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Alma von Stockhausen

deutsche Philosophin

Alma von Stockhausen (* 30. September 1927 in Münster in Westfalen) ist eine deutsche Philosophin und Gründerin der Gustav-Siewerth-Akademie.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Alma von Stockhausen studierte Philosophie, Theologie und Geschichte an den Universitäten in Münster, Göttingen und Freiburg. 1954 wurde sie bei Max Müller mit einer Arbeit zur Analogia entis bei Thomas von Aquin[1] an der Philosophischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg promoviert.

Sie ist eine Schülerin des Philosophen Gustav Siewerth und betrachtet auch Martin Heidegger und Nicolai Hartmann als ihre Lehrer.

Seit 1962 lehrte Alma von Stockhausen als Professorin für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Später gründete sie die Gustav-Siewerth-Akademie, die von 1988 bis 2013 als wissenschaftliche Hochschule in privater Trägerschaft staatlich anerkannt war. 2013 wurde die staatliche Anerkennung durch das Wissenschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg widerrufen, da die Akademie keinen Hochschulcharakter nachweisen konnte. Dagegen wurde seitens der Akademie geklagt, ein Entscheid des Verwaltungsgerichtes steht noch aus. Stockhausen ist bis zum heutigen Tag Prorektorin der Gustav-Siewerth-Akademie.

Alma von Stockhausen war Herausgeberin von Tagungsbänden und Festschriften über die Forschung zum Reformator Martin Luther, etwa von Theobald Beer.[2][3]

EhrungBearbeiten

  2007 wurde sie zur Dame des Gregoriusordens ernannt.

VeröffentlichungenBearbeiten

(Auswahl)

  • Die analogia entis bei Thomas von Aquin, Freiburg i. B. 1954
  • Mythos – Logos – Evolution: dialektische Verknüpfung von Geist und Materie, Neuhausen-Stuttgart 1981, ISBN 3-7751-0585-9
  • Die Inkarnation des Logos – der Angelpunkt der Denkgeschichte. Schriftenreihe, Band 1, Weilheim-Bierbronnen 2007, ISBN 3-928273-01-9
  • Philosophische Anmerkungen zur jungfräulichen Gottesmutterschaft Mariens. Schriftenreihe, Band 2, Weilheim-Bierbronnen 1990, ISBN 3-928273-02-7

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Verzeichnis der bei Max Müller in Freiburg angefertigten Dissertationen. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, abgerufen am 12. Oktober 2012.
  2. Tagungsbände. Gustav-Siewerth-Akademie, abgerufen am 12. Oktober 2012.
  3. Festschriften. Gustav-Siewerth-Akademie, abgerufen am 12. Oktober 2012.