverständnisse dazu, dass der Veranstalter in den Österreichern eine ernsthafte Konkurrenz für den offiziellen Weltmeisterschaftsfilm sah, denn diese Filmrechte waren von den Chilenen an eine US-Firma verkauft worden. So verzögerte sich vorerst die Arbeit des ORF-Fernsehens.[36][37]
  • Für die Weltmeisterschaften fraglich war auch, inwiefern sich die Teilnehmer akklimatisieren konnten, zudem hatten kaum welche Erfahrungen mit August-Rennen.
  • Am 22. Juli erlitt Franz Digruber beim Training in Farellones einen doppelten Beinbruch; er wurde ins Krankenhaus nach Santiago gebracht. Am 23. Juli gab es eine «improvisierte» Begrüßungszeremonie, indem die Mannschaften einen Vorbeimarsch am chilenischen Außenminister und an Vertretern zahlreicher Konsulate durchführten. Die Riesentorläufe am «Colorado-Hang» in 3.300 m Höhe am 23. Juli für die Damen (Sieg Heidi Zimmermann vor Marielle Goitschel und Ingeborg Jochum) und am 24. Juli für die Herren (Sieg Georges Mauduit vor Werner Bleiner und Guy Périllat) waren nicht nur erste Tests, sondern vor allem waren deren Ergebnisse für die Einstufung in den FIS-Ranglisten notwendig.[38][39][40]
  • Einen schweren Sturz gab es beim Abfahrtstraining der Herren am 30. Juli durch den Japaner Hiroshi Maruta bei einem ca. 20-m-Sprung bei über 100 km/h über den Straßentunnel. Beim sehr schwierigem Aufsetzen schlug er mit dem Kopf auf einen schneebedeckten Felsen auf. Er wurde in das im Hotel eingerichtete Lazarett gebracht, wo ein Schädelbruch mit Gehirnverletzungen, innere Blutungen und eine Kontusion im Cerebo-Spinal-Bereich des Rückenmarks festgestellt wurden.[41]
  • Auch der Olympia-Silbermedaillengewinner von Innsbruck, Billy Kidd, fiel verletzungsbedingt aus. Er erlitt beim Training auf der Abfahrtsstrecke einen doppelten Bruch des rechten Beines.[42]
  • Portillo selbst war sogar einige Zeit von der Umwelt abgeschlossen.[43] Am 23. Juli trafen auch die Fernschreiber ein. Die Verzögerung lag darin, dass die chilenische Regierung keine Einfuhrgenehmigung erteilen wollte; erst nach einer «Sonderregelung» konnten die Geräte per Luftfracht abgesandt werden. Am 25. Juli gab die chilenische Regierung vor dem Denkmal des Freiheitshelden Bernardo O’Higgins für die Weltmeisterschafts-Teilnehmer einen Empfang, bei dem es den (genügsam) bekannten Flaggenstreit zwischen den beiden deutschen Staaten gab. Der deutsche Botschafter protestierte bei der chilenischen Regierung, letztlich wurden alle Flaggen eingezogen.[44]
  • Das Organisationskomitee hatte 9 Millionen US-Dollar (zum damaligen Zeitpunkt ca. 33 Mio. DM bzw. 29 Mio. Schweizer Franken/234 Mio. Schilling) für die Errichtung der technischen Anlagen und sonstige Infrastruktur investiert.[45]
  • Die Weltmeisterschaften gestalteten sich zum größten Erfolg für Frankreich in der Geschichte aller Alpinen Skiweltmeisterschaften bis zum heutigen Tag (Februar 2018), denn von den acht zu vergebenden Goldmedaillen wurden sieben (vorerst waren es sechs gewesen, ehe die Zuerkennung der Goldmedaille für Marielle Goitschel in der Abfahrt kam) von der "Grande Nation" gewonnen. Der Französische Skiverband hatte aus dem Desaster von den Weltmeisterschaften 1962 gelernt und sich akribisch auf diese für den Großteil aller Skiverbände zu ungewöhnlicher Jahreszeit veranstalteten Championnats vorbereitet
  • Während dem Österreichischen Verband wenigstens drei Medaillen blieben und auch der FRG-Verband (auf Grund der nachträglichen Korrektur des Damen-Abfahrtsresultats) in der Endabrechnung auf drei Medaillen kam, ging jener der Schweiz – wie schon 1962 und 1964 – leer aus.
    Dabei waren dem bundesdeutschen Skiteam auf Grund der fallenden Erfolgskurve nur eine Außenseiterchance eingeräumt worden. Bei den Herren fehlte vor allem der Olympiadritte in der Abfahrt, Wolfgang Bartels, dessen Einsatz ein zu großes Risiko gewesen wäre, weil er seine von einem Autounfall herrührenden Verletzungen nicht überwunden hatte. Bei den Damen hatte die Nichtnominierung von Heidi Biebl einigen Wirbel ausgelöst, die in der Öffentlichkeit und bei der Presse mehr Sympathien hatte als man es im DSV vermutet haben dürfte. Grund für deren Eliminierung dürften nicht nur die Resultate von Ausscheidungsrennen gewesen sein, sondern auch, dass Biebl in der vorangegangenen Saison kein Rennen gefahren war (sie begründete dies, privat zu sehr in Anspruch genommen zu sein, trotzdem aber an Privatrennen teilgenommen hatte). Die Equipe traf am 17. Juli in Santiago ein, reiste sofort nach Farrelones, wo sie bei einigen Rennen mitmachte.[46]
  • Wie schon 1962 und 1964, gab es bei den Herren wiederum einen Qualifikationsslalom, der es mit sich brachte, dass im eigentlichen Slalom zwei Nationen (Schweiz und Österreich) fünf Starter aufbieten konnten. Erste Diskussionen zum Austragungsmodus dieser Qualifikation hatte es Mitte April 1966 bei einer Tagung des Abfahrts- und Slalomkomitees der FIS in Chamrousse gegeben, wobei vorerst geplant war, das Rennen mit einem sportlich fairen Modus in drei Durchgängen durchzuführen.[47]
  • Das Austragungsprogramm wurde mehrmals geändert, was auch mit den Witterungseinflüssen zu tun hatte. Der Riesenslalom der Damen war für den 8. August, die Abfahrt am 12. August, der Ausscheidungsslalom der Herren am 13. August und der Slalom selbst am 14. August vorgesehen. Entgegen dem ursprünglichen Ablauf wurde am 1. August entschieden, bei den Damen die Abfahrt am 6. August, den Slalom am 11. August zu fahren. Bei den Herren wurde für den 13. August der Slalom neu fixiert; die Schlussfeier war für den 14. August angesetzt. Am 2. August setzten heftige Schneefälle ein. Am 3. August entschlossen sich die Veranstalter, doch mit dem Damenslalom am 5. August zu beginnen. Die Damenabfahrt wurde tatsächlich am 8. August (statt des Riesenslaloms, der am 11. statt 12. August ausgetragen wurde) gefahren. Diverse Änderungen (wie jene beim Damen-Riesenslalom) wurden auch kurzfristig beschlossen, im gegenständlichen Fall wegen des herrschenden Schönwetters. Grundsätzlich waren der Beginn aller Rennen (bzw. der ersten Durchgänge der Slaloms) mit 11 Uhr Ortszeit angesetzt.[48][49][50][51][52][53][54]
  • Portillo hatte noch einen gravierenden und positiven Nebeneffekt. Hier wurde der Weltcup gegründet.[55]
  • Von den angekündigten Rücktritten dürften Therese Obrecht und Heidi Mittermaier ihre nach den Weltmeisterschaften tatsächlich vollzogen haben. Jedoch schien Obrecht im angekündigten SSV-Kader für einen Trainingslehrgang vom 21. bis 23. Oktober auf.[56][57]
  • Als Reaktion auf das schlechte Abschneiden der österreichischen Herren bestellte der ÖSV in einer Sitzung des Hauptausschusses am 8. Oktober 1966 in Salzburg Dr. Franz Hoppichler als neuen Sportverantwortlichen.[58][59]
  • Skifabrikant Josef Fischer teilte mit, dass sein Unternehmen 1,6 Mio. Schilling ausgegeben habe (je 800.000 Schilling an Skiern und für Betreuung und Rennservice). Er vertrat die Meinung, dass die französische Industrie aus dem Erfolg wirtschaftlich kein großes Kapital schlagen könne, da ihre Kapazität derzeit nicht groß genug sei, doch könne sich das in den nächsten Jahren ändern.[60]
  • Nachträglich, u.zw. aus einer Vorschau auf den kommenden, neu eingeführten Skiweltcup, in der »Volkszeitung Kärnten« Nr. 292 vom 22. Dezember 1966, Seite 8 (Titel: „Vor dem Duell Schranz – Killy“) wurde hinsichtlich Jean-Claude Killy bekannt, dass er wegen einer Magenerkrankung darin gehindert wurde, „in die Fußstapfen Sailers mit viermal Gold in Cortina zu treten“.

Pistenchef und Kurssetzer Othmar SchneiderBearbeiten

Der Slalom-Olympiasieger von 1952, Othmar Schneider, war als Skischulleiter in Portillo auch Pistenchef und fast bei allen Bewerben Kurssetzer.

Die Weltmeisterschaften im RückblickBearbeiten

Die (späteren) Resümees der einzelnen Teams bzw. der Öffentlichkeit (der Medien) waren verständlicherweise mit der Erfolgs- oder Misserfolgsbilanz verbunden. Der Deutsche Skiverband, der nicht mit sehr großen Erwartungen angetreten war, zeigte sich recht zufrieden (zum damaligen Zeitpunkt war von Abfahrts-Rang 4 von Burgl Färbinger ausgegangen worden). Ziemlich unterschiedlich zu den Aussagen der anderen Nationen war die Mitteilung, dass mehrere Athleten, nicht nur jene des DSV, von einem „Portillo-Virus“ (u. a. Reiz im Rachen und Diarrhö) befallen worden waren. In der Hamburger Zeitung „Die Welt“ bezeichnete der Journalist Edgar Joubert die französischen Skifabrikanten als die wahren Sieger in den Anden. Für die anstehende Saison 1966/67 sagte Willy Bogner zu, sich dem DSV zur Verfügung zu stellen, soweit es seine Zeit erlaubt. Rücktrittsgedanken kamen von Heide Mittermaier und Christa Prinzig.
Während die Alpindirektoren von Frankreich und Österreich, Honore Bonnet und Dr. Sepp Sulzberger, die Pistenlage und -verhältnisse lobten, blieb der Schweizer Delegationschef Prof. Gottfried Schönholzer bei seiner schon 1965 vertretenen Meinung, dass es „aus Sicht des Mediziners ein Unsinn war, die Weltmeisterschaften an einen solchen Ort mit engen Lebensverhältnissen während dreier Wochen, und in so großer Höhe zu vergeben“.

Konkret wurden durch Serge Lang, Chef der „Association Internationale de la Presse Sportive“ („AIPS“) und Redakteur von „L'Équipe“, die Erfolge des französischen Teams auf neue Erkenntnisse bezüglich Wachsprobleme, Beläge der Skier und die unter großem Kostenaufwand unternommenen Windkanaltests, aber auch auf gezieltere Trainingseinheiten (nicht übermäßig lang wie andere Nationen, dafür aber intensiv; die Österreicher und Schweizer seien am Stilfserjoch bzw. Gornergrat „versauert“) zurückgeführt. Glück für das Interesse in Frankreich sei gewesen, dass dort in der Ferienzeit der Sportbetrieb sonst ziemlich eingeschränkt war, zudem nach der Enttäuschung über die „Les Bleus“ bei der Fußballweltmeisterschaft in England „halb Frankreich nach Erfolgen lechzte“. Die große Sportzeitung „L'Équipe“ habe nach dem Abfahrtstriumph von Killy und Lacroix erstmals seit ihrem Bestehen ein Bild über die ganze Breite der ersten Seite gebracht, worauf zu Tausenden Glückwunschtelegramme, (u. a.) von General De Gaulle, Brigitte Bardot und Jacques Anquetil, hauptsächlich aber von Unbekannten, bei der Mannschaft eingetroffen sind.

Für die Schweizer war die erneute Medaillenlosigkeit eine herbe Ernüchterung. Wie der Journalist Karl Erb feststellte, war es dem Umstand zu verdanken, dass die Austragung im Sommer nicht derart das breite Interesse hervorgerufen hatte, dadurch wieder zur Tagesordnung übergangen worden, wodurch der Sturm der Kritik ausgeblieben war. Es war im Schweizer Team nie eine Kampfstimmung aufgekommen, die Moral war durch den verpatzten Damenslalom, Bruggmanns „Versagen“ in der Abfahrt (eine Zeitung hatte ihn als kommenden Weltmeister hochgespielt) und das im Nacken der Sportler/innen sitzende Gespenst der fehlenden Medaille immer mehr gesunken. Während der als Technischer Leiter bezeichnete Alpindirektor Roland Rudin schon vor den Titelkämpfen in Chile seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte (Nachfolger wurde der ehemalige Sportlehrer Peter Baumgartner), demissionierten Herrentrainer Andreas Hefti und Damentrainer Flurin Andeer wegen ihrer Erfolgslosigkeit danach. Die Nachfolger wurden der ehemalige Slalommeister Georg Grünenfelder und der Grindelwalder Ex-Internationale Albert Schlunegger (auch im Skisprung- und Langlaufbereich wurden mit Francis Perret und Emil Fröhlich neue Kräfte gewonnen). War man bei der Portillo-Selektionierung grundsätzlich auf der Basis der FIS-Punkte ausgegangen (womit Stefan Kälin unberücksichtigt geblieben war, obschon der in den Trainingslagern, die er als Ersatzmann mitgemacht hatte, einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hatte). Die künftigen Trainings waren vorläufig mit vermehrtem Schwergewicht auf Riesenslalom und Slalom ausgerichtet, da die Abfahrtsspezialisten in Portillo in den Kurven entscheidende Zeit eingebüßt hatten.

Zufriedenheit herrschte beim italienischen Team; Kombinations-Rang 5 von Giustina Demetz, welche (weil dort mehr Deutsch und Ladinisch als Italienisch gesprochen wurde) als „Justi Demetz“ angesprochen wurde und die nicht einmal 5 km vom Hotel Pallus in St. Cristina, dem Heimathaus von Carlo (Karl) Senoner, entfernt wohnte, war eine „Genugtuung“. Auch andere Läufer erbrachten unerwartet gute Plätze. Diese Freude kam deshalb (umso mehr) auf, weil zuvor – laut dem Journalisten Josef Aussersdorfer – der gutgläubige Zeno Colò für Unmut gesorgt, hatte, der sich habe einspannen lassen, indem er vor Beginn der „Campionati mondiali“ in der Turiner Sportzeitung „Tuttosport“ die Bevorzugung der Südtiroler Läuferinnen und Läufer bei der Mannschaftsnominierung angeprangert hatte.
Fazit der Portillo-Ergebnisses war, dass der italienische Verband ob der Ovationen für Goldmedaillengewinner Senoner nicht umhin kam, Hermann Nogler als Nachfolger von Bruno Alberti als alleinverantwortlichen Sportwart (Nogler hatte die peremtorische Forderung, „Alberti oder ich“, gestellt) zu nominieren.

In Österreich wurde das Chile-Resultat (trotz Schinegger-Gold) als schwere Niederlage empfunden, dass es „Sommer-Skiweltmeisterschaften“ waren, galt als Ausrede. Auffallend war jedenfalls, dass das ÖSV-Team nach Portillo noch zu Rennen in Australien angetreten war. Wie der Journalist Toni Thiel von der „Tiroler Tageszeitung“ ausführte, war in seinen bereits im März mit den männlichen ÖSV-Skistars geführten Gesprächen die „potenzierte Gleichgültigkeit“ zu erkennen gewesen. Es hatte auch nach Ende der Hahnenkammrennen einen „Niederschlag“ gegeben, da der Verbandspräsident Dr. Andreas Steiner, offensichtlich der Betteleien um finanzielle Zuschüsse müde, zurückgetreten war. Es konnte aber (zum Glück) recht rasch mit dem Innsbrucker Rechtsanwalt Dr. jur. Karl Heinz Klee ein junger Nachfolger gefunden (und gewählt) werden. Die Hauptreaktion waren die Gründung eines „Sportbeirates“ und am 8. Oktober bei der Hauptausschusssitzung in Salzburg die Nominierung eines, wie es hieß, „österreichischen Bonnet“ in der Person von Prof. Franz Hoppichler, Leiter des Bundessportheimes in Obergurgl. Er war nur diesem Sportbeirat verantwortlich und wurde, weil sich die Funktionäre vom Vorbild des „Vierjahresplanes“ nicht trennen wollten, bis Oktober 1970 unter Vertrag genommen. Hoppichler kündigte Änderungen im Trainingsprogramm an, ein Anliegen war ihm die Schaffung von zwei Trainingszentren: eines hochliegenden mit Schneesicherheit, Lift und Unterbringung und eines tieferliegenden, wo Eispisten für Slaloms präpariert werden können.

Von Seiten der Veranstalter bedauerte der Organisationschef Reinaldo Solari das Fehlen des Publikumsinteresses, doch glaubte er an eine günstige Auswirkung auf die Zukunft.

FIS-Präsident Marc Hodler merkte zur Starterberechtigung bei den Herren an, dass in Zukunft nicht mehr fünf Läufer erlaubt sein werden, dies sei eine Ausnahme gewesen. „Die Belastung bei den FIS-Verantwortlichen über das Gelingen dieser Weltmeisterschaften war derart groß, dass in den kommenden 20 Jahren nicht mehr daran gedacht werde, in der südlichen Erdhälfte (noch dazu im Hochsommer) offizielle FIS-Rennen auszutragen, doch würden die großen Skinationen nicht darum herumkommen, jeden Sommer kleine Mannschaften nach Chile und Argentinien zu entsenden“. Die Torrichter hätten ihre Arbeit nach Anleitung durch Othmar Schneider vorbildlich verrichtet, vor allem angesichts dessen, dass dies „Laien“ (skiunerfahrene Soldaten) im Gegensatz zu geprüften Kampfrichtern in Europa gewesen waren. Für die Zukunft schlug er für den Herren-Riesenslalom 15 Vorläufer vor, womit, was eindeutig festgestellt worden war, ein Vorteil einer vorderen Startnummer nicht gegeben und danach für die ersten 30 Starter die Piste ziemlich gleich gut sei. Hinsichtlich der Kombination sollte es wieder eine von den Spezialbewerben unabhängige „Zweierkombination“ (Abfahrt/Slalom) geben, denn im Weltmeisterschaftsslalom habe Frankreich den Titel wegen taktischer Fahrweise aus Rücksichtnahme auf die Kombination verloren.[61][62][63][64][65][66][67][68][69][70][71][72][73]

MännerBearbeiten

Es waren pro Nation fünf Starter erlaubt, wobei allerdings ob des Qualifikationsslaloms nicht alle am Hauptbewerb teilnehmen konnten. Die FIS hatte diese Erlaubnis deshalb erteilt, weil laut deren Präsident Marc Hodler auf Grund des Sommertermins nicht mit derart vielen Teilnehmern gerechnet worden war. (Siehe dazu bitte Artikel mit der Überschrift „Die Weltmeisterschaften im Rückblick“.)

AbfahrtBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit
1 FRA Jean-Claude Killy 1:34,40 min
2 FRA Léo Lacroix 1:34,80 min
3 FRG Franz Vogler 1:35,16 min
4 AUT Heinrich Messner 1:36,02 min
5 FRA Pierre Stamos 1:36,12 min
6 FRA Bernard Orcel 1:36,38 min

Weltmeister 1964: Egon Zimmermann (AUT)
Datum: 7. August
Piste: „Juncalillo“
Länge: 2660 m, Höhenunterschied: 803 m

68 Läufer waren am Start, 65 von ihnen kamen ins Klassement.
Weitere wichtige Platzierte sowie beste ihrer Länder:
Rang 7 Gerhard Nenning (AUT) 1.36,50
Rang 8 Hanspeter Rohr (SUI) 1.36,52
Rang 9 Karl Schranz (AUT) 1.36,53
Rang 10 Stephan Sodat (AUT) 1.36,66
Rang 11 Josef Minsch (SUI) 1.36,72
Rang 12 Egon Zimmermann (AUT) 1:36,83
Rang 13 Ivo Mahlknecht (ITA) 1.36.84
Rang 14 Gerardo Mussner (ITA) 1.36.85
Rang 15 Giovanni Dibona (ITA) 1.37.23
Rang 16 Ludwig Leitner (FRG) 1.37.26
Rang 17 Willy Bogner (FRG) 1.37.54
Rang 18 Edmund Bruggmann (SUI) 1.37.62
Rang 19 James Heuga (USA) 1.37.79
Rang 20 Carlo Senoner (ITA) 1.38.09
Rang 21 Kurt Huggler (SUI) 1.38.17
Rang 22 Eberhard Riedel (GDR) 1.38.43
Rang 24 Scott Henderson (CAN) 1.39.06
Rang 26 Willy Favre (SUI) 1.39.38
Rang 27 Felice De Nicolo (ITA) 1.39.50
Rang 32 Jerzy Wojna (POL) 1.40.65
Rang 33 Gerhard Prinzing (FRG) 1.41.21
Rang 34 Jon Terje Øverland (NOR) 1.41.28
Rang 35 Willy Lesch (FRG) 1.41.37
Rang 36 Mario Vera (CHI) 1.41.49
Rang 38 Ernst Scherzer (GDR) 1.41.74
Rang 39 Andrzej Bachleda-Curuś (POL) 1.41.98
Rang 40 Aurelio Garzia (ESP) 1.42.35
Rang 41 Malcolm Milne (AUS) 1.43.16
Rang 42 Jeremy Palmer Tomkinson (GBR) 1.43.28
Rang 44 Håkon Mjøen (NOR) 1.43.59
Rang 46 Arndt Schumann (GDR) 1.44.03
Rang 47 Yoshiharu Fukuhara (JAP) 1.44.11
Rang 49 Pedro Klempa (ARG) 1.46.02
Rang 59 Francesco Giobbi (BRA) 1.52.08
Rang 62 Stanislas de Sadeleer (BEL) 1:53.84
Rang 63 Guy Périllat (FRA) 1:54.56
Rang 64 Nazih Geagea (LIB) 1:54.75
Nicht gestartet (drei Läufer, darunter Ulf Ekstam (FIN)); weiters wurden drei Läufer disqualifiziert, darunter der vorerst auf dem letzten Rang klassierte Grieche Dimitrios Pappos, der in 2:08,67 gemessen worden war. Damit scheint der Argentinier Jorge Eiras mit Rang 65 in einer Zeit von 1:57,14 als Letzter auf.

Bruggmann eröffnete, der Südtiroler Mussner folgte und schon mit Start-Nummer 3 legte Killy eine um 2,45 bessere Zeit als dieser vor. Teamkollege Lacroix mit Nr. 8 kam mit nur 45/100 sec. Killy am nächsten. Der Kampf um Bronze schien (nach mehreren Wechseln auf dieser Position) vorerst von Österreichs Heini Messner gewonnen zu sein, der mit Nr. 15 die höchste Nummer der Eliteläufer trug – der Tiroler wies dabei einen Rückstand von 1,62 sec. auf. Doch dann kam mit Nr. 23 Franz Vogler mit einem deutlichen Vorsprung von 0,86 sec. auf Messner ins Ziel und sicherte sich noch das Podium. (Er war vom deutschen Skiverband gar nicht nominiert worden; es war einer Sammelaktion der Bewohner seiner Heimatgemeinde Oberstdorf zu verdanken, die ihn die Reise nach Südamerika ermöglichte.[74]) Bei den Franzosen hätte Slalomspezialist Périllat mit Nr. 43 fast noch Silber erreicht, ehe sich auf den letzten Metern bei einem Aufsprung die Bindung öffnete, er zu Sturz kam, und er – sich auf einem Ski drehend – die Ziellinie überquerte. Für die ÖSV-Läufer, als sieggewohnt geltend, fühlte sich das Resultat in Gesamtsicht als eine Niederlage an, die nicht auf falsches Wachs (in Gleitstücken hatten die Läufer sogar aufgeholt) zurückzuführen war. Expertisen ergaben, dass die Franzosen ihre Skier viel besser flach aufsetzten. Im Training hatten sich die Österreicher zurückgehalten, so dass eine Voraussage kaum möglich gewesen war; Lacroix hatte hier am stärksten gewirkt und als leichter Favorit gegolten.[75][76]
Im Bericht der »Welt und Sport« (= Montagausgabe der »Volkszeitung Kärnten«) Nr. 970 vom 8. August 1966 auf Seite 1 ist zu lesen: „Vogler bewies, dass auch mit einer so hohen Startnummer eine Höchstleistung zu erzielen, besser gesagt, zu erzwingen war. Ausreden über die rippig, in den Schwungstellen der obersten Pflichttore ausgefahrene Piste führte der Deutsche damit glatt ad absurdum.“ Und zum Resultat der gesamten Konkurrenz wird im nächsten Absatz bemerkt: „Österreichs gesamte Mannschaft scheint auf diese Sommerrennen nicht ganz richtig eingestellt. Die Franzosen hatten im Training so gewirkt, als hätten sie wirklich Freude am Schilaufen im Sommer, alle anderen, Österreicher, Schweizer, Amerikaner, Deutsche – der kommende Mann Vogler ausgenommen – wirkten so, als erfüllten sie eine Pflicht.“

RiesenslalomBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit
1 FRA Guy Périllat 3:19,42 min
2 FRA Georges Mauduit 3:19,93 min
3 AUT Karl Schranz 3:20,40 min
4 SUI Jakob Tischhauser 3:20,90 min
5 FRA Jean-Claude Killy 3:21,42 min
6 SUI Willy Favre 3:23,02 min

Weltmeister 1964: François Bonlieu (FRA) (Karriere beendet)
Datum: 9. August (1. Lauf), 10. August (2. Lauf)
Länge: 1240 m, Höhenunterschied: 464 m
Tore: 51; Kurssetzer 1. Lauf Othmar Schneider (CHI); 2. Lauf Fritz Wagnerberger (FRG)

Erstmals wurde bei einer Weltmeisterschaft ein Herrenriesenslalom in zwei Durchgängen gefahren. Im zweiten Lauf konnte sich der mit Nr. 22 gestartete Schwede Grahn mit der zweitbesten Zeit des 2. Laufes (1:41,59; damit 0,09 sec. hinter dem Laufschnellsten Mauduit) von Rang 55 auf 26 verbessern. Wie schon am Vortag war Josef Stiegler der erste Vorläufer, wobei er am Sturzhelm eine Filmkamera montiert hatte.[77]

Weitere wichtige Platzierte sowie bester ihrer Nationen:
Rang 7 Werner Bleiner (AUT) 3:23,48
Rang 8 Dumeng Giavanoli (SUI) 3:24,13
Rang 9 Léo Lacroix (FRA) 3:24,39
Rang 10 Heini Messner (AUT) 3:25,33
Rang 11 Scott Henderson (CAN) 3:26,11
Rang 12 Jules Melquiond (FRA) 3:26,15
Rang 13 James Heuga (USA) 3:26,42
Rang 14 Ivo Mahlknecht (ITA) 3:26,79
Rang 15 Felice De Nicolo (ITA) 3:27,13
Rang 16 Giuseppe Compagnoni (ITA) 3:27,22
Rang 17 Ludwig Leitner (FRG) 3:27,37
Rang 19 Lars Olsson (SWE) 3:27,84
Rang 21 Andrzej Bachleda-Curuś (POL) 3:29,34
Rang 24 Håkon Mjøen (NOR) 3:30,21
Rang 26 Bengt Erik Grahn (SWE) 3:30,46
Rang 27 Sepp Heckelmiller (FRG) 3:30,89
Rang 30 Willy Lesch (FRG) 3:31,25
Rang 31 Kurt Huggler (SUI) 3:31,43
Rang 32 Gerardo Mussner (ITA) 3:31,68
Rang 35 Malcolm Milne (AUS) 3:34,34
Rang 36 Yoshiharu Fukuhara (JAP) 3:35,04
Rang 37 Gerhard Prinzing (FRG) 3:35,82
Rang 38 Jeremy Palmer Tomkinson (GBR) 3:36,18
Rang 40 Jorge Rodríguez (SPA) 3:36,38
Rang 43 Mario Vera (CHI) 3:39,19
Rang 46 Pedro Klempa (ARG) 3:41,44
Rang 50 Francesco Giobbi (BRA) 3:52,48
Rang 51 Stanislas de Sadeleer (BEL) 3:58,39
Rang 53 Nazih Geagea (LIB) 3:58,76
Rang 57 Dimitrios Pappos (GRE) 4:15,30
Rang 59 und Letzter: Ghassan Keyrouz (LIB) 4:28,85
74 Läufer gestartet; nicht am Start: (4 Läufer): Eberhard Riedel und Peter Lützendorf (beide GDR), Ulf Ekstam (FIN), Sergio Van Medici Hambur (BRA); nicht im Ziel (2 Läufer): Gerhard Nenning (AUT), Carlos Perner (ARG); disqualifiziert (13 Läufer, darunter:) Edmund Bruggmann (SUI), Claudio Detassis (ITA), Ernst Scherzer und Arndt Schumann (beide GDR), Egon Zimmermann (AUT), Franz Vogler (FRG), Aurelio Garcia (SPA).

SlalomBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit
1 ITA Carlo Senoner 1:41,56 min
2 FRA Guy Périllat 1:42,25 min
3 FRA Louis Jauffret 1:42,58 min
4 FRG Willy Bogner 1:43,06 min
5 FRG Ludwig Leitner 1:43,07 min
6 USA Jimmy Heuga 1:43,69 min

Weltmeister 1964: Josef Stiegler (AUT) (Karriere beendet)
Datum: 14. August
Länge: 560 m, Höhenunterschied: 240 m
Tore: 53 (1. Lauf), 58 (2. Lauf) – Kurssetzer Hermann Nogler und Othmar Schneider

Weitere wichtige Platzierte:

Rang 07 Giovanni Dibona (ITA) 103,82
Rang 08 Jean-Claude Killy (FRA) 104,40
Rang 09 Håkon Mjøen (NOR) 104,74
Rang 10 Rune Lindström (SWE) 104,86
Rang 11 Willy Lesch (FRG) 105,12
Rang 13 Gerhard Nenning 105,35
Rang 15 Andrzej Bachleda-Curuś (POL) 105,50
Rang 16 Dumeng Giovanoli (SUI) 105,58
Rang 17 Jakob Tischhauser (SUI) 105,63
Rang 18 Léo Lacroix (FRA) 106,26
Rang 19 Willy Favre (SUI) 106,39
Rang 20 Ernst Scherzer (GDR) 107,64
Rang 21 Felice De Nicolo (ITA) 107,70
Rang 22 Aurelio Garcia (SPA) 107.99
Rang 24 (Letzter) Pedro Klempa (ARG) 141,35
39 Läufer waren am Start, 24 von ihnen erreichten das Ziel (In den offiziellen Ergebnislisten wurden alle 15 ausgeschiedenen Läufer als «disqualifiziert» ausgewiesen, obwohl offensichtlich doch einige das Rennen nach einem Sturz oder Torfehler gar nicht fortgesetzt haben dürften.) Unter diesen ausgefallenen Läufern befanden sich (nebst Grahn) u. a. gleich vier Österreicher (Schranz, Nindl, Huber, Messner), die beiden Schweizer Bruggmann und Sprecher, der Deutsche Vogler und der auf Rang 3 gelegene Hebron.
Nach dem ersten Lauf führte der Schwede Grahn in 51,33 sec. mit deutlichem Vorsprung von 1,71 sec. vor Périllat und dem Kanadier Hebron (+ 2,27 sec.). Goldmedaillengewinner Senoner lag nur auf Rang 4 (+ 2,39 sec.), es folgten der mit Start-Nr. 23 ins Rennen gegangene Willy Bogner (54,32 sec.), Ludwig Leitner (54,49 sec.), Killy (54,65 sec.). – Senoner genügte die zweitbeste Zeit im 2. Lauf (in 47,84 hatte er 0,14 sec. Rückstand auf Laufsieger Louis Jauffret), der sich damit noch von Rang 8 auf Bronze verbesserte. Grahn, der mit Start-Nr. 2 in diesem Lauf als Vorletzter drankam, fiel durch einen Sturz aus. Bogner und Leitner holten mit den Rängen 5 und 7 und Heuga mit Rang 3 (48,26 sec. – im ersten Lauf Zehnter) die Ehrenplätze hinter den Medaillen.[78]

Qualifikations-SlalomBearbeiten

Dieser wurde nur bei den Herren durchgeführt. Zuerst für den 12. August terminisiert, dann auf den 13. August angesetzt, war trotzdem kurzfristig wieder eine Vorverlegung auf 12. August angedacht gewesen, ehe er am 13. August veranstaltet wurde. Wiederum gab es durch die Eliteläufer offenen Widerstand gegen diesen ungewünschten Prolog.[79]
Es traten ab 8.30 h 77 Läufer an, von denen 39 für den Hauptbewerb in zwölf Sechsergruppen und eine Fünfergruppe (alle mit einem Buchstaben versehen; Jean-Claude Killy war z. B. in Gruppe A, Karl Schranz in Gruppe I) ermittelt und die 15 Weltbesten gesetzt wurden, wobei in keiner Gruppe zwei Läufer derselben Nation starten durften.
Es wurde gleichzeitig auf zwei verschiedenen Pisten, nicht schwer ausgesteckt durch Martin Burger (AUT) und René Sulpice (FRA), gefahren. Es herrschte ständig leichter Schneefall, der seit der Nacht anhielt. Vorerst qualifizierten sich die beiden Gruppen-Besten. Danach in einem zweiten Lauf (wobei die Gruppen-Zusammensetzung gleich blieb und nur die Pisten getauscht wurden) erneut die Sieger fürs «Finale». Dieses wurde in drei Gruppen nach den gegebenen FIS-Punkten aufgeteilt.
Diese Vorgangsweise brachte es mit sich, dass letztlich alle fünf am Qualifikationsstart gewesenen Läufer der Schweiz (Dumeng Giovanoli, Andreas Sprecher und Willy Favre direkt und Edmund Bruggmann und Jakob Tischhauser im zweiten Anlauf) und jene des ÖSV qualifiziert waren; von den Gesetzten schied nur Jules Melquiond (jedoch nach einer Knöchelverletzung, so dass er zum zweiten Lauf nicht mehr angetreten war) aus. Von den «Stars» kamen allerdings Schranz und Killy (durch Olle Rohlen und Giovanni Dibona bzw. Willy Bogner und Håkon Mjøen besiegt) sowie Gerhard Nenning (von Favre und Ernst Scherzer «zurückgereiht») – und auch Hugo Nindl – kamen erst über den Hoffnungslauf weiter. Nebst Bogner waren für den DSV Willy Lesch, Ludwig Leitner und Franz Vogler, die alle den Direkteinzug schafften, am Start, für die DDR war es der vorgenannte Scherzer und Lützendorf (sowohl der Letztgenannte als auch Leitner trafen in Gruppe B auf Heini Messner). Zum Schmunzeln das Verhalten von Aurelio Garcia, der zusammen mit Felice de Nicolo Nindl in den Hoffnungslauf verwiesen hatte, sich danach «un hombre valiente» («ein tapferer Bursche») nannte und ankündigte, sich einen Briefkopf mit der Aufschrift «Aurelio Garcia, Nindl-Bezwinger» anfertigen zu lassen. Von den Anwärtern auf eine gute Kombinationsplatzierung scheiterte der dort auf Rang 5 platziert gewesene Ivo Mahlknecht.[80][81][82][83][84]

KombinationBearbeiten

Platz Land Sportler Punkte
1 FRA Jean-Claude Killy 20,92
2 FRA Léo Lacroix 42,13
3 FRG Ludwig Leitner 54,95
4 USA Jimmy Heuga 56,71
5 SUI Willi Favre 69,61
6 ITA Felice De Nicolo 89,11

Weltmeister 1964: Ludwig Leitner (FRG)
Es kamen nur 13 Läufer ins Endklassement. Die Positionen wurden nach einem Punktesystem aus den Ergebnissen der Abfahrt, des Riesenslaloms und des Slaloms ermittelt.
Die weiteren Klassierten:
Rang 7 Andrzej Bachleda-Curuś (POL) 100.36
Rang 8 Willi Lesch (FRG) 100.42
Rang 9 Jon Terje Øverland (NOR) 105.45
Rang 10 Håkon Mjøen (NOR) 108.75
Rang 11 Guy Périllat (FRA) 121.79
Rang 12 Bronislaw Trzebunia (POL) 174.54
Rang 13 Pedro Klempa (ARG) 298.99

Laut den Ausführungen des Schweizer Journalisten Karl Erb unter dem Titel „Ist die alpine Kombination noch zeitgemäß?“ (Untertitel: „Derzeitige Kombination eine problematische Angelegenheit“) in «ski – Offizielles Organ des Deutschen Skiverbandes» (Unionverlag Stuttgart), Jahrgang 19, Heft Nr. 4 vom 1. Dezember 1966, Seiten 230/231, wurde (offensichtlich) Ivo Mahlknecht nachträglich auf den sechsten Kombinationsplatz gesetzt. Mahlknecht war in einer Zwischenwertung der beiden anderen Disziplinen auf Rang 5 gelegen, da er jedoch wegen seines Ausscheidens im Qualifikationsslalom nicht im Hauptbewerb hatte teilnehmen und damit die durchaus mögliche Medaillenchance nicht hatte wahrnehmen können, wurde auf rein theoretischem Weg eine auf Grund seiner im Ausscheidungsslalom gefahrenen Zeiten doch noch eine Kombinationsnote ermittelt, die für Rang 6 gut war.

FrauenBearbeiten

AbfahrtBearbeiten

Platz Land Sportlerin Zeit
1 FRA Marielle Goitschel 1:33,42 min
2 FRA Annie Famose 1:34,36 min
3 FRG Burgl Färbinger 1:34,38 min
4 USA Suzanne Chaffee 1:34,77 min
5 AUT Christl Haas 1:34,81 min
6 ITA Giustina Demetz 1:34,94 min

Weltmeisterin 1964: Christl Haas (AUT)
Datum: 8. August
Piste: „Roca de Jack“
Länge: 2300 m, Höhenunterschied: 648 m

Länge 2.360 m, Höhenunterschied 648 m; 23 Tore – Kurssetzer Othmar Schneider (CHI)

Weitere wichtige Platzierte bzw. beste ihrer Länder (Rangbezeichnung dem aktuellen Status angepasst):

Rang 7 Margret Hafen (FRG) 1:34,98
Rang 8 Christa Prinzing (FRG) 1:35,04
Rang 9 Heidi Zimmermann (AUT) 1:35,32
Rang 10 Jean Saubert (USA) 1:35,92
Rang 11 Therese Obrecht (SUI) 1:35,93
Rang 12 Joan Hannah (USA) 1:36,04
Rang 13 Heide Obrecht (SUI) 1:36,15
Rang 14 Madeleine Bochatay (FRA) 1.36,16
Rang 15 Andreé Crepeau (CAN) 1:36,18
Rang 16 Traudl Hecher (AUT) 1:36,26
Rang 18 Madeleine Wuilloud (SUI) 1:36,72
Rang 19 Ruth Adolf (SUI) 1:36,82
Rang 20 Heidi Mittermaier (FRG) 1:38.12
Rang 24 Divina Galica (GBR) 1:41,06
Rang 25 Patricia du Roy de Blicquy (BEL) 1:41,26
Rang 26 Gina Hathorn (GBR) 1:41,50
Rang 27 Aud Hvammen (NOR) 1:43,60
Rang 29 Verena Vogt (CHI) 1:48,44
Rang 30 Motoko Igaya (JAP) 1:48,49
Rang 34 und Letzte: Veronica Saez (CHI) 1:53,54
Nicht gestartet (2): Felicity Field (GBR), Juanita Calvo (CHI); nicht im Ziel (3): Nancy Greene (CAN), Gloriana Cipolla (ITA), Christa Smith (AUS).
37 Läuferinnen waren am Start, 34 von ihnen erreichten das Ziel.

Den ersten Platz nahm ursprünglich Erika Schinegger (AUT) (Start-Nr. 15 in 1:32,63) ein. Erst 1967 stellte sich nachträglich bei einem Chromosomentest heraus, dass Schinegger intersexuell ist. Ihm wurde dieser WM-Titel vorerst nicht aberkannt. Die Französin Marielle Goitschel bekam ihre Goldmedaille erst Jahre später, genauso verhielt es sich bei Silber und Bronze. Erst ab November 1988 wird nur mehr Marielle Goitschel als Siegerin geführt.

RiesenslalomBearbeiten

Platz Land Sportlerin Zeit
1 FRA Marielle Goitschel 1:22,64 min
2 AUT Heidi Zimmermann 1:23,81 min
3 FRA Florence Steurer 1:24,94 min
4 CAN Nancy Greene 1:25,38 min
5 FRA Annie Famose 1:25,58 min
6 ITA Giustina Demetz 1:26,08 min

Weltmeisterin 1964: Marielle Goitschel (FRA)
Datum: 11. August
Piste: „Garganta“
Länge 1.210 m, Höhenunterschied 349 m; 39 Tore – Kurssetzer Othmar Schneider (CHI)

Die weiteren wichtigen Platzierten und beste ihrer Nationen:
Rang 07 Therese Obrecht (SUI) 1:26,10
Rang 08 Ruth Adolf (SUI) 1:26,37
Rang 09 Burgl Färbinger (FRG) 1:26,93
Rang 10 Christa Prinzing (FRG) 1:27,08
Rang 11 ex aequo Erika Schinegger (AUT) & Wendy Allen (USA) 1:27,42
Rang 13 Christa Hintermaier (FRG) 1:27,58
Rang 14 Suzanne Chaffee (USA) 1:27,93
Rang 15 Madeleine Wuilloud (SUI) 1:27,98
Rang 16 Christine Goitschel-Beranger (FRA) 1:28,77
Rang 17 Edith Hiltbrand (SUI) 1:29,16
Rang 18 Margret Hafen (FRG) 1:29,69
Rang 19 Joan Hannah (USA) 1:29,95
Rang 21 Ingeborg Jochum (AUT) 1:31,11
Rang 22 Divina Galica (GBR) 1:31,33
Rang 23 Glorianda Cipolla (ITA) 1:31,80
Rang 24 Felicity Field (GBR) 1:31,82
Rang 25 Patricia du Roy de Blicquy (BEL) 1:32,04
Rang 26 Dikke Eger (NOR) 1:32,34
Rang 28 Gina Hathorn (GBR) 1:35,21
Rang 29 Miyuki Katagiri (JAP) 1:36,46
Rang 30 Veronica Saez (CHI) 1:38,23
Rang 34 Marta Peirand (ARG) 1:45,83
Rang 35 (Letzte) Juanita Calvo (CHI) 1:48,69
Nicht gestartet (2): Christa Smith (AUS), Aud Hvammen (NOR); nicht im Ziel (3): Jean Saubert (USA), Christl Haas (AUT), Helga Maria Sisa (ARG); disqualifiziert (2): Andrée Crepeau und Garrie Matheson (beide CAN).
Das für den 12. August geplante Rennen wurde wegen des Schönwetters um einen Tag vorverlegt.[85]
Die ÖSV-Mannschaftsführung nominierte erwartungsgemäß Abfahrtsweltmeisterin Schinegger statt Hecher, was bereits festgelegt war, wonach die in der Abfahrt besser platzierte Läuferin den Vorzug erhalten sollte. Damit wurde auch in Kauf genommen, dass die im Zwischenklassement der Kombination auf Rang 5 liegende Hecher eliminiert war.[86]
Das Rennen fand bei diffusem Licht statt, dazu kam etwas Wind auf.
Von den Österreicherinnen kam nur Zimmermann komplett sturzfrei ins Ziel, doch hatte es schon vor dem Rennen wegen der Art und Weise der durch Sportwart Sepp Sulzberger vollzogenen Rückversetzung von Christl Haas in die zweite Startgruppe (sie musste mit Nr. 31 fahren) Empörung gegeben. Haas war dadurch offensichtlich entmutigt, kam zu Sturz und gab auf.
Schinegger ging als überhaupt erste Läuferin ins Rennen, Zimmermann folgte mit Nr. 2. Siegerin Marielle Goitschel trug die Nr. 7, Steurer die Nr. 10.[87]

40 Läuferinnen waren am Start, 35 von ihnen erreichten das Ziel.

SlalomBearbeiten

Platz Land Sportlerin Zeit
1 FRA Annie Famose 1:30,48 min
2 FRA Marielle Goitschel 1:30,95 min
3 USA Penny McCoy 1:32,35 min
4 USA Jean Saubert 1:32,37 min
5 USA Cathy Allen 1:32,77 min
6 FRA Christine Goitschel 1:32,94 min

Weltmeisterin 1964: Christine Goitschel (FRA)
Datum: 5. August
Piste: „Garganta“
390 m Länge/155 m Höhenunterschied; jeweils 52 Tore – Kurssetzer 1. Lauf Hermann Gamon (AUT); 2. Lauf Flurin Andeer (SUI)
Weitere wichtige Platzierungen und Beste ihrer Länder:
Rang 7 Nancy Greene (CAN) 93,26
Rang 8 Wendy Allen (USA) 93,44
Rang 9 ex aequo Edith Hiltbrand (SUI) & Dikke Eger (NOR) 94,69
Rang 11 Glorianda Cipolla (ITA) 94,74
Rang 12 Grete Digruber (AUT) 94,86
Rang 13 Traudl Hecher (AUT) 95,06
Rang 14 Burgl Färbinger (FRG) 95,15
Rang 15 Florence Steurer (FRA) 95,34
Rang 16 Fernande Bochatay (SUI) 95,40
Rang 17 Ruth Adolf (SUI) 95,79
Rang 18 Heidi Zimmermann (AUT) 96,36
Rang 19 Christa Prinzing (FRG) 96,56
Rang 20 Gina Hathorn (GBR) 97,03
Rang 21 Giustina Demetz (ITA) 97,50
Rang 22 Divina Galica (GBR) 98,24
Rang 24 Christl Haas (AUT) 98,99
Rang 25 Christa Hintermaier (FRG) 99,08
Rang 26 Patricia du Roy de Blicqy (BEL) 99,75
Rang 27 Miyuki Katagiri (JAP) 100,78
Rang 30 Anita Briones (CHI) 111,51
Rang 34 (Letzte) 39 Marta Peirand (ARG) 118,68
Nicht im Ziel (drei Läuferinnen): Therese Obrecht (SUI), Felicity Field (GBR) und Helga Maria Sisa (ARG); disqualifiziert (sechs Läuferinnen), darunter Heidi Mittermaier (FRG).
Es war niemals zuvor ein Damenslalom auf einem derart steilen Gelände (35,2 Grad) ausgetragen worden, erst im Schlussteil wurde es flacher. Der Schnee war stumpf und langsam, im ersten Lauf gab es daher nur zwei Stürze.
Enttäuschung für Österreich – auf Rang 12 mit Grete Digruber die Beste, die sich mit sechstbester Marke (45,51 sec.) im zweiten Lauf noch von Rang 19 verbessern konnte. Auch Christl Haas gelang hier mit viertbester Zeit (45,14 sec.) noch eine Steigerung von zehn Plätzen (nach Rang 34, denn im ersten Lauf hatte es einen Verkanter mit darauf folgenden Sturz im 10. Tor gegeben) – anderseits war Heidi Zimmermann von Rang 9 (48,28 sec.), mit nur 23. Zeit im 2. Lauf, auf Rang 18 zurückgefallen.
Das Rennen wurde durch Cathy Allen eröffnet, deren 46,58 sec. vierte Laufzeit waren. Nach dem ersten Lauf führte Nancy Greene in 45,54 sec. vor Famose (45,92) und Marielle Goitschel (46,52); McCoy lag mit 47,28 sec. nur auf Rang 7.
Im zweiten Lauf erzielte Marielle Goitschel mit 44,43 sec. Laufbestzeit vor Famose und McCoy, während Greene mit 21. Laufzeit (sie kam nie auf Touren) auf Rang 7 zurückfiel.[88]
43 Läuferinnen waren am Start, 34 von ihnen kamen ins Klassement.

KombinationBearbeiten

Platz Land Sportlerin Punkte
1 FRA Marielle Goitschel 8,76
2 FRA Annie Famose 35,16
3 AUT Heidi Zimmermann 62,91
4 FRG Burgl Färbinger 73,69
5 ITA Giustina Demetz 83,68
6 FRG Christa Prinzing 86,49

Weltmeisterin 1964: Marielle Goitschel (FRA)

Insgesamt kamen 16 Läuferinnen ins Klassement.

Alle weiteren Platzierten:
Rang 7 Ruth Adolf (SUI) 88,86
Rang 8 Wendy Allen (USA) 95,79
Rang 9 Karen Dokka (CAN) 143,25
Rang 10 Divina Galica (GBR) 163,63
Rang 11 Patricia du Roy (BEL) 177,56
Rang 12 Gina Hathorn (GBR) 184,49
Rang 13 Miyuki Katagiri (JAP) 250,70
Rang 14 Diana Tomkinson (GBR) 268,53
Rang 15 Motoko Igaya (JAP) 337.40
Rang 16 Verena Vogt (CHI) 353,85
Nach zwei Bewerben war Marielle Goitschel bereits mit 8,76 Punkten voran gelegenen. Die weitere Reihung hatte gelautet: 2) Famose 12,51; 3) Saubert 34,65; 4) Färbinger 41,07; 5) Hecher 52,57; 6) Prinzing 52,78; 7) Heidi Zimmermann 53,62; 8) Demetz 57,32; 9) Allen 59,60; 10) Ruth Adolf 60,36; 11) Haas 64,37. (siehe bitte Quellenhinweis unter Riesenslalom Damen)

ANMERKUNG: Genaugenommen hätte das Klassement nach der Berichtigung des Abfahrtsresultats überarbeitet werden müssen (Siegerin Goitschel wäre mit 2,91 Punkten aus dem Startbewerb, dem Slalom voran, doch für die übrigen Läuferinnen hätte eine neue Kalkulation erfolgen müssen; ob dies letztlich nur eine punktemäßige Veränderung gehabt hätte oder sich auf irgendwelche Platzierungen ausgewirkt hätte, ist fraglich).

Die Positionen wurden nach einem Punktesystem aus den Ergebnissen der Abfahrt, des Riesenslaloms und des Slaloms ermittelt.

MedaillenspiegelBearbeiten

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Frankreich  Frankreich 7 7 2 16
2 Italien  Italien 1 1
3 Osterreich  Österreich 1 2 3
4 Deutschland BR  BR Deutschland 3 3
5 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1 1

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Alpine Skiweltmeisterschaften 1966 in Portillo feierlich eröffnet . Chiles Staatspräsident Frei kam per Hubschrauber in den Andenort“ in »Tiroler Tageszeitung« Nr. 179 vom 5. August 1966, Seite 8
  2. Arbeiterzeitung Wien vom 5. August 1966, Seiten 1 und 10
  3. Arbeiterzeitung Wien vom 25. Mai 1963, Seite 12, Mitte rechts, Überschrift: K.o. gegen Skiweltmeisterschaft
  4. Der Spiegel: Weltmeisterschaften: Abenteuer in Chile, Der Spiegel 40/1965
  5. «FIS-Delegierte möchten auch im Sommer reisen»; »Sport-Zürich« vom 27. Mai 1963
  6. »FIS-Präsident Marc Hodler: Chile noch nicht sicher« in »Neue Zeit Klagenfurt« Nr. 250 vom 29. Oktober 1964, Seite 9, unten
  7. „Ungewöhnliche Abfahrtspiste in Portillo“ in «Volkszeitung Kärnten» Nr. 182 vom 11. August 1965, Seite 8, Spalten 2 und 3
  8. „ÖSV-Team sitzt in Portillo fest . Gespräch mit Pepi Stiegler“ und „Sport vor Blattschluss . Absage in Portillo“ in «Volkszeitung Kärnten» Nr. 186 vom 15. August 1965, Seite 8, Kasten unten sowie Spalte 4, unten
  9. „Stiegler & Co. gelang der ‚Ausbruch‘“ in «Volkszeitung Kärnten» Nr. 190 vom 20. August 1965, Seite 8
  10. „Es bleibt bei Portillo“ in «Volkszeitung Kärnten» Nr. 222 vom 26. September 1965, Seite 10
  11. Mitte rechts: «Die Fis entschied sich für Portillo». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 26. September 1965, S. 15 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  12. „ÖSV-Präsident Steiner: ‚Österreich startet auf alle Fälle in Portillo!‘“ in »Welt und Sport« (Montagausgabe der »Volkszeitung Kärnten«) Nr. 926 vom 4. Oktober 1965, Seite 4, POS. Spalten 1 und 2 unten
  13. „ÖSV-Team nicht nach USA“ in «Volkszeitung Kärnten» Nr. 39 vom 18. Februar 1966, Seite 7 Spalte 3, oben
  14. Spalte 5, letzter Artikel mit redaktionellem Text: «Skiteam bleibt zu Hause». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 18. Februar 1966, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  15. Spalten 3 und 4, Mitte: «Skiteam fährt doch in die USA». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 27. Februar 1966, S. 13 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  16. „Zwei Riesentorläufe in Portillo?“ in »Kärntner Tageszeitung« Nr. 104 vom 7. Mai 1966, Seite 9, POS. Spalte 1, vorletzter Titel
  17. „Auch Sodat nach Chile!“ in »Volkszeitung Kärnten« Nr. 112 vom 17. Mai 1966, POS. Seite 8, rechts
  18. „Schinationalteam verabschiedet“ in »Kärntner Tageszeitung« Nr. 157 vom 13. Juli 1966, Seite 8, POS. Spalten 4 und 5, Mitte
  19. «Teamwertung: SC Arlberg». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 28. Juni 1966, S. 11 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  20. «Brigitte Seiwald verletzt». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 25. Juni 1966, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  21. «Teamwertung: SC Arlberg». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 28. Juni 1966, S. 11 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  22. «Nach Schranz (Gips) auch Nenning verletzt» in «Kronen-Zeitung» Wien vom 5. Juli 1966
  23. «Französische Siege in Val d'Isere» in «Kleine Zeitung», Steiermark-Ausgabe vom 5. Juli 1966, Seite 26.
  24. «Karl Schranz erstes Portillo-Opfer»; Untertitel: «Ohne Heidi Biebl». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 3. Juli 1966, S. 13 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  25. «Französische Siege in Val d'Isere» in «Kleine Zeitung», Steiermark-Ausgabe vom 5. Juli 1966, Seite 26
  26. «Fünf Minuten vor dem Abflug». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 17. Juli 1966, S. 13 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  27. «Farrelone war zwei Tage ohne Strom»; Untertitel:«Start der Österreicher noch ungewiss». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 17. Juli 1966, S. 15 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  28. «Nichts als Ärger in Farrelones»; letzter Absatz. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 22. Juli 1966, S. 9 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  29. «Das Abfahrtsteam für Portillo ist fix». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 28. Juli 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  30. «Japaner und Kanadier übten bereits». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 29. Juli 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  31. «Stark nur im Abfahrtslauf». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 1. Juli 1966, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  32. „WM-Damen-Slalom schon am Freitag“, Untertitel „‚Club Alpin‘ in die FIS“. In »Salzburger Volksblatt« Nr. 179 vom 4. August 1966, Seite 8; POS.: Spalte 2
  33. «Farellones: Kein Strom, keine Medikamente». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 19. Juli 1966, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  34. «Nichts als Ärger in Farrelones»; letzter Absatz. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 22. Juli 1966, S. 9 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  35. «Rundfunk und Fernsehen» – Spalte 4, unten. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 5. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  36. «Österr. Fernsehen filmt doch in Portillo» in «Kleine Zeitung», Steiermark-Ausgabe, vom 13. August 1966
  37. Spalte 5, Mitte: «Doch eigenes Fernsehen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 10. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  38. «Farellones: Franz Digruber erlitt Beinbruch». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 23. Juli 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  39. «Digruber: „Warum nur, warum nur…!“» und Untertitel «Zum ersten Mal Sonne». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 24. Juli 1966, S. 14 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  40. «Auszug aus Farellones, nun Portillo». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 26. Juli 1966, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  41. „Schwerer Trainingssturz in Portillo . Japaner Hiroshi Murate in Lebensgefahr“ in »Welt und Sport« (= Montagausgabe der »Volkszeitung Kärnten«) Nr. 969 vom 1. August 1966, Seite 3, POS. Mitte rechts
  42. «Bill Kidd das dritte Opfer Portillos». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 5. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  43. «Portillo und Farrelones verweht». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 23. Juli 1966, S. 9 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  44. »Portillo noch immer abgeschlossen«. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 27. Juli 1966, S. 9 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  45. «Die Ungewissheit regiert im Andenort». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 31. Juli 1966, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  46. „Portillo: DSV kann nur hoffen“ in »Welt und Sport« (= Montagausgabe der »Volkszeitung Kärnten«) Nr. 968 vom 25. Juli 1966, Seite 4, rechts
  47. Mitte: «In Portillo Slalom mit Vorläufen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 24. April 1966, S. 14 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  48. «Erster Bewerb ist der Damenslalom». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 31. Juli 1966, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  49. «Erster Titel in der Damenabfahrt». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 2. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  50. «Kurz vor Beginn: Schwert über Portillo». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 3. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  51. «Damenslalom doch zuerst». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 4. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  52. «Frischer Mut nach Schineggers Sieg». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 9. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  53. «Heute Riesentorlauf der Damen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 11. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  54. «Im Andenort rüstet man zum Aufbruch». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 13. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  55. «Neuheit: Weltcup um die „Ewige Uhr“». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 11. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  56. «Nach Abschied Skilauf ohne Fesseln». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 14. August 1966, S. 15 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  57. «Wieder Theres Obrecht?»; Spalte 4. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 13. Oktober 1966, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  58. Spalten 2 und 3, unten: «Der ÖSV tagt heute in Salzburg . Wird Hoppichler neuer Coach?» In: Arbeiter-Zeitung. Wien 8. Oktober 1966, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  59. «Wie Bonnet: Zucker und Peitsche». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 11. Oktober 1966, S. 14 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  60. Skifirmen und die WM in Portillo. In: Volkszeitung Kärnten. Nr. 223 vom 29. September 1966, Seite 6, POS. Spalten 1 und 2, Mitte
  61. „Das Erbe von Portillo: Viren“; POS.: Spalten 2 und 3, Mitte. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 16. September 1966, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  62. „Der geheimnisvolle Portillo-Virus“, „Nach Portillo“, „Senoner enttäuschte Nogler nicht“ sowie „Zeno Colo ließ sich einspannen“, weiters „Die Geheimnisse des Triumphes von Portillo“ und „Ernüchterung nach Portillo“ in «ski – Offizielles Organ des Deutschen Skiverbandes» (Unionverlag Stuttgart), Jahrgang 19, Heft Nr. 1 vom 4. Oktober 1966, Seiten 4, 6, 7, 41, 42, 57
  63. «Nach Abschied Skilauf ohne Fesseln». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 14. August 1966, S. 15 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  64. „FIS-Probleme aus der Portillo-Sicht – Ein Gespräch mit FIS-Präsident Marc Hodler“, „Nogler jetzt allein Chef“, „Wieder einmal Kurswechsel“ und „Österreichs Bonnet: Professor Franz Hoppichler“ in «ski – Offizielles Organ des Deutschen Skiverbandes» (Unionverlag Stuttgart), Jahrgang 19, Heft Nr. 2 vom 2. November 1966, Seiten 76/77, 104, 105/106/107, 108
  65. „Erfolge auf Pisten nur Scheinblüte?“ In: Arbeiter-Zeitung. Wien 25. Jänner 1966, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  66. „Wozu Skirennen in Australien?“; POS. Spalten 3 und 4, Mitte. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 30. August 1966, S. 11 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  67. „Der Skilauf am Scheideweg“. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 11. September 1966, S. 13 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  68. „Bisher nichts als Pläneschmieden“; POS.: Spalten 3 bis 5, Mitte. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 29. September 1966, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  69. „Der ÖSV tagt heute in Salzburg“; POS.: Spalten 2 und 3, unten. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 8. Oktober 1966, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  70. „Wie erwartet: Prof. Hoppichler“ in «Volkszeitung Kärnten» Nr. 233 vom 11. Oktober 1966, Seite 11, POS. Spalten 3 und 4
  71. „Wie Bonnet: Zucker und Peitsche“. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 11. Oktober 1966, S. 14 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  72. «„Verlangen Sie keine Wunder von mir“». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 13. Oktober 1966, S. 12 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  73. „Alte Meister bleiben bei der Stange“, „Standortbestimmung im Schweizer Rennsport“ in «ski – Offizielles Organ des Deutschen Skiverbandes» (Unionverlag Stuttgart), Jahrgang 19, Heft Nr. 3 vom 18. November 1966, Seite 134, 181
  74. «Rätselraten über die Niederlagen»; Spalte 4 im Artikel. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 9. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  75. «Abfahrt: Revanche der Österreicher?» In: Arbeiter-Zeitung. Wien 7. August 1966, S. 16 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  76. «Rätselraten über die Niederlagen» und «Nicht ein einzelner, das Team versagte». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 9. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  77. „Bronzemedaille für Schranz“ in »Volkszeitung Kärnten« Nr. 182 vom 11. August 1966, Seite 8
  78. «Sie fuhren wie die Schlafwandler». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 17. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  79. «Neue Programmänderung?» Spalte 4. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 12. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  80. «Eintritt ins Finale – Nervenschlacht» in «Kronen-Zeitung», Ausgabe Wien, vom 13. August 1966, Seite 22
  81. «Alle Österreicher im Finale». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 14. August 1966, S. 15 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  82. «Nach der turbulenten Qualifikation: Alle 5 im Finale!» und »Schranz: Taktik hängt von der Auslosung ab« in «Kronen-Zeitung», Ausgabe Wien, vom 14. August 1966, Seiten 38 und 39
  83. «Wütender Schranz» in «Kleine Zeitung», Ausgabe Steiermark, vom 14. August 1966
  84. «Qualifikationsslalom: Revolutionsstimmung, Streik» in «Kleine Zeitung», Ausgabe Steiermark, vom 17. August 1966
  85. Spalten 1 und 2, Mitte: «Heute Riesentorlauf der Damen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 11. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  86. Mitte: «Schinegger statt Hecher nominiert». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 10. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  87. «Silbermedaille für Heidi Zimmermann». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 12. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  88. «Sturz von Christl Haas wie ein Schock». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 6. August 1966, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).