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„Alma Hoppes Lustspielhaus“ an der Ludolfstraße in Hamburg-Eppendorf (2016)

Alma Hoppe ist ein um 1984 gegründetes Kabarett-Duo, bestehend aus Jan-Peter Petersen und Nils Loenicker. Erste Auftritte fanden im 2001 geschlossenen Kabarett Mon Marthe an der Tarpenbekstraße / Ecke Lokstedter Weg in Hamburg-Eppendorf statt. Dort hatte das Duo später die Indendanz, sorgten zwischen 1988 bis 1993 für volle Säle und besetzten mit Alma Hoppe etwa 70 Prozent des Spielplans.[1]

Am 25. März 1994 eröffneten die beiden Kabarettisten ein paar hundert Meter weiter ihre eigene Bühne, das Privattheater „Lustspielhaus Alma Hoppe“ an der Ludolfstraße 53. Aufgeführt wird im – inzwischen denkmalgeschützten, um das Jahr 1928 fertiggestellten – ehemaligen Gemeindehaus der dort gegenüberliegenden Eppendorfer St.-Johanniskirche. Der Standort des Gebäudes liegt auch in unmittelbarer Nähe zur 1988 von Rolf Mares eröffneten Komödie Winterhuder Fährhaus, direkt auf der anderen Seite des Alsterlaufs.

Alma Hoppes Lustspielhaus hat insgesamt 350 Plätze. Eine Besonderheit ist, dass während der Aufführungen an Bistrotischen Getränke konsumiert werden können, was zusätzlich zur Finanzierung der Hauses beiträgt. Henning Venske, früherer Radiomoderator, ehemaliger Chefredakteur des Satirezeitschrift Pardon und langjähriges Mitglied bei der Münchner Lach- und Schießgesellschaft gehört zum festen Team. In jeder Spielsaison gibt es Gastauftritte von Künstlern wie zum Beispiel Jochen Malmsheimer, Simone Solga, Heinz Strunk, Hanz und Gruppen wie Liederjan.

Laut Eigenangaben finden 300 Vorstellungen pro Jahr statt mit rund 70.000 Zuschauern.[2] Im Rahmen der jährlichen Förderung der Hamburger Privattheater durch die Kulturbehörde wird das Alma Hoppe Lustspielhaus seit 2017 erstmals mit 74.000 Euro unterstützt.[3]

Ursprung des Namens Alma HoppeBearbeiten

Alma Hoppe war eine im Jahre 1976 in Konkurs gegangene Fruchtsaftfabrik, seinerzeit die größte Süßmosterei Norddeutschlands mit Hauptsitz in Neuenkirchen im Alten Land.[4][5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kein Szenemäuschen, taz. de vom 24. Oktober 2001 (abgerufen am 18. Dezember 2018)
  2. Lustspielhaus. Das Theater, almahoppe.de (abgerufen am 18. Dezember 2018)
  3. Kulturförderung. Mehr Geld für Hamburgs Privattheater, abendblatt.de vom 16. Januar 2017 (abgerufen am 18. Dezember 2018)
  4. Alma Hoppe im Konkurs, abendblatt.de vom 18. Dezember 1976 (abgerufen am 18. Dezember 2018)
  5. Die Abendblatt-Kolumne: Loenickers Welt, abendblatt.de vom 1. Mai 2011 (abgerufen am 18. Dezember 2018)

Koordinaten: 53° 35′ 35″ N, 9° 59′ 33,6″ O